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Vergesellschaftung 4 Monate + 7 WochenGuten Abend liebe Kaninchenfreunde, ich bin bei der Suche nach Antworten auf dieses Forum gestoßen und erhoffe mir nun, dass mir evtl. jemand helfen kann. Ich habe seit geraumer Zeit meine kleine Farbenzwergin bei mir zu Hause. Sie ist Anfang Nov. 2019 geboren. Sie hat sich sehr schnell gut an ihr neues Zuhause gewöhnt und ist mir gegenüber das liebste Ninchen auf der Welt. ♥ Ich habe mich kurz nachdem sie bei mir eingezogen war dafür entschieden ein zweites Ninchen dazu zu holen damit sie mir nicht zu einsam ist. Denn mir war schon bewusst, dass ich keinen Artgenossen ersetzten kann. Nach mehreren gescheiterten Versuchen ein weiteres ähnlich altes Tier in meiner Umgebung zu finden ist heute (endlich) ein Artgenosse eingezogen. Der kleine ist ein 7 Wo. alter Teddyzwerg. Nun steht jedoch die große Hürde 'Vergesellschaftung' vor meiner Tür. Ich habe in mehreren Artikeln gelesen, dass es sinnvoll wäre sie zunächst Gitter an Gitter zu lassen. Es wäre mit dieser Methode wohl auch kein Problem es in einem gesäuberten Zimmer, welches zuvor schon von einem der Kaninchen bewohnt wurde, zu versuchen. ... Was sich mir schnell als eher schlechte Idee offenbarte. Die große streifte am Gitter entlang und packte den kleinen direkt an der Nase. Ein wirklich 'neutralen Raum' habe ich nicht wirklich in der Wohnung, da meine Häsin schon jeden Raum erkundet hat. Sie darf sich frei bei uns in der Wohnung bewegen. Ihren Hauptplatz hat sie mit bei mir im Zimmer. Wo nun auch der kleine seinen kleinen Platz hat. Nachdem Vorfall habe ich sie zwar noch im selber Zimmer jedoch können sie sich nun nicht durch die Gitter sehen. Ich bin mir nun einfach unsicher, wie ich die beiden am besten vergesellschaften sollte und ob ich noch warten sollte bis der Kleine etwas größer ist. Vielen lieben Dank, dass ihr bis hier hin gelesen habt und freue mich auf eure Kommentare. Mit freundlichen Grüßen Daisy Geändert von Daisy_ (20.03.2020 um 22:07 Uhr).
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| Hallo und willkommen ![]() es tut mir leid, gerade mit schlechten Nachrichten anzufangen, aber mit 7 Wochen sollte kein Tier von der Mutter/Geschwistern getrennt werden. Schön ist es, wenn die Kleinen so lange wie möglich bei der Mutter bleiben, dort lernen sie auch das Sozialverhalten. Ist es ein Rammler? Dann sollte er Frühkastriert werden. Hast du einen erfahrenen TA der sich mit der Frühkastra auch auskennt? Wenn er nicht frühkastriert wird, muss er nach der Geschlechtsreife noch 6 Wochen getrennt von deiner Häsin verbleiben. Auch wäre wichtig, ob die erforderlichen Impfungen gemacht werden - sehr WICHTIG RHD2. Ich denke, da wird dir hier noch jemand anders Auskunft geben, da ich selber nur ältere Tiere aufnehme und damit nicht soviel Erfahrung habe. Es gibt noch mehr abzuklären, bevor du eine VG machst. Ich empfehle sie räumlich getrennt zu halten, bis er etwas älter ist und alle erforderlichen Behandlungen (Kotprobe, Impfung etc) gemacht worden sind. Edit: Empfehle noch "Kaninchenwiese" dort steht auch alles wichtige über Fütterung, Haltung etc Geändert von 4Chaoten (20.03.2020 um 23:15 Uhr).
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| Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. Dass mit den 7 Wochem war mir nicht bewusst. Bin davon aus gegangen, dass ich mich auf das Wort der Vorbesitzerin verlassen konnte da sie mir so erscheinen als habe sie viel Erfahrung mit den Tieren. ![]() Ja es ist ein Rammler. Ich habe bereits einen Termin bei meinem TA nächste Woche (wenn er statt finden sollte mit der momentan Situation) wo sie ihn einmal komplett durch checken sollte. Dort wollten wir auch die Möglichkeit der Frühkastra besprechen. Sie meinte bei meinem letzten Besuch es kommt darauf an wie gut tastbar alles ist damit sie eine Frühkastra durchführen kann. Ich habe sie momentan getrennt von einander. Also sie können sich nicht beschnüffeln, jedoch im selben Raum.
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| Vertrauen ist gut, Kontrolle besser... (hier: Wissen!) Leider scheint die Kaninchenhalterin kaum Ahnung von Kaninchen haben, sonst würde sie sowas nicht machen. Bitte informiere Dich zuerst genau über Kaninchenhaltung. Auf Kaninchenwiese wirst Du alles finden: wie alt ein Kaninchen zur Vergesellschaftung sein muss, ab wann es von der Mutter weg dar, Frühkastration, wie man vergesellschaftet und was dabei die häufigsten Fehler sind...
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| Vielleicht hast du dich schon ein wenig eingelesen und ahnst was als Halter auf dich zukommt ![]() Ich drück die Daumen, dass der Termin bestehen bleibt. Sammel bitte vorher über 3 Tage seinen Kot, damit geprüft wird, ob er Untermieter hat. Das ist bei Jungtieren soweit mir bekannt, oft der Fall. Dann besprecht die Impfung. Filavac empfehle ich für Rhd2/1 Und dann natürlich auch die Frühkastration. Ist der Ta erfahren? Ich frag Mal vorsorglich bevor es Probleme gibt. Ansonsten kannst du auch Marinahexe eine PN schicken. Sie hat Tipps
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| Vielen Dank für die weiteren Antworten. Ja ich habe mich auf der Seite weiter über die Vergesellschaftung mit Jungtieren informiert. Danke für den Tipp! Ich werde nun zunächst auf Nummer sicher gehen, warten bis der kleine größer geworden ist und sich auch gegen meine Häsin wehren kann. Das ist ja lt. der Seite mit ca. 16 Wo. D.h. so lange werde ich Sie getrennt lassen und meine Häsin in dieser Zeit nicht mehr ins Schlafzimmer lassen (und es gründlich mit Essigwasser reinigen) damit ich später dort die Vergesellschaftung durchführen kann. Meine TA scheint Erfahrung mit Kaninchen zu haben. Sie war bei meinen letzten zwei Besuchen mit meiner Häsin sehr souverän und ist auf meine Fragen gut eingegangen. Ich hatte bisher aber eher mit ihrer Vorgängerin zu tun die über die letzten Jahre meine Meerschweinchen betreut hat. Leider ist diese jedoch nun in Rente. Ich werde sie definitiv beim Termin auf die Impfungen und Frühkastra ansprechen. 🙂
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| Das ist ein Dilemma, was auf Kosten des Kleinen geht. Einerseits sollte man nie ein Jungtier in dem Alter alleine lassen, denn so kriegen sie einen psychischen Knacks ohne jegliche Artgenossen (mal abgesehen ohne Mutter). Sozialverhalten wird so nicht erlernt. Bei uns (CH) ist die Einzelhaltung unter 8Wochen verboten. Die Gesetze sind bei Ausgewachsenen sowieso sehr lasch, aber zumindest muss bei Einem nzelhaltung Sozialkontakt bei allen vorhanden sein (Riech-, Seh, Hörkontakt). Was aber ein Witz ist... Da sie aber derart aggressiv reagiert hat, wird eine VG nun kaum klappen. Ich würde daher ein Kompromiss machen, wie Du schon versucht hast: Gehege unterteilen und sie nebeneinander belassen. Gehegeteile sollten so sein, dass man nicht durch das Gitter beißen kann. Allenfalls also doppeltes Gehege ziehen oder klein maschigeres nehmen. Zusätzlichen engen Kaninchendraht könnte man auch am eigentlichen Gitter mit Kabelbinder fest binden. Es ist wahrscheinlich, dass die Häsin sich nach den ersten Aggressionen entspannt und runter kommt.(wenn nSicht, dann wäre das schlecht, allerdings glaube ich dann kaum, dass eine VG auf neutralem Revier später klappt). Über längere Zeit hat das den Vorteil, dass man sich langsam aneinander gewöhnen kann. Evtl. sogar auch regelmäßig die Reviere tauschen. Die andere Alternative wäre, den Kleinen vorübergehend wieder zur Mutter zurück zu geben, so lange wie das geht. Sofern er noch nicht zu lange weg war und überhaupt noch akzeptiert wird. Den Bereich der Häsin hätte ich auf alle Fälle so eingeschränkt, dass sie nicht dorthin kann, wo Du letztendlich die VG machst. Sie wird ihr Revier natürlich nicht vergessen, aber etwas helfen kann das schon.
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