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Mein Zwergwidder musste eingeschläfert werden, finde keine RuheHallo ihr Lieben! ![]() Am Freitag musste ich schwerens Herzens meinen lieben Zwergwidder einschläfern lassen. Er wurde 8 Jahre alt, sein Zustand verschlechterte sich plötzlich von Woche zu Woche.Zuerst wurde Harngrieß festgestellt, wofür er dann täglich Medikamente bekam, dadurch hat er häufiger Urin gelassen, viel besser wurde es aber nicht, er war deshalb immer ziemlich Wund, weshalb er jede Woche zum Tierarzt musste. Dann bekam er eine Augenentzündung, keine Medikamente schlugen an, seine Augen wurden immer eitriger. Alles wurde versucht. Bis dahin noch alles "gut", denn er war trotzdem noch immer recht stark und fit, hier und da mal ein paar Verdauungsstörungen, die man aber sehr schnell wieder mit einer Spritze in den Griff bekam. Jede Woche gab es mindestens einen Tierarztbesuch, für meinen kleinen war es natürlich stressig, aber notwendig. Irgendwann, ungefähr vor 4 Wochen, bekam er eine sehr laute Atmung. Anfangs nur wenn er geschlafen hat, das wird schnarchen gewesen sein, denke ich, doch diese Atmung verschlimmerte sich täglich. Es ist kaum zu beschreiben, es war eine Mischung aus sehr lautem grunzen und blubbern, zwischendurch ein fiepen dabei, man hörte es durch geschlossene Türen. Es wurde immer lauter und schlimmer. Der Tierarzt hörte ihn mehrmals gründlich ab, Herz und Lunge hörten sich total gesund an, er schob es also auf die Augendrüsen, da diese entzündet waren. Vor 5 Tagen war es nachts so schlimm, dass ich totale Panik bekam, ich dachte, dass er jeden Moment erstickt, denn es hörte sich wirklich furchtbar an, er wurde auch total unruhig, buddelte immer wieder und schüttelte sich. ![]() Es gab aber immer wieder auch ruhige Stunden, diese Atmung war also nicht durchgehend, was mich zwischendurch beruhigte. Aber was könnte es bloß gewesen sein? Wir wissen es nicht. ![]() Am Donnerstag hörte er plötzlich auf zu fressen, er trank auch nichts mehr. Aus der Hand fraß er etwas Salat, mehr nahm er nicht, er setze auch keinen Stuhl ab. Einen Tag vorher war noch alles ok, außer seine Atmung, er fraß und hoppelte recht munter. Freitagmorgen bewegte er sich dann kaum noch. Ich nahm ihn hoch, um mit ihm zum Tierarzt zu gehen, eigentlich hoppelte er immer spätestens dann davon, denn das mochte er überhaupt nicht, aber selbst da rührte er sich nicht mehr von der Stelle. Sofort ging ich zum Tierarzt. Dieser sagte: einschläfern. ![]() Er würde keine Hoffnung mehr sehen, sagte er mir, mein Zwergwidder würde überhaupt nicht mehr gut aussehen, man könnte nochmal Medikamente geben, röntgen, es sei aber nur hingezogens leid, denn die Medikamente schlugen ja die ganzen Wochen schon nicht vernünftig an, innerhalb weniger Wochen hätte er sich stark verändert, sah eben nicht mehr gesund aus. Der Bauch wurde abgetastet, er fühlte sich normal an, hart war sein Bauch nicht, er hatte kein Fieber, das Näschen war trocken, nur Richtung Rippen zuckte und schnaufte er etwas. Er bewegte sich auch beim Tierarzt gar nicht mehr, er legte sich nur noch auf die Seite, er hatte wohl kaum noch Kraft und Schmerzen. Nach langen zögern stimmte ich zu, leiden sollte er nicht länger, aber doch kam es viel zu plötzlich und unerwartet, bis zum schluss blieb ich bei ihm, auch wenn es unerträglich für mich war. ![]() Ich mache mir viele Vorwürfe, war es zu früh? Hätte man noch warten sollen? Hätte eine Aufbauspritze wieder für ein paar Tage geholfen? Ich fühle mich verantwortlich. Diese Frage geht mir nicht mehr aus dem Kopf, ich könnte schonwieder weinen. Was kann mein kleiner Zwergwidder gehabt haben? Das ist leider völlig unklar, trotz so vielen Besuchen beim Tierarzt. ![]() Dazu sollte ich noch erwähnen, dass er immer mehr abnahm, er hatte natürlich ausreichend Futter und auch genug gefressen, nahm trotzdem sehr zügig immer weiter ab, bei jedem Besuch waren es 100-200 gramm weniger, er wurde total knochig, was wir überhaupt nicht verstanden hatten. Vorher hatte er noch leichtes Übergewicht, innerhalb weniger Wochen Untergewicht. Genau kann es natürlich keiner von euch wissen, doch mir lässt es keine Ruhe. ![]()
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| Liebe Salina, ich weiß was du gerade durchmachst. Bei meinem Krümel hatte sich Anfang Dezember der Zustand innerhalb weniger Stunden so verschlimmert, dass ich ihn auch einschläfern lassen musste. Ich frage mich auch manchmal ob ich nicht noch hätte kämpfen müssen, ihn gehen zu lassen war so schlimm für mich. Aber ihn weiter leiden zu lassen wäre nicht richtig gewesen. Bitte grübel nicht weiter. Der Zustand wie du ihn beschreibst klingt übel, da war es bestimmt die richtige Entscheidung. Er hatte ein schönes Leben bei dir. Erinnere dich an all die vielen schönen Momente mit ihm.
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