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| Warum soll es denn ein Elektrozaun sein? ![]() Gehegegitter tun's doch auch, da muss doch kein Strom drauf sein.
__________________ GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten. HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer. MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen.
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| Nie würde ich meinen Nasen zumuten einen elektrischen Schlag zu bekommen! Es gibt genügend Gehegegitter für einen zeitweiligen Gartenauslauf zu kaufen.
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| OK, ich wollte zwar keine Diskussion Pro-Contra Elektrozaun starten, aber gut. Wir wohnen am Rand unseres Dorfs, direkt an einer Viehweide und Wald. Unser Kater ist Freiläufer und kommt und geht wann er will. Im Umkreis unserer Nachbarschaft gibt es noch weitere Katzen die hier herumstreunen. Der Zaun soll einerseits natürlich die Kaninchen im Freilauf halten, aber auch eventuelle Feinde abhalten. Ein Stromschlag mit z.B. 0,2 - 0,5 Joule ist nicht sehr schmerzhaft für die Kaninchen sondern erschrickt sie vielmehr. Ich diversen Berichten habe ich gelesen dass die Kaninchen nur ein bis zwei mal Kontakt mit dem Zaun benötigen um zu lernen dass sie da nicht hin sollen. Zudem schützt er relativ sicher vor dem Unterbuddeln. Für mich die ideale Lösung. Natürlich will ich nicht dass meine lieben Kaninchen Schaden nehmen, deswegen frage ich ja nach Erfahrungen. Gruß, Matthias
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| Ich würde dennoch keinen Strom nehmen. Je nachdem hüpft das Viehzeug da genauso drüber wie über normale Gitter. Wenn ich am Wald wohnen würde, würde es bei mir lediglich ein großes, raubtiersichere Gehege mitFreilauf unter Aufsicht geben. Aber Strom definitiv nicht, egal, ob es weh tut oder sie nur erschrickt. Und das er vor unterbuddeln schützt wage ich zu bezweifeln, wie soll das denn gehen? Edit: Ich hatte übrigens keine Pro und Contra Diskussion im Kopf sondern wollte wissen, was für Gründe es für Strom geben könnte. Aber ich seh da tatsächlich keinen Vorteil drin.
__________________ GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten. HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer. MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen. Geändert von Honeymouse (08.03.2020 um 22:23 Uhr).
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| Hi, grundsätzlich könnte ich mir schon vorstellen, dass Kaninchen schnell lernen, dass der Zaun "bäh" ist. Nur hättest du dann immer noch das Problem, dass oben offen ist - und auch untergraben ist trotz E-Zaun kein Problem. Ich sehe es daher wie Honeymouse: Es bringt keinen Vorteil, denn die eigentlichen Schwachstellen ("oben drüber" & "unten durch") bleiben nach wie vor. Sowohl imn Hinblick aufs Ausbüxen als auch in Hinblick auf Räuber (wobei Katzen bei Riesen, zumindest wenn sie mal halbwegs ihr "Kampfgewicht" haben, das geringste Problem sein dürften, oder?). S. Nachtrag/Edit: Habe eben mal kurz gegoogelt. Die gängigen E-Zäune für Kleintiere sind um die 65 cm hoch. Das ist echt nicht viel. Geändert von Solkinok (08.03.2020 um 22:49 Uhr).
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| Ich habe mal einen Fernsehbeitrag zu dem Thema gesehen. Ich glaube bei "hundkatzemaus", aber sicher bin ich mir nicht. Für mich wäre ein Elektrozaun nicht die erste Wahl, aber ich denke das Riesen da deutlich unsensibler sind, wenn die mal einen Schlag bekommen. Soll heißen, dass sie das vermutlich gut wegstecken. Der Zaun sollte halt entsprechend hoch sein, also über 1m. Ich fürchte aber, dass sich Räuber (vorallem Füchse und Hunde etc) von dem Zaun nicht fürchten. Wenn der Strom bei einem Kaninchen nur einen "Picks" auslöst, spüren größere Tiere vermutlich gar nichts davon. Und ohne Strom ist der "Zaun" ja überhaupt kein Hindernis für irgendwen. Deshalb solltet ihr sie nicht unbeaufsichtigt laufen lassen, wenn ihr nur so einen Zaun nutzt!
__________________ Behandle dein Haustier so, dass du im nächsten Leben mit vertauschten Rollen klar kommst. Pascal Lachenmeier
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| Ein Fuchs oder Marder schüttelt sich nach so einem Stromschlag nur kurz, vor allem wenn dahinter leckere Kaninchen sitzen. Von daher hilft zur Sicherheit der Kaninchen ausschließlich ein nach unten und oben gesichertes Gehege.
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| Hi, wen es interessiert, hier zwei Beispielartikel zum Thema: https://www.freilaufkaninchen.de/horizonti.html https://www.moehren-sind-orange.de/freilandhaltung-von-kaninchen-ein-bericht-vom-haustieranzeiger/ Gruß, Matthias
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| Schöne Berichte, aber das reicht nicht gegen die Fressfeinde. Alleine ein Fuchs schafft es locker über 1.50 m zu springen, Kaninchen bis 1.20 m. Es gibt sogar auch Fotos im Internet, wo ein Fuchs es irgendwie auf das Dach eines Geheges geschafft hat. Wie auch immer er das machte...
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| Empfohlene Zaunhöhe ist 1.80-2 m, besser über 2 m https://www.kaninchenwiese.de/haltung/aussenhaltung/gartengehege-bauen/nach-oben-offene-gehege-sichern/ Geändert von Rakete (09.03.2020 um 15:03 Uhr).
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| Huhu! Aus dem Pferdebereich sind mir Stromzäune natürlich geläufig, und zwar mir ganz anderen Stärken. Für meine Kaninchen wäre mir ein Stromzaun nicht in den Sinn gekommen. Aus Erfahrung kann ich dir auch sagen, dass es viele Tiere schlichtweg nicht stört. Selbst Pferde, die nun wirklich Fluchttiere sind, können mitunter sehr abstumpfen - das Gras ist auf der anderen Seite eben immer grüner. Fuchs, Marder Katze, Hund.. hab ich an unseren Stromzäunen alle schon sehr unbeeindruckt jagen sehen. Ein kleiner Schlag stört die nicht. Der Hund jault wohl mal, aber diese ganzen Tiere sind auch deutlich schlauer als Pferde und Kaninchen. Wo Pferd und Kaninchen vielleicht sagen "oh, tat weh, geh ich nicht nochmal ran", finden Marder, Fuchs & Co einfach nur einen Weg ohne Berühren des Zauns. Abgesehen davon muss so ein Stromzaun ja immer relativ frei sein, damit nichts abgeleitet wird. Du kannst ihn also eh nicht auf einer bewachsenen Wiese hin und her stellen..
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| Meine mit größte Angst wäre, dass sie in Panik doch mal reinrennen und sich verheddern. Nicht auszudenken, was das für eine Qual wäre. Gerade wenn ihr am Dorfrand wohnt und sich daher auch tagsüber mal ein Räuber blicken lässt. Da rennen Kaninchen doch auch mal kopflos durch die Gegend. Oder wenn der zB Fuchs wirklich ins Gehege kommt und die Kaninchen flüchten. Ich hätte keine ruhige Minute. Von daher würde es ein normaler Zaun tun, weil ich sie nicht unbeaufsichtigt lassen würde. Oder eben ein festes, ein- und ausbruchsicheres Gehege.
__________________ Viele Grüße, Susanne
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| Hi Mathias, danke für die links, die Seiten kannte ich noch gar nicht. Für mich sind diese zwei Punkte (zitiert von der "Möhren sind orange"-Seite) aber nach wie vor der Haken an der E-Zaun-Geschichte: 1. Zitat: "Weitere Hiobsbotschaften waren, dass Kaninchen noch schlimmer als 10 Maulwürfe graben, den Weidezaun überspringen oder untertunneln würden. Konkrete Erfahrungswerte konnte uns keiner beisteuern." Da hätten sie mich mal fragen sollen. (Nachtrag: Unser Mädel gräbt im Freilaufbereich wie verrückt in alle Richtungen und ist auch schon mehrmals bis zur Grenze - also dahin, wo die Sperre im Boden ist - gekommen. Ohne Sperre im Boden wäre sie weg gewesen) 2. Zitat: "Leider stellen solche Netze für die Kaninchen keinen vollkommen geschützten Raum dar, wenn die Umgebung nicht kaninchensicher ist." Wenn ich die Umgebung zusätzlich sichern muss, gibt die Sache doch keinen Mehrwert zum normalen Freigehege? Grüße S. Geändert von Solkinok (10.03.2020 um 08:01 Uhr).
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| Hallo Solkinok, das sind in der Tat Argumente die einen E-Zaun in Frage stellen. Das Unterbuddeln wird ein Thema bleiben (wenn auch etwas eingeschränkt) und drüber springen können die Kaninchen, wie auch Feinde, sowieso. Ich habe halt die Hoffnung dass unsere Kleinen gleich zu Beginn lernen dass der Zaun ein "No Go" ist. Es wäre gut wenn sie gleich am Anfang lernen würden (zugegeben auf eine etwas unangenehme Art) dass sie gar nicht erst in seine unmittelbare Nähe gehen sollen. Schutz von oben bieten die Zäune selbst verständlich nicht und die 6 Hintersteiner Steinadler, die regelmäßig über unser Haus ziehen, hätten sicher auch an einem ausgewachsenen Deutschen Riesen großes Interesse. Marder, Füchse, Dachse usw. sind bei uns nur Nachts unterwegs, zumindest haben wir in den vergangenen 20 Jahren diese noch nie tagsüber beobachtet. Daher war mein Plan erst bei Tageslicht den Zugang zum umzäunten Bereich zu öffnen und Abends die Kaninchen wieder einzutreiben in ihre ca. 4 qm große Hütte mit zusätzlichem 2 qm großen Stall. Die Gefahr aus der Luft werde ich versuchen durch diverse Störquellen wie z.B. silbernes Flatterband u.ä. zu reduzieren. In den ersten Wochen werden die Kaninchen zudem nur unter Aufsicht auf die abgezäunte Wiese dürfen. So mein Plan. Gruß, Matthias
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| Zitat:
Das sehe ich an unseren: da wird notfalls stundenlang gegrübelt und ausprobiert, ob sich ein lästiges Pflanzenschutzgitter nicht irgendwie umgehen/auseinander bauen/unterbuddeln lässt, und wenn die Pflanze wirklich lecker ist, schafften sie es bislang jedes einzige Mal. Gleiches gilt für unsere Absperrgitter (Holzrahmen mit Volierendraht): nachdem sich der Draht nicht entfernen ließ, hat Hannibal einfach eine komplette Holzlatten aufgefressen - natürlich gut versteckt hinter der Garage, hinter ein paar Büschen, so dass er auch sicher gehen könnte, dass uns nicht auffällt, was er da gerade treibt...
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| Drei Riesen Nachts auf 6m? Find ich für drei dann doch recht wenig. Ich seh halt tatsächlich keinen Vorteil durch den Strom. Da kann man dann auch entweder Gitter kaufen und hinstellen oder man zieht einen nett aussehenden Zaun um die Auslauffläche.
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Meine Nichte, von der wir die drei Kleinen übernommen haben, hat ja nohc die Mama und den Papa. Sie erzählt dass beide beim (uneingezäunten!) Freilauf im Garten keinerlei Anstalten machen weg zu laufen. Das Gegenteil ist wohl der Fall: Sie halten immer eine gewisse Nähe zum Unterschlupf und zur Stallhütte. Ich möchte das zwar nicht mit den Kleinen ausprobieren, aber eines ist mir klar: Wirklich "flüchten" wollen die gar nicht. Es geht ihnen viel mehr ums Entdecken. Dass sie sich dabei auch weiter vom heimischen Stall/Gehege wegbewegen könnten ist mir aber durchaus bewusst. Wir werden das Schritt für Schritt angehen. Uns sollte es tatsächlich so sein dass es nicht funktioniert, dann gibt es eben noch einmal 2-4 qm festes Gehege dazu. Auch kein Problem... Dazu hätte ich sogar noch eine Frage: Könnt Ihr mir eine Empfehlung geben wie groß die Maschenweite eines Gitter maximal sein kann um Räuber von außen fern zu halten? Ich bin momentan bei 40 mm, das feste Freilaufgehege hat eine Maschenweite von 25 mm und eine Drahtstärke von 1,45 mm. Es geht mir jetzt nicht um Räuber die klein sind (z.B. Frettchen oder Hermelin, die hüpfen hier nämlich tagsüber recht aktiv herum) sondern um Marder. Und stellen Marder für ausgewachsene Deutsche Riesen überhaupt eine Gefahr dar? Lieben Dank für Eure Hilfe! Gruß, Matthias
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| Mardersicher ist max 19x19mm. Deswegen sollten Außengehege ja mit mardersichererem, punktverschweißtem Volierendraht mit max. 19x19mm (Stärke mind. 1,0mm, eher 1,2mm) gebaut werden.
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| Sehe gerade, dass es das Thema vor 10 Jahren mal gab: https://www.kaninchenforum.de/kaninchenstall-kaninchengehege/8666-elektrozaun-f%FCr-kaninchen.html Kennst du den thread? S.
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