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Drinnen oder Draußen? Vor und Nachteile..Huhu, ich mal wieder. Meine beiden leben ja draußen und haben genug Platz. Aber mit dem ewig langem schlechten Wetter merken wir, dass sie draußen scheinbar nicht so zufrieden sind. Im Moment sitzen sie fast nur im Stall und warten, bis es mal trocken ist. Sobald es auch nur nach Regen aussieht, gehen die Faulpelze nicht mehr raus, selbst das Futter im Pott draußen bleibt unberührt. Wenn es dann mal trocken ist, rennen sie sofort zum Toben raus und holen all den Unsinn des Tages innerhalb von 5 Minuten nach. Ich weiß nicht, ob das normal ist, oder ob ich einfach nur zwei Mimosen hier habe. Jedenfalls habe ich Angst, dass es im Sommer noch schlimmer wird, also dass sie sich dann wegen der Hitze nur verkriechen. Stall und Gehege stehen eigentlich recht windgeschützt, im Schatten, das Außengehege ist zur Hälfte überdacht. Hier hat sich ein bisschen was geändert und wir hätten nun die Möglichkeit, sie rein zu holen. Es wird irgendwann ein "Hobby-/ Arbeitszimmer" entstehen, mit Schreibtisch, Leseecke, Regalen für die Pflanzen etc. Das ganze könnte man mit Kaninchenzimmer verbinden - an die Regale und den Schreibtisch kommen sie (hoffentlich) nicht heran. Wir würden das ganze (ca.17qm?) mit PVC komplett auslegen, auch ein wenig die Hände hoch. Es müssen ja keine neuen Möbel rein, dass nicht alles heile bleibt ist mir klar. Stelle ich mir das trotzdem zu "romantisch" vor? Wie viel Arbeit kann da auf einen zukommen, wenn die Kleinen drinne sind? Und tue ich den beiden überhaupt einen Gefallen, oder geht es ihnen draußen besser? Wir können uns noch nicht so recht entscheiden, vielleicht habt ihr ja pro und contra Argumente. Achja: falls Innenhaltung tatsächlich mal kommen sollte, würden eventuell auch noch zwei Kaninchen dazu einziehen. Weiß ja nicht, ob das ins Gewicht fällt (ob 4 Kaninchen vielleicht glücklicher sind, als 2?)
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| Ich würde Außenhaltung auch immer vorziehen.
__________________ GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten. HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer. MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen.
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| Ich glaube, das ist wirklich Geschmackssache. Eure Kaninchen können drinnen und draußen glücklich sein. Die Frage ist eher, was ihr wollt. Ich persönlich mag die Innenhaltung. Vorteile: - engeres Zusammenleben mit den Kaninchen (viele Stunden am Tag Kontakt), daher evtl zutraulicher/zahmer - Mensch hat daher wohl mehr davon, Kaninchen ist es wohl egal - einfachere Versorgung vor allem im Krankheitsfall, ohne dass eines oder beide daher für sie ungewohnt oder provisorisch nach drinnen müssen - Gefahren zB durch Fliegenmaden oder durch Mücken übertragbare Krankheiten pp. werden minimiert - Frost egal für Futter und Wasser Nachteile: - mehr Arbeit bzgl Sauberkeit (je nach Anspruch und Kaninchenverhalten) - kein Wind-Wetter-Jahreszeitenwechsel (wobei ich nicht weiß, ob Kaninchen den wollen/vermissen) Es gibt bestimmt noch viele Punkte auf beiden Seiten. Es kommt ja auch drauf an, wie man die jeweilige Haltung gestaltet. Unsere leben bei meiner Tochter im großen Gehege (Zimmer hat mit 23qm ausreichend Platz geboten). Sie haben immer Freilauf, wenn wir da sind. Die Whg-Größe als Auslauf haben wohl die wenigsten Gartengehegekaninchen. Sie lieben die Fensterbank vom bodentiefen Fenster und gucken, was sich draußen so tut. Im Sommer wird das Fenster dann überwiegend weit auf sein (mit Gitter gegen Sturz und Netz gegen zu starke Sonne und gleichzeitig Mücken gesichert). Auch werden sie dann mit auf den Balkon laufen dürfen. Ich denke, die Whg bietet immer wieder was zu entdecken, was in einem festen Außengehege vielleicht nicht so wäre. Von Einkaufstaschen die plötzlich da sind und interessant riechen, über Deckenhöhlen, die meine Tochter für sich und die Kaninchen baut und einiges mehr. Vorhin entdeckte Maja den Apfel in der Schuldose und schwupps hüpfte sie stolz mit nem Viertel in der Schnute durchs Zimmer (durfte aber nur einen kleinen Teil behalten/fressen). Es gibt viele witzige Momente (Kaninchen in nem Berg abgerolltem Klopapier). Aber es macht auch Arbeit, es geht evtl mal was kaputt und man muss etwas mehr ein Auge drauf haben, wenn sie Freilauf außerhalb des sicheren Geheges haben. Für uns 4 (2 Kaninchen, 2 Menschen) ist es so genau richtig. Andere mögen es lieber anders.
__________________ Viele Grüße, Susanne
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| Sowohl Aussenhaltung als auch Innenhaltung haben ihre Vor- und ihre Nachteile, wie schon von anderen hinreichend beschrieben. Allerdings würde ich es niemals übers Herz bringen, Tiere, die Außenhaltung gewohnt waren, wieder in Innenhaltung umzusiedeln, denn Außenhaltung ist zum einen artgerechter, so dass ich mir kaum vorstellen kann, dass die Nins dies zu schätzen wissen und gerne auf buddeln im richtigen Erdboden, rennen über Stock und Stein, knabbern an wirklich frischen Kräutern und Zweigen, Ausgraben von leckeren Wurzeln etc verzichten, zum anderen haben sich zumindest meine Wackelnasen draußen diverse Verhaltensweisen angewöhnt, die mir in meinem Refugium so gar nicht gefallen würden... Du solltest dich auch nicht von den trägen Phasen täuschen lassen: egal, ob drinnen oder draußen, der Großteil eines Kaninchenlebens besteht nunmal aus Siesta, Mittagsschlaf, Nickerchen, Powernaps und Gruppenkuscheln, da ist es völlig normal, dass sie nur kurzzeitig aufdrehen. Zudem beobachtest du sie ja nicht rund um die Uhr, wer z.B. nachts ausgiebig Party gefeiert hat, wird tagsüber lieber gemütlich im Häuschen sitzen...
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| Ob sich Kaninchen nun draußen wohler fühlen möchte ich nicht beurteilen. Ich denke, das ist von Kaninchen zu Kaninchen unterschiedlich. Letzlich muss der Halter entscheiden, welche Haltung er bevorzugt. Ich habe Innenhaltung und habe dadurch natürlich viel Kontakt mit ihnen, aber auch wesentlich mehr Arbeit. Allerdings würde ich sagen, wenn deine Kaninchen draußen eine gute Haltung haben, würde ich sie nicht reinholen. Das Wetter ist vielleicht gerade schlecht, aber wenn es besser wird, dann tollen sie bestimmt draußen wieder fleißig rum. Wenn es heiß wird im Sommer, wäre die Frage, wie warm wird es bei euch in der Wohnung. Ansonsten könnte man zur Not ein Gehege für Innen mit einplanen. Einige Halter holen sie rein, wenn es sehr extrem wird. Ältere Tiere vertragen mitunter ja auch extreme Temperaturen (ob Sommer oder den Winter) nicht mehr so gut. Bedenke auch bitte, dass sie Vitamin D benötigen. Ich bin da gerade sehr drauf bedacht, weil meine üblicherweise im Sommer in ein Auslaufgehege kommen (wenn ich Zuhause bin, da nicht sicher), aber im letztem Jahr musste ich es leider abbauen, wegen Baumaßnahmen und ich habe den Verdacht, dass mein 4jähriger evtl. deswegen Blasenschwamm bekommen hat. Mag ich mir einbilden, aber komisch ist, dass er bisher nie Probleme hatte ![]() Auch 2 Kaninchen können sehr glücklich miteinander sein, eine harmonische Gruppe zu finden ist nicht einfach. Ich würde, wenn es nicht sein muß oder ein Notfall sich einfindet es dabei belassen.
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| Ich hatte bis zum letzten Jahr ca. 13 Jahre lang Innenhaltung und habe dann ein Außengehege gebaut, weil ich es artgerechter fand. Ich schreibe dir hier mal meine Beobachtungen und Vorteile auf: Innenhaltung: - möglicherweise mehr Kontakt zu den Kaninchen - bequemer für den Halter - einfachere Krankheitsversorgung - keine Extremtemperaturen Außenhaltung: - Ausleben natürlicher Verhaltensweisen (Buddeln, im Auslauf Grasen) - Miterleben verschiedener Wetterphänomene (ja, ich denke schon, dass das eine Bereicherung für die Kaninchen darstellt) - obwohl es im Winter eher kalt ist und die Kaninchen dann fast ständig nur kuscheln, ist es umso schöner, wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen kommen und die Ninchen ausgestreckt in der Sonne liegen - keine so penible Sauberkeit nötig, kein Heu und keine Insekten in der Wohnung (da kommt bei Wiesenfütterung leider eine Menge mit) - keine Zerstörungswut durch artgerechte Umgebung - geringeres Krebsrisiko (v.a. für Weibchen, habe ich mal gelesen) - weniger ängstlich (zumindest hier, die Kaninchen sind nun Katzen, Straßenlärm, Rollläden und alles Mögliche gewohnt, sodass ihnen Silvester nicht einmal mehr richtig etwas ausmacht; in Innenhaltung hatten sie große Angst vor dem Staubsauger) - Vitamin D - ein stärkeres Immunsystem, wie mir scheint - besser für die Pfoten (unebenere Untergründe) - die Kaninchen leiden meibes Erachtens sogar weniger unter der Hitze, wenn sie Zugang zu schattiger, ev. feuchter Erde haben. Wobei ich bei beidem dazu sagen muss, dass ich es sehr wichtig finde, dass die Kaninchen regelmäßig Auslauf auf größerer Fläche bekommen sollten, egal wie groß das Gehege ist! Ich für meinen Teil würde immer Außenhaltung bevorzugen, wobei ich im Winter auch schon ein bisschen gezweifelt habe.
__________________ Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!
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Ich musste leider gerade die Innenhaltung verteidigen, weil sie hier oft schlecht geredet wird. Ich bin nach jahrelanger Innenhaltung davon überzeugt, dass sie auch Innen alles bekommen können was sie brauchen........ Aber, in diesem Fall würde ich sie definitiv weiter draußen halten. Ich würde, bei Möglichkeit auch die Außenhaltung bevorzugen, weil es weniger arbeitsreich ist.
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So unterschiedlich können Kaninchen sein. Meine Tochter muss immer den Staubsauger bewachen, wenn ich in ihrem Zimmer sauge, damit Maja nicht an Schlauch oder Kabel knabbert.
__________________ Viele Grüße, Susanne
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Medikamentengabe: wer schonmal eine Woche lang bei Matsch, Regen und Dunkelheit mehrmals täglich durchs Außengehege gekrochen ist, um einem widerbürstigen Nin Medis zu geben, kann nur behaupten, dass dies in Innenhaltung einfacher ist ![]() Buddelkiste: m.E. kein Vergleich zum Gänge bauen in Erde. Ich würde nicht "leider" sagen, wenn du Innenhaltung verteidigst. Gut gemachte Innenhaltung ist eben genau das: gut. Und wenn Halter und Häschen damit klar kommen super. Ich würde, sofern möglich, immer die Außenhaltung bevorzugen. Kaninchen haben immer noch Wildgene in sich und damit zieht alles in der Wohnung immer den kürzeren.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Ergänzung: Für mich ist Aussenhaltung nicht gleich Aussenhaltung. (Eine ideale Aussenhaltung ist für mich ein großzügiges Gehege, wo auch genügend Naturboden vorhanden ist.) Meine frühere Balkonhaltung bestand lediglich aus Bodenplatten, was ich als Untergrund nicht empfehlenswert fand. Im Sommer wurde es trotz verschiedenen Maßnahmen immer zu heiss und bei Regen und Wind hatte ich wiederum zu wenig Schutz, weil ich nicht noch mehr verbauen konnte. Mit meiner Inmenhaltung bin ich wesentlich glücklicher. Dazu können sie unter Aufsicht frei auf der Wiese umher hoppeln. Der Wiesenauslauf ist ein großes Plus im Gegensatz zur reiner Balkonhaltung.
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| Ich musste zwar nicht in Matsch, Regen, Schnee etc für Kaninchen rumkriechen, aber ich bin schon oft genug für Schweine,Pferde Kühe, Hühner und auch Katzen und Hunde irgendwo in der Matsche rumgekrochen also mir persönlich ist es egal, ich werfe mich auch in den Misthaufen, wenn es sein mussAber, ich stimme dir voll und ganz zu, das muss ich in Innenhaltung nicht machen Wildgene würde ich nicht bei allen Tieren als Argument nehmen, dass ist wohl eher Rasse/Züchtungsbeding. Durch eine Freundin habe ich auch den Vergleich. Sie hat Außenhaltung und nicht alle Tiere fühlten sich dort wohl Geändert von 4Chaoten (24.02.2020 um 23:42 Uhr).
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| Meine ersten beiden Ninchen lebten in fast freier Wohnungshaltung. Meine jetzigen beiden lebten auf dem Balkon und seit ein paar Monaten im Garten. Meine Beobachtungen: Die Wohnungskaninchen waren ständig krank (chron. Schnupfen, Durchfall, EC, Milben, Gebärmutter verändert... Meine Tiere in Außenhaltung sind meiner Meinung nach viel robuster und waren bis auf einen EC-Ausbruch noch nie ernsthaft krank. Ein echter Vergleich ist schwierig, weil ich die Tiere damals in Innenhaltung falsch ernährt habe und sie von zweifelhafter Herkunft waren. Trotzdem sagt mir mein Gefühl, dass für meine jetzigen beiden Außenhaltung genau richtig ist. Zur Not könnte ich das Weibchen reinholen, aber ihren Partner würde ich niemals in ein Zimmer sperren. Er verhält sich draußen wie ein wilder und würde drinnen sicher alles zerlegen. Regen, Sturm und Silvesterböller beeindrucken ihn kein bisschen. Ich glaube Kaninchen in Außenhaltung haben mehr Abwechslung, durch andere Tiere (Vögel, Katzen...), das Wetter, Gerüche und Geräusche. Aber ich glaube auch, dass nicht jedes Kaninchen für die Außenhaltung geeignet ist und sich drinnen vielleicht wohler fühlen würde. Meine beiden bewegen sich aktuell auch sehr wenig. Wenn es regnet, sitzen sie im Stall oder lassen sich zuregnen. Wenn die Sonne rauskommt, setzen sie sich in die Sonne und "wandern" mit ihr durch den Garten. Hier ist auch alles noch im Energiesparmodus. Edit: Als Vorteil für die Innenhaltung würde ich noch ergänzen, dass man als Halter weniger Stress hat. Das Leben der Tiere hängt nicht davon ab, ob das Gehege stabil genug ist oder ob man vergessen hat, es richtig abzuschließen. Innenkaninchen sind absolut sicher vor Raubtieren (außer man hält noch Katzen oder Hunde).
__________________ Behandle dein Haustier so, dass du im nächsten Leben mit vertauschten Rollen klar kommst. Pascal Lachenmeier Geändert von LouisAbby (25.02.2020 um 16:01 Uhr).
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| Huhu! Wow, ich habe gar nicht mit so vielen (super konstruktiven!!!) Argumenten gerechnet - vielen lieben Dank dafür! Wir haben ja einige "Nachteile" der Außenhaltung nicht; das Gehege ist absolut sicher. Aber es hat eben auch nur Terracottaplatten und eine Buddelkiste - Naturboden ging wegen Hausbesitzer nicht.. Das "Naturbodenargument" ist und bleibt bei uns leider hinfällig. Grundsätzlich finde ich es auch gut, dass meine beiden draußen sind, ich glaube durchaus dass ihnen die frische Luft und Witterung gut tut. Doch andersherum könnten sie innen deutlich mehr Platz (17qm Zimmer + restliches Haus unter Aufsicht) statt ihre 6qm+ 2x 1,5qm draußen haben. Eine Vergrößerung draußen ist nicht möglich. Und für mich ein momentan großer Punkt: ich würde viel mehr Zeit mit ihnen verbringen. Ich bin außer zum Füttern kaum bei ihnen, dem Wetter geschuldet und da sie eh nur in ihren Ecken hocken und schlafen, wollen sie mich auch gar nicht da haben. Medikamentengabe haben wir ja zum Glück noch nicht erlebt, aber das wäre draußen auch nicht so lustig. Ich mache mir einfach Sorgen, weil sie kaum raus gehen. Sie sind momentan auch schreckhafter als sonst und ich habe ein paar Mal eine Katze im Garten umherschleichen sehen. Vielleicht werden sie von der auch gestört? Ich weiß es nicht. Ich würde ihnen nur einfach gerne mehr bieten als das 6qm Gehege, das nicht so gut ankommt. Eine Buddelkiste etc hätten sie drinnen auch, das Zimmer könnte ganz nach Kaninchenbedürfnissen eingerichtet werden. Wenn sie reinkämen, würde das eh noch ein paar Monate dauern. Aber vor dem Hochsommer will ich mich entscheiden, denn ich befürchte dass der Stall draußen bei Hitze auch zu stickig ist. Ich kann nicht einschätzen, wie empfindlich meine beiden da sind. Und der Gedanke an 2 Fellnasen mehr, was nur drinnen möglich wäre wegen der Platzverhältnisse, ist auch ein schöner. Sollte eine 4er Gruppe nicht harmonieren, kann man problemlos trennen. Bei genügend Platz sollte es ja aber hoffentlich gehen, aber das ist ja noch weiter weg. Wir werden hier mal eine genaue Pro/Contra Liste aufstellen, wahrscheinlich den Sommer abwarten wie es sich bei Hitze überhaupt verhält, und dann weiter sehen.
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| Letztendlich muss jedermann selber entscheiden. Bei mir hat das gemeinsame Zusammenleben (mit Nachteil Putzen) trotzdem noch überwogen gegenüber den Komplikationen bei Witterung (bei Balkonhaltung). Zumindest habe ich einen Kompromiss gefunden mit dem Gartenfreilauf. Die Begeisterung der Kaninchen war zu Beginn groß. Nun geht nur noch Einer (von 4) freiwillig raus, der sich aber meist nur direkt beim Gartensitzplatz aufhält. Der Grund sind die vielen Katzen hier, die leider auch auf die Kaninchen los gehen...
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| Wir haben freie Wohnungshaltung, doch als wir im Urlaub waren durften die beiden zur Tierhilfe (Betreuung) für 2 Wochen in Außenhaltung. Es war schon beeindruckend zu sehen, was für Gänge die beiden gebüddelt haben. Ich war richtig stolz. Jetzt kommt das aber. Die beiden waren eh zutraulich, aber seitdem sie draußen waren genießen sie unsere Nähe noch viel mehr. Wollen am Tag mindestens 15 Minuten nur am Kopf gestreichelt werden. Knirschen mit den Zähnen und machen sie extrem lang und drücken sich auf den Boden wie Rennautos. Sie hören auf ihre eigenen Namen und kommen angerannt, wenn man sie ruft (klar es gibt dann Futter) Wir sind für sie Teil des Rudels. Wir leben zu viert in der Wohnung und das ist einfach toll. NACHTEIL: Sie machen schon einiges kaputt. Man muss sehr aufpassen. Wir haben zB schon den 3 kaputten Kopfhörer und 2 kaputte Ladekabel.
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| Auch wenn hier im Prinzip schon alles gesagt wurde, möchte ich auch noch meinen Senf dazu geben. Wir gehörten auch erst einmal zu "Team Wohnungshaltung" und das war gerade am Anfang auch wirklich schön für uns (immer Häschen um uns herum die immer zahmer wurden) und die Kaninchen (auf den Küchenfliesen in der 20 Grad Küche liegen während draußen Extremtemperaturen von über 40 Grad herrschten). Wir haben aufgrund des Platzes, aber auch aufgrund des unangenehmen Geruchs der Kloecke die ich zwei bis dreimal am Tag sauber gemacht habe, uns zum Herbst für die Balkonhaltung entschieden. Bei einem großen und geschützten Balkon würde ich sagen, dass es nicht so artgerecht wie die Haltung auf Erde mit der Möglichkeit nach Lust und Laune zu graben ist, aber dennoch einen guten Kompromiss darstellt. Unsere beiden sind nicht scheu und das Weibchen lässt sich sogar ewig kraulen, legt sich zu einem etc. Sie bekommen Haushaltsgeräusche mit, da an milden Tagen die Balkontür stundenlang aufsteht, kennen aber auch Wind, Wetter und - ganz wichtig - Sonne. Drinnen hatten wir ein großes Problem mit Staub von Heu und Einstreu, dass mir und den Langohren manchmal das atmen schwer gemacht hat. Im Wohnzimmer ist es nie sehr warm, da wir es nicht heizen. Trotzdem bleiben sie meistens nur für ein paar Runden und wilde Sprünge durch die Wohnung und rennen dann wieder raus um sich abzukühlen. Was ich als Anfängerin als "total niedlich" wahrgenommen habe, wenn sie sich langgestreckt auf die Küchenfliesen gelegt haben, war einfach nur ein Zeichen, dass ihnen zu warm ist. Dementsprechend würde ich sie, wenn es nicht zwingend notwendig ist, nie wieder komplett drinnen halten wollen. Wie das im Hochsommer wird müssen wir allerdings auch noch rausfinden.
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Erst zum Schluss nach fast 6 Jahren Balkonhaltung habe ich sie jeweils bei Hitzetagen über 30 Grad in die Wohnung geholt. Und mich echt gefragt, wieso ich das früher nicht immer schon so gemacht habe und die Kaninchen diesem Risiko ausgesetzt habe... ![]() Ich würde die Temperaturen auf Deinem Balkon jeweils mit dem Thermometer im Sommer überprüfen...
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