Hallo Zusammen,

wie ja Einige von euch wissen, ist Paul (8 Jahre) momentan in EC-Behandlung, da die Erkrankung vor ein paar Tagen bei ihm ausgebrochen ist.
Jetzt habe ich hier ein kleines Problem, zudem ich eure Erfahrung bräuchte und vielleicht auch beruhigende Worte.
Penny (5 -6 Jahre) war schon immer der (sehr) dominante Part der Beiden. Sie wohnt seit Ende Oktober bei uns, die VG war ja schon nicht ohne (ging ja letztenendes 6 Wochen). Seit Oktober ist sie fast dauerhaft hitzig. Das äußert sich in Phasen von extremen Buddeln (teilweise 12 Stunden und mehr pro Tag) bis zur Erschöpfung, mit Aggressionen gegenüber Paul und uns, Knurren und Fauchen. Die Buddelkiste ist absolutes Sperrgebiet, Paul darf nicht mal in die Nähe, geschweige denn hinein. War deswegen schon mein TA, sie wird Ende Februar kastriert. Die Gebärmutter hat leichte Veränderungen im Ultraschall gezeigt.
Seit Paul jetzt den Ausbruch hatte kommt noch hinzu, dass sie ihm gegenüber wieder ein extremes Dominanzverhalten zeigt. Alle 10-15 Minuten rennt sie murrend ("m, m, m") auf ihn zu, berammelt ihn von allen Seiten und zwickt ihn in den Po. Er kommt kaum zur Ruhe, kaum legt er sich mal hin und schläft, geht sie auf ihn drauf...
Es wird auch wieder verstärkt gejagt...
Ich weiß ja, dass es normal ist, auf kranke Partner verstärkt loszugehen und dass es schon die ersten Frühlingsgefühle sein können...
Aber in Pauls Situation mache ich mir echt Sorgen, dass dieser extreme Stress durch sie sich negativ auf die Heilung auswirkt. Manchmal ist es so extrem, dass ich wirklich am überlegen bin, ob eine vorübergehende Trennung besser wäre, als dieser Dauerstress... Es gibt aber auch Phasen, da liegen sie Nase an Nase und schlafen oder putzen sich gegenseitig. Die sind aber momentan eher die Seltenheit.
Was sind denn eure Erfahrungen? Mach ich mich da zu sehr verrückt und soll die zwei einfach machen lassen?