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| Hallo ![]() auf dem Röntgenbild nichts zu sehen von evtl. beginnender Arthrose/Spondylose? Ich bin da nicht so fit drin, aber soweit ich weiß, sollte man ein MRT machen lassen um zu erkennen, ob die Sehnen evtl. betroffen sind (Freundin hat eine hinten gelähmte Häsin, die sich beim Sprung verletzt hat) Ein Bluttest wurde nicht gemacht? Damit könnte man auch den Titer bestimmen, das wäre auch noch eine Möglichkeit.
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| Hallo, Nein, von Arthrose nichts zu sehen, Wirbelsäule und Gelenke auch ok. Bluttest meinte der TA kann es auch nicht wirklich klären, da er es auch wenn er E.C Träger ist nicht heißen muss, dass es sich jetzt um e.c. handelt. Er meinte auch das sei „zu viel des Guten“ und „unbezahlbar“, keine Ahnung was er damit sagen wollte. MRT klingt interessant, da müsste ich dann aber sicher zur Tierklinik.
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| Ich bin wirklich keine Experte was EC anbelangt, aber soweit ich das in Erinnerung habe, zeigt es sich im Urin nur, wenn die Nieren befallen sind....... oder irre ich da gerade Was er mit unbezahlbar meint, weiß ich nun auch nicht, aber ich denke, wenn man ihnen helfen will, dann zahlt man eben. Habe auch gelesen, dass er nicht sehr aussagekräftig ist, aber ich denke, ich würde einen Bluttest machen und alles was man feststellen kann bei einem Bluttest. Sicherlich müsste man telefonieren, um zu erfahren, welche Praxen/Kliniken ein MRT machen können. Meine Freundin hätte 200 km fahren müssen, allerdings geht es ihrer Häsin gut, die frisst gut, muss aber regelmässig gewaschen/gecremt werden. Physio/Massagen haben ihr auch nicht geholfen
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| Die Symptome sprechen auch meiner Meinung nach deutlich für EC, wohl eher für einen chron. langsamen Verlauf als jetzt akut. Der Titer im Blut sollte schon bestimmt werden (allerdings gibt es ja angeblich auch negative Tiere, wenn sie bereits im Mutterleib mit EC infisziert wurden). Infos: https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/e-cuniculi/ Es steht jetzt zwar auch nicht, wie schnell auf die Behandlung angesprochen wird. Aber ich denke, dass kommt auch sicherlich auf den Verlauf und das entsprechende Tier an. Es gibt auch noch eine Facebook- Gruppe: Beratung und Hilfe für EC und Handicap-Kaninchen - auch für den Alltag
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| Bekommt er mittlerweile Vitamin B Komplex? Welches Antibiotikum bekommt er? Ich würde wie Rakete auf einen schleichenden EC-Verlauf denken. Es kann schon mehrere Wochen teils Monate dauern bis die neurologischen Probleme sich bessern. Wurde ein Blutbild gemacht? Von Interesse wären die Nierenwerte und die Entzündungswerte.
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| Ja, Vitamin B bekommt er, ich glaube das Antibiotikum heißt Baytril. Ich hab nur noch Panacur für 8 Tage, soll ich das also noch länger geben oder? Also besteht die realistische Chance auf Besserung? Mein TA nimmt mir ein bisschen die Hoffnung... Dann werde ich nächstes Mal auf ein Blutbild bestehen, schlechte Nierenwerte und hohe Entzündungswerte deuten dann wieder auf EC hin, richtig? Danke für eure Hilfe!
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| Panacur sollte er noch recht lange bekommen, ich würde auch darüber nachdenken das AB länger zu geben wenn er es gut verträgt. Man könnte auch, wenn der Titer sehr hoch ist, sogar über einen Wechsel des AB nachdenken, allerdings müsste dann das AB gespritzt werden. Lt. Dr. Drescher gibt es 3 die in Frage kommen: Oxytetrazyklin (lt. Ewringmann/Göbel, 1998) Sulfonamid-Trimethoprim (lt. Fehr, 1997) Chloramphenicol (ohne weitere Angabe, also wahrscheinlich von Drescher selbst) Bei Chloramphenicol steht ausdrücklich dabei, dass es die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann, was für die Behandlung von Vorteil ist. Bei Baytril ist das wohl nur eingeschränkt der Fall, wenn ich noch auf dem Laufenden bin.
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| Schlechte Nierenwerte weisen auf ein Nierenproblem hin, was bei E.C. leider nicht selten ist. Dann kann und sollte man die Nieren unterstützen, z.B. durch Infusionen. Entzündungswerte können auf entzündliche Geschehen aller Art hinweisen. Falls die auffällig sind, sollte man nochmal nach den in Frage kommenden Differenzialdiagnosen schauen.
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| Das AB bekommt er schon jetzt gespritzt, ich muss da jeden Tag zum TA... Bin momentan beim überlegen, ob ein Tierarztwechsel gut wäre, er kennt ihn zwar jetzt schon aber ich habe das Gefühl er nimmt mich nicht wirklich ernst. Gut, dann wird auf jeden Fall ein Blutbild gemacht. Was für Differentialdiagnosen würden euch denn einfallen?
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| Spondylose oder Spondylarthrose kämen in Frage, denke ich. Je nach Qualität des Röntgenbildes könnte durchaus etwas übersehen worden sein. Das passiert immer mal wieder, bei Mensch und Tier. Wenn du kein gutes Gefühl hast, würde ich tatsächlich eine Zweitmeinung einholen. Vielleicht magst du mal mit deiner PLZ bei Marinahexe per PN fragen, ob sie in der Tierarztliste eine Empfehlung in deiner Nähe hat?
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| Ehrlich gesagt, würde ich Marinahexe mal nach einem guten TA fragen. Von ihr habe ich auch eine gute Empfehlung bekommen. Ich wechsel eh öfter mal den Ta, weil sie bei uns auch keine Erfahrung haben mit Kaninchen und leider musste ich auch öfter schon genau sagen, was ich gerne für Untersuchungen haben möchte. Eigentlich sollten Ec Patienten wenig möglich Streß ausgesetzt werden und man bekommt AB für Zuhause mit. Meine Spondydame wurde zunächst auch auf EC behandelt mit Panacur und AB, AB habe ich für Zuhause mitbekommen.
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| Fragen würde ich mal, ansonsten mal ein bisschen Googeln und einen Threat eröffnen, ob jemand einen Tipp hat für einen TA. Ich würde auf jeden Fall einen Bluttest machen lassen, meine Spondydame hat gut gefressen, war aber halt in ihren Bewegungen stark gehandycapt und Spondylose sieht man auf dem Röntgenbild
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| Einen TA-Tip kann ich leider nicht geben. Aber .... ich würde auch das Blut untersuchen lassen. Wie gesagt, Entzündungswerte, Organwerte und EC. Auch wenn der EC-Test nicht immer zuverlässig ist - ist der Titer hoch, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit EC. Die Medikamente würde ich auch länger geben. AB mind. 2 Wochen, Panacur und Vitamin B mind. 4 Wochen. Zusätzlich würde ich, mit meinen heutigen Erfahrungen, einmalig Kortison spritzen lassen. Kortison ist sehr umstritten, da es das Immunsystem lahm legt. Es bewirkt aber auch Wunder. Ich habe vor einigen Monaten einen Kastraten aus dem Außengehege gefischt, der nur noch wie eine Katze kriechen konnte. RöBi schloß einen Bruch aus. Also bekam er auch zunächst EC-Medis und Entzündungshemmer - es wurde nicht besser. Dann hab ich mich überwunden und Kortison spritzen lassen. Zuhause angekommen, hoppelte Felix munter aus der TB. Mit dieser einmaligen Gabe war es bei ihm aber nicht getan. Er musste das über einen längeren Zeitraum bekommen. Nach etwa 3 Wochen hab ich den ersten wackligen Freudensprung gesehen. Wir sind jetzt seit 4 Wochen vom Kortison weg und er hoppelt immer noch und macht kleine Freudensprünge.
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| So, ein kleines Update: Viel hat sich leider nicht getan, die Hinterbeinchen bewegt er immer noch nicht, das linke ist jetzt mehr nach vorne geklappt, es rutscht aber immer unter seinen Bauch und er piselt sich dann an... Er bekommt jetzt schon seit einem Monat seine Medikamente, Cortison haben wir jetzt am Sonntag gestartet, man merkt aber noch keine Verbesserung. Er hat jetzt wunde Stellen an den Beinen vom drauf liegen und hat auch wieder ein bisschen abgenommen. Seinen Brei will er seit gestern garnicht mehr haben und das eingeben ist bei ihm sehr schwierig. Wie lange kann es denn dauern bis man vom Cortison was merkt? Ich bin wirklich unsicher, wie lange ich ihn noch „quälen“ soll. Ich hoffe natürlich immer noch auf Besserung, es tut sich aber wirklich nichts. Langsam bin ich am verzweifeln. Blutbild war übrigens ok, nur hatte er einen sehr niedrigen Kalzium Wert, da hat er dann eine Spritze bekommen. Wir waren auch wieder bei meinem alten TA, da sind einfach Welten dazwischen.
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| Versuch doch mal, die Tablette zu vierteln und je 1/4 in eine Cranberry oder Weintraube zu verstecken. Ich hab das Cortison gemörsert (zwischen 2 TL), in eine 1ml Spritze gefüllt und dann mit Fruchtsaft aufgefüllt. Wurde anstandslos genommen.
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