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Kastration HäsinHallo zusammen, hat jemand Erfahrungen mit Kastrationen bei weiblichen Kaninchen gemacht? Mich würde interessieren, ob eine Kastration etwas am Verhalten ändert. In den letzten 1,5 Monaten war sie ca. 3 mal "scheinschwanger?" oder wie ich es nennen soll. Sprich, sie baut ein Nest und rei0t sich Fell aus, um es auszupolstern. Zusätzlich bespringt sie ständig ihren Partner, was bei ihm auf Dauer echt zu Stress führt. Ständig muss er weglaufen oder sich wehren, aber sie macht unverdrossen immer weiter. Selbst wenn ich in der Nähe bin lässt sie sich nicht abschrecken, obwohl sie eher Angst vor uns Menschen hat und sehr vorsichtig ist. Sie ist also richtig "heiß". Meine Hoffnung wäre, dass sich ihr Verhalten ändert, bzw. sie das Ganze einstellt, wenn sie kastriert wird, was meint ihr? Sie wird übrigens im Mai 1 Jahr alt.
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| Dazu gibt es hier einen langen Thread... https://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/46029-weibchenkastration-pro-contra-erfahrungen.html
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| Hormonelles Verhalten kann das Leben schon "interessant" machen, und wenn es nicht das ist was aus Deiner Sicht das Kaninchensein ausmacht - ja, eine Kastration kann einiges ändern. Nicht den grundlegenden Charakter, denke ich, und mein kastriertes Weibchen ist auch eine grossartige Tunnelbauerin, aber zumindest mit den Scheinschwangerschaften wäre Schluss. Nachdem meine nie domananter war als der Bock mit dem sie sich mein Haus teilt kann ich nicht sagen ob sich das Rammeln auch aufhört, aber nachdem solche Herrschaftsgelüste bei meinen intakten Mädels intervallartig auftreten wäre ich zumindest optimistisch dass es sich bessert. Ich habe wenig negatives zur Kastration zu sagen, mein Mädel ist vielleicht etwas weniger aktiv als die anderen und neigt dazu etwas Fett anzusetzen, aber ob das daran oder an ihrer Persönlichkeit liegt kann ich nicht sagen (hab soe so mit 7 Monaten kastrieren lassen). Jedenfalls ist sie, im Gegensatz zu der intakten Häsin die ich wegen Quarantäne für 8 Monate im Haus hatte, sehr stubenrein, und kein Tunnelgraben, Nestbauen, Markieren, Junge kriegen etc. IM Haus (sic!). Das Argument dass man sich das Tier quasi zurechtschnipselt lasse ich so nicht gelten, denn das Tier seine Instinkte (Hauptinstinkt bai Kaninchen ist Vermehren) nicht ausleben lassen und sie wegen der romantischen Vorstellung von ach so "richtigen Kaninchen" ihre Hormonwellen, ihr Craving, ins Leere laufen zu lassen ist um nichts besser. Jeder nach seiner Fasson, würde ich sagen.
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| Vielen Dank für die Antworten. Was mir an der Sache nicht gefällt ist das jagen des Partners. Alles andere kann sie gerne machen. Tunnel graben, Nest bauen, überall hin pinkeln etc. Nur wenn der Partner leiden muss, dann ist es nicht schön. Ich werde es noch weiter beobachten. Dummerweise sind sie in der Woche ja den ganzen Tag alleine und ich kann das nicht kontrollieren. Wäre schon doof, wenn sie ihn weiterhin ständig jagt. Den langen Thread habe ich durchgelesen. Er ist sehr interessant und es gibt wie immer mehrere Meinungen und ich denke auch, dass es vom jeweiligen Tier und der jeweiligen Situation abhängt.
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| Wann ist denn bei einem Kaninchen die Pupertät zu Ende?
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| Wenn sie wieder ruhiger wird ![]() Ist natürlich individuell, so ca. mit einem Jahr. Vorsichtshalber durchchecken lassen, kannst du sie aber natürlich.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Ich würde erstmal abwarten. Als ich für Amy einen neuen Partner brauchte war sie schon ca 1,5 Jahre und eigentlich aus der Pubertät. Als Joshi einzog hatte ich das ganze jipie-ich-habe Frühlingsgefühle-und-will-Babys. Sie hat innerhalb von 3 Monaten gefühlte 20 Nester (waren aber wohl eher 3 bis 5) gebaut. Joshi fing aber auch an sich zu wehren als es ihm zuviel wurde. Das habe ich aber nur in seltenen Momenten mitbekommen.
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| Stichworte |
| kastration häsin |
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