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Hilfe, Kaninchen hat EC Virus auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 11.12.2019
Beiträge: 5
Manusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 19:37

Hilfe, Kaninchen hat EC Virus


Hallo liebe Kaninchenfreunde, am Montag haben wir bei unserer Eddi, eine Zwergwidder Häsin bemerkt, dass sie ihren Kopf ständig nach links dreht und dabei die Augen so merkwürdig rollten. Wir fuhren sofort zum Tierarzt. Diese Stellte die Diagnose EC Virus. Seit Montag wurde es immer schlimmer. Am Dienstag lag der Kopf gamz schlimm auf der linken Seite. Seit heute liegt sie fast nur noch auf der linken Seite, versucht sich seit heute liegend ein wenig zu putzen. Frisst liegend ein wenig Kräuter und ein Stück Apfel. Von einem Löffel nimmt sie Möhrensaft. Seit Montag bekommt sie Antibiotika und Panacur. Gestern hatte sie eine Spritze Vitamin B und seit heute gebe ich ihr zur Flüssigkeit Vitamin B Komplex. Der heutige Anblick sieh so zu sehen, war und ist schrecklich. Meine Tochter und ich haben uns viel belesen, aber ich war heute kurz davor sie zu erlösen. Meine Tochter will es weiter versuchen. Ich bin mit den Nerven total am Ende, stelle seit 2 Tagen nachts den Wecker um nach Eddi zu sehen.Letzte Nacht lag sie auf der Seite und auf meine Berührungen und Ansprache passierte nichts😢 das ist auch tagsüber so.... was ist richtig und was ist falsch? Ich würde mich über Rückmeldungen freuen. Danke🙏🏻



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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 19:41

EC braucht Zeit und eine konsequente Behandlung mit Panacur (mind. 28 Tage), Antibiotika und Vitamin B.

Solange sie frisst ist das ein gute Zeichen. Sie darf auch gern Haferflocken, geraspelte Möhre o.ä. fressen.



Da sie ein Zwergwidder ist: wurden die Ohren eingehend, im Idealfall mit Röntgenbild oder CT untersucht? Bei Widdern gibt es häufig Ohrenprobleme (Otitis), die symptomatisch EC sehr ähneln.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 1.536
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 20:21

Durchhalten ist hier die Devise. Ich behandel nun seit gut 15 Wochen. Gerade gabs nen Sprung nach vorne, nun hat er wieder Rückschritte gemacht. Ihr solltet mind. 28 Tage mit Panacur und Vitamin B behandeln. Danach kann man dann weitersehen. So lange solltet ihr schon Zeit geben.



Wichtig wäre aber auch eine Otitis mittels Röntgen auszuschließen. Nur reinschauen reicht da nicht. Gerade Widder haben da leider oft Probleme.



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LG Britta



Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 20:27

Hallo und auch, wenn es ein trauriger Grund ist, ein herzliches Willkommen
Hat Eddi einen Partner, wenn ja, bitte nicht trennen. Auch Streß vermeiden, d. h. unnötig hochnehmen, zum TA gehen oder anfassen etc Nur was nötig ist.

Bitte nicht an einschläfern denken, die mir bekannten Fälle, haben es gut überstanden. Eine konsequente Behandlung ist wichtig.
Es wird gute Zeiten geben, wo man denkt, es wird besser, aber es wird auch evtl. wieder ein Rückschlag kommen. Deswegen darf man nicht aufgeben.




Ninchen
 
Registriert seit: 11.12.2019
Beiträge: 5
Manusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 20:42

Dann soll ich also morgen auf ein Röntgenbild bestehen... merkwürdig ist, dass ihre Freundin Freddi vor 6 Wochen gestorben ist. Wir waren im Urlaub und unser Sohn hatte festgestellt als er nach Hause kam, dass Freddi immer noch an der gleichen Stelle lag und aus dem Maul blutete.mein Sohn war sofort zum Tierarzt gefahren, inzwischen blutete sie auch aus der Nase und hatte schon länger nichts mehr gefressen. Der Magen hat seinen Dienst komplett eingestellt und 2Stunden später war sie eingeschlafen. Wie gesagt, dass ganze ist 6 Wochen herund beide waren bzw. Sind 4 Jahr alt. Der Verdacht drängt sich mir auf, dass Freddi auch EC hatte....




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Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 20:45

Ehrlich gesagt, klingt es bei Freddi für mich eher nach RHD und weniger nach EC. Deswegen die Frage - sind deine Tiere geimpft? Wenn ja, mit welchen Impstoffen und wann zuletzt?



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Ninchen
 
Registriert seit: 11.12.2019
Beiträge: 5
Manusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 20:53

Ja, Eddi hat seit 4 Wochen einen neuen Partner, der sich rührend kümmert. Vor 6 Wochen ist Freddi ganz plötzlich verstorben, als wir 7 Tage im Urlaub waren. Mein Sohn bemerkte, dass sie sich den ganzen Tag nicht bewegt hatte und aus dem Maul blutete. Der Tierarzt stellte fest, dass das Herz kaum noch arbeitet, sie war eiskalt und der Magen schon länger leer. 2 Stunden später ist sie in der Praxis eingeschlafen... Sollte ich unsere Eddi lieber nicht aus dem Käfig holen , um Stress zu vermeiden? sie durfte immer den Tag über draussen rum laufen und im Wohnzimmer auf der Decke ist ihe Lieblingsplatz eigentlich. Dort können wir sie beobachten, wenn sie versucht aufzustehen und den Moment abpassen , wenn sie klar ist. Dann versuchen wir sie beim Fressen zu unterstützen




Ninchen
 
Registriert seit: 11.12.2019
Beiträge: 5
Manusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 20:55

Beide sind nicht geimpft. War es denn evtl. Bei Freddi was anderes? Der TA vermutete einen Tumor




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Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 20:57

Mal abgesehen davon, dass eine Unterbringung in einem Käfig eigentlich nicht geeignet ist (wenn wir von Käfig = Käfig, die es im zoohandel zu kaufen gibt reden), wäre es für Eddi möglicherweise positiv, in eine gepolsterten Käfig zu bleiben, da sie dort Halt und Begrenzung hat. Jede Art von Stress ist Gift für EC. Wenn dann sollte sie die Möglichkeit haben, allein aus dem Käfig zu gehen (was sie eigentlich sowieso 24h am Tag können sollten). Durch die Gegend tragen würde ich in jedem Fall vermeiden, auch das Geben der Medikamente sollte soweit möglich auf de Boden stattfinden.



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Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 21:01

Zitat:
Zitat von Manusa Beitrag anzeigen
Beide sind nicht geimpft. War es denn evtl. Bei Freddi was anderes? Der TA vermutete einen Tumor
Dann tippe ich auf RHD. Blut aus dem Maul und Nase, Apathie, nicht fressen. Verläuft in den allermeisten Fällen tödlich.
Das Gesunde Tier würde ich so schnell wie möglich gegen RHD & RHD2 impfen lassen. Wichtig: Gegen RHD sind NUR Filavac und Eravac wirksam. Viele Tierärzte haben gerade von Kaninchen leider keine Ahnung.

Kennt ihr die Seite kaninchenwiese.de?

Hier gibt es Informationen zu EC: https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/e-cuniculi/

Hier zu RHD: https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/chinaseuche-rhd/



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Ninchen
 
Registriert seit: 11.12.2019
Beiträge: 5
Manusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 21:30

Mir ist schon bewusst, dass die Käfighaltung nicht ideal ist. Ein Zimmer haben wir noch nicht zur Verfügung, sind aber daran am arbeiten. Da wir auch eine Katze haben, möchte ich nicht riskieren, dass Lilly sich doch mal an den Kaninchen vergreift. Sie bringt schon genug andere „Geschenke“ mit und kann jederzeit durch die Klappe rein und raus. Da die Kaninchen ab Mittags bis Abends sich sonst im Haus bewegen können, ist das erst mal die beste Alternative für uns....




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 21:39

Dann würde ich mit Gitterelementen versuchen einen Bereich für die Kaninchen abzugrenzen. Da kann man dann die Käfigtür öffnen und die Tiere können, ohne Stress mit hochnehmen und tragen, selber entscheiden, wann sie raus möchten.




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Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.12.2019, 21:51

Wie gesagt, in dem Zustand würde ich sie auf keinen Fall irgendwo rausheben und in einen Auslauf setzen. Wenn dann sollte sie selbst die Möglichkeit haben, aber dann auch draußen Röhren o.ä. haben, wo sie Halt finden kann.



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