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Neutraler Raum für die Vergesellschaftung? auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By Oda

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Ninchen
 
Registriert seit: 17.11.2019
Beiträge: 14
Kirsten589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2019, 13:25

Neutraler Raum für die Vergesellschaftung?


Hey ihr Lieben,

ihr habt's bei meinem letzten Post ev. mitbekommen: Die Vergesellschaftung meines Böckchens Eddie mit einem zweiten Böckle ist in die Unterbuxe gegangen, vielleicht, weil wir nur ca. 36 Stunden einen neutralen Ort zur Verfügung hatten und dann in Eddies Revier ziehen mussten.

Jetzt wollen wir es mit einem Weibchen probieren, haben aber nach wie vor keinen neutralen Raum zur Verfügung. Das kann ja im Extremfall auch Wochen dauern, auch bei Weibchen/Böckchen, und so lange kann/will niemand ein Zimmer hergeben und die beiden versorgen.

Unser Eddie ist in jedem Teil der kleineren Wohnung zuhause, da gibt's wirklich keinen unmarkierten Winkel...

Wir wollen nicht, dass er noch länger alleine bleibt, aber was machen?

Fällt euch etwas dazu ein? Bis zum Sommer warten und den Dachboden nutzen? Der ist momentan eisekalt, den bekomme ich nicht auf erträgliche 14-16C...




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Oda Oda ist offline
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 25.10.2019
Beiträge: 149
Oda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.12.2019, 08:53

Hallo Kirsten, ich habe hier im Forum auch schon viel zum Thema VG und neutralem Raum rumgelesen, da hat es oft auch ohne neutralem Raum geklappt, manche haben nicht einmal wirklich „gereinigt“ sondern nur umgestellt... kannst ja auch ein bißchen mal hier rumstöbern... bevor Du Dein Männchen so lange alleine lässt, würd ich es wohl schon wagen und es kommt vermutlich eher auf die Chemie zwischen den beiden an. Liebe Grüße



Aen and 4Chaoten like this.

Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.12.2019, 17:23

Ich schenke mir die gründliche Reinigung auch, interessiert sie eh nicht besonders.
Viel Platz, viele Versteckmöglichkeiten mit 2 Ausgängen und mehrere Futterplätze.
Dem Neuzugang habe ich immer ca 1 - 2 Stunden Vorlauf gegeben, damit er sich in Ruhe umsehen . Erfahrungsgemäß ist bei mir eine VG Kastrat/Weibchen eher harmlos abgelaufen.




Ninchen
 
Registriert seit: 17.11.2019
Beiträge: 14
Kirsten589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.12.2019, 19:14

Lieben Dank für euer Interesse.

Ich würde auch etwas sorgloser mit der Situation umgehen, wenn ich ein Häsle aus dem Tierheim hätte (kann auch noch passieren) - da kann ich es nämlich zurückgeben.

Aber für EUR 70,- gekauft ohne Rückgabemöglichkeit - das muss dann fast schon klappen...

Stimmt übrigens, habe auch vor kurzem 48m mit Essigwasser gereinigt, das hat nun wirklich nichts bewirkt. So ein Kaninchen, super Geruchssinn hin oder her, ist ja nicht doof und weiß genau, was ihm gehört. Im Zweifelsfall sogar der Essigreiniger

Bekomme jetzt vielleicht doch ein Mädle vom Züchter, dann wird's eine ruhigere Schiene für alle Beteiligten!

Ideen würden mich aber trotzdem freuen!




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.12.2019, 23:37

Habe eine unserer Weibchen dieses Jahr zweimal vergesellschaftet. Einmal auf neutralem Raum, mit einem Kastraten zusammen. Gab Rammeleien, wenig Gejage und war sehr schnell abgeschlossen. Die beiden kannten sich von vorher (das Weichen musste aus der Gruppe genommen werden wegen Krankheit).
Die zweite VG dann im Gehege der Gruppe. Diese verlief mit viel Gejage, Rammeleien konnte ich kaum beobachten, eher noch Rangeleien/kleine Kämpfe, und das Weibchen hat sich nicht mehr ganz so in die Gruppe einfügen können wie früher- auch dauerte es lange, bis Ruhe einkehrte. Dem Weibchen mit dem Rammler wurden zweidrei Tage Vorlaufzeit gegeben, da sassen die restlichen Vier dann im Provisorium welches ich für die Zweiergruppe gemacht hatte.
Ich grüble oft ob es nicht mehr so wird wie früher, weil das Weibchen eben nicht ganz gesund ist- wobei den Erreger trug sie ja auch vor Krankheitsausbruch in sich.
Der Vergleich dieser beiden VG ist natürlich schwierig, da zwei oder sechs Kaninchen sicher einen Unterschied machen. Hauptsächlich zieh ich daraus aber den Schluss, dass es einfacher ist, je besser die Wellenlänge zwischen den Tieren stimmt, das weiss man vorher ja nicht, wenn man ein neues Tier dazuholt.



Gereinigt hab ich auf Anraten hier im Forum das Gehege nicht speziell (weil's kaum zu bewerkstelligen ist, die Gerüche wegzukriegen), einfach ausgemistet und neu eingestreut, also gewöhnliche Reinigung.
Den Tip mit der Vorlaufzeit fand ich gut, hat viele Umstände erspart, einen neutralen Bereich zu bauen. Ob es in solch einem besser verlaufen wäre ist natürlich nicht auszumachen.



Der Dachboden ist bei uns tatsächlich nicht mardersicher- also Achtung, ist bei euch vielleicht auch so!


Falls du sehr starke Bedenken hast, weil euer Böckchen sein Revier stark verteidigt, könntest du eine VG beim Züchter oder in einer Ferienpension in Betracht ziehen.

Ich hatte darüber auch nachgedacht, wollte aber selber dabeisein und engmaschig überwachen, und der Ferienplatz für sechs Kaninchen hätte je nach Dauer der VG (in unserem Fall eher lange) die Kosten gesprengt.




Ninchen
 
Registriert seit: 17.11.2019
Beiträge: 14
Kirsten589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.12.2019, 13:12

Ferienpension? Gibt's da welche, die es einem erlauben, Kaninchen mitzubringen? Das ist ja schick!!

Aber das mit den Mardern, das habe ich überhaupt nicht bedacht. Marder erwähnt hier in der Nachbarschaft selten jemand, aber sicher ist der Dachboden in der Hinsicht auf keinen Fall, das ist klar... danke für den Input.

Züchter wäre eine Nachfrage wert, das könnte man versuchen. Habe auch noch die Hoffnung, dass vielleicht Nachbarn über die Feiertage nicht da sind und ihr Bad hergeben....




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.12.2019, 16:00

Ich bin wohl tatsächlich urlaubsreif Ich meinte natürlich eine Tierpension


Ein nachbarschaftliches Bad wär natürlich auch ganz schön, bevorzugt mit Türgitter zum Beobachten und der Erlaubnis, dort fernsehen und im Flur übernachten zu dürfen


Habt ihr vielleicht eine Garage?




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.12.2019, 18:04

Ich würde nicht so sehr in Panik verfallen. ein Mädel zu einem Kastraten dazu ist meistens viel unproblematischer als andersrum oder gar bei gleichgeschlechtlichen...

Wir vergesellschaften nie in einem neutralen Revier, auch die Putzerei schenken wir uns, sondern die VG läuft immer so ab, dass der/die Neuankömmling(e) zuerst alleine das Gehege erkunden darf/dürfen, und nach 1-2 Stunden kommt der Rest der Gruppe dazu.

Das ganze auf viel Platz (unser Gehege hat 25 qm, und wenn es mir zu wild wurde, bzw. ich das Gefühl hatte, dass die neuen gar zu verängstigt sind, habe ich auch schon mal eins der biestigeren "alten" für ein paar Stunden zurück in den Gartenauslauf geschickt) und mit viel Geduld, sie müssen sich ja nicht gleich lieben.

In Eurem Fall würde ich mir einfach ein größeres Zimmer aussuchen (in der ganzen Wohnung würden sie sich womöglich nur aus dem Weg gehen), mögliche Sackgassen im Zimmer entfernen bzw. absperren, die Dame für einige Zeit alles erkunden lassen, eine Flasche Rotwein, Baldriantropfen oder was immer zu deiner Beruhigung dienen kann, bereit stellen, überall Futter verteilen und dann Eddie dazu setzen.




Ninchen
 
Registriert seit: 17.11.2019
Beiträge: 14
Kirsten589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.12.2019, 14:29

Rotwein?? Ihr seid süß! Sollte ich den Kaninchen vielleicht auch mal anbieten, dann gehen wir die Situation alle etwas beschickert an....:

Nein, Garage haben wir leider nicht, wäre aber für ein Wohnungstier eh etwas zu kalt.

Ich habe ja eigentlich bei Mädle/Büble auch gute Erfahrungen, aber...nach der gerade erfolgten Vergesellschaftung kann ich Ed nicht mehr viel zumuten, zumal er immer noch mit einem tränenden Auge kämpft. Habe jetzt erstmal bei einem Augenspezialisten einen Termin gemacht; ich fürchte, unser TA ist überfordert (oder das ist so eine langwierige Geschichte, kann ja auch sein...)

Ich denke, Nachbarbad wird der Gewinner werden, in Kombination mit Rotwein!



 
 
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