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Umzug ins Revier des Weibchens nach VergesellschaftungGuten Morgen, ich bräuchte Euren Rat, da ich bei meiner aktuellen Vergesellschaftung langsam verzweifle. Da Emmas Partnertier leider verstorben ist, ist Luca aus dem Tierheim zu uns gezogen. Emma ist ca. 5, Luca wurde auf ca. 3 geschätzt. Beide sind kastriert. Emma würde ich als kleine Zicke beschreiben, die ihr Revier durchaus verteidigt. Unser Aussengehege ist sehr groß. Wie man auf dem Foto sehen kann, haben wir ein Gartenhaus um- bzw. angebaut. In dem linken, geschlossenen Teil des Gartenhauses stehen den beiden ca. 6 qm zur Verfügung. Der überdachte Teil des Gartenhauses rechts umfasst 9 qm und der Freilauf mit Rasen nochmal ca. 10 qm. Darüber hinaus gibts fast täglich Auslauf in unserem sehr großen Garten. Die 1. Zusammenführung fand drinnen in einem neutralen Raum statt. Da Emma ihn leider beim ersten Aufeinandertreffen sehr ungünstig verletzt hat, musste ich die Vergesellschaftung abbrechen und erstmal zum Tierarzt. Nachdem alles verheilt war und rund 2 Wochen vergangen waren, fand die 2. Zusammenführung in der Garage statt. Nachdem die beiden sich dort verstanden und geputzt haben, habe ich beide in den rechten Teil des Aussengeheges untergebracht, also auf 9 qm. Ich habe zunächst diesen Teil des Geheges ausgewählt, da Emma sich normalerweise dort am wenigsten aufhält und ich daher gehofft habe, dass sie Luca in diesem Teil eher akzeptieren wird. Dort habe ich alles umgestellt, gereinigt etc. Nach kurzer Jagerei haben sich die beiden dort auch sehr gut verstanden und alles wirkte harmonisch, so dass ich nach und nach die alten Einrichtungsgegenstände wieder zurückgestellt habe. Da das auch zu keiner erneuten Unruhe führte, habe ich im nächsten Schritt den Freilauf eröffnet und danach den Zugang zum Innenteil. Jede der genannten Veränderungen habe ich immer im Abstand von 3 Tagen durchgeführt, um die beiden langsam an die Veränderungen zu gewöhnen und in der Hoffnung, dass Emma ihn auf diese Weise in ihrem Gehege akzeptiert. Bei keiner der Veränderungen gab es Rangeleien etc., so dass ich die Vergesellschaftung am Samstag als abgeschlossen betrachtet habe. Seit Samstag bewohnen die beiden also das gesamte Gehege. Sonntag gab es den 1. gemeinsamen Freilauf im Garten. Auch hierbei gab es keinerlei Rangeleien und es wirkte sehr harmonisch. Gestern Nachmittag krachte es aus heiterem Himmel zwischen den beiden draußen im Rasen-Freilaufgehege. Es flog Fell und es gab wieder einige Ohrenverletzungen. Die beiden haben sich ineinander verbissen, so dass ich dazwischen gehen musste. Nachdem ich die beiden den Rest des Tages beobachtet habe und die Situation immer im Rasen-Freilauf wieder eskalierte, habe ich den Teil des Geheges und das Innengehege wieder abgesperrt. Im überdachten Aussenteil kommt es zu keinen Auseinandersetzungen, aber die anderen beiden Gehegeteile sind problematisch. Kurz haben sich die beiden gestern Abend wieder geputzt, aber aktuell gehen sie sich eher aus dem Weg. Ich bin mittlerweile ratlos, wie ich weiter vorgehen soll, so dass wir perspektivisch wieder das ganze Gehege nutzen können. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann, der vielleicht in einer ähnlichen Situation war. Danke und liebe Grüße Astrid Geändert von Astrid2401 (20.11.2019 um 11:25 Uhr).
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| Zum Thema kann ich dir leider nicht helfen. Gefühlsmässig würd ich einfach versuchen mehr Zeit zu geben am Ort an dem es gut klappt. Bei uns ist es so, dass die Gruppe im Winter, wenn das Futter rationiert kommt, sobald weniger oder keine Wiese vorhanden ist, unruhiger ist. Beim Gartenfreilauf kann ich mir jedoch keinen Zusammenhang damit vorstellen, weil da käumlich alles abgefressen sein kann. Weshalb ich dir aber eine Antwort schreiben mag: Wow, euer Gehege ist wunderschön
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| Ich würde den beiden jetzt einfach Zeit geben und erstmal keine weiteren Veränderungen vornehmen. 3 Tage sind im Rahmen einr VG keine wirklich lange Zeit. Lass sie zur Ruhe kommen. Wenn sie sich jetzt ignorieren ist ja soweit erstmal alles okay. Wie viel Platz haben sie in dem Bereich jetzt? Ich würde einfach ein paar Wochen warten und dann probehalber nochmal alles öffnen.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Der Teil, in dem es funktioniert, hat 9 qm.
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| Das ist doch für den Anfang okay
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| Also Heu und oft auch Stroh ist ja immer da. Im Frühling nach Anfüttern gehts dann mit Wiese uneingeschränkt los (ganz zu Beginn bin ich wegen dem starken Graswachstum gern ein bisschen vorsichtiger). Und dann wird das Gemüse auf 3-4 Portionen aufgeteilt. So wird es vollständig gefressen, nichts wird so verschmutzt dass es weggeworfen werden muss (ist mir ganz wichtig, ich achte auch in unserer Küche drauf, möglichst kein Essen wegschmeissen zu müssen) und den Rest vom Tag muss halt Heu gefuttert werden. Aktuell ist es so, dass es immer noch vier Körbe Wiese gibt, also in etwa so wie im Sommer. Nur dass es jetzt auch wirklich gefressen wird, wohingegen der Bedarf während der Sommerhitze deutlich geringer war (oder die Wiese beim herumliegen zu welk wurde und als nicht mehr gut genug eingestuft? Momentan schneide ich nur einmal täglich, durch die Kälte bleibts superfrisch). Dazu gibts nun seit es kühl wurde, am Mittag oder Nachmittag eine Portion Gemüse. Auch kommt im Winter noch getrocknete Brennessel zwischendurch dazu. Und wenns ganz kalt wird ein bis zweimal wöchentlich Vogelfutter (da werd ich mich nochmal genauer informieren wegen der Menge, letzte Saison wars nach Gefühl).
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| Leg einfach ganze Kohlköpfe rein. Die bleiben lange frisch und fie Häschen haben immer Frischfutter und müssen nicht zwangsläufig auf Heu zurück greifen. Das ist nämlich auch nicht so super, denn Kaninchen können wenig mit getrocknetem anfangen. Auch im Winter sollten sie immer Frischfutter haben. Alles andere kann man ja rationiert zufüttern, aber Kohlköpfe eignen sich super als "Reserve".
__________________ GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten. HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer. MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen.
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| Und nach Möglichkeit in dem Bereich auch nicht gross was verändern, sofern es nicht deutlichen Bedarf gibt, weil zum Beispiel ein Unterschlupf fehlt oder es einen weiteren Fressplatz bräuchte.
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An Weisskohl etc hab ich mich letzten Winter noch nicht rangetraut, das versuch ich diesen Winter sehr wahrscheinlich schon. Als ganzes reinlegen würd ichs aber nicht, weil seit der Wieder-VG ist die Gruppe (noch?) nicht gleich harmonisch wie vorher.
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Gerade Kohl hält sich super, den kann man einfach drin liegen lassen, bis er alle ist. Vielleicht Mal frisch anschneiden, aber das war es auch.
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![]() Gerade in einer nicht harmonischen Gruppe würde ich nicht riskieren, dass Hunger aufkommt.
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Mometan ist es so, dass bis zur nächsten Fütterung noch einzelne Halme liegen, wohningegen es im Sommer noch Haufen waren, die dann halt einfach unappetitlich welk wurden und deshalb ausgetauscht wurden. Drum gibts auch viermal, so hab ich den Überblick und die Fresspausen sind tagsüber gering. Ich könnt auch die doppelte Menge reinschmeissen, da jetzt aber nichts mehr nachwächst will ich nicht nicht zuviel verschwenden. Und manche fressen hier im Futter sitzend. Ja, über eine Raufe hab ich schon mal nachgedacht, finde es aber besser wenn sie vom Boden aus fressen können. Drum hab ich auch eine Futterstelle mit Heu am Boden, und die ist auch immer als erstes leer, bevor an die Raufen gegangen wird. Wie es wird, wenn dann keine Wiese mehr da ist, schau ich dann. Zur Zeit seh ich keinen Grund, die Gemüseration zu erhöhen oder nebst Wiese Kohlköpfe zuzufüttern. Ja, und ich würd die dann bestimmt "sechsteln", damit jeder einen haben kann, wenn er verjagd würde.
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| Grad wenn sie noch keinen Kohl kennen, würde ich auf jeden Fall anfangen jetzt Kohl mit reinzulegen. Dann können sie sich langsam dran gewöhnen. Die Wiese wird ja immer karger. Bei meinen beobachte ich schon seit Ende September, dass sie nebenher immer mehr Kohl dazufressen, obwohl zu dem Zeitpunkt noch genug Wiese da war.
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Seit ich auf der Weide sammle, die Anfang Oktober "leersteht", haben wir wieder schön saftige Halme, mit Labkraut, Klee, Sauerampfer und manchem was ich nicht benennen kann, dazwischen. Sollte diese nochmal beweidet werden, hab ich nah am Haus noch Stellen die ich schneiden kann, wo die Wiese noch gut 20cm hoch ist und auch schon so lange steht- reicht für etwa 1-2 Wochen. Fütterst du als Hauptgrünzeug Kohl? Was fällt da alles drunter, das hab ich noch nicht raus. Bislang weiss ich von Weisskohl, Rotkohl und Wirsing. Gern würd ich dazu aber ein neues Thema eröffnen, um hier nicht alles zuzumüllen.
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| Danke für eure Antworten. Aktuell läufts gut und sie putzen sich wieder gegenseitig. Dann lasse ich die beiden erstmal noch einige Zeit in dem Teil des Geheges, in dem es funktioniert.
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| Schön, dass du Positives berichten kannst. Ich drück dir die Daumen, dass es erstmal so bleibt. Bei uns hab ich die grosse Schutzhütte auch erst eine ganze Weile nach Beruhigung in der Gruppe geöffnet, da gabs dann nochmal deutliche Zankereien. Drum rate ich dir: lass ihnen sehr viel Zeit in dieser Situation, bevor du wieder mehr Revier dazugibst.
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