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2 Kaninchen tot. Was machen wir falsch?Liebe Forum Gemeinde! Ich wende mich heute an euch weil wir binnen kurzer Zeit unsere 2 jungen Haserl verloren haben und nicht wirklich wissen warum bzw wo das herkam Unsere 2 Hasen holten wir Anfang Juli zu uns. Beide bezogen ihr Aussengehege, hatten regelmäßig viel Auslauf. Immer wieder nieste mal ein Hase, aber so nichts weiter. Beide fit und vital und hopsten viel und gerne. Ende August saß plötzlich unsere Häsin apathisch im freilaufgehege. Wir fuhren sofort zum Tierarzt. Im Wartezimmer wurde sie panisch und viel tot um. Sie war nicht mehr zu retten. :-( Ziemlich gleich nach diesem Unglück erkrankte der zweite Hase. Nase immer verschleimt. Hasenschnupfen. Es folgten Tierarztbesuche, Antibiotika Spritzen, Vitamine die wir verabreichten. Weil ich mir dachte es würde zur Genesung beitragen, haben wir den Käfig nun in die Garage. Geschützt von Wind und Wetter solls ihm bald besser gehen. Leider musste er gestern eingeschläfert werden. Mit gerade mal 5 Monaten. Lt Arzt wäre er ein ewiger pflegefall gewesen und nur mit regelmäßiger Medizin am Leben zu erhalten. Er wäre uns gestern fast erstickt. Grausam zum ansehen. Wir wünschen uns wieder Häschen, jedoch sitzt der Schock gerade noch tief. Ich frage mich täglich was wir falsch gemacht haben, woran es liegt, dass beide so jung sterben mussten. Vorallem will ich falls wir uns wieder Hasen holen, nicht sofort wieder das selbe haben. Was könnten wir falsch gemacht haben? War es ihnen zu kalt draußen? Vielleicht zu viel Wind noch zum Käfig gekommen obwohl wir einen verschlag gebaut haben? Derzeit sind wir nur traurig :-( Vl könnt ihr Erfahrenen uns Neutierhaltern weiterhelfen... LG Nina
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| Mein herzliches Beileid und herzlich willkommen ![]()
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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Wir hatten die Hasen von einer Züchterin in der Nähe von uns. Kenne diese schon lange und sie macht ihre Sache gut. Gefüttert würde das Futter der Züchterin. Danach haben wir umgestellt auf unser Futter aus dem zoohandel... Aber ganz langsam immer mehr vom neuen Futter zugemischt zum alten gewohnten. Viel frisches Gras, Löwenzahn, Karotte... Von Gehege lade ich dann ein Foto hoch, das geht am Handy nicht. Alle zu groß... Die andere Website kenne ich nicht.
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| Es tut mir leid für euch und die Kleinen, mein Beileid Wichtig finde ich immer eine Kotprobe zu machen (über 3 Tage sammeln, kühl lagern) leider ist es so, dass viele Tiere von Züchtern Untermieter haben. Ebenso wichtig sind die Impfungen gegen RHD 2 und 1 und Myxomatose. Wie lange wurde denn der Rammler behandelt? Wenn es Kaninchenschnupfen war (lese mich da auch gerade durch), dann hätte die Behandlung mit AB täglich und Immunstärkungen auch Monate dauern können. Wichtig finde ich auch immer einen Tierarzt zu haben, der Erfahrung mit Kaninchen hat. Ich empfehle euch ebenfalls die Seite Kaninchenwiese
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| Ich empfehle euch: bevor ihr euch neue Häschen anschafft, schaut euch auf kaninchenwiese um. Falls ihr Fragen habt, immer her damit. Trockenfutter ist zum Beispiel keine gute Sache. Für einen Tierarzt, der Kaninchenerfahrung hat, könntet ihr der Userin marinahexe eine PN mit eurer PLZ schicken, sie kann euch dann einen guten empfehlen
__________________ GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten. HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer. MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen.
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@all: Der Tierarzt meinte eben, wenn ein so junger Hase schon so eine krankheitsgeschichte hat, dass er ewig ein Pflegefall sein wird und eben nur immer am Ball bleibt wenn er Medikamentös immer wieder behandelt wird. Das wollte ich weder ihm, noch uns zumuten. Auf Dauer ist er wirklich arm.. und wir gleich mit. Samt Geldbörsel… Er meinte bei kleinen Hasen setzt sich das halt dann in den Nebenhöhlen und auch tlw am Herzen so fest, dass sie nie ein langes erfülltes Leben hätten... Aber ich plappere jetzt nur nach und kenn mich da zu wenig aus. Ich musste ihm vertrauen und vom Bauchgefühl her war es die richtige Entscheidung. Für Timmy. Anbei noch das Gehege... Das war noch nicht mit Streu usw eingerichtet. Ein besseres Foto fand ich gerade nicht. ![]()
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| Willkommen im Forum. Ja, Kaninchen sind leider sehr anfällig für alle möglichen Krankheiten und reagieren oft sehr sensibel auf Futter, Hitze, Stress, etc. Natürlich gibt es auch robuste Tiere, aber das ist dann eben Glückssache. Wenn ein Tier gar nicht mehr gesund wird und absehbar ist, dass es für immer leiden würde, stimme ich dir absolut zu, dann sollte es erlöst werden. Behandlungen können bei Kaninchen aber gerne mal über einen Monat hinaus gehen bis es wieder gesund ist. Die Haltung und medizinische Versorgung ist kostenintensiv und mit viel zeitlichem Aufwand verbunden, insbesondere wenn ein Tier krank wird. Das sollte euch vor einer erneuten Anschaffung unbedingt klar sein.Kaninchenwiese ist eine super Seite. Da findet ihr auch Tipps zu einem geeigneteren Gehege, falls ihr wieder Kaninchen anschaffen möchtet. Leider verkaufen einem Zooläden fast nur ungeeignete Produkte für Kaninchen. Dazu gehören z.B. Ställe (wenn sie als alleinige Unterkunft benutzt werden), Trockenfutter und Plastikgegenstände. Warum das immer noch so ist, kann ich dir leider nicht sagen. Ich denke es wird einfach von vielen Beginnern gekauft und dann müssen sie später noch mal kaufen, weil zu klein etc. Wirtschaftlich ein gutes Konzept für die Läden. Geändert von Sir.Hoppselot (07.10.2019 um 12:30 Uhr).
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| Die 'Züchterin' (wenn es denn überhaupt eine Seriöse ist, was ich stark bezweifle) sollte mit keinen Nachwuchs 'produzieren', wenn diese derart Immunschwach sind und sie noch eindeutig Schnupfentiere (mit Pasteurellen) im Bestand hat. Ich würde sie darauf hinweisen und von dort auch garantiert keine Kaninchen mehr holen. Leider deutet das schon darauf hin, dass nicht so viel Ahnung von Genetik vorhanden ist. Zwar sind heutzutage leider schon der Grossteil der Kaninchen Träger von Pasteurella multocida, aber erkranken tun deswegen nur ein kleinerer Teil. Verantwortlich für den Ausbruch sind nun mal in erster schlechte Zucht (= Genetik), mangelnde Hygiene, Stress, allenfalls auch noch Mangellernährung. Übrigens habe ich nur Übernahmetiere aus dem Tierschutz mit unbekannter Herkunft oder aus schlechter Haltung, da waren an die 30-40% Schnupfer in den 13 Jahren; also eine recht hohe Zahl. Gestorben direkt am Schnupfen ist mir noch kein Kaninchen, auch wenn schon schwerer Fälle drunter waren. https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/kaninchenschnupfen/
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Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob sie bei der Züchterin geimpft wurden. Muss man Hasen impfen? Gegen was? Da bin ich nicht genug informiert...
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Ich weiß, dass sie ihren Job schon sehr lang macht und den auch erfolgreich. Viele Tiere die ihr gern abgenommen werden. Die Tiere werden gut gehalten und werden vital und fröhlich abgegeben. Ich wage es nicht, sie negativ zu beurteilen. Gestorben am schnupfen. Hmm. Wenns blöd hergeht, wäre der Hase erstickt. Ich will kein Tier ein Leben lang mit Medikamenten am Leben erhalten. Da tut mir das Tier leid. Und wenn mir ein Arzt sagte, dass es so und so ist (Story steht schon weiter oben) muss ich das so annehmen oder Veterinärmedizin studieren.
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| Vielleicht hatten sie ja auch eine zusätzliche Erkrankung. Waren sie denn geimpft und wenn ja, wann? RHD? Das ist wirklich eine böse Krankheit. Wobei dagegen spricht, dass es bei Kaninchen 2 so lange gedauert hat.
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| Oder eibem erfahrenen Tierarzt suchen, der sich mit Kaninchen auskennt. Das sind Tiere, die im Studium kaum vorkommen. Impfen ist zum Beispiel etwas, was defintiv sein muss. RHD 1 und RHD2 sind tödlich verlaufende Seuchen. Gerade gegen RHD2 gibt es lediglich Filavac und Eravac, die wirksam sind. Bitte, schaut euch auf kaninchenwiese um, bevor ihr euch erneut Kaninchen anschafft. Das ist nicht böse gemeint, aber es gibt viel Verbesserungsbedarf.
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Die hatte keinen schnupfen. Sie war immer die kleinste in einem Wurf mit 7 babies. Das ist das einzige was an ihr auffällig war, in ihrem kurzen Leben :-(
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Ich kenn einige die Hasen halten. Da ist keiner geimpft. ![]() Aber ich lese mich ein... Ich brauch so ein Martyrium gerade nicht nochmal...
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| Ich weiß gerade nicht, welche Impfstoffe in Österreich zugelassen sind. Aber eine Impfung gern RHD2 rettet Leben. Dagegen hilft sonst nichts, es ist über mehrere Monate noch ansteckend (teilweise 6 oder 7 Monate) und die Tiere sterben elendig.
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| OK verstehe. Werd das mal nachlesen und beim nächsten Kaninchen kauf erfragen bzw mit einem Tierarzt besprechen.
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| Hol Dir doch lieber ein Tier aus dem Tierschutz, die sind kastriert und (zumindest in D) meist vollständig geimpft. Damit sparst Du Dir das kastrieren (und ggf. auch das impfen) lassen, kannst Dir ziemlich sicher sein ein gechecktes Tier zu bekommen und ganz wichtig, Du unterstützt solche „Züchter“ nicht noch einmal. Und sollte eins der Tiere an RHD 2 gestorben sein, darfst Du zukünftig sowieso nur vollständig durchgeimpfte Tiere aufnehmen, da das Virus sich mindestens 6-9 Monate im Stall etc. befindet.
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