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Häsin aggressiv aus heiterem Himmel auf Kaninchen Forum

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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 309
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2019, 21:16

Häsin aggressiv aus heiterem Himmel


Hallo,
meine Häsin ist manchmal aus heiterem Himmel total aggressiv. Beim ersten Mal hat sie meinem Merlin eine Wunde gebissen, die genäht werden musste... obwohl sie sich bis dahin blendend verstanden haben. Dann wurde sie kastriert.

Dann kam Harald dazu, mit dem sie sich zuerst super verstand und den sie später monatelang jagte und in den Rücken biss, sodass er nur noch Angst vor ihr hatte. Er wollte immer nur kuscheln.

Jetzt ist Gregory hinzu gekommen (Merlin ist leider verstorben) und nach einer kurzen VG waren Ronja, Harald und Gregory ein supersüßes Team. Gestern Abend hat Ronja den beiden Jungs noch stundenlang die Köpfe abgeschleckt, heute morgen lass ich die drei raus und Ronja beißt Greg ein Loch ins Ohr!

Ich verstehe es nicht! Sie haben nachts 10 qm (soll noch erweitert werden) und tagsüber 2-8 Stunden Freilauf auf 150 qm! Sie bekommen Grünzeug ohne Ende, aber auch Leinkuchen und anderes leckeres Zeug und ich bin ein leiser Mensch, außerdem wohnen wir jetzt in einer superruhigen Gegend und nix stresst.
Sie putzt Harald auch immer noch (Greg jagt sie), dabei fand sie ihn früher voll doof.
Hä? Ein Tag hü, ein Tag hott? Es scheint ja auch egal zu sein, mit wem sie zusammen ist, jeder wird Mal gebissen...
Ja, Kaninchen streiten sich Mal, aber sie übertreibt immer maßlos und beißt richtig zu. Dabei sind die Rammler ihr untergeben und wollen nur kuscheln.
Was soll ich bloß mit ihr machen...immer Stress mit ihr.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2019, 22:45

Ich würde sie mal gründlich durchchecken lassen. Für mich hört sich das an, als ob sie in den "aggressiven" Momenten Schmerzen hat.


Wie alt ist sie? Wie lange ist sie bei Dir? Sonstige Auffälligkeiten im Verhalten?




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 309
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2019, 23:02

Sie ist seit ca drei Jahren bei mir und so alt ist sie auch. Sie greift in ihren aggressiven Momenten ja unerwartet an, sie jagt aber auch danach noch stundenlang und verscheucht denjenigen.
Ansonsten ist ihr Verhalten unauffällig. Diese Aggressivität fing allerdings erst kurz vor ihrer Kastration an - welche dann auch wegen Gebärmutter-Veränderungen durchgeführt würde. Und seitdem ist sie so. Wurde vielleicht was bei der Kastration vergessen?




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.10.2019, 08:08

Wann war die Kastration, respektive wie lange ist sie schon so? Wurde die veränderte Gebärmutter noch untersucht ( gab es einen Befund)?




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 309
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.10.2019, 08:36

Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
Wann war die Kastration, respektive wie lange ist sie schon so? Wurde die veränderte Gebärmutter noch untersucht ( gab es einen Befund)?
Die Kastration ist ca 1 Jahr her und die TÄ meinte nur, dass die Gebärmutter schon Veränderungen zeigte. Ich kann nochmal den Beleg suchen, vlt steht da mehr.
Und sie ist halt so seit kurz vor der Kastration...also ihre damalig erstmals auftauchende Aggressivität war auch der Grund für den Verdacht einer Gebärmutter-Veränderung. Dann blutete sie aus der Vagina und die TÄ hat sie direkt kastriert und dabei Gm-veränderunge festgestellt.

Edit: Auf dem Beleg steht nur "Kastration weibliches Heimtier OHE"




Geändert von Firlefanz (04.10.2019 um 09:13 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.10.2019, 09:38

Ich würde in diese Richtung nochmal untersuchen lassen (US, Blut (Entzündungswerte, Hormone)). Evtl. kann man mit einem Hormonpräparat gegensteuern.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.10.2019, 11:37

Also dann wurde keine Histologie gemacht, ob es schon bösartig war und daher evtl streuen könnte... Dann würde ich auch weiter untersuchen, wie marinahexe oben geschrieben hat.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 309
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.10.2019, 11:06

Ich weiß gar nicht, ob es etwas krebsartiges war oder nur Zysten. Wenn es nur Zysten waren, kann ja nix streuen. Ich rufe Mal bei der TÄ an und frage nach. Können denn die Hormone trotz Kastration noch so verrückt spielen?




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.10.2019, 17:31

Zysten werden es kaum gewesen sein. Veränderungen können bereits bösartig sein oder noch nicht. Da nicht pathologisch (Histologie) untersucht wurde, wird Dir das die TÄ nicht sagen können. Von bloßem Auge kann man da auch nichts sagen. Höchstens wenn ganz klar ein riesiger Tumor da war, aber den hätte man dann sicherlich eingeschickt.

Ich hatte früher bei meiner TÄ nachgefragt betreffend Kastration. Ein Stumpf der entfernten Gebärmutter ist immer vorhanden, weil man das Gewebe irgendwo abbinden (abtrennen) muss. Anders geht das gar nicht. Das bisschen Restgewebe wird also immer noch wenig Hormone produzieren. Aber ich denke kaum genügend, dass sich das vom Restgewebe bemerkbar machen dürfte.

Anders sieht es aus, wenn Metastasen aus der Gebärmutter in irgendwelchen Organen vorhanden sind. Die dürften sicherlich bei unkontrolliertem Wachstum jede Menge an Hormonen produzieren. Daher habe ich Dich auch gefragt, ob damals das Gewebe histologisch untersucht wurde...




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 309
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.10.2019, 16:04

Gut, dass du das nochmal erklärt hast. So konnte ich meine Fragen an die TA- Helferin viel zielorientierter stellen. Das Telefonat ergab, dass es keine histologische Untersuchung gab. Auch konnte sie mir nicht sagen, was denn nun diese Gebärmutter-Veränderung war. Ich werde Ronja also in den nächsten Tagen nochmal zum Tierarzt schleppen.

Das Schlimme ist, dass ich immer von einem "Charakterfehler" ausgegangen war...man muss da echt aufpassen, die Nins nicht zu sehr zu vermenschlichen. Ich hoffe, sie hat keine Metastasen oder so und ist tatsächlich einfach nur ein Biest.
Vielleicht reagiert sie aber auch auf Greg so aggressiv, weil er eine Krankheit hat. Sie verscheucht ihn nämlich immer noch, obwohl er ganz unterwürfig ist. Von Harald wird er allerdings nicht verscheucht, was auch wieder nicht zusammen passt...




Geändert von Firlefanz (07.10.2019 um 16:09 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.10.2019, 17:38

Es reagiert nicht jedes Kaninchen aggressiv bei/auf Krankheiten.


Ich hatte auch schon 'Biester' (respektive Hexe), die war aber schon zu Beginn aggressiv zu allen Kaninchen; das war bei ihr Charaktersache. Kurz vor ihrem Lebensende hat sie dann leider zu spät ihren, neuen Traumann akzeptiert.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 309
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2019, 22:57

Hm, ehrlich gesagt, wirken alle meine Kaninchen quietschfidel...rennen im Garten herum und machen Freudensprünge. Vielleicht ist die VG ja noch nicht vorbei und deshalb ist Ronja so auf Greg losgegangen. Und es liegt nicht an Metastasen oder ähnlichem. Aber Ronja und Harald brauchen eh ne Impfauffrischung, dann kann ich ja mit der TÄ drüber sprechen.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 309
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.10.2019, 13:20

Also, die TÄ meinte, dass es unwahrscheinlich wäre so lange nach der Kastration, dass sie Metastasen hat. Es liege wahrscheinlich an ihrem Wildanteil und ihrem Charakter.
Aber die Impfung war echt teuer, 20 € pro Nin.




Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.10.2019, 13:32

Zitat:
Zitat von Firlefanz Beitrag anzeigen
Also, die TÄ meinte, dass es unwahrscheinlich wäre so lange nach der Kastration, dass sie Metastasen hat. Es liege wahrscheinlich an ihrem Wildanteil und ihrem Charakter.
Aber die Impfung war echt teuer, 20 € pro Nin.
Das ist doch nicht teuer.. Ich komme da nicht unter 90 € mit zwei Nasen aus der Praxis wieder raus.
Was wurde denn geimpft?



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"Du mußt sie jetzt sagen,
Oder ewig 'rumtragen,
Deine Worte: Verzeih!
Hätt' ich doch! – Einerlei.
Könnt' ich doch noch!
– Vorbei."
(Reinhard Mey)
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[Danke, Tante Jessi]



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 309
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.10.2019, 13:36

Myxomatose bei allen dreien (Greg nochmal ne Boosterung).

Naja, der Dorftierarzt nahm dafür 7,50 € und der andere Tierarzt, zu dem ich manchmal auch gehe 15 €. Klar kann ich nicht Preise wie beim Dorftierarzt erwarten, aber das ist ja mal ein krasser Unterschied.




Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.10.2019, 13:39

Na, okay. Bei Myxo weiß ich jetzt tatsächlich auch nicht. RHD schlägt ja definitiv höher zu Buche.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2016
Beiträge: 309
Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.10.2019, 13:42

Ja, dafür kostet RHD1+2 in der Sammelimpfungsaktion bei ihr auch nur 20€ pro Kopf.
Naja, Myxo lasse ich demnächst halt wieder woanders machen. Dafür brauche ich keinen Kaninchenspezialisten.



 
 
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