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Wie lange sollen wir noch kämpfen? - ECHallo! Leider muss ich mich in der Krankenabteilung melden :-(( Unsere Lilli ist jetzt etwa 5 Jahre alt, genau wissen wir es leider nicht. Leider wurde jetzt bei ihr EC diagnostiziert. Wir haben wohl einen großen Fehler gemacht - der erste Tierarzt hat es wohl nicht erkannt und anscheinend falsch behandelt. So ist uns wohl wertvolle Zeit verloren gegangen, bevor wir mit einem anderen Tierarzt die richtige Behandlung starten konnten. Ich frage mich mittlerweile, ob es überhaupt noch Sinn macht, weiterzumachen... ich pflege und füttere Lilli so gut es geht - aber ich befürchte, das wird nichts mehr :-(( Sie liegt seit Tagen nur rum... frisst extrem gut (das ist der Grund, warum wir immer noch weiterkämpfen), ja fressen und verdauen ist so ziemlich das einzige was sie noch macht.... Wir haben gesagt, wir geben ihr eine Woche, um zu sehen, wie es weitergeht... aber bis jetzt tut sich nicht viel. Ich könnte heulen. Ich kann bald nicht mehr zusehen.... Sollen wir weiterkämpfen? Oder aufgeben? Ich weiß, die Entscheidung kann mir keiner abnehmen... aber gibt's vielleicht Erfahrungen die ihr teilen wollt oder könnt?
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| Solange sie frisst würde ich sie nicht aufgeben. Wieviel Zeit ist denn vergangen bis sie richtig behandelt wurde. Und noch wichtiger: was heißt richtig? Was für Medikamente bekommt sie jetzt? Zwingend notwendig ist Panacur und Vitamin B mindestens 28 Tage und ein gehirngängiges Antibiotika zb Baytrill.
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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| Ja mir ist klar, dass wir viiiiel mehr Zeit brauchen. Aber wann kann man mit wenigstens kleinen Fortschritten rechnen? Ich meine, das ist ja kein Zustand wenn Lilli die ganze Zeit nur daliegt... dass sie noch nicht sitzen kann verstehe ich, aber dass sie nicht wenigstens mal einen Lagewechsel zulässt... sie liegt immer auf einer Seite... ich habe gehofft, dass ihr ein Positionswechsel gut täte, das will sie aber nicht. Ich befürchte, dass sie sich wundliegt. Sie versucht ja nicht mal annähernd, sich aufzurichten. Das einzige was sie macht, ist mit dem Kopf nach Futter zu suchen, sich mit den Pfoten ums Mäulchen zu putzen und hin und wieder streckt sie sich mit den Hinterpfoten durch (Wie bei uns Menschen wenn wir gähnen) Das nächste Problem ist ihr entzündetes Auge, auf dem sie immer liegt ...
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Falsch angefangen haben wir am Freitag... am Montag dann der andere Tierarzt und die richtige Behandlung... heute ist Donnerstag
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| Ich weiß aus Erfahrung, dass es sehr schwer ist, sie so zu sehen. Aber meine Häsin ist wieder völlig gesund geworden. Das Kämpfen, und meine Tränen dabei, haben sich gelohnt!
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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Okay, dann kann ich nur Honeymous zustimmen, eine Woche ist nichts bei EC. Du brauchst viel Geduld. Mit dem Auge kann ich dir nur empfehlen sie weich zu polstern. Vielleicht auf nem Handtuch. So das kein Schmutz reinkommen kann. Vielleicht hilft eine Salbe oder Tropfen. Besprich das mal mit dem TA. Aber nimm sie dafür nicht mit. Das bedeutet nur Stress und den solltest du unbedingt vermeiden. Dann könntest du sie mit zusammengerollten Handtüchern etwas polstern, so daß sie gut und sicher liegt. Also quasi seitlich stützen. Das gibt ihr Halt und Sicherheit. Edit: Hier im Forum findest du immer Hilfe und Antworten, das wird dich stärken und sicherer machen. Hat mir auch immer bei allem sehr geholfen.
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen. Geändert von maximus (12.09.2019 um 16:04 Uhr).
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| Manchmal kommt es zu Beginn der Behandlung sogar zu einer Verschlechterung, von daher brauchst Du wirklich Geduld bis Du Verbesserungen siehst. So lange sie frisst und verdaut habt Ihr gute Chancen dass sie sich wieder erholt. Für das Auge würde ich Pflegetropfen nehmen, Corneregel EDO oder Euphrasia EDO.
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Lilli liegt gebettet auf einer saugstarken Hanfunterlage und ich bin wirklich akribisch mit ihrer Stallpflege, räume immer gleich die Köttel raus. Im Kopfbereich hab ich ihr ein Handtuch untergelegt und hinten rum eine Handtuchrolle. Hab zwischenzeitlich das Internet studiert... Trotzdem hab ich einfach sehr starke Zweifel.
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| Du siehst ja, anhand der Angabe "Medikamente mindestens 28 Tage", dass sich das ganze in die Länge ziehen kann. Solange sie frisst, gib ihr die Chance gesund zu werden. Hat sie einen Partner? Wenn ja, wo ist der? Oft sind Partnertiere die besten Krankenschwestern.
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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| Ich habe vor ziemlich genau 3 Wochen ein EC Kaninchen mit aktuem Schub aufgenommen weil die Besitzerin den Anblick nicht mehr ertragen hat. Knuffel wird nun seit dem 19.08. behandelt. Leider hatte er am Anfang viel Stress (2 TA Besuche und dann der Umzug zu mir). Besserung gibt es bisher keine. Er frisst nicht mal selbstständig. Trotzdem macht er noch nicht den Eindruck als hätte er sich aufgegeben. Ich bleibe also dran. In 1 1/2 Wochen habe ich Termin zur Blutabnahme. Dann sieht man weiter. Er bekommt Vitamin B, Baytril und Panacur. Zudem noch Infusionen. Er liegt auf einem Vetbed mit Inkontinenzunterlage drunter. Von alleine bewegt er sich sehr selten. Er rollt auch immer noch wenn man ihn hoch nimmt oder wenn er gestresst ist. Ob das nochmal was wird? Keine Ahnung. Aber so schnell darf man da echt nicht aufgeben Schon gar nicht nach gerade mal 4 Tagen. 3-5 Wochen musst du ihr schon mindestens Zeit geben.
__________________ LG Britta
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| Schau mal, vielleicht hilft Dir dieser Erfahrungsbericht etwas weiter:https://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq-arbeit/39121-e-c.html Auf Kaninchenwiese.de hast Du schon geschaut? https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/e-cuniculi/
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Ich habe einfach die Befürchtung, dass wir die Behandlung zu spät begonnen haben und sie deshalb schlechte Chancen hat. Ich hoffe, dass ICH das so lange durchhalte... zum Glück hab ich einen Halbtagsjob, der mir das so ermöglicht, denn so kann ich regelmäßig da sein. Ich fühl mich wieder fast wie mit einem Baby... ziemlich kräftezehrend das Ganze... Wir haben einen zweiten Hasen, damals aus dem TH geholt, als Lillis Freund gestorben ist. Anfangs vertrugen sich die zwei Bestens... bis der neue Partner angefangen hat, Lilli zu beißen und das Fell auszureißen. Das war richtig schrecklich... sofort waren die Fliegen da und wir hatten Madenalarm, zum Glück sofort gut behandelt. Seither haben wir die zwei nicht mehr zusammen gelassen, mir ist die Gefahr einfach zu groß, dass Lilli noch mehr passiert. Jeder hatte bis vor kurzem seinen abgetrennten Bereich im Garten mit Blickkontakt durchs Gitter. Da Lilli jetzt ja so schwer krank ist, haben wir sie im Keller gut eingerichtet, beim Tag mit Licht, in der Nacht ohne. Dort hat sie ihre Ruhe und ist ungestört. Der zweite Hase bleibt nach wie vor im Garten, so lange es das Wetter zulässt, dort hat er richtig viel Auslauf....
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| Noch was fällt mir jetzt vermehrt auf... Lilli nagt, lutscht, schleckt oder was auch immer die ganze Zeit an einer Stelle am Fell... sie hat da jetzt inzwischen schon eine kahle Stelle. Was kann der Grund dafür sein?
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Ich habe eine Tochter (7 1/2 Jahre alt), bin alleinerziehend, arbeite Teilzeit. Habe zudem noch einen Notfall mit einer Mama und 2 (jetzt) 17 Tage alten Babys aufgenommen. Dazu noch 2 andere Pflegetiere und meine 3 eigenen Kaninchen. Knuffel muss morgens, mittags und Abends behandelt und gefüttert werden. Dazu täglich vetbed tauschen und alles waschen. Da heißt es morgens früher aufstehen und halt alles Planen. Extrem Kräftezehrend ist das für mich momentan auch. Ich habe das Gefühl ich mache nix anderes mehr. Statt 3 Kaninchen habe ich jetzt 8 +2 Babys. Die wollen auch alle versorgt werden. Dazu Wiese sammeln usw. Aber man bekommt alles irgendwie hin. Wenn man in 1 1/2 Wochen sieht das die Organwerte bei Knuffel total schlecht sind (und da meine ich jetzt nicht unbedingt die Nierenwerte) dann macht es vermutlich keinen Sinn. Aber wir kämpfen solange es geht und solange es fürs Kaninchen auch zumutbar ist. Ich behandel nicht um jeden Preis aber solange wie es wirklich Sinn macht. Er zeigt zwar keine wirkliche Besserung aber er wird so langsam wütend wenn man ihn behandelt und beißt dann überall rein. Das ist auch ne Art des Fortschrittes. Das hat jetzt aber 3 Wochen gedauert bis er sowas gezeigt hat.
__________________ LG Britta
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Und ganz ehrlich gesagt... ich glaube nicht, dass wir nach Hasi und Lilli mit der Tierhaltung weitermachen wollen. Es bricht mir das Herz, Tiere leiden zu sehen...
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Manchmal passt es halt leider nicht. Dann solltet ihr aber Hasi wieder zurückgeben. Euch bricht es vielleicht das Herz aber für ihn wäre es mehr als fair. Er hat auch nur ein Leben und will das nicht alleine verbringen. Seht es mal aus seiner Perspektive Und ja ich weiß wie schwer es ist ein Tier abzugeben. Aber bevor ich es Einzeln halten muss da gebe ich es halt ab. Denn Einzelhaltung ist wirklich keine Option, auch wenn ihr sicher euer bestes Versucht. Dann gebt ihm wenigstens die Chance irgendwo anders ne passende Partnerin zu finden Ich meine das überhaupt nicht böse oder anklagend. Aber es ist immer sehr traurig wenn man sieht wieviel Tiere noch in Einzelhaltung leben Wenn Lili wieder fit ist solltet ihr schauen das ihr für sie dann auch einen passenden Partner findet. Gerade das Partnertier ist bei EC auch enorm wichtig sofern es friedlich ist. Bei euch gibts jetzt halt keins, das ist eben manchmal so. Aber für die Zukunft würde ich schauen das ihr was passendes findet Zusammenführung richtig gemacht, auch Nachts genug Platz zur Verfügung gestellt und dann klappt das eigentlich auch.
__________________ LG Britta
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| Hallo! Nett dass du nachfragst. Wir behandeln halt so dahin... mal gibt's bessere, mal schlechtere Tage. Lilli frisst immer schön, nimmt die Medizin, macht bei allem mit. Ich habe das Gefühl, sie wird stärker, bekommt Kraft, versucht hin und wieder sich mit den Vorderpfoten "abzustützen", schiebt sich so aber nur rum (vom Futter weg). Sucht mit dem Kopf nach Futter. Das ist es was ich zur Zeit berichten kann... ich hoffe es geht aufwärts und ich hoffe dass ich auf Dauer die Geduld aufbringen kann....
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