 | Kaninchen | | Registriert seit: 26.02.2019
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Geschrieben am
03.09.2019, 21:59
| | | | Meine beiden mögen es auch nicht festgehalten/ hoch genommen zu werden. Wenn ich Abby eingefangen habe stellt sie sich zwar tot und lässt alles mit sich machen, aber BIS ich sie habe, ist es stressig für alle beteiligten. Louis kämpft jedesmal um sein Leben und ich sehe danach immer aus, als hätte mich eine Katze angefallen.
Was ich mache: Ich nehme sie ohne zu zögern hoch und setze sie sofort auf dem Stalldach oder einem Tisch ab, damit sie festen Boden unter den Füßen haben. Auf dem Arm fühlen sie sich sehr unwohl, weil sie keinen Halt finden. Dann mache langsam und ruhig und mit VIEL Geduld, was ich mit ihnen machen muss zB. bürsten, in die Ohren schauen....Dabei rede ich leise und beruhigend mit ihnen und lobe sie für gutes Benehmen. Man muss selber auch entspannt sein, denn die Tiere spiegeln oft die Gefühle von Menschen wieder. Eine Hand habe ich immer vor ihrem Gesicht, damit sie nicht einfach nach vorne wegspringen, aber ansonsten lasse ich sie sich möglichst frei bewegen. Das mache ich alle 2-3 Tage oder nach Bedarf, wenn mir etwas an ihnen auffällt.
Ich glaube, dass die Tiere weniger Stress haben z.B. beim Tierarzt, wenn sie regelmäßig angefasst werden. Meine finden es zwar immer noch blöd, aber ich merke, dass sie nach dem runter setzen viel schneller wieder zur Ruhe kommen, als früher. Irgendwann wird es für sie zur Routine und sie wissen, dass diese "Tortur" auch wieder vorbei geht und nichts dramatisches passiert. Trotzdem werden meine niemals zu Streicheltieren werden, aber das ist auch ok, solange medizinische Behandlungen mit ihnen möglich sind.
__________________ Behandle dein Haustier so, dass du im nächsten Leben mit vertauschten Rollen klar kommst. Pascal Lachenmeier
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