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Wieder-VG, vielleicht zum x.ten auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2019, 20:11

Wieder-VG, vielleicht zum x.ten


Leider musste ich wegen einem e.c. Krankheitsfall eine Kaninchendame aus unserer Gruppe herausnehmen, da sie angegriffen wurde. Sie war vermutlich die Chefin, als Zutraulichste von allen ging sie immer voraus, auch gab sie sich bei der ersten Vergesellschaftung sehr dominant.



Ich stellte die Dame in einem Kleingehege ins grosse, begehbare Gehege hinein und liess sie so mit den anderen bestmöglich zusammenleben, weil ein erster Wiedereingliederungsversuch nach einer halben Woche misslungen war. Ich hielt die Dame für zu schwach, sie kauerte nur am Boden und liess sich von den anderen hetzen.
Als sie mir wieder munter erschien, entfernte ich das Kleingehege und liess sie wieder zu den anderen in die Gruppe. Diese haben sich derweil neu zusammengerauft, die älteste Dame und einer der Herren haben die Führung übernommen. Die genesene Dame wurde gejagt, besprungen und sie kauerte wenn möglich unauffällig in einer Ecke. Zur Schutzhütte gab es für sie keinen Zugang, dort wurde alles bepinkelt und markiert. In der Naacht war sie allein draussen, und am Morgen wurde sie abwechselnd gejagt.
Ich pakcte sie wieder ins Kleingehege und baute ein 5qm grosses Gehege neben das andere, mit einem Zugang in den gedeckten Innenraum, von welchem ich nochmals 1.5qm abtrennte. Zusammen mit dem Gruppengrössten, einem recht neutralen, scheuen Rammler, wurde die Dame dann ins neue Gehege gesetzt. Die beiden hatten bei der Vorbesitzerin schon ein halbes Jahr gemeinsam verbracht und rauften sich recht schnell zusammen.


Nun finde ich es für die beiden aber nicht sonderlich spannend, nur zu zweit zu sein. Auch ist der äussere Gehegeteil nicht gut begehbar und eher provisorisch, und ich würde die Gruppen gern wieder vereinigen. Dann könnte ich mit den Elementen des Provisoriums auch das ursprüngliche Gehege noch etwas erweitern, was ich unglaublich toll fände.


Ich hab mir nun überlegt, den Platz der später wieder genutzt werden soll (mardersicheres Aussengehege), zu räumen, die Vierergruppe in zwei Zweiergruppen zu unterteilen und anderweitig für zwei Wochen unterzubringen (noch unklar wo, weil mardersicher ein muss, und Schatten bei der aktuellen Hitze doch sehr nötig etc). Die Zweiergruppe müsste mindestens so lange raus bis ich alles mit dem Hochdruckreiniger rausgespritzt habe.
In den zwei Wochen sollen sie sich nicht sehen und riechen, und das Gehege kann trocknen und durchlüften. Dann wollte ich alle wieder reinsetzen.




Hat das schon jemand gemacht?


Eine weitere Überlegung: alle in einem abgetrennten Gartenbereich zusammentun, wo es netral ist. Weil da aber eine mardersichere Variante nicht möglich ist, geht das nur tagsüber- ich will ja nachts auch schlafen


Dann gäbe es noch die Variante, alle in eine Ferienplatz, mardersicher und neutral, zusammenzulassen 8vier und zwei oder doch besser zwei und zwei und zwei??). Kommt aber richtig teuer, weils da 25Euro täglich kosten soll. Da kriegt man ja schon einiges an Material für einen weiteren Gehegeanbau zusammen, der nötig wär, falls es nun wieder nicht klappen täte mit der VG


Würde mich sehr freuen, wenn VG-erfahrene ihre Erfahrungen und vielleicht auch Vorschläge anbringen könnten.



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Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 26.08.2019, 22:35

Ist das nicht das gleiche Thema wie hier? https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/46358-schutzh%FCtte-geruchsfrei-kriegen.html




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2019, 23:27

Hallo Terry


Im anderen Thema ging es mir drum, wie ich das Holz geruchfrei bekommen kann, weil ich dann einen neutralen Ort zur VG hätte, was mir am liebsten wäre (in Ahnlehnung an diebrain.de).


Da kam eine Anmerkung, dass man auch im benutzten Gehege eine VG durchführen kann. Käme mir natürlich sehr entgegen, bin aber eher ein Schisser und möchte drum gern die vielleicht bewährteste Methode versuchen, wo keiner nebst Rangordnung auch noch gewohntes Revier verteidigen müsste. Nach zwei Wochen Abwesenheit erhoffe ich mir, dass es als "ungewohnt gilt", wenn Geruchsspuren weg sind?
Gehege tauschen ist mangels Gehegegrösse eher problematisch, da müsst ich nochmal einem provisorischen Umbau machen, dass die Vierergruppe genug Platz hätte.


Und sehr beschäftigen tut mich auch die Frage: 4 und 2 oder 2und2und2.
3 und 3 wär auch noch eine Möglichkeit, dann sind es für eins der Hoppels aber innert kurzer Zeit zwei VG's- find ich eine grosse Zumutung.


Oder aber ich tausche die Gehege so, dass die Zweiergruppe ins grössere zieht, eins der Vierergruppe dort bleibt, und nur drei ins kleinere ziehen. Dann eins nach dem anderen dazutun?
Manche raten ja auch, zuerst die rangniederen und dann den Chef dazusetzen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das gut geht, da es ja zwei Chefs hat.




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 26.08.2019, 23:45

Aber es geht um die gleiche VG, richtig?
Und hier stellst Du jetzt auch die gleichen Fragen wie „drüben“ und erklärst die gleichen Sachverhalte.

Mir persönlich ist es egal, ob Du einen oder sieben Threads zum gleichen Thread aufmachst, aber wenn Du zielführende Infos haben möchtest wäre alles in einem Thread einfacher für die die Dir Ratschläge geben möchten, weil sie eben alle Informationen in einem Thread zur Verfügung hätten.

Ich persönlich mag es nicht, wenn ich mir Informationen aus mehreren Threads holen „muss“ und schreib dann lieber gar nichts (weiß ja nicht, ob genau das gleiche in anderen Threads evtl. schon geschrieben wurde).




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2019, 23:56

Ja gell, ich hätte im anderen Thread gar nichts über die Situation schreiben sollen. Ich wollte rausfinden, ob es eine Möglichkeit gibt, aus genutzer Fläche eine neutrale hinzukriegen, vor allem, weil sich der Holzstall nicht austauschen lässt. Die kleineren Häuser und den Trixie-ähnlichen Stall könnte ich austauschen, resp ersetzen.


Hast du ev Erfahrungen in die Richtung, in die ich wegen der VG suche?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 05.08.2016
Beiträge: 111
Kabelfresser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.08.2019, 06:24

Zitat:
Zitat von Ninibande Beitrag anzeigen
Ja gell, ich hätte im anderen Thread gar nichts über die Situation schreiben sollen. Ich wollte rausfinden, ob es eine Möglichkeit gibt, aus genutzer Fläche eine neutrale hinzukriegen, vor allem, weil sich der Holzstall nicht austauschen lässt. Die kleineren Häuser und den Trixie-ähnlichen Stall könnte ich austauschen, resp ersetzen.


Hast du ev Erfahrungen in die Richtung, in die ich wegen der VG suche?
Ich bin nach wie vor der Meinung das eine VG grundsätzlich nur in neutralem Gebiet stattfinden sollte. Und in dieser Zeit den vorher genutzten Stall gründlichst zu reinigen, da so wenig wie möglich duftmarken zurück bleiben.
So haben alle die gleichen Bedingungen und müssen sich neu zusammenraufen.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.08.2019, 07:32

Das wär mir auch am liebsten, mit völlig neutralem Platz, Kabelfresser. Weil ich mit der ersten VG diese Möglichkeit hatte und alles bestens lief. Auch bei der zweiten, dier wieder-VG des Päärchen das jetzt separat ist, hat das gut geklappt. Reinsetzen in bestehende Gruppe war misslungen.

Soll ich es denn ohne zweiwöchige Separierung versuchen? Diese stellt glaub ich das grösste Problem dar.
Und würdest du die Vierergruppe zuerst trennen, falls die zweiwöchige Frist durgezogen würde? Eigentlich würd ich gern die beiden Gruppen schon wie geraten ganz trennen, ich mag sogenannt optimale Bedingungen.

Bei 2&2&2 wären die Startbedingungen vielleicht die besten?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 05.08.2016
Beiträge: 111
Kabelfresser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.08.2019, 07:58

Zitat:
Zitat von Ninibande Beitrag anzeigen
Das wär mir auch am liebsten, mit völlig neutralem Platz, Kabelfresser. Weil ich mit der ersten VG diese Möglichkeit hatte und alles bestens lief. Auch bei der zweiten, dier wieder-VG des Päärchen das jetzt separat ist, hat das gut geklappt. Reinsetzen in bestehende Gruppe war misslungen.

Soll ich es denn ohne zweiwöchige Separierung versuchen? Diese stellt glaub ich das grösste Problem dar.
Und würdest du die Vierergruppe zuerst trennen, falls die zweiwöchige Frist durgezogen würde? Eigentlich würd ich gern die beiden Gruppen schon wie geraten ganz trennen, ich mag sogenannt optimale Bedingungen.

Bei 2&2&2 wären die Startbedingungen vielleicht die besten?
Warum willst Du denn überhaupt so viele Gruppen machen? Wie ist denn die Zusammensetzung von m/w?
Was soll denn das Endergebnis der VG sein? Eine große Gruppe oder mehrere Pärchen?




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.08.2019, 08:38

Zitat:
Zitat von Kabelfresser Beitrag anzeigen
Ich bin nach wie vor der Meinung das eine VG grundsätzlich nur in neutralem Gebiet stattfinden sollte. Und in dieser Zeit den vorher genutzten Stall gründlichst zu reinigen, da so wenig wie möglich duftmarken zurück bleiben.
So haben alle die gleichen Bedingungen und müssen sich neu zusammenraufen.
Hmm, und was sollten dann wir tun, bei denen es wohl, einschließlich meiner Wenigkeit, keine Stelle in Haus und Garten mehr gibt, die nicht schon „beduftet“ wurde? Ich hoffe ja, dass zumindest bei mir nach täglichem Duschen kein Geruch zurück bleibt, beim Rest mache ich mir aber wenig Hoffnung...

Zudem würde ich gerade hier gleiche Bedingungen eher für kontraproduktiv halten, da ja die EC-Dame unterstützt werden muss.

Deshalb auch hier mein Rat: einige Zeit die Gehege tauschen, bis die Dame genug Sicherheit hat. Wenn nicht alle vier ins andere Gehege passen, würde ich die größten Stänkerer dahin verbannen und EC-Dame, scheuen Rammler und ggfs eins oder zwei der netteren anderen ins „richtige“ Gehege, die „Stänkerer“ dann erst wieder dazu, wenn es mit EC-Dame und etwaigen anderen gut läuft.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.08.2019, 09:07

Zitat:
Zitat von Kabelfresser Beitrag anzeigen
Ich bin nach wie vor der Meinung das eine VG grundsätzlich nur in neutralem Gebiet stattfinden sollte. Und in dieser Zeit den vorher genutzten Stall gründlichst zu reinigen, da so wenig wie möglich duftmarken zurück bleiben.
So haben alle die gleichen Bedingungen und müssen sich neu zusammenraufen.

Ich muss Dich da mal korrigieren. Ich hatte jahrelang ein Pärchen in AH. Das Weibchen musste ich krankheitsbedingt in IH holen. Er hatte draußen noch 2 Partner und sie kam oben zu meinen beiden Kastraten. Etwa 1,5 Jahre später musste der Kastrat vorüber gehend in IH. Er und das Weibchen haben sich gesehen und sich sofort geputzt und gekuschelt. Sie haben sich nach der langen Zeit noch gekannt. Das war so rührend zu sehen. Es waren die letzten Tage, bevor ich das Weibchen hab gehen lassen. Sie litt unter starker Arthrose, Schmerzmittel haben nicht mehr wirklich geholfen. Ich bin froh, dass sie die letzten Tage ihren langjährigen Partner an der Seite hatte. Und ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich sie getrennt hatte.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.08.2019, 16:00

Zitat:
Zitat von Kabelfresser Beitrag anzeigen
Warum willst Du denn überhaupt so viele Gruppen machen? Wie ist denn die Zusammensetzung von m/w?
Was soll denn das Endergebnis der VG sein? Eine große Gruppe oder mehrere Pärchen?

Endergebnis soll sein, dass es eine Sechsergruppe gibt (entspricht der Ausgangslage vor E.C.).

So kann jeder aussuchen mit wen er sein mag, alle haben Abwechslung, und das Gehege bietet mehr Platz wenn es nicht abgetrennt werden muss (die Elemente des provisorisch angebauten Gehege sollen das ursprüngliche dann erweitern).


Es sind 3 Böckchen (kastriert) und 3 Damen (unkastriert).




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.08.2019, 16:15

Zitat:
Zitat von Diabi Beitrag anzeigen
Zudem würde ich gerade hier gleiche Bedingungen eher für kontraproduktiv halten, da ja die EC-Dame unterstützt werden muss.

Danke für den Hinweis. Klar, sie trägt den Erreger weiter in sich, aber an einen weiteren Ausbruch gleich nach der VG hab ich nicht gedacht. Das wär dann DIE Katastrophe! Sie ist das absolute Lieblingstier aller Kinder, weil sie sich am besten streicheln lässt, die mutigste ist und auch zum beobachten macht sie am meisten Spass, weil sie die neugierigste ist.



Da sie vorher meiner Beobachtung nach Chefin zu sein schien nun nochmehr die Frage, ob ein neutraler Ort oder ein dominanter Eindringling am zurückeroberten Revier schlimmer wäre.. Nun, mir scheint, da geht probieren über studieren.


Jedenfalls hab ich nun mal einen Plan, der wohl nicht allzu kompliziert (vom baulichen her) umzusetzen ist.

1.Die beiden ins grössere Gehege
2.die vier ins kleinere Gehege, innenteil noch zusperren.
3.im Innenteil das 2m hohe, 1m breite Trenngitter wegnehmen und der Länge nach anschrauben, dass der Innenteil gross genug für die Vierergruppe wird.

4.zugestelltes Durchgangsloch öffnen.


Da sich entlang der Gitter bisher friedliches Benehmen zeigte, hab ich nun keine Bedenken, dass sie den 1m hohen Zaun überspringen.


5.überlegen, wann die vier zu den beiden gesetzt werden, und ob zuerst die rangniederen der zwei oder gleich alle vier.
6. werden die Gruppen vereint, Schutzhütte erst mal zuschliessen und Kartons als Unterschlupf verteilen.



Ich dank euch für eure Antworten, hat die Sichtweise erweitert.




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.08.2019, 16:46

Zitat:
Zitat von Ninibande Beitrag anzeigen
Danke für den Hinweis. Klar, sie trägt den Erreger weiter in sich, aber an einen weiteren Ausbruch gleich nach der VG hab ich nicht gedacht. Das wär dann DIE Katastrophe! Sie ist das absolute Lieblingstier aller Kinder, weil sie sich am besten streicheln lässt, die mutigste ist und auch zum beobachten macht sie am meisten Spass, weil sie die neugierigste ist.
Das meinte ich eigentlich gar nicht, sondern dass sie ja in der Unterzahl ist, noch von ihrem Chefposten träumt, und deshalb unsicher ist, weil sie nicht verstehen kann, warum ihre "Untertanen" auf einmal so garstig sind...

Aber die EC-Geschichte sollte man trotzdem im Auge behalten: vielleicht gibst Du prophylaktisch ein paar Tage Panacur?

Ansonsten klingt Dein Plan gut, würde ich auch so machen!




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.08.2019, 18:30

Ah, gut.
Find ich eine gute Idee mit dem Panacur. Ich werde es eh erst am w-e oder anfangs nächste Woche angehen, da bleibt Zeit, Panacur zu beschaffen.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.09.2019, 21:43

Die Woche ist wieder flugs vergangen, und morgen wollte ich nun die Gehege der Kaninchen tauschen,


Wie lange soll ich sie in den jeweils getauschten Gehegen lassen, bevor ich sie wieder zusammensetze?


Ich hab nun auch einen Weg gefunden, wie ich einen separaten VG Bereich bekommen könnte, dieser wäre 12m2 gross. Sollte es im ursprünglichen Gehege nicht klappen, würde ich es dann noch auf 12m2 mit Pappschachteln versuchen. Und zwar müsste ich dazu die Voliere und das provisorische Gehege an einem anderen Ort zusammenhängend aufbauen. Wettergeschützt wäre es nicht, kann nur einen Teil mit Planen abdecken.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2019, 07:41

Hier nun ein Update, darauffolgend kann mir vielleicht jmd sagen, ob ich zu grosse Ansprüche/Ungeduld hab


Vor ziemlich genau drei Wochen habe ich die Gehege der Vierer- und der Zweiergruppe getauscht. Da die vier sich supe verstanden haben und eh viel zusammenkuschelten, habe ich ihnen den zu kleinen Platz für die wenigen Tage einfach zugemutet.



Ich hab vor zweieinhalb Wochen beim TA Panacur geholt, was gar nicht einfach war, die TÄ in jener Praxis musste dann zweimal befragt werden, da ich nur für einen Tag eine falsch berechnete Menge bekommen sollte. Da die Praxis nah ist und einen Shop hat, war sie meine Anlaufstelle.


So, nach zwei Tagen "Vorsprung" der Zweiergruppe hab ich dann den Ausgang zuum provisorischen Auslauf der Vierergruppe geschlossen, die grosse Schutzhütte im grossen Gehege ebenfalls verschlossen (damit sie keiner beschlagnahmt und innen keine Kämpfe stattfinden können). Dann hab ich gründlich durchgewischt und eine ordentliche Menge Grünfutter bereitgestellt, aber noch nicht verteilt. Erste Dosis Panacur ans E.C. Kaninchen abgegeben. Aus der abgetrennten Innenecke die der Schutzbereich des provisorischen Gehege war hab ich die Hütte entfernt (hat untenrum an zwei Seiten Gitter und ist recht tief, habe ich als "schwierige Ecke" weghaben wollen). Dann hab ich die Trennwand einfach weggeschraubt und alle sechs standen sich quasi gegenüber.


Erst kam es zu wilden Jagereien, es flog echt einiges an Fell. Gsd war ich allein und musste nicht die Kinder nebenbei beruhigen. Die beiden aus der Zweiergruppe sind schon druntergekommen, wobei der Bock sich eher mal gewehrt, die Häsin sich immer wieder versteckt hat. Die vier anderen haben sich eher in Ruhe gelassen, sich nun manchmal kurz verscheucht.
Ich hab dann noch zwei Kartons reingestellt, so dass es insgesamt sechs Rückzugsmöglichkeiten hatte (die Vieregruppe blieb in den ersten Tagen zusammen in einer Ecke, sonst hätte ich mehr Schachteln bereitgestellt) und nach dem ersten Tumult hab ich dann sechs Futterstellen mit Grashaufen gemacht, durchs ganze Gehege verteilt.


Die E.C. Häsin Mina frass in den ersten Stunden nichts, ihr hab ich das Futter dann vor die Nase gelegt. Ihr Gefährte Wynn frass allein aber immerhin, die vier anderen frassen zu zweit bis zu viert an einem Haufen.


Am zweiten Tag war Mina immer noch sehr eingeschüchtert, auch hatten Mina und Wynn voreinander sehr grossen Respekt. Die vier andern verscheuchten sich gegenseitig manchmal, gejagt wurden nur Mina und Wynn.
Gefüttert wurde immer an mindestens sechs Plätzen. Wynn hatte bald seinen eigenen Platz, die anderen vier hatten alle Plätze und Mina frass wohin sie sich flüchten konnte.


Nach drei Tagen fand ich einmal eine kleine Stelle Blut, war noch frisch, kein Urin, nur ein kleiner Fleck. Verletzungen konnte ich komischerweise an keinem Kaninchen feststellen.


Innert einer Woche beruhigte sich die Lage soweit, dass auch Mina sich im Ghege gut bewegte, nicht mehr so viel gejagt wurde und ich probeweise von unterdessen zwei auf einen Futterplatz (ca. 60cm lang und 20cm breit) reduzierte. Alle sechs frassen dann tatsächlich zusammen, auch mit den Köpfen beieinander. Nur der neue Chef der Vierergruppe, Max, verscheuchte gern vor allem Wynn und Mina, diese gingen dann einfach neben ein anderes Kaninchen.


Zwischendurch flogen auch die beiden Böcke der vorherigen Vierergruppe, Max und Herbie, zusammen durch die Luft, so, als wollte Herbie sich hocharbeiten. Dann wieder taten sie sich gegen Wynn zusammen, der dann zwischendurch gefrustet in einer Ecke sass.


Nach zweieinhalb Wochen zusammensein hatte ich den Eindruck, dass es so schlecht gar nicht läuft. Keine Beissereien, kein grosses Gejage mehr, manchmal verscheuchen. So harmonisch wie vor dem Auseinandernehmen der sechs war's aber nicht.
Futterstellen hatte ich nach wie vor wieder drei, wird auch so bleiben dass die Grashaufen verteilt werden (war auch schon vorher so, wird weniger zertrampt).

So, dann hab ich vor drei Tagen die grosse Schutzhütte wieder zugänglich gemacht. Zuerst hat Mina davon bemerkt und sich reingeschlichen. Kurz später haben es die anderen gemerkt und da wurde Mina rausgeschmissen. Max verteidigte die Hütte schnell. Die älteste Häsin, Barona, versuchte als einzige mit etwas Erfolg, auch reinzukommen (vor allem der obere Stock ist begehrt). Herbie kam nur bis an den unteren Eingang, wo er sich mit Max mit den Vorderpfoten beraufte. Max kam dann raus und die beiden flogen durch die Luft. Überhaupt begann das Gejage und Geraufe wieder, die Fronten waren also noch ganz und gar nicht geklärt. Dies erklärt wohl auch, dass die Gruppe noch nicht harmonisch erscheint.


Leider weiss ich jetzt noch nicht, wer denn alles Zugang zur Hütte hat. Ich erwisch es nicht so, dass ich es mitbekomme, und wenn ich da bin, geht eigentlich keiner rein. Wenn ich gehört werde, kommen alle zum Gehegeeingang


Im Grossen und Ganzen find ich, dass es nicht schlecht läuft und gern mach ich erst mal so weiter. Sorgen macht mir, dass Mina und Wynn nicht zusammenhalten, sondern wie zwei einzelne neben den anderen vieren sind. Ganz zu Beginn schien Wynn Mina noch verteidigen zu wollen (sie wurde erst stärker gejagt). Sie hatte jedoch selbst vor ihm Angst, aber auch vor mir, sie war echt durch den Wind (und ich froh, mir dank fünfmal Panaur einreden zu können, dass es E.C. nicht gleich wieder ausbricht).
Mina ist wieder neugierig, Wynn wie schon immer zurückhaltend (er ist grad mein Sorgenkind, war zwar immer der Ruhigeste und Neutralste, hat sich aber, wenn er dann da war, vorher mehr behauptet).
Max und Herbie rangeln noch aus, laufen aber ganz oben mit und sind die frechsten. Barona zickt manchmal noch Mina recht an, weshalb diese wohl noch eingeschüchtert bleibt, Zara hält sich raus soweit ich beobachten kann, wird in Ruhe gelassen und zickt nur, wenn grad alle zicken.


Ich würde es nun so weitergehen lassen. Der Trixiestall in der Aussenvoliere ist oben noch zu und soll es noch bleiben, der ist echt eng. Den anderen (Trixie-ähnlich aber innen ohne Rampe, da zwei Ausseneingänge) werd ich später wieder reinstellen (möchte das Gitter gern wegnehmen und ihn ev etwas höherstellen).


Sorgen mache ich mir, wenns dann bald kälter wird und die vier zwar zusammenkuscheln, die anderen beiden aber jeweils allein liegen


Über Anregungen freu ich mich. Vielleicht hat ja jemand noch eine Idee zur Unterstützung. Wobei ich glaube, dass Geduld die beste Idee ist




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Kaninchen
 
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dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2019, 08:01

Wenn die Gruppe so turbulent ist würde ich auch auf Ställe und vor allem Doppelstöcker verzichten. Lieber zwei oder drei Häuser mit zwei Eingängen aufstellen und diese mit Stroh füllen.

Meine Erfahrung ist, dass sich auch eine weniger harmonische Gruppe bei Kälte zusammenrauft.



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"Du mußt sie jetzt sagen,
Oder ewig 'rumtragen,
Deine Worte: Verzeih!
Hätt' ich doch! – Einerlei.
Könnt' ich doch noch!
– Vorbei."
(Reinhard Mey)
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[Danke, Tante Jessi]



Zwergkaninchen
 
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Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2019, 21:01

Was meinst du mit zwei bis drei Häuser? Solche wo einfach 2-3 Kaninchen reinpassen (haben ja Zwerge)? Reichen da die Umzugskartons? So einer und dann noch ein kleinerer steht bereits im Gehege. Dann haben wir eine Käfigwanne ohne Käfig, die unter einem an einer Wand angelehnten dicken Brett steht (rutscht nicht), an ein den kurzen Seiten offen. Schliesslich in einer Ecke eine Kiste die vorne an der Längsseite offen ist und recht windgeschützt steht. In einer anderen Ecke ein kleines 1-Kaninchenunterschlupf-Handelshäuschen, auf diesem ein ca. 16cm breites Brett welches auf der anderen Seite auf einem Holzzstück aufliegt. Unter dem Trixiestall ist die Vorderseite komplett offen, dann steht eine Wanne mit Einstreu und ein Tunnel-Unterschlupf der beidseitig verlassen werden kann drunter).



Soll ich die noch draussen stehende Holzhütte, die etwa so gross ist dass es für vier Kaninchen reicht, auf Bodenhöhe absägen und reinstellen? Ist vorne mit einem und seitlich mit einem Eingang versehen.
Oder soll ich kleinere 1-Kaninchen-Häuschen bauen und auf der eingestreuten Fläche verteilen?




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dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2019, 21:58

Zitat:
Zitat von Ninibande Beitrag anzeigen
Was meinst du mit zwei bis drei Häuser? Solche wo einfach 2-3 Kaninchen reinpassen (haben ja Zwerge)? Reichen da die Umzugskartons? So einer und dann noch ein kleinerer steht bereits im Gehege. Dann haben wir eine Käfigwanne ohne Käfig, die unter einem an einer Wand angelehnten dicken Brett steht (rutscht nicht), an ein den kurzen Seiten offen. Schliesslich in einer Ecke eine Kiste die vorne an der Längsseite offen ist und recht windgeschützt steht. In einer anderen Ecke ein kleines 1-Kaninchenunterschlupf-Handelshäuschen, auf diesem ein ca. 16cm breites Brett welches auf der anderen Seite auf einem Holzzstück aufliegt. Unter dem Trixiestall ist die Vorderseite komplett offen, dann steht eine Wanne mit Einstreu und ein Tunnel-Unterschlupf der beidseitig verlassen werden kann drunter).
Nein, keine 1-Kaninchenhäuser. Schon Unterschlupfe, wo sie mit mehreren reinpassen. Wichtig sind mehrere Ausgänge.
Ich würde bei Außenhaltung keine Kartons nehmen, sondern schon aus Holz bauen oder kaufen.


Zitat:
Soll ich die noch draussen stehende Holzhütte, die etwa so gross ist dass es für vier Kaninchen reicht, auf Bodenhöhe absägen und reinstellen? Ist vorne mit einem und seitlich mit einem Eingang versehen.
Oder soll ich kleinere 1-Kaninchen-Häuschen bauen und auf der eingestreuten Fläche verteilen?
Wie hoch ist die denn? Musst du nicht zwangsläufig absägen, ist doch gut, wenn da drunter auch Platz ist zum sitzen.


Vielleicht kannst du mal ein Foto vom Gehege machen, dann können wir gemeinsam schauen, wo vielleicht noch Gefahrenstellen sind.



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Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.10.2019, 11:26

Die Kartons hab ich jetzt als Ersatz für die grosse Schutzhütte reingestellt, stehen im gedeckten Bereich und können nicht nass werden. Langfristig ist das natürlich nichts dauerhaftes. Manchmal stell ich aber auch mal einen Karton zur Abwechslung rein. Letzten Herbst solche mit Laub gefüllt, kam super an.


Die Hütte die jetzt noch ausserhalb vom Gehege steht ist 25cm hoch auf Beinen, zwei Seiten sind noch fest vergittert. Das ist so ein kleiner Stall den ich mit Mina und Wynn mitbekommen hab, war ihr Rückzugort in der Wohnungshaltung. Da kann man noch ein Minigitter dranmachen, hab ich nach der Kastration der Rammler (da waren sie auch noch kleiner) und eben während Mina's E.C. Zeit genutzt. Das Gitter möcht ich aber weg haben weil es ein "L" bildet und nicht komplett in eine Ecke gestellt werden kann wegen dem Dachvorsprung.
Also diese Hütte misst ca 60x80cm aussen, innen wohl 55x75. Die Wände sind dünn (teurer Billigstall, dafür sehr schick ).
Diese war vorher jeweils auch im Gehege, ich hab sie einfach rausgenommen damit sich keiner drunter verheddert wenns Auseinandersetzungen gibt.


Aktuell ist es so, dass ich vorgestern Abend, nach meinem Post, das Futter für die Nacht noch rausgebracht hab. Da waren ausser Mina alle in der Schutzhütte, ich hab sie alle einzeln aus dem oberen Stock kommen sehen. Es war auch ganz ruhig bis ich kam (dann war klar dass es Futter gibt). Mina kam als erstes beim Gitter an. Dann haben alle ausser Wynn vom gleichen Haufen gefressen, Mina einfach immer wechselnd neben einem anderen Kaninchen, weil sie sich schnell abwendet wenn eins der anderen sich ihr zuwendet.
Ich hab dann die Schutzhütte doch offen gelassen. Sie ist so aufgebaut wenn man sie von vorn betrachtet: Rechts unten in der Mitte der kurzen Seite ist ein Eingang. Dort gehts in die beiden dick eingestreuten Kotwannen. Links hinten dann die Rampe zum oberen Stock. Dort ist dann rechts ein drittel der Fläche zugänglich, oder ca zwei Drittel links. Rechts hat es einen Unterschlupf mit einem Zugang gleich bei der Rampe und einem weiteren bei der Vorderseite. Links in der vorderen Ecke ein Häuschen mit Eingang, Ausgang nach hinten Richtung Loch über der Rampe. Über dieses Loch fürt ein Sitzbrett. Via diesem gelangt man auf die rechte Seite, auf den dortigen Unterschlupf, dessen Dach auch ein Sitzbrett ist. Rechts hinten, gleich auf Höhe vom Sitzbrett dann der Ausgang zur Rampe draussen, die auf eine Kiste neben der Schutzhütte führt, von welcher aus auf den Boden gesprungen werden kann. Wem das zu hoch ist, kann auf einen Baumstamm auf halber Höhe springen und erst dann auf den Boden (Kiste ist so hoch wie eine handelsübliche Einkaufstasche).



Heute früh waren auch wieder alle ausser Mina drin, teils aneinandergekuschelt.



Vorhin war ich draussen um zu schauen was vom Frühstück übrig ist, da hab ich beobachtet wie Mina zu Wynn hoppelte und ihm den Kopf unterschob. Er hat sie abgeleckt. Dann hat sie ihn abgeleckt, er hatte seinen Kopf aber auf normaler Höhe. Dann kam Barona, worauf Mina wich. Nun liess Barona sich mit untergeschobenem Kopf ablecken. Diese wurde dann von Max und Herbie verscheucht (nicht rundenlang gejagt, einfach 2-3m). Wynn wandte sich dann Mina zu und sie putzten sich gegenseitig.
Zara blieb dieses Mal abseits, sie war am fressen.


Sieht glaub ich ganz gut aus, zumindest geht es in eine positive Richtung.


Manchmal rennen sie auch wild durcheinander, es sieht oft nicht nach Gehetze, sondern wie vorhin schon, als rumrennen aus. Der Winter ist wohl im kommen, die Erschlagenheit der Sommerhitze weicht.


Würdest du die grosse Schutzhütte trotzdem noch schliessen?
Und die andere hab ich letzten Winter dick eingestreut, nicht aber komplett mit Stroh gefüllt. Soll ich die bis obenhin füllen? Haben wir früher bei den Meerschweinschen so gemacht, voll bis obenhin. War aber eine abgetrennte Ecke in der Schutzhütte drin.



 
 
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