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Vergesellschaftungshilfe: Vergrößerung?Liebes Forum, vielen Dank, dass ihr mich als Mitglied aufgenommen habt! Ich hoffe, Ihr könnt mir Tipps geben, wie ich das Zusammenleben meiner Kaninchen verbessern kann. Zur Vorgeschichte: leider ist unser geliebtes Widderweibchen Lilly an einem Tumor gestorben. Wir wollten natürlicht nicht, dass unser Farbenzwerg Hoffi (3 Jahre, kastrierter Bock) lange alleine bleiben muss und haben uns ein Jungtier (Fienchen, 16 Wochen, Widderweibchen) dazugeholt. Vor 3 Tagen habe ich die Vergesellschaftung auf neutralem Boden durchgeführt (Gehege: siehe Bild. Das Gehege ist inzwischen teilüberdacht) Hier ist nun der Status: sie hat nach wie vor Angst vor ihm, oft reicht sein Anblick, um den Fluchtrieb auszulösen, was wiederum bei ihm den Jagdtrieb auslöst (ich denke, wenn sie nicht rennen würde, würde er sie auch nicht jagen! ;-). Er jagt sie dann, hat auch schon wie erwartet Fell gezogen, sie aber nicht gebissen (keine Wunden). Er lässt dann auch wieder ab von ihr, und dann ist wieder alles ruhig; sie kann sich also ausruhen (oft auf einem der Häuser). Ich habe aber noch nicht beobachtet, dass sie sich wirklich annähern (keine Unterwerfungsgesten ihrerseits). Kann ich irgendetwas machen, um den Prozess zu erleichtern? Ich könnte z.B. die Gehegegröße verdoppeln (wir haben zwei große Außengehege), aber dann ziehen sich wohl beide zurück - ob das hilft? Es tut mir halt sehr leid, dass sie als Jungtier Angst haben muss und oft zurückgezogen auf dem Haus sitzt. Wenn er nicht in der Nähe ist, ist sie sehr zutraulich, frisst Gras u.ä. Freue mich sehr, wenn ihr Tipps habt! Eigentlich wollte ich die beiden bald in das alte große Gehege setzen, weiß aber nicht, ob das dann doch zu früh ist. Gruß und danke Philip
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| Hallo und danke für die Antwort! Keine Sorge, der Anhang vorne ist nur offen, wenn ich da bin und die Kaninchen beobachte. Abends mache ich alles dicht, dann ist das Gehege auch von oben durch Gitter geschützt und die Kaninchen sind sicher! :-) Meinst Du, ich kann die beiden in das usprüngliche Gehege (natürlich gereinigt, doppelt so groß wie das Bild) versetzen? Oder sollte ich erst einmal dieses Gehege vergrößern? Gruß Philip
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| Der hintere Teil sieht sich nicht mardersicher aus. Ich hab auf fb schon Videos gesehen, wo sich Frettchen einfach da durch schlängeln. Die sind ähnlich wendig wie Marder. Ich würde da entsprechend sicheren Volierendraht drum herum befestigen. Edit: funktioniert der Link?https://m.facebook.com/story/graphql_permalink/?graphql_id=UzpfSTEwMDAwMTI5Mzg2NTM5MDpWSzoxNTMzND I4NTA2NjY3MTQ2
__________________ GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten. HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer. MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen. Geändert von Honeymouse (18.07.2019 um 09:39 Uhr).
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| Ich kann mich Honeymouse da leider nur anschließen. Ein zusätzlicher Punkt ist die Absicherung von unten.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Vielen Dank für den Hinweis! Eigentlich habe ich den Gitterabstand gemessen und auch den Eiertest gemacht. Unser Hauptgehege ist aber zusätzlich noch mit Volierendraht gesichert - da kommt niemand rein! Was meint ihr zu meiner Situation? Ins Hauptgehege versetzen oder noch warten?
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| Wenn das Hauptgehege zusätzlich gesichert ist, würde ich auf jeden Fall umsetzen! Gib der kleinen eine Viertelstunde Vorsprung, dann kann sie sich orientieren. Hast du im Hauptgehege eine Sicherung nach unten? Das ist ja schon zwecks buddelnder Kaninchen wichtig.
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| Dass das Ei nicht durch gepasst hat glaub ich dir. Hast du dir das Video ansehen können?
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| Ja, auch der Boden ist außerhalb mit Draht gesichert. Innen ist auch ein Ausgabeschutz. Ich glaube nicht, dass ich mir das Video angucken möchte und glaube euch einfach, dass das mit dem Ei Unfug ist.
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| Keine Sorge in dem Video wird kein Kaninchen gefressen oder so. Sowas posten wir nicht ohne Vorwarnung ![]() Man sieht nur, wie ein Frettchen sich durch so einen Zaun quetscht.
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| Ich denke, die beiden werden heute in das größere, geschützte Gehege umziehen. Hab sauber gemacht und werde einiges umstellen, um Hoffi abzulenken. Fienchen setzte ich zuerst rein und gebe ihr Zeit, sich zu orientieren. Hoffe nur, dass das Gehege nicht zu groß ist und sie sich weiter annähern... Gruß Philip
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| So sieht das Ganze jetzt aus. Vorderer Bereich mit feinmaschigem Gitter gesichert, wird dann nachts von allen Seiten abgedichtet. Hinterer Bereich nur tagsüber offen. Es ist im Moment recht ruhig. Fienchen flüchtet nach wie vor vor Hoffi, obwohl er sie gar nicht jagdt. Wir beobachten das weiter und hoffen, dass sie sich bald besser verstehen. Gruß Philip
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| Das wird schon werden ![]()
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| Gib ihnen Zeit. Mein Herr ist nach mehreren Tagen auch noch immer auf der Hut, wenn Kiara kommt und flüchtet schnell. Ich weiß nicht, ob du es noch hören kannst oder ich schon nerve: mit was für Draht ist das Gehege noch unwickelt?
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| Hi Honeymouse, Mit Volierendraht. Gruß Philip
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| Hallo Philipp, eine Vergesellschaftung von Kaninchen läuft immer unterschiedlich ab. Bei meinen aktuellen Tierchen war die Sache nach einer halben Stunde geregelt. Meine zwei ersten Kaninchen haben Tage gebraucht, bis sie sich überhaupt getraut haben aneinander zu schnüffeln. So wie du dein Vorgehen beschreibst, hast du die besten Voraussetzungen für das Zusammenführen deiner Tiere geschaffen. Ich würde sie noch ein paar Tage beobachten und abwarten. Solange sie sich nur jagen und nicht bis aufs Blut beißen, musst du nicht eingreifen. Das Gehege sollte keine Ecken und Sackgassen haben, so dass eins der Tiere in die Enge getrieben werden könnte. Von der Größe her scheint es zu passen. Die Tiere sollten Rückzugsmöglichkeiten haben, aber sich trotzdem "miteinander beschäftigen" müssen. Wenn sie sich gegenseitig putzen, zusammen fressen oder nebeneinander liegen, ist das Schlimmste überstanden. Manchmal kommt es aber auch vor, dass sich die Tiere einfach nicht leiden können. Gibt es bei Menschen ja auch. Dann musst du es einfach mit einem anderen Partner versuchen. Viel Glück!
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| Vielen Dank für die Ruckmeldungen. Die Sicherheit meines Geheges lässt mir keine Ruhe. Ich habe den Gitterabstand in dem offenen Gehege noch einmal gemessen: er beträgt nur 2,9 cm. In dem Video sind die Abstände deutlich größer - das muss doch reichen, oder? Gruß Philip
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| Es geht nicht nur um den Gitterabstand, sondern auch um die gesamte Stabilität. Ist der Draht fest genug am Rahmen angebracht? Kann sich nichts unter dem Zaun durchgraben oder das Gehege anheben? Ist das "Dach" stabil genug um einen darauf rumhüpfenden Fuchs/ eine Katze etc. auszuhalten? Sind die Schlösser kompliziert genug, dass ein Fuchs sie nicht auf bekommt? Und so weiter...
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| Welcher hintere Teil? Bin grad etwas verwirrt, sorry ![]()
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| Ich habe zwei große Gehege, die verbunden sind. Beide haben einen Gitterabstand von 2,9 cm. das vordere Gehege ist zusätzlich Mit volierendraht gesichert. Bis jetzt habe ich die Kaninchen in den vorderen Bereich nachts gescheucht - ich würde ihnen aber gerne mehr Platz nachts bieten. Das gitter ist sehr stabil, es geht rein um den Abstand und ob 2,9 cm ausreichend sind. Wenn nicht, müssen sie dann einfach in dem zusätzlich abgesicherten Gehege bleiben.
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