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Beißerei wie weit ignorieren? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By 4Chaoten
  • 2 Post By Amy76

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Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.07.2019, 22:23

Beißerei wie weit ignorieren?


Nun sind sie wieder zu zweit, meine Bonny und das Leihkaninchen Vinnie.



Der Kastrat ist etwa gleichalt und eher von der schüchternen Sorte... dachte ich. Die ersten zwei Tage hat er sich gerne in den Häuschen verkrochen oder ist auf der Kaninchentoilette sitzen geblieben. Wenn hier mal Fell flog, dann war es seines, aber sie haben auch schon nett nebeneinander gelegen und putzen und schlafen auch in Anwesenheit der anderen. Nun hat er heute aber sein Selbstbewusstsein wieder entdeckt und sich gewehrt. Hier liegt nun Massenweise ihr Fell herum.



Einmal am Tag wird mindestens gerauft, was das Zeug hält. Fell fliegt immer, kleine blutende Bisse sind auch dabei. Heute hat Bonny aber einen tieferen Biss in der Bauchseite, der zwar inzwischen nicht mehr blutet, aber doch etwas aufklafft und recht tief aussieht. Auch die hintere Beinsehne hat eine größere Bisswunde. Sonst geht es ihr recht gut, sie frisst, ist munter, läuft rum und auch wenn sie ihm etwas aus dem Weg geht, so ist sie nicht verängstigt.



Ich war allerdings heute kurz davor, sie zu trennen, denn diese Macken erschienen mir dann doch sehr tief.


Sie haben 7qm ebene Fläche, eine Raschelröhre mit zwei Ausgängen und drei Häuschen mit zwei Ausgängen, zwei Klos und zwei Futterstellen, also Gelegenheit sich zu verkriechen, wenn sie wollen.


Würdet ihr das noch ignorieren, oder sie noch mal trennen?



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.07.2019, 22:35

Fell ist ja okay, aber wenn die Bauchwunde aufklafft und tief aussieht, dann würde ich auf jeden Fall trennen und die Wunden genau untersuchen und versorgen!



Aen likes this.

Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 14.07.2019, 22:37

Mit einer klaffenden Bauchwunde schnellstmöglich zum TA und erstmal trennen.




Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.07.2019, 23:22

klaffende Bauchwunde ist jetzt übertrieben. Es ist ein bissgroßes Loch, das eben tiefer geht als die anderen. Sie hat es auch sauber geleckt und es ist nichtmal ne Kruste oder Blut zu sehen, sondern einfach ein Loch in der Haut. Im Gegensatz zum Bein.


[url=https://ibb.co/FxcbWmQ][/url]


Das ist das Bein:


[url=https://ibb.co/txDNrTH][/url]


Leider sind die Bilder nicht so toll, musste mit einer Hand ja Bonny halten und die hat gezappelt.



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Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 00:11

Hab grad gesehen, dass sie ihn auch angeht. Also sie ist da durchaus kein Unschuldsengel. Ich weiß nicht, warum die sich gerade jetzt so zoffen müssen. Nur lässt sie gerade mehr Federn, als er. Futter haben sie mehr als genug drinnen... keine Ahnung was sie haben. So langsam würde ich aber gerne schlafen.



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Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 09:27

Ich hab sie letzte Nacht getrennt, weil die Kämpferei gar kein Ende mehr nehmen wollte. Gleich haben wir einen Termin beim Tierarzt. Die Wunden sind sauber und weil es recht kühl ist, dürften da auch keine Fliegen dran gehen... die Organisation, von der ich Vinnie habe, ist informiert. Bin nicht sicher, ob das noch was wird mit den Beiden? Ich meine, wenn sie krank ist und er deswegen so reagiert, dann ist das ja erklärbar, aber bis gestern sah es ganz normal aus.



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Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 12:24

Beim Tierarzt ist unter dem Fell noch eine Menge mehr rausgekommen. Sie ist jetzt in Vollnarkose und die Wunden müssen genäht oder geklammert werden, besonders die Bauchwunde (auch wenn die Bauchdecke zum Glück nicht durch ist) und der Schambereich ist zerbissen.


Ich hoffe sie kommt wieder zu sich und wird wieder fit.



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Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 928
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 12:31

Zitat:
Zitat von Amy76 Beitrag anzeigen
Beim Tierarzt ist unter dem Fell noch eine Menge mehr rausgekommen. Sie ist jetzt in Vollnarkose und die Wunden müssen genäht oder geklammert werden, besonders die Bauchwunde (auch wenn die Bauchdecke zum Glück nicht durch ist) und der Schambereich ist zerbissen.
Urgs. Das tut mir leid, dass die beiden sich so fies kappeln. Gut, dass Du Deiner Intuition gefolgt bist und sie heute nacht doch noch getrennt hast. Ich würde vermutlich auch erst mal eine längere Pause einlegen - die Wunden bei Bonny müssen jetzt ohnehin erstmal verheilen.

Wie's dann weitergeht, ist schwer einzuschätzen, es gibt durchaus Kaninchen, die sich bei der ersten Vergesellschaftung bisswütig gezofft haben und beim zweiten späteren Anlauf dann doch noch gut zusammenfanden. Du schreibst von "Leihkaninchen", d.h. es ist vereinbart, dass Du Vinnie, für den Fall, dass es überhaupt nicht klappt, wieder zurückgeben kannst?
Das würde ja schonmal ein wenig den Druck bei Dir rausnehmen. Manchmal überträgt sich die eigene Anspannung auf verflixte Weise auf eine VG.


Zitat:
Ich hoffe sie kommt wieder zu sich und wird wieder fit.
Das wird sie bestimmt.

Grüße,
Aen




Benutzerbild von Monstersocke
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.10.2017
Beiträge: 88
Monstersocke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 12:59

Das hört sich ja gar nicht gut an. Ich hatte ja erst eine VG und die war sehr unkompliziert, deswegen kann ich hier weder Tipps geben, noch Prognosen anstellen. Aber ich wünsche erstmal gute Besserung und dass die Wunden schnell verheilen!!



__________________
Flöckchen *08/2016
Muffin *10/2015


Egal wie reich, erfolgreich oder gutaussehend du sein magst. Dein Umgang mit Tieren verrät mir alles, was ich über dich wissen muss. -Autor unbekannt-



Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 13:22

Ja, er ist ein Leihkaninchen und er kann auch wieder zurück. Erst einmal muss sie heilen, dann sehen wir weiter. Ich mach da keinen Druck, denn bis sie gesund ist, muss sie eh getrennt sitzen (kein Streu, wegen der Wunden, kein Stress etc.). Ich habe nur ein wenig Angst, dass sie nach der OP eben nicht frisst oder eben vor Maden. Habe eine Häsin durch Maden verloren und zwei Kastraten durch Aufgasung. Der Stress und die Vollnarkose bergen ja immer eine gewisse Gefahr der Aufgasung. Zudem ist sie halt schon 6 Jahre alt.


Ihre Zitzen sind zudem dunkelblau angelaufen und daher wird sie beim Wundversorgen gleich nochmal geschallt und evtl. gleich kastriert, wenn sie das denn packen sollte. Dabei war die Scheinschwangerschaft eigentlich vorbei und die Tierärztin hat keine körperlichen Ursachen gefunden, als sie sie vor einigen Wochen untersucht hatte.


Das ist doch alles Mist.


Ach ja, er geht erstmal zu seiner Vermittlungsstelle zurück. Bisher war er hier eh nicht eingelebt und seine alte Gruppe mochte ihn ja sehr. Da wird er wieder glücklich sein. Das jetzt ist ja auch kein Zustand für ihn.



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Geändert von Amy76 (15.07.2019 um 13:24 Uhr).

Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 928
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 13:27

Zitat:
Zitat von Amy76 Beitrag anzeigen
Ich habe nur ein wenig Angst, dass sie nach der OP eben nicht frisst oder eben vor Maden. Habe eine Häsin durch Maden verloren und zwei Kastraten durch Aufgasung. Der Stress und die Vollnarkose bergen ja immer eine gewisse Gefahr der Aufgasung.
Das verstehe ich und hätte ich wohl auch. Siehst Du denn eine Möglichkeit, für die nächsten sechs, sieben Tage ein Gehege in Innenhaltung zu basteln? Müssten für sie alleine ja bloß 2-3 qm sein. So hättest Du sie besser im Blick, kannst bei Futterverweigerung gleich handeln, und die Madengefahr wäre nicht so brisant. Wobei Fliegen ihre Eier ja vor allem in offene Wunden (und an verkotete Hintern) legen. Die Wunden sind nach der OP ja zu. Aber stimmt schon, ein Restrisiko bleibt, solange die Wundheilung nicht ganz abgeschlossen ist.


Zitat:
Ihre Zitzen sind zudem dunkelblau angelaufen und daher wird sie beim Wundversorgen gleich nochmal geschallt und evtl. gleich kastriert, wenn sie das denn packen sollte.
Puh, das ist echt die volle Packung. Ich würde mit der Tierärztin klären, ob eine Kastration, falls nötig, nicht auch in zwei, drei Wochen reichen würde.


Zitat:
Das ist doch alles Mist.
Ja. Ist es. Kann aber alles wieder werden.
Daumen sind gedrückt!




Geändert von Aen (15.07.2019 um 13:30 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 21.06.2019
Beiträge: 53
Cooper1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 18:01

Hallo Amy76,
Genau das selbe Problem hatte ich auch, allerdings mit zwei Häsinnen. Bei der ersten Vergesellschaftung hat die eine Häsin den kompletten Rücken der anderen aufgebissen, woraufhin ich sie zum Tierarzt bringen musste. Nach 2 Monaten habe ich es dann trotzdem wieder probiert, jedoch auf eine andere Weise. Während die eine Häsin im Stall war musste die andere in den Auslauf und dann wurde immer gewechselt. Das ging eine Woche so bis ich sie gemeinsam in den Auslauf gelassen habe. Es flog ein wenig Fell, aber einen Tag später war alles gut. Soweit so gut. 1 Jahr später ist es dann aber sehr schlimm eskaliert . In der Nacht haben sich beide bis aufs äußerste bekämpft. Nase,Bauch und Rücken waren voller Blut und auf dem Boden ein ganzer Teppich voll Fell. Die eine hats überlebt und die andere musste dann leider eingeschläfert werden. Also würde ich an deiner Stelle wirklich aufpassen. Versuch die Vergesellschaftung noch einmal, aber wenn es wieder nicht klappen sollte und du Bisswunden siehst würde ich sie an deiner Stelle wirklich trennen.




Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 20:57

Sie ist wieder da und hat die Narkose gut überstanden. Nun sitzt sie auf Küchenpapier und schaut sich noch etwas unsicher um, ob sie auch wirklich ihre Ruhe hat. Er ist wieder auf der Pflegestelle und wir können es später nochmal probieren.



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 21:05

Phuuuu, zum Glück.

Dann kann sie ja erstmal zur Ruhe kommen und ist hoffentlich bald wieder fit.
Gibt es auf der Pflegestelle evtl. sonst noch einen anderen Kastraten? Ich kenne das eigentlich überhaupt nicht, bei meinen VG ist mit Kastrat und Häsin immer alles entspannt gelaufen. Da flog evtl. mal bisschen Fell, aber das war es auch schon




Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 21:23

Auf der Pflegestelle leben derzeit etwa 15 Kaninchen in der Gruppe auf großem Raum, die meisten eher jung (die Jungs frühkastriert) und zwei Mütter mit ihren Halbstarken, die sie aus einem Vermehrerhaushalt geholt haben. Der andere ältere Kastrat ist schon vermittelt. Die jetzige Gruppe hat eben sehr viel Platz und ist durch die Größe wohl wesentlich unkomplizierter.


Meine Tierärztin meint, dass es auch an der Vorhergehenden Scheinschwangerschaft und den Hormonen liegen konnte, dass sie jetzt so zickig war und er hat dann halt mal irgendwann reagiert. Aber alles nur Spekulationen. Jetzt muss sie erst einmal gesund werden und dann sehen wir weiter.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 08:53

Es macht mir eher Sorgen, dass sie noch nicht geköttelt hat. Da ihr Geschlechtsteil ja zerbissen wurde und der After etwas geschwollen ist. Ich rufe gleich nochmal bei der Tierärztin an. Vielleicht kann man ja etwas machen, um ihr das Kötteln zu erleichtern.



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