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Plötzliche Rangkämpe mit tiefer Bisswunde auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Betsy69

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Ninchen
 
Registriert seit: 15.06.2019
Beiträge: 11
palek befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2019, 14:52

Plötzliche Rangkämpe mit tiefer Bisswunde


Hallo,

im April habe ich mein kastriertes Männchen und zwei Weibchen erfolgreich vergesellschaftet. Im Mai bekamm ein Weibchen eine Hormonspritze, weil sie unter Zysten litt. Danach fingen das andere Weibchen namens Momo an das Kaninchen zu jagen. Heute morgen habe ich eine Wunde an ihrem Rücken entdeckt, die genäht werden musste. Natürlich habe ich sie jetzt getrennt, aber mit Sicht und Riechkontakt (anders geht es nicht). Wie würdet ihr jetzt vorgehen? Muss ich ein Weibchen abgeben? Oder einen neuen VG Versuch starten?

LG palek



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Benutzerbild von Betsy69
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.11.2016
Beiträge: 1.429
Betsy69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2019, 15:17

Ich denke nicht, dass du eines deiner Weibchen abgeben musst.

Allerdings würde ich dir persönlich raten, dass du dir einen Tierarzt suchst, der Ahnung von Kaninchen hat.

Da deine Häsin bereits Zysten an Gebärmutter oder Eierstöcken hat, finde ich es sehr fahrlässig, da noch mit Hormonen zu behandeln.
Diese Hormonspritzen stehen nämlich stark im Verdacht Krebs auszulösen.

Wie alt ist die Häsin?
Wie wurden die Zysten festgestellt? Ultraschall oder Röntgen oder beides?

Wenn dein Tier verhaltensauffällig ist und bereits organische Veränderungen aufweist, kommt meiner Meinung nach, nur eine Kastration der Häsin infrage.

Danach kannst du die Gruppe sicherlich wieder zusammenführen.

Ich habe in den letzten 12 Monaten drei Häsinnen kastrieren lassen. Alle hatten entweder organische Beschwerden (Blutungen) oder waren massiv aggressiv v.a. gegenüber weiblichen Tieren. Zwei Tiere hatten bereits Gebärmutterkrebs, eine war unnauffällig.
Alle (!) haben ihr auffälliges Verhalten (z.B. übermäßiges Markieren mit Urin, Aggressivität, Beißen etc.) abgelegt und sind ausgeglichener geworden.



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Ninchen
 
Registriert seit: 15.06.2019
Beiträge: 11
palek befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2019, 15:28

Die Häsin ist ca. 5 Jahre alt. Der Arzt hat die Zysten aufgrund meiner Schilderung ohne weiterer Diagnostik einfach festgestellt. Er hat auf mich keinen guten Eindruck gemacht, daher bin ich gewechselt. Nur ich bin mir nicht sicher ob eine Kastration hilft bei der VG, da sie ja das gejagte Kaninchen ist. Müsste man dann nicht eher Momo kastrieren, da sie das verletzte Kaninchen namens Dingel gejagt und gebissen hat?




Benutzerbild von Betsy69
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.11.2016
Beiträge: 1.429
Betsy69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2019, 16:09

Das ist ja noch schlimmer, wenn der TA ohne Diagnostik einfach Hormone spritzt!

Was hast du ihm den geschildert, dass ihn dazu veranlasst hat, so zu handeln?
Gab es irgendwelche Auffälligkeiten bei dieser Häsin? Die müsstest du schon hier nennen, denn sonst ist es schwierig, dir etwas zu raten.

Dass die behandelte Häsin von der anderen jetzt gejagt wird, kann mit der Hormonspritze zusammenhängen. Sie wird vermutlich jetzt anders riechen, da die Spritze ja in den Hormonhaushalt eingreift.
Das kann nach einer Kastration auch passieren.

Deshalb ist es wahrscheinlich am besten, wenn du beide Häsinnen mal von einem kaninchenerfahrenen (!) Tierarzt gründlich durchchecken lässt. Und da reicht abtasten nicht aus, sondern es sollte schon per Ultraschall oder Röntgen genau hingeschaut werden.

Da die eine Häsin schon 5 Jahre alt ist und bereits Zysten hat, sollte da gehandelt werden, bevor es sich bösartig entwickelt. Da geht es wirklich auch um die Gesundheit der Häsin in Zukunft.

Wie alt ist die andere Häsin?

Wenn du Hilfe bei der Wahl eines erfahrenen Tierarztes in deiner Nähe brauchst, kannst du dich an @Marinahexe wenden. Sie führt eine Liste und kann dir helfen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 15.06.2019
Beiträge: 11
palek befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2019, 16:16

Die Häsin hat oft das Männchen angeknurrt, immer geschwollene Zitzen und sich das gesamte Fell ausgerissen. Die Zitzen sind imer noch geschwollen aber die anderen Sympthome haben sich gelegt. Ich bin jetzt bei einer anderen Tierärztin, die auf mich einen guten Eindruck macht. Kaninchenerfahrene Tierärzte sind von meinem Wohnort weit entfernt und bei so hohen Temperaturen wie heute konnte ich keine 45 Minuten Fahrt aufnehmen. Ich bespreche heute mit der Ärztin wie es mit einer Kastration aussieht. Momo ist geschätzt 1 oder 2 Jahre alt, aber das weiß ich nicht genau.




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Kaninchen
 
Registriert seit: 26.11.2016
Beiträge: 1.429
Betsy69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2019, 16:28

Was hat sie denn für eine Hormonspritze bekommen? Gegen die Scheinschwangerschaft? Galastop?
Das wäre, wie schon geschrieben, weil es die Gefahr für Krebs erhöht.

Eine kleine Anmerkung meinerseits. Es ist sehr schwierig eine Situation zu beurteilen bzw. etwas zu raten, wenn Informationen nur so nach und nach weitergegeben werden.



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