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Wespennest im Kaninchenauslauf auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.03.2019
Beiträge: 102
sommerkind befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.06.2019, 12:16

Wespennest im Kaninchenauslauf


Hallo ihr Lieben

Ich weiß gerade nicht so wirklich was ich machen soll bzw. kann.
Gestern habe ich mal wieder unser Rasen gemäht und dazu zählt auch das Gras im Kaninchenauslauf. Als ich das getan habe ist mir jedoch aufgefallen dass neben Moglis stammplatz ein Hügel aus mosartigem Zeug war, den ich wegmachen wollte. Als ich es weg nahm kamen mir auf einmal hunderte von Wespen entgegengekrabbelt und geflogen. Glücklicherweise konnte ich schnell genug flüchten und habe später das Nest mit einem langen Stab wieder geschlossen.

Jetzt meine frage:
Kann ich meine zwei unbedenklich weiter dort hoppeln lassen? Ein bekannter von uns, der Gärtner ist und sich zudem mit Tieren sehr gut auskennt, meint es wäre kein Problem da meine zwei das instinktiv wissen und deshalb nicht drangehen würden.
Jedoch habe ich so meine Bedenken dass nicht dochmal was passiert wenn sie außversehen draufhoppeln.

Das freigehege ist leider ein festes und sie sind im Normalfall von morgens bis Abends da drin wenn das Wetter mitspielt. Ich weiß nicht wie lange das Nest da schon ist, da die Wiese wieder sehr hoch war und hauptsächlich aus Unkraut und keinem Gras besteht - Glück für die Mümmler -. Dadurch habe ich es auch erst jetzt bemerkt, als es gemäht war.

Hat jemand damit schonmal Erfahrung gemacht?

Schonmal vielen Dank und LG



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.06.2019, 17:51

Erfahrungen nicht direkt... Bist Du sicher, dass es Wespen sind? Nur weil sie im Boden sind...

Ich habe letzthin an einer TH- Führung gelernt, dass es wie bei Bienen, Hummeln (da gibt es auch Erdhummeln!) auch bei Wespen diverse Arten gibt. Die aggressive Arten, welche uns v.a. auffällt, die nisten grundsätzlich gut versteckt in den Rolläden. Soweit ich verstanden habe, sind das auch eingeschleppte Arten. Alle anderen einheimischen Arten, die anderswo nisten mit sichtbaren Nestern, sind gutmütig. Und haben ihren Nutzen in der Natur.

Ich bin aber kein Wespenexperte und muss sogar zweimal hin schauen, bis ich erkenne, ob es sich jetzt um eine kleine Wildbiene oder was anderes handelt...

Ob Kaninchen da ran gehen, kann ich nicht sagen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass ungewöhnliche Geräusche wie Summen sie davon abhalten könnte.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.03.2019
Beiträge: 102
sommerkind befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.06.2019, 12:01

Danke für deine Antwort Rakete!

Ja, eigentlich bin ich mir ziemlich sicher dass es Wespen sind. Nachdem ich das Nest geschlossen habe sind einige noch eine ganze Weile in dem Bereich rumgeflogen und an den gitterstäben lang gekrabbelt, weshalb meine Mutter und ich die uns nochmal genau angeschaut haben.

An sich hätte ich ja kein Problem damit, da man sich ja gezielt aus dem Weg gehen kann. Allerdings ist der Ort des Nestes halt ungünstig. Es ist ja logisch dass die Wespen stechen wenn sie sich bedroht fühlen und da bin ich mir eben nicht sicher ob meine zwei nicht doch versehentlich mal drauftreten. Da sie ja im eingezäunten auslauf sind können sie ja auch schlecht wegrennen und sich verstecken wenn sie attackiert werden sollten.

Ich hatte vor einer Ewigkeit mal den Vorfall dass mein Kaninchen von einer Wespe mehr oder weniger angegriffen wurde. Hört sich blöd an, war aber so.
Ich saß damals mit meinen Kaninchen im freigehege und sah ihnen beim futtern zu. Eins meiner Kaninchen hat scheinbar nicht gemerkt dass da eine Wespe war und hat sie mit seinen Bewegungen und dem ständigen zu nahe kommen sichtlich genervt, weshalb sie ihn angefangen hat zu umkreisen. Er ist daraufhin weggehoppelt aber die Wespe hat ihn weiterhin verfolgt und nicht in Ruhe gelassen. Ich habe ihn mir dann geschnappt, bin aus dem freigehege gestiegen und weggerannt. Als ich mich währenddessen umgedreht habe war sie immer noch hinter uns her und wirkte nicht gerade als hätte sie gute Absichten
Seitdem bin ich etwas vorsichtig mit wespen/bienen/hummeln bei meinen kleinen.
Außerdem jagt Mogli auch liebend gerne Vögel wenn er frei im Garten rumläuft, daher bin ich mir nicht so sicher inwiefern die Vernunft bei ihm nh Rolle spielt XD




Benutzerbild von Namii
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.07.2015
Beiträge: 2.071
Namii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.06.2019, 12:08

Könntest du das Nest vielleicht mit Kaninchendraht einzäunen? So dass die Kaninchen nicht direkt dran gehen können? Ich denke, dann sollten sich die Wespen nicht bedrängt fühlen. Ich hätte nur Sorge, falls die Kaninchen auch mal das Moos wegwühlen würden.



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Benutzerbild von Wurli
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.04.2018
Beiträge: 364
Wurli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.06.2019, 13:03

Wenns Erdwespen sind fangen die erst an riesen Erdnester zu bauen.
Da würde ich nicht hin gehen auf mind 10 Meter! gerade wenns heiß und schwül ist.

Hatte schon x Nester im Garten - alles andere als ungefährlich



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.07.2019
Beiträge: 46
Demoli Tionman befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.07.2019, 10:13

Als ich noch Meerschweinchen hatte und bei Meerschweinchen-Forum.de angemeldet war (ist schon ein paar Jahre her), hatte ich im Haus in direkter Nähe zum Gehege ein Wespennest.
Da der Wespen-Bekämpfungs-Spezi (schon allein in meinem Interesse!) erst am Abend kommen konnte ich somit Wartezeit hatte, überlegte ich, ob dies auch für Meerschweinchen eine Bedrohung sein könnte.
Dort meinte man zu mir:
Ja, könnte durchaus! Meerschweinchen sofort evakuieren!
Also hab ich sie raus geholt und in den Außenkäfig gesetzt.

Ok.
Meerschweinchen sind keine Kaninchen.
Aber ich weiß aus eigener Erfahrung:
Wespen verstehen im Gegensatz zu Bienen, Hummeln und sogar auch Hornissen (!!!) das Wörtchen "Nein" bzw. "Hau ab!" nicht.
Bienen und Hummeln sind nur neugierig, tun nichts.
Ok. Hornissen sind da schon etwas rabiater, wenn sie sich geärgert fühlen.
Aber Wespen?
Abartig!
Schon allein aus diesem Grund, weil Wespen einfach zu aufdringlich, kampfeslustig und mehrfachstechend sind, würde ich die Kaninchen aus Sicherheitsgründen unverzüglich evakuieren und einen Fachmann ran lassen.

Ich bin, was Kaninchen angeht, nicht gerade der Experte!
Ich bitte darum, dies bei der Überlegung, ob man mein Posting anwendet oder nicht, zu beachten!


Und ja:
Wespen bauen - wie hier schon jemand sagte (Erdwespen) - tatsächlich unterirdische Höhlen!
Live habe ich sowas bisher nur von Bienen gesehen, nicht von Wespen, aber dies stimmt.
Habe ich in einer Reportage gesehen.



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Aus Gründen des Selbst-Schutzes stelle ich meine Aktivitäten hier ein.
Danke für Euer Verständnis.



Benutzerbild von Wurli
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.04.2018
Beiträge: 364
Wurli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.07.2019, 09:35

Hab letzte Woche auch ein Nest bei den Kaninchen entfernt das schon ziemlich groß war.
Mittlerweile hab ich nen "Imkerhut" den ich auch bei Wespen nur empfehlen kann.
Auch sollte man einige Tage danach noch sehr vorsichtig sein... ein paar fliegen dann immer noch hoch aggressiv rum - das waren aber "nur" normale Wespen.

Erdwespen sind noch mal ne andere Hausnummer
Wenn denen hatte ich auch in einem Jahr mal 3 Nester gleichzeitig im Garten - da gehst nimma freiwillig raus..



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.07.2019, 10:43

Mit den Wespen ist es wohl dieses Jahr nicht lustig. Wir haben ein fettes Nest im Rollokasten, die sauen mir auch durch den Minischlitz vom Gurtband bröselt der Dreck raus, geschweige denn wie das Gurtband aussieht. Heute hat mich so ein Drecksvieh in mehrern Metern Entfernung einfach so gestochen, als ich Haferflocken verteilt hab.
Die nächsten bauen ein Nest da wo wir das Futter lagern, und so wie es aussieht suchen schon die nächsten Wespen im nächsten Rollokasten. Kann wohl bald einen ganzen Trupp Kammerjäger hier beschäftigen. Ätzend dass die Viehcher unter Artenschutz stehen.



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Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/
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Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/



Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.07.2019, 11:12

Wenn man sich mit den Wespen irgendwie arrangieren kann, z.B: in dem man den Bereich absperrt oder das Einflugloch verlegt, sollte man das versuchen, denn zum einen stehen Wespen unter Naturschutz (was auch bedeutet, dass mutwilliges Zerstören von Wespennestern etc. mit Geldstrafen geahndet werden kann) , zum anderen sind sie nützlich bei der Schädlingsbekämpfung, und zu guter letzt bewohnen sie ihr Nest normalerweise ohnehin nur für ein Jahr und suchen nach dem Winter ein neues Quartier.

Wenn das gar nicht geht, sollte man zumindest ab einer gewissen Größe des Nestes sich an einen Fachmann wenden, wobei man sich hier besser zunächst bei Imkern und Naturschutzverbänden erkundigt, die das Nest nach Möglichkeit umsiedeln und nicht einfach zerstören.

Wir hatten letztens auch ein Wespennest, ausgerechnet im Briefkasten, was jetzt wahrlich nicht die tollste Stelle ist... als wir es entdeckten, war es noch klein, so dass mein Mann es kurzerhand entfernte und in einer abgelegenen Stelle des Gartens in einem Holzhaufen deponierte.
Das neue Domizil fanden die Damen dann aber offenbar nicht schön genug, jedenfalls saßen Königin und Untertanen kurze Zeit später wieder im Briefkasten.
Also wurde eine hölzerne Wein-Geschenk-Verpackung kurzerhand umgewidmet, Königin mit Nest hineingesetzt, das ganze vor´m Briefkasten plaziert, und als genügend Helfer-Wespchen sich bei der Königin eingefunden hatten, verschlossen an eine geeignete Stelle im Gemüsegarten verbracht, auf dass dort nun fleißig Schädlinge gefressen werden, und wir wieder gefahrlos an unsere Post gelangen können. Bislang scheint es auch zu klappen, es fand sich am Briefkasten nur noch eine vereinzelte, das Nest suchende Wespe ein, der Rest schwirrt nun ums neue Zuhause...




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 03.01.2019
Beiträge: 765
Solkinok befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.07.2019, 13:43

Hi,


komisch, bei uns sind die eigentlich ganz friedlich. Wir haben unterm Dachgiebel, also direkt an der Dachterrasse, bzw. vor dem Schlafzimmerfenster, wieder ein großes Nest und mehrere von diesen kleinen kugeligen im Geräteschuppen. Ob in der Erde welche sind, weiß ich nicht, vielleicht in der Wiese. Auf jeden Fall trifft man überall Wespen bei uns. Zwischenfälle gab's mit uns dennoch noch keine, gerade heute ist unser Mittlerer mit zwei lebenden Wespen auf der Hand angekommen ("Schau, ich habe sie dressiert!" - ). Der einzige, der bisher gestochen wurde, war ich, aber das war eher ein blöder Zufall (was kann die Wespe dafür, dass ich in den Schuh schlüpfe, in dem sie gerade sitzt? ). Ich mein', sie nerven ziemlich beim Grillen, aber das ist halt unvermeidlich.



Leben und leben lassen...



Langer Rede kurzer Sinn: Ich könnte mir schon auch vorstellen, dass sie ungnädig reagieren, wenn ein Kaninchen in ihren Bau gräbt. Und mit einem aufgebrachten Schwarm ist nicht zu spaßen, wenn das Tier dann nicht fliehen kann (da eingesperrt). Wenn die Kaninchen Abstand zum Nest halten, dürfte es aber eigentlich kein Problem geben. Die Wespen haben kein Interesse daran, Kraft auf eine Verteidigung zu verschwenden, wenn sie nicht akut bedroht sind. Daher glaube ich auch (wie irgendwo oben schon geschrieben), dass es ausreicht, das Nest durch Draht o.ä. abzugrenzen vom Rest des Geheges.



Zusätzlich könnte ich mir vorstellen, dass die Wespen umziehen, wenn man den Bereich eine zeitlang gut wässert (womit ich NICHT "Ertränken" meine!), weil sie trockene Böden bevorzugen dürften. Da die Tiere in der Zeit der Vergrämung aber unter Stress stehen dürften, sollten die Kaninchen in der Zeit besser großen Abstand halten.



Grüße
S.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.07.2019
Beiträge: 46
Demoli Tionman befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.07.2019, 15:44

Diabi:
"Wenn man sich mit den Wespen irgendwie arrangieren kann, z.B: in dem man den Bereich absperrt oder das Einflugloch verlegt, sollte man das versuchen, denn zum einen stehen Wespen unter Naturschutz (was auch bedeutet, dass mutwilliges Zerstören von Wespennestern etc. mit Geldstrafen geahndet werden kann) , zum anderen sind sie nützlich bei der Schädlingsbekämpfung, und zu guter letzt bewohnen sie ihr Nest normalerweise ohnehin nur für ein Jahr und suchen nach dem Winter ein neues Quartier."



Ja, die stehen unter Artenschutz.
Das liquidieren einer Wespe kann 1500€ plus X kosten, wenn der böse Nachbar oder andere Vergleichbare das mitbekommen.



Gut gegen Schädlinge?
Das wußte ich noch nicht. Ich interessiere mich für DIESE Gattung aber aufgrund AntiSympathie nicht sonderlich.


Wespen haben ähnlich wie Bienen etc. Wächter am Eingang stehen, um Feinde und andere Wespen-Stämme etc. abzuwehren.
Ich persönlich stell mir das schwierig vor, den Eingang mal eben umzulegen. Wie willst Du das - ohne Dich mit denen anzulegen - hinbekommen? Gut, Einige hier scheinen es geschafft zu haben. Aber ich traue mir das nicht zu.
So weit ich weiß, gehen die meisten (oder alle?) Fachleuchte hin, entfernen das Wespennest und setzen sie an anderer Stelle, wo sie nicht "stören", aus.


Ich oute mich jetzt mal.
Ich, der für gewöhnlich sagt "Das ist nicht unser Planet, wir müssen ihn mit unseren Tieren teilen", macht bei Wespen und Mücken eine Ausnahme.
Während Bienen und Hummeln bei mir sehr willkommen sind und ich sogar die eine Hornisse, die sich hier alle 1-2 Wochen mal blicken lässt, aber recht friedlich ist und meine Regeln respektiert, ohne murren hinnehme, hängt an meiner Pforte ein unsichtbar-imaginäres Schild mit der Beschriftung "Wespen und Mücken leben hier gefährlich!"
Da bin ich nunmal radikal.
Weil beide Arten einfach kein "NEIN!!!!!!!!!" verstehen.
Zum Glück haben wir hier sonderbarerweise nicht viele Wespen.
Uff!!



Bei Nestern ist der Fachmann in meinen Augen immer noch der beste und für die Wespen der humanste Weg (besser, als sie abzufackeln oder totzuschlagen).
Und so teuer, wie manche glauben, ist er nicht.
Damals 2011 in NL: knapp 80€.
Das war es mir wert.
:-)



__________________
Aus Gründen des Selbst-Schutzes stelle ich meine Aktivitäten hier ein.
Danke für Euer Verständnis.



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 03.01.2019
Beiträge: 765
Solkinok befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.07.2019, 23:49

Hi,


>Gut gegen Schädlinge?
>Das wußte ich noch nicht. Ich interessiere mich für DIESE Gattung aber >aufgrund AntiSympathie nicht sonderlich.


Jupp, die Wespen leisten nicht nur ihren Beitrag zur Beibehaltung des ökologischen Gleichgewichts (z.B. auch indem sie Gartenschädlinge wie Blattläuse, Raupen... vertilgen) , sondern leisten je nach Art auch einen mehr oder weniger großen Beitrag zur Pflanzenbestäubung, zur Verarbeitung von Totholz oder zur Beseitigung von Tierkadavern. Letzten Endes sind von den vielen Wespenarten auch nur zwei lästig, die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Für uns Laien sind die Wespenarten aber nicht immer ohne Weiteres zu unterscheiden, - das heißt, so manche als "Grillgut- und Kuchenräuber" totgeklatschte Wespe hat nie jemanden gestochen oder genervt, weil ein solches Verhalten einfach gar nicht ihrer Natur entspricht.


>Regeln respektiert, (...)

>Weil beide Arten einfach kein "NEIN!!!!!!!!!" verstehen.


Welche Insekten respektieren denn bewusst deine Regeln und verstehen dein "Nein"? Ich würde mal behaupten wollen, der Intellekt eines Insekt reicht dazu kaum aus...





Grüße
S.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.07.2019
Beiträge: 46
Demoli Tionman befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.07.2019, 00:45

Welche Insekten respektieren denn bewusst deine Regeln und verstehen dein "Nein"?

Bienen.
Hummeln.
Schluppwespen.

Das sind die 3 Parade-Beispiele.

Bei Bienen und Hummeln komme ich allerdings äußerst selten in die Situation, Nein sagen zu müssen. Die gucken nur interessiert, man hält still und nach wenigen Sekunden fliegen sie - ohne zu landen- weiter.


Schlupp-Wespen sind toll.
Man drängt sie vorsichtig mit der Hand ab, ohne sie zu berühren und sie kapieren sofort:
"Ey shit, der will mich hier nicht."
Und weg sind sie.



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