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Ninibande die ErsteHallo ![]() Hier eine kurze Vorstellung: Wir haben eine Kaninchengruppe vom sechs Kaninchen, in einem begehbaren Aussengehege. Drei kastrierte Rammler, drei Weibchen. Rammler 1, Häsin1 stammen zusammen aus einer Wohnungshaltung. Häsin1, Rammler2 und Rammler3 sind Geschwister, und sind etwa drei Monate jünger als das ex-Wohnungspäärchen. Häsin3 ist etwas über ein Jahr älter und stammt aus einer Zucht bei welcher sie schon Würfe hatte. Wir haben das Glück, einen an drei Seiten geschlossenen, und einer Seite halb geöffneten gedeckten Raum in einem Ökonomiebau zu haben, gegen oben mit Gitter gegen Eindringlinge gesichert und dazu eine direkt zugängliche Aussenvoliere, in welcher man aber schon mal nass werden kann, bei entsprechendem Wetter ![]() Fünf der Kaninchen sind Löwenköpfchen, das sechste ist eins mit zarter Löwenmähne, bin nicht sicher ob es auch ein Löwenköpfchen ist. Wir sind in der komfortablen Lage Wiese im Garten zu haben, so dass davon ausreichend zum Füttern zur Verfügung steht, natürlich nebst viel Heu und etwas Stroh. Nun bin ich dran, eine Löwenzahn-ecke anzupflanzen, damit es im Herbst länger grün aus dem Garten gibt. Im Winter gibts dann Gemüse und wenig Obst zum Heu und getrocknete Brennessel, die wird nun den Sommer über gesammelt und säuberlich getrocknet. Hab die Gruppe neulich dem TA vorgestellt und bekam ein schönes Kompliment, in welch gutem Schuss die Bande ist (schlanke Kaninchen mit glänzendem Fell und klaren Augen und aufgewecktem Gemüt) *stolz*, und ich mich ja nicht bekehren lassen soll, Körnermischfutter zuzufüttern ![]() Aktuell müssen wir eins der Tierchen wegen Krankheitsfall neu eingliedern, vielleicht später mehr dazu. Jetzt gibts noch die letzte Mahlzeit für die Hoppler und dann ![]() Liebe Grüsse, Ninibande
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| Hallo Talula Danke. Fotos- da fehlt mir jegliche Möglichkeit zum hochladen, bin da sehr unbegabt. Ein richtig schönes Bild von allen hab ich auch nicht, nur Schnappschüsse. Ob dies überhaupt noch möglich wird weiss ich nicht, seit eines krank war kann ich es nicht mehr in die Gruppe kriegen. Es wurde sehr gejagt und hat nun scheinbar vor allen anderen Angst. Steh grad wie der Esel am Berg und such nach einer Lösung. Das passt dann in ein anderes Thema. Die Bande freut sich über das endlich in rauhen Mengen vorhandene Gras. Und ich mich darüber, dass ich nicht mehr extra einkaufen gehen muss, es ist schon viel einfacher mit sammeln, und ich hab das Gefühl, es sei das bessere Futter. Grüsse von der Ninibande
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| So, nun meld ich mich hier mal wieder ![]() Talula, ich hab auf deiner Seite gelesen und hab mich köstlich amüsiert. Du solltest ein Buch veröffentlichen Dein Schreibstil ist klasse Nun lebt hier unsere Gruppe wieder beisammen wie zu Beginn, das Gehege ist leicht anders eingerichtet, noch vom provisorischen Umbau her. Nachdem unsere Mina an E.C. erkrankte (Anfang April 2019), und ich sie etwas orientierunggschwach und mit schiefem Kopf bei der "Abend/Nachtfütterung" antraf, hab ich sie erst mal eine Viertelstunde beobachtet. Barona schien sie anzuzicken, ich hatte das Gefühl sie wolle sie auch beissen, da Mina sich nicht verscheuchen liess, wohl weil sie zu schwach war, und Barona dies wohl merkte. (Bis anhin schien Mina eher ranghoch, war immer an vorderster Front dabei und gab sich bei der VG recht dominant.) Auch legte sich Mina mehrmals auf die Seite. Meine Alarmglocken schrillten gsd, vor allem wg der Kopfschiefhaltung und dem seitlichen Hinlegen, so gings nach Mitternacht zum Notfall-TA. Es gab nach einer sorgfältigen Untersuchung ein hirngängiges AB sowie Panacur und einmalig noch ein anderes Medi, welches ich leider nicht weiss was es war. Vitamin B würde sie nicht brauchen. Daheim streute ich dann das Trixie-Haus (kein original, solch einem jedoch sehr ähnlich) neu ein und legte Mina hinein, mit frischem Löwenzahn. Das Häuschen hab ich dann verschlossen und anderntags einen Miniauslauf drangebaut. Dies stand dann inmitten des Geheges, so dass weiterer Sicht- und Riechkontakt erhalten blieb. Schon Tage später gings Mina besser, doch zum Intergration war sie noch zu schwach (nach drei Tagen). Sie wurde abwechselnd gejagt, allen voran von Max und Barona. Jedenfalls hab ich Mina dann wieder abgetrennt. Gefressen haben alle nah beieinander, ich hab das Futter der Fünfergruppe immer aussen am Gitter platziert, wo innen ihres lag. Ich konnte keinerlei Agressionen beobachten und Mina schien dazuzugehören und hatte so wenigstens etwas Kontakt zu den anderen. Nach zweieinhalb Wochen dann Kontrolle bei einer anderen TÄ, in der Praxis die ich für unsere Kaninchen gewählt habe. Mina's Zustand war gsd soweit gut. Alle Kaninchen waren mit dabei, in verschiedenen Transportboxen und Kisten, da von allen der Allgemeinzustand begutachtet werden sollte. Die TÄ riet mir, zuhause alle mit Duftstoff einzureiben und dann zusammen ins Gehege zu setzen, gleich nach Ankunft. Dies tat ich auch. Es flogen die Fetzen, mehr nicht. Max jagte Mina wann immer er sie sah. Sie wehrte sich kaum, floh eher. Die anderen jagten sie teilweise auch, bis auf Herbie und Wynn, die habe ich dabei nicht beobachten können. Nachts zogen sich die anderen fünf ins Schutzhaus zurück, Mina verkroch sich in einem Häuschen im Hobelspänebereich. Frühmorgens als ich kam war Mina am fressen, die anderen standen dann auf. Dann wurde Mina von Barona gejagt und ich hab dann auf Mina's Rücken Verletzungsspuren gefunden (keine schlimmen, bereits verkrustet sowie ausgerissenes Fell). Mina schien jedoch total verängstigt, sogar von mir rannte sie weg (ist sonst die zahmste und zutraulichste). Da Mina immer noch Medikamente bekam hab ich sie wieder abgetrennt- wer weiss, ob es durch die Medikamente auch zu einer anderen Ausdünstung kam und es daran lag, dass sie nicht mehr akzeptiert wurde? Zu Beginn frass sie nur noch im erhöhten Schutzhaus. Im angrenzenden Auslauf war alles vergittert und somit bot es scheinbar zu wenig Schutz vor den anderen (vorher spielte dies keine Rolle- Mina war wohl extrem verängtigt). Innert einer Woche taute Mina wieder auf und frass wieder mehrheitlich draussen. Das Futter der anderen lag immer noch neben ihrem Gehege und sie frassen somit fast zusammen. Am Zaun zeigen sich wieder keine Agressionen. Im Schutzhaus mit Metallwanne schob sie Einstreu weg und lag auf dem Kalten, so dass ich die Streu nun durch Handtücher ersetzte. Diese wurden aus der Hütte rausgeworfen.. Auch fühlte ich mich dann und wann wie angegriffen, wollte ich die Handtücher reinlegen, oder auch die Raufe mit Heu stopfen, sprang sie plötzlich auf meine Hand zu, ich wusste nicht, ob sie mich kratzen oder beissen wollte, oder einfach spielen. Ich glaube, sie war unterfordert, gelangweilt, einsam, hatte viel zu wenig Platz (wahrscheinlich ca. 2qm). Ich begann, ein provisorisches Gehege zu bauen, 5x1m, das auch ein wenig rennen ermöglichen sollte. Dies stellte ich neben das andere Aussengehege. Im Innenraum trennte ich nochmals etwas über 2qm ab, verband den Teil mit dem provisorischen Aussengehege. Dann habe ich Mina mit Wynn, dem Bock mit welchem sie, bevor die beiden in die Gruppe kamen, zusammen war, neu vergesellschaftet. Sie lebten zusammen in einer Wohnungshaltung, bevor sie mit ca. 6Mt von uns übernommen wurden. Die beiden haben sich sehr rasch wiedergefunden. Sie haben sich zwar einige Tage brammelt, aber auch oft gegenseitig geputzt. Mina's Häuschen stellte ich den beiden in den Innenbereich. Dadurch, dass es leicht erhöht war, bot sich daunter auch noch eine Rückzugsmöglichkeit. Den Sommer über haben die beiden nun als Zweiergruppe verbracht, beide schienen zufrieden. Nur ich fand es doof, dass die beiden grad das Minimum an Platz haben, 5m zum rennen ist dauerhaft seeehr wenig und bei 1m Breite liegen ja keine Wendungen drin. Also habe ich begonnen, die wieder-VG zu planen (Ende August 2019). Darüber berichte ich nun in den kommenden Tagen.
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| Alles Gute für die VG! Aber bitte reibe die Kaninchen nicht mit Duftstoffen ein. Das irritiert sie noch mehr und reizt die Atemwege, hat aber keinen Nutzen. Es geht schließlich bei VGs vorrangig um die Rangordnung.
__________________ Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!
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| Danke für den Tip, Kaninchenherz28. Ich habe draus gelernt, dass dies nichts nützt. Musste mich auch recht überwinden, da ja im Voraus klar war, dass sie es beim putzen wieder ablecken werden. Wollte es halt nicht unversucht lassen, da ich die Gruppe gern wieder zusammenführen wollte. Ich hab dann also hier im Forum nach Hilfe gesucht und habe daraufhin auch viele Tips und Anregungen erhalten. Vielen Dank euch! Nicht, dass ich nicht im Vorfeld in anderen Threads gelesen hätte, aber mein eigener hat dann doch die ausschlaggebendsten Vorschläge gebracht. Zuerst wollte ich, um gleiche Voraussetzungen zu schaffen, ja drei Zweiergruppen oder zwei Dreiergruppen bilden. Bei letzterem hätte eins der Tiere dann den VG-Stress zweimal gehabt. Drei Gruppen unterbringen, noch dazu möglichst weit voneinander entfernt, ist ausserdem auch eine grosse Herausforderung. Unsere Tiere sind nicht stubenrein (zwei waren es mal, ist aber nicht mehr so). Ich entschied mich dann für den Vorschlag, die Plätze der bestehenden zwei Gruppen zu tauschen. Dies tat ich in der erste Septemberwoche 2019. Die Vierergruppe hatte dann leider sehr enge Platzverhältnisse, da sie aber sehr viel gekuschelt haben, wollte ich es einfach mal versuchen und es ihnen zumuten, auf 6-7m2 zusammen zu sein. Dies für zwei Tage. Die Zweiergruppe konnte den zukünftigen Platz erst mal ausgiebig wiedererkunden (sie lebten vorher ja auch in diesem Teil). Am Freitag habe ich dann beim TA Panacur für die E.C. Kandidatin besorgt. Dies dauerte ewigs, bis ich dann endlich die richtige Dosis und eine Wochenportion hatte. Aber immerhin, schlussendlich hat es ja geklappt. So, nach zwei Tagen "Vorsprung" der Zweiergruppe hab ich dann den Ausgang zum provisorischen Auslauf der Vierergruppe geschlossen, die grosse Schutzhütte im grossen Gehege ebenfalls verschlossen (damit sie keiner beschlagnahmt und innen keine Kämpfe stattfinden können- es hat zwar überall Fluchtwege, aber bei Gehetze ist es dann doch eng). Dann hab ich gründlich durchgewischt und eine ordentliche Menge Grünfutter bereitgestellt, aber noch nicht verteilt. Erste Dosis Panacur ans E.C. Kaninchen abgegeben. Aus der abgetrennten Innenecke die der Schutzbereich des provisorischen Gehege war hab ich die Hütte entfernt (hat untenrum an zwei Seiten Gitter und ist recht tief, habe ich als "schwierige Ecke" weghaben wollen). Dann hab ich die Trennwand einfach weggeschraubt und alle sechs standen sich quasi gegenüber. Erst kam es zu wilden Jagereien, es flog echt einiges an Fell. Gsd war ich allein und musste nicht die Kinder nebenbei beruhigen. Die beiden aus der Zweiergruppe sind schon druntergekommen, wobei Wynn sich eher mal gewehrt, Mina sich immer wieder versteckt hat. Die vier anderen haben sich eher in Ruhe gelassen, sich nun manchmal kurz verscheucht. Ich hab dann noch zwei Kartons reingestellt, so dass es insgesamt sechs Rückzugsmöglichkeiten hatte (die Vierergruppe blieb in den ersten Tagen zusammen in einer Ecke, sonst hätte ich mehr Schachteln bereitgestellt) und nach dem ersten Tumult hab ich dann sechs Futterstellen mit Grashaufen gemacht, durchs ganze Gehege verteilt. Die E.C. Häsin Mina frass in den ersten Stunden nichts, ihr hab ich das Futter dann vor die Nase gelegt. Ihr Gefährte Wynn frass allein aber immerhin, die vier anderen frassen zu zweit bis zu viert an einem Haufen. Am zweiten Tag war Mina immer noch sehr eingeschüchtert, auch hatten Mina und Wynn voreinander sehr grossen Respekt, konnten sich wohl schlecht einschätzen. Vorher waren sie eine sehr harmonische Zweiergruppe, kuschelten und putzen sich oft gegenseitig (ob es wohl trotzdem eher eine Zweckgemeinschaft war?). Die vier andern verscheuchten sich gegenseitig manchmal, gejagt wurden nur Mina und Wynn. Gefüttert wurde nun immer an mindestens sechs Plätzen. Wynn hatte bald seinen eigenen Platz, die anderen vier hatten alle Plätze und Mina frass wohin sie sich flüchten konnte. Nach drei Tagen fand ich einmal eine kleine Stelle Blut, war noch frisch, kein Urin, nur ein kleiner Fleck. Verletzungen konnte ich komischerweise an keinem Kaninchen feststellen. Innert einer Woche beruhigte sich die Lage soweit, dass auch Mina sich im Ghege gut bewegte, nicht mehr so viel gejagt wurde und ich probeweise von unterdessen zwei auf einen Futterplatz (ca. 60cm lang und 20cm breit) reduzierte. Alle sechs frassen dann tatsächlich zusammen, auch mit den Köpfen beieinander. Nur der neue Chef der Vierergruppe, Max, verscheuchte gern vor allem Wynn und Mina, diese gingen dann einfach neben ein anderes Kaninchen. Zwischendurch flogen auch die beiden Böcke der vorherigen Vierergruppe, Max und Herbie, zusammen durch die Luft, so, als wollte Herbie sich hocharbeiten. Dann wieder taten sie sich gegen Wynn zusammen, der dann zwischendurch gefrustet in einer Ecke sass. Nach zweieinhalb Wochen zusammensein hatte ich den Eindruck, dass es so schlecht gar nicht läuft. Keine Beissereien, kein grosses Gejage mehr, manchmal verscheuchen. So harmonisch wie vor dem Auseinandernehmen der sechs war's aber nicht. Futterstellen hatte ich nach wie vor wieder drei, wird auch so bleiben dass die Grashaufen verteilt werden (war auch schon vorher so, wird weniger zertrampt). So, dann hab ich in den letzten Septembertagen die grosse Schutzhütte wieder zugänglich gemacht. Zuerst hat Mina davon bemerkt und sich reingeschlichen. Kurz später haben es die anderen gemerkt und da wurde Mina rausgeschmissen. Max verteidigte die Hütte schnell. Die älteste Häsin, Barona, versuchte als einzige mit etwas Erfolg, auch reinzukommen (vor allem der obere Stock ist begehrt). Herbie kam nur bis an den unteren Eingang, wo er sich mit Max mit den Vorderpfoten beraufte. Max kam dann raus und die beiden flogen durch die Luft. Überhaupt begann das Gejage und Geraufe wieder, die Fronten waren also noch ganz und gar nicht geklärt. Dies erklärt wohl auch, weshalb die Gruppe noch nicht harmonisch erschien. Stand anfangs Oktober: Dass Mina und Wynn nicht zusammenhalten, sondern wie zwei einzelne neben den anderen vieren sind, bereitete mir etwas Sorgen. Ganz zu Beginn schien Wynn Mina noch verteidigen zu wollen (sie wurde erst stärker gejagt). Sie hatte jedoch selbst vor ihm Angst, aber auch vor mir, sie war echt durch den Wind (und ich froh, mir dank fünfmal Panaur einreden zu können, dass es E.C. nicht gleich wieder ausbricht). Mina ist wieder neugierig, Wynn wie schon immer zurückhaltend (er ist grad mein Sorgenkind, war zwar immer der Ruhigeste und Neutralste, hat sich aber, wenn er dann da war, vorher mehr behauptet). Max und Herbie rangeln noch aus, laufen aber ganz oben mit und sind die frechsten. Barona zickt manchmal noch Mina recht an, weshalb diese wohl noch eingeschüchtert bleibt, Zara hält sich raus soweit ich beobachten kann, wird in Ruhe gelassen und zickt nur, wenn grad alle zicken. (Sorry, hab grad einiges vom anderen Thread reinkopiert, dies soll aber derzeit auch als kleines TB dienen, damit ich die Fortschritte erkennen kann).
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