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Vergrößertes HerzHuhu, ich komme gerade mit Lotta vom Tierarzt. Mir war in den letzten Wochen aufgefallen, dass sie mehrmals taumelte/wegknickte, meistens nach dem Aufstehen. Als die Tierärztin sie abgehört hat, ist ihr aufgefallen, dass Lottas Herz nicht rythmisch schlägt. Beim Röntgen hat sie dann gesehen, dass die eine Herzkammer vergrößert ist. Heute hat die Kardiologin dann noch einen Ultraschall gemacht und das bestätigt. Es scheint außerdem eine kleine Verklebung in der Herzkammer zu geben. Flüssigkeit ist aber immerhin keine in der Lunge. Die TÄ bespricht noch mit Kollegen, welche Medikamente sie ihr am Besten verschreibt, aber sie hat mich auch gewarnt, dass das nicht heilbar ist und man nicht voraussagen kann, wann das Herz aufhört zu schlagen. ![]() Lotta ist nicht die Jüngste (8 Jahre), aber bisher war sie gesund und munter und ist auch ansonsten fit. An sowas habe ich noch überhaupt nicht gedacht und bin gerade ganz schön fertig. Ich habe nicht viele Erfahrungsberichte zu dem Thema gefunden, aber wahrscheinlich hatten hier schon welche auch ein Kaninchen mit Herzproblemen. Wie ist das bei euch ausgegangen? Die Ärztin hat gesagt, dass ich auf Lottas Atmung achten soll (falls sich dort Flüssigkeit sammelt), aber ich habe vergessen zu fragen, woran ich merke, dass etwas nicht stimmt? Lotta schnarcht auch schon immer wenn sie schläft (so ein Fiep-Seufzen), kriege ich da überhaupt mit, wenn sich etwas ändert?
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| Ich kenne Herzprobleme von meinem Hund. Als "Wasser in der Lunge" bezeichnet man letztlich Gewebeflüssigkeit, die sich in die Lunge staut, weil die Druckverhältnisse durch ein nicht richtig arbeitendes Herz nicht mehr stimmen. Das erkennst du daran, dass ein Tier schwerer/angestrengter atmet (wie bei körperlicher Anstrengung). Die Lungenfunktion bzw die Sauerstoffaufnahme ist verringert, weshalb heftiger und meist schneller geatmet werden muss, um genug zu bekommen. Meine Hündin ist dann bei Aufregung auch mal ohnmächtig geworden, weil kurzzeitig zu wenig Sauerstoff ins Hirn kam. Das schien ihr nichts auszumachen, erschreckt einen aber unheimlich. Das Herzproblem kann übrigens mit dem Schnarchen zusammenhängen. Wenn ein Tier (oder Mensch) generell schwerer Luft bekommt (zB ein Mops mit platter Nase) dann muss sich auch das Herz immer viel mehr anstrengen, was zur Vergrößerung des Herzmuskels führen kann. Das muss bei deinem Kaninchen nicht der Grund sein, aber die Tierärztin sollte davon wissen, wegen der Medikamentenwahl. Vielleicht muss ja die Atmung unterstützt werden und nicht nur das Herz. Ach ja, sollte sie Tabletten zur Entwässerung bekommen müssen, schränke aber auf keinen Fall die Wasserversorgung ein. Das machen einige, ist aber grundlegend falsch, weil es nichts mit dem Trinken zu tun hat. Wobei viele Tiere unter Entwässerungsmedikamenten mehr trinken und natürlich ohnehin mehr pieschern.
__________________ Viele Grüße, Susanne Geändert von Tamou (20.02.2019 um 16:26 Uhr).
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| Vielen Dank für die Antwort! Das Schnarchen klingt immer so süß, dass ich gar nicht daran gedacht habe, dass es vielleicht ein Problem sein kann. Aber da hast du schon Recht, dann rufe ich morgen lieber nochmal bei der Tierärztin an, damit sie davon weiß.
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| Wenn sie Wasser in der Lunge hat, erkennst du es auch daran, dass sich der Kopf beim Atmen merklich hebt und senkt bzw. dass das Kaninchen dan Kopf in den Nacken legt, um besser Luft zu bekommen. Alles Gute für Lotta!
__________________ Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!
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| Danke, Kaninchenherz! Eine veränderte Kopfhaltung klingt definitiv leichter erkennbar, als verändertes Atmen. Ich habe jetzt aber noch eine andere Frage: Eigentlich ist Lotta die Chefin, aber seit heute versucht ihr Partner ununterbrochen, sie zu berammeln (ist natürlich kastriert). Sie findet das nicht witzig und jagt ihn, dann ist kurz Ruhe, dann geht es wieder von vorne los. Eigentlich soll sie sich ja aber nicht aufregen und eher Ruhe halten. Ist das für sie sehr stressig? Wenn er friedlich ist kuscheln sie ganz lieb zusammen.
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