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Schlimme Weihnachten! Kaninchen verstorben – jetzt schwierige (?) VG auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By marinahexe

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Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.12.2018, 15:50

Schlimme Weihnachten! Kaninchen verstorben – jetzt schwierige (?) VG


Gestern war ein schlimmer Tag für mich. Von meinem Handicap-Kaninchen Romeo habe ich ja schon in einigen Beiträgen berichtet. Letztmalig vor paar Tagen hier: https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/45302-kastration-1000-wirrer-gedanken.html

Nun musste ich ihn gestern über die Regenbogenbrücke schicken. Am Sonntag (23.12.)bemerkte ich, dass er die komplette rechte Seite kaum noch aufrecht halten konnte. Vorher betraf es ja „nur“ die Hinterläufe. Er konnte nicht mehr von alleine aufstehen, laufen ging aber schon. Man musste nur immer nebenher laufen und die Hand seitlich halten, falls er mal umgekippt wäre. Gestern hat er kaum noch den Kopf heben können, die Augen waren seitlich weit draußen. Es sah richtig gruselig aus.
Habe ihm dann erstmal ein Schmerzmittel gegeben, was ich glücklicherweise noch vorrätig hatte. Damit ging es ihm dann etwas besser und er hielt den Kopf auch wieder halbwegs aufrecht. Gefressen hatte er dann aber relativ normal bis in den späten Nachmittag.
Am Abend dann hielt er den Kopf wieder schräg nach unten. Dabei habe ich auch bemerkt, dass die rechte Vorderpfote ziemlich weit zur linken stand. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Ich habe ihn ja mühsam versucht, aufrecht zu halten, aber es war kaum möglich. Er legte seinen Kopf auf den Boden und wenn ich ihn nicht mehr gehalten habe, dann lag er komplett auf der Seite. Er versuchte zwar, irgendwie hochzukommen, aber da ging so gut wie gar nichts mehr. Das Fressen hatte er am Abend dann eingestellt, Schmerzmittel habe ich aber nachts nochmal zur Sicherheit gegeben, weil die Augen wieder so weit aus der Augenhöhle hervortraten.
Frühs lag er in seiner Höhle und reagierte recht wenig auf mich, eigentlich gar nicht. Nele (seine Partnerin) hatte ihren Kopf auf ihn gelegt. Romeo gab komische Laute von sich und mir war dann klar, ich muss ihn gehen lassen. Wenigstens hatte unser TA im Ort Notdienst und ich habe ihm am Telefon gleich erzählt, was Sache ist. Er meinte auch gleich, dass sich das alles nicht gut anhört.

Wir waren dann beim TA mit Romeo und mussten noch eine Weile im Wartezimmer warten. Romeo bekam nun sehr schwer Luft und ich hatte so Panik, dass er gleich erstickt. War ich froh, als wir im Behandlungsraum waren. Der TA hatte ihn sich angeschaut, aber Romeos Pupillen reagierten kaum noch auf Lichtreize usw. Sein Herz schlug nur noch unregelmäßig und es war nichts mehr zu machen. Ich war dann die ganze Zeit bei ihm, damit er wenigstens nicht alleine sterben musste.
TA sagte mir, es war gut, dass er jetzt erlöst worden ist, er wäre irgendwann demnächst vermutlich an einer Atemlähmung gestorben. Kein schöner Tod!

Trotzdem bin ich so unendlich traurig. Traurig, dass ich meinen kleinen Freund verloren habe, traurig, dass sein Weibchen (sie wird ja nächsten Monat 9 Jahre) alleine ist, traurig, weil es Weihnachten passieren musste… Wobei jeder andere Tag auch nicht „besser“ gewesen wäre. Und nun kommt das Problem einer neuen VG dazu. Und, wenn ihr o. g. Thread lest oder gelesen habt, dann ist da noch der auf seine Kastration wartende Karamell. Ich bin zurzeit völlig überfordert. Gleich werden wir Romeo beerdigen… Ich schreibe später hier weiter. Jetzt bestatten wir erstmal unseren kleinen Freund.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.12.2018, 21:38

Das tut mir sehr leid. Gute Reise, Romeo!




Benutzerbild von takethebunnyandrun
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 12.01.2014
Beiträge: 276
takethebunnyandrun befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.12.2018, 22:12

Von mir auch herzliches Beileid. Gute Reise, kleiner Romeo.


Bitte mach dir nicht solche Sorgen wegen der Kastration. Mein Kaninchen hat das damals sehr gut weggesteckt. Als ich ihn vom Tierarzt abholte, war er munter und guter Dinge, wie sonst auch. Obwohl es keine auf Kaninchen spezialisierte Ärztin war. Ihm war gar nicht anzumerken, dass er eine OP hinter sich hatte.




Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 928
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.12.2018, 22:59

Oh Mann, tut mir leid, dass Du Deinen kleinen Freund gestern verloren hast. Lass Deinem Traurigsein darüber den Raum, den sie braucht.

Ich find‘s fein, was Du derzeit für Karamell tust, dass Du täglich ins Gehege stehst, damit der Kleine seine Freilaufzeiten hat, das fiese Milbenzeugs aufwendig entfernst und all das. Der Kleine hat verflixtes Glück mit seiner Nachbarin gehabt ;-) - vielleicht tröstet Dich das ja ein bisschen im Schmerz.



Zitat:
Zitat von MoquiMarble Beitrag anzeigen
Und nun kommt das Problem einer neuen VG dazu. Und, wenn ihr o. g. Thread lest oder gelesen habt, dann ist da noch der auf seine Kastration wartende Karamell. Ich bin zurzeit völlig überfordert.
Ich drück Dich mal fest und empfehle wie die anderen Mitschreiber: Geh die Kastration - die ist echt Tierarztroutine - und die Vergesellschaftung danach entspannt an, die vier bekommen das hin.

Liebe Grüße,
Aen




Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2018, 00:30

Vielen Dank für eure tröstenden Worte. Ich muss das alles erstmal verarbeiten und trotzdem weiter funktionieren.

Romeo haben wir neben seiner ersten Partnerin Juliet beerdigt. Er ruht hoffentlich jetzt in Frieden auf unserem Tierfriedhof.

Da ich Nele nicht so lange alleine lassen wollten, dachte ich, ich vergesellschafte Diavolo und seine Lucy mit ihr. Das kostet mich zusätzliche Nerven, aber das haben VGs bekanntlich so an sich. Nun läuft es seit gestern so:
Das Gehege von Nele grenzt an den Tagesauslauf von Lucy + Diavolo. Also wenn ich zu Nele möchte, muss ich immer durch das Revier der beiden Ninchen. Daher kennen sich Diavolo und Nele seit über 1,5 Jahren durch Zaunkontakt und Lucy und Nele sich „erst“ seit 9 Monaten.

Ich habe gestern einfach die Tür zu Neles Gehege offen gelassen. Diavolo ist dann ziemlich zügig in Neles Revier. Die beiden haben sich beschnüffelt, alles war soweit in Ordnung. Er tut ihr absolut gar nichts. Nele reagiert zwar etwas vorsichtig, rennt aber vor ihm nicht weg. Lucy traute sich anfangs gar nicht über die Grenze. Irgendwann kam sie aber dann doch ganz vorsichtig in Neles Revier und ging dann sofort auf Nele los. Kurzer Kampf und Diavolo hat die beiden Kampfhennen gleich getrennt. Lucy war dann ganz schnell wieder auf ihrer Seite und Diavolo stand „Wache“ am Grenzübergang. Ich hatte dann alle Türen offen gelassen, d. h. alle 3 konnten dann von allen möglichen Seiten auf das komplette Grundstück zum Auslauf. Diavolo und Lucy haben es gut genutzt, aber es ist ja auch ihre „Ausgehzeit“ gewesen. Abends sind alle, so wie sie es gewöhnt sind, in ihren Gehegen gewesen.
Ich habe dann aber in der Nacht die einzelnen Gehege zugemacht. Zum einen wegen der Sicherheit, zum anderen waren Diavolo und Lucy in ihrem eigenen Erdreich verschwunden und Nele in ihrem. Auch hatte ich Sorgen, wenn ich alle bei Nele zwangseinsperre, könnten die beiden Ninchens Nele aus ihrer Erdhöhle verscheuchen und sie hätte nicht mehr ihre wärmende Infrarot-Heizung. Diese hatte ich ja dort eingebaut, weil ja Romeo nicht von alleine aufstehen konnte. Ich wollte nicht, dass er friert. Und nun soll Nele nicht aus ihrem Zuhause verscheucht werden und die Wärme der Heizung genießen, wenn sie schon keinen Kuschelpartner mehr hat. Die Heizung läuft übrigens mit Thermostat, also nicht dauerhaft die ganze Nacht sondern nur, wenn in ihrem Schlafbereich die Temperatur unter 8°C fällt.

Auslauf aufs Grundstück habe ich heute keinen der 3 Kaninchen gewährt. Ich dachte, so kommen sie doch öfters zusammen, um sich richtig kennenzulernen. Ich habe gleich nach dem Aufstehen die Tür des Geheges geöffnet. Lucy traute sich heute öfters mal über die Grenze und ging sogar in Neles Erdreich. Da ist dann Nele wütend geworden und hat Lucy rausgescheucht. Es gab heute, zu mindestens was ich beobachten konnte, kaum richtige Kämpfe. Nele hat eher Angst vor Lucy und hat sich kaum aus ihrem Erdreich getraut. Außer, es kam jemand zu ihr rein.

Außen vor Neles Gehege steht eine große Hundehütte, dort hat sie auch jeder Zeit Zugang und wenn ich außen die Tür öffne, gelangt sie auf den Tierfriedhof und aufs komplette Grundstück. Irgendwann wurde Nele gescheucht und sie flüchtete dort hinein. Da ich aber heute die Außentür geschlossen ließ, hatte die Hütte sozusagen nur einen Ein/Ausgang. Da das Haus aber 1m x 1m groß ist, sollte sie zu mindestens keine Sackgasse sein. Nun saß Nele in der Hütte und Diavolo und Lucy hoppelten ganz vorsichtig mit hinein. Mir stockte der Atem… Es war sekundenlang richtig still. Ich möchte echt mal wissen, was drinnen passiert ist. Ob sich alle beschnüffelt haben? Nach ca. 20 – 30 Sekunden schossen alle 3(!!) Kaninchen wie von der Tarantel gestochen aus der Hütte raus. Nele in ihr Erdreich, Lucy in ihr Nachtgehege und Diavolo raus in den Tagesauslauf. Es gab aber keinen Kampf oder so. Man hat nichts gehört, es war richtig still in der Hütte.

Es liegt aktuell relativ wenig Fell der beiden Damen herum. Gegen 17 Uhr ist Fütterungszeit. Ich war sehr froh, Nele draußen in ihrem Revier zu sehen. Sie kam zum Fressplatz und hat sich über ihr Grünfutter hergemacht.
Aktuell ist die Tür noch offen. Ich werde aber nachts wieder trennen. Ich weiß, man sollte es nicht tun, aber hier ist für mich die Sicherheit wichtig und die Tatsache, dass meine beiden Parteien ihre eigenen Erdhöhlen bevorzugen. Wobei Lucy angefangen hat, neben Neles Höhleneingang, auch einen Gang zu graben. Möchte sie doch in Neles Revier einziehen? In der Natur verbinden ja die einzelnen Wildkaninchen ihre Tunnelsysteme miteinander und leben in riesigen Kolonien zusammen.

Meint ihr, die VG wird so auch funktionieren? Ich hatte mal eine ähnliche VG so gemacht. Zwei Gehege mit einem „Niemandsland“ verbunden. Da war es auch ein Pärchen und eine einzelne Häsin. Die ersten Tage war es mit den Häsinnen nicht so rosig, aber das Männchen verstand sich mit beiden Weibchen super. Dann fraßen die Häsinnen nebeneinander und kämpften nicht mehr. Und dann habe ich wohl einen Fehler gemacht. Dachte, ich könnte alle 3 in ein Gehege die Nacht setzen. Hatte die erste Nacht gut geklappt, aber in der zweiten dann der Super Gau. Eine Häsin wäre bei der stattgefundenen Beißerei fast gestorben. Das war sehr, sehr knapp gewesen. Auch das ist ein weiterer Grund der vorerst nächtlichen Trennung.

Ich hoffe, die 3 vertragen sich bald richtig gut. Und später dann auch mit Karamell.

So, wieder mal ein halber Roman geworden. Jetzt gehe ich die Gehegetür schließen und schaue vorher noch nach Nele. Da komme ich ja ins Erdreich rein. Bei den anderen ist das nicht möglich.




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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 26.12.2018, 01:19

Warum machst Du jetzt eine VG um in ein paar Tagen wieder bei null anzufangen?




Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2018, 11:09

@Terry: Leider handelt es sich nicht „um ein paar Tage“ sondern Wochen. Denn Karamell wird irgendwann erst kastriert werden müssen. Wann das sein wird, kann ich noch nicht sagen. Dann muss er anschließend 6 Wochen Kastra-Frist absitzen. Und nun hat sich bei ihm eine weitere Baustelle aufgetan, die ich morgen beim TA auch noch abklären muss. Möglicherweise verschiebt sich dann der Termin noch weiter nach hinten.

Ich wollte es Nele ersparen, so lange warten zu müssen. Sie ist einsam und momentan frisst sie ganz schlecht und zieht sich zurück. Ich weiß auch nicht, was ich jetzt am besten tun sollte. Diavolo, Lucy und auch Karamell sind ja altersmäßig weit von Nele entfernt. Karamell ist angeblich um die 2 Jahre, Diavolo wird 3 und Lucy ist jetzt gut 1 Jahr. Das ist auch für die alte Dame nicht optimal, denke ich.




Benutzerbild von marinahexe
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2018, 11:49

Ich würde einfach gucken, wie das mit den Dreien funktioniert. Wenn sie die alte Dame ausgrenzen oder wenn Du den Eindruck hast, dass sie überfordert ist, würde ich sie wieder trennen ein ein älteres Böckchen für sie suchen.



Es kann aber durchaus klappen, da es weniger auf das Alter sondern vielmehr auf den Charakter der Tiere ankommt. Ich hab vor einem halben Jahr auch einen 2jährigen zu zwei 8jährigen vergesellschaftet. Klappt prima.



Luke likes this.

Benutzerbild von Luke
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Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2018, 20:57

Herzliches Beileid zu Deinem Verlust . Das tut mir sehr leid .Ich bin derselben Meinung wie marinahexe .


Das Kaninchen mehrere Wochen alleine lassen ist wie Du selbst schon erkannt hast keine gute Lösung . Manche Tiere trauern so stark, dass sie fast daran eingehen .


Ich würde eine VG versuchen . Mein Bommelchen war 10 J und hatte eine VG gut weg gesteckt . Glaub mir ich hatte vorher ziemliche Bedenken wegen des hohen Alters . Das war gar kein Problem .

Alles Gute !



__________________

Viele Grüße von mir



Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2019, 23:21

Musste leider vor einigen Tagen die VG abbrechen. Nele wurde nur gemobbt. Sie geriet schon in Panik, wenn sich irgendwas bewegte. Sie rannte wie gestört durch das Gehege, hat nicht Freund von Feind unterscheiden können und muss irgendwo gegen gekommen sein. Jedenfalls hatte sie danach im Augenwinkel eine kleine Verletzung und das Auge tränte. Das war aber nicht der Grund der Trennung. Vielmehr war es dann so, dass die Maus nicht mehr futtern wollte und Durchfall bekam. Es hat dann nach der Trennung einige Zeit gedauert bis sie begriff, dass sie wieder ihre Ruhe hat.
Die nächsten Tage war sie sehr gut drauf, sie ging auf dem Grundstück sehr ausgiebig spazieren, was sie vorher nie tat. Sie war irgendwie besser drauf, als noch zu der Zeit als Romeo lebte. Da ging sie nicht so lange spazieren sondern eher nur ganz kurz. Gestern bzw. heute gegen Mitternacht war ich draußen. Sie saß im Gehege und starrte den Silvesterhimmel interessiert an. Ich fütterte sie mit Endiviensalat und streichelte sie. Ich fand sie einfach cool, wie sie da in dem Lärm saß und sich um nichts scherte. Heute Vormittag schien auch alles in Ordnung zu sein. Zuerst bekam Karamell seinen Grundstücksauslauf unter Aufsicht. Dabei wurde er sehr interessiert von Nele beobachtet. Auch Diavolo und Lucy wurden von ihr beobachtet. Dann bekam Nele selber Auslauf. Sie ging sofort spazieren. Gegen 14 Uhr bekamen dann Lucy und Diavolo ihren Freilauf. Nele war bereits in ihrem Gehege auf ihrem Beobachtungsposten. Aber sie schien irgendwie deprimiert. Ich habe sie dann gestreichelt und sie machte es sich bequem und schlief dabei ein. Gegen 19 Uhr war ich dann wieder unten, um Diavolo und Lucy ins Gehege zu sperren und Karamell nochmal laufen zu lassen. Nele lag noch immer an derselben Stelle. Teilnahmslos… Gefressen hatte sie nichts. Wobei ich mir da, was die Granberries angeht, nicht sicher bin. Ich hatte ihr ein paar in den Napf getan. Die waren restlos weg. Ob sie die Beeren gefuttert hat oder Mäuse, Vögel… ich weiß es nicht. Ich hoffe, Nele hat sie verspeist. Ich mache mir nun richtig Sorgen, ob sie mir sterben könnte. Ob sie doch viel mehr trauert, als mir bewusst war? Ich habe keine Lösung parat… Karamell wird erst am 8. Januar kastriert und muss dann noch seine Kastra-Frist absitzen. Das sind dann ab heute 7 Wochen bis ich Nele einen Partner geben kann. Oder sollte ich ihr Gehege trennen und Karamell reinsetzen, damit sie wenigstens Zaun an Zaun Kontakt haben? Aber wenn der Rammler den Zaun irgendwie überwindet, dann habe ich andere Probleme.




Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 928
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2019, 23:29

Zitat:
Zitat von MoquiMarble Beitrag anzeigen


Nele lag noch immer an derselben Stelle. Teilnahmslos… Gefressen hatte sie nichts. Wobei ich mir da, was die Granberries angeht, nicht sicher bin
. Ich hatte ihr ein paar in den Napf getan. Die waren restlos weg. Ob sie die Beeren gefuttert hat oder Mäuse, Vögel… ich weiß es nicht. Ich hoffe, Nele hat sie verspeist. Ich mache mir nun richtig Sorgen, ob sie mir sterben könnte.
Ich würde alle Vergesellschaftungsfragen erstmal hintenanstellen - und wirklich schauen, ob Nele frisst und schmerzfrei ist. Was Du schilderst, klingt nicht gut. Es gibt - für den Fall, dass sie wirklich Magenprobleme hat - aber noch jede Menge Möglichkeiten, Nele zu helfen. Wenn Du jetzt dranbleibst und das zügig klärst.

Köttelt sie denn normal? Kannst Du das irgendwie feststellen?

Hast Du schon mal Erfahrung mit einem Kaninchen gemacht, das ein Magen- oder Verdauungsproblem hat - also länger nichts frisst und teilnahmslos wirkt? Das Problem ist, dass sich das ziemlich schnell zu einer Magenaufgasung auswirken kann. Und die wäre dann tatsächlich lebensbedrohlich für Nele.

Wie geht es ihr denn jetzt im Moment? Hoppelt sie weg, wenn man sie anstupst?




Geändert von Aen (01.01.2019 um 23:32 Uhr).

Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.01.2019, 00:55

Mitternacht hatte sie ja Endiviensalat gefuttert (da war ich dabei) und vormittags wurde auch gefuttert. Da war auch ihr Verhalten normal.
Gegen 14 Uhr saß sie irgendwie deprimiert auf ihren Aussichtspunkt und mein Sohn hatte sie dort gestreichelt. Er hatte normale Köttel von ihr zu dem Zeitpunkt gesehen (2 Stück) bzw. versehentlich reingefasst. Habe ihn vorhin gerade gefragt. Ansonsten wird es schwierig, da es ein Freigehege ist und Nele bis auf paar Köttelchen immer auf die Klostelle geht. Dort liegen aber aktuell auch normale Köttel herum.

Erfahrungen mit Magenproblem-Kaninchen habe ich bisher zum Glück keine sammeln müssen. Nele hat zwar eher ein empfindlicheres Verdauungssystem, aber außer Matschkot war bisher auch da nichts gewesen.

Vor ca. 15min war ich draußen. Sie ist aktuell in ihrem Erdreich und das kann ich ja von oben öffnen. Habe sie kurz gestreichelt und ihr bisschen Ginkgoblätter reingegeben, ein Stück Apfel und auch eine Nuss angeboten. Alles abgelehnt. Sie hat auch die Blätter wütend in den Höhleneingang geschoben und sich dann wieder hingelegt. Mit den Zähnen knirscht sie auch nicht und atmet auch völlig ruhig. Daher hoffe ich, dass sie keine Schmerzen hat.

Nele hoppelt nicht weg, wenn man sie anstupst. Hat sie aber noch nie gemacht. Sie ist stur wie ein Ochse. Sie ist aber heute, als mein Sohn sie gestreichelt hat, weggehoppelt. Da wollte sie wohl nach kurzer Zeit nicht mehr gekuschelt werden. Sie ist dann vor ihren Höhleneingang und dort habe ich sie lange gestreichelt und sie schlief dabei ein. Gegen 19 Uhr war sie ja dann immer noch an derselben Stelle. Und ich habe versucht, sie mit Leckerchen zum Fressen zu bringen. Aber nichts. Sie wurschtelte zwar im Stroh umher, was vor einem ihrer Höhleneingänge liegt, schob es mit dem Gesicht nach rechts und links, als ob sie den Weg freimachen wollte.
Ich habe dann ihren Bauch abgetastet, der ist, was ich so ertasten konnte, weich. Sie findet derartige Untersuchungen nicht lustig und ist dann beleidigt in ihre Höhle rein. Aber ich habe leider festgestellt, dass Nele ziemlich weit hinten am Rücken, also fast schon Schwanzansatz, Schuppen hat. Sieht verdächtig nach Milben aus. Ist (noch) nicht übermäßig viel, aber da muss ich wohl morgen einen TA suchen. Aber diese kleine Stelle mit Milben wird ja nicht diese Auswirkungen haben, oder?




Aen Aen ist offline
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Registriert seit: 11.03.2017
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Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.01.2019, 01:04

Zitat:
Zitat von MoquiMarble Beitrag anzeigen
Er hatte normale Köttel von ihr zu dem Zeitpunkt gesehen (2 Stück) bzw. versehentlich reingefasst. Habe ihn vorhin gerade gefragt.
Dass sie köttelt ist insofern eine wichtige Information, als Du sie für den Fall, dass das nötig wird, mit einem Päppelbrei versorgen kannst. Weil Du bei Köttelabsatz mindestens ausschließen kannst, dass eine Verstopfung (wegen Haarballen o.ä.) vorliegt. Im Falle einer Verstopfung wäre Päppeln absolut falsch.


Zitat:
Vor ca. 15min war ich draußen. Sie ist aktuell in ihrem Erdreich und das kann ich ja von oben öffnen. Habe sie kurz gestreichelt und ihr bisschen Ginkgoblätter reingegeben, ein Stück Apfel und auch eine Nuss angeboten. Alles abgelehnt. Sie hat auch die Blätter wütend in den Höhleneingang geschoben und sich dann wieder hingelegt. Mit den Zähnen knirscht sie auch nicht und atmet auch völlig ruhig. Daher hoffe ich, dass sie keine Schmerzen hat.
Hm, ehrlich gesagt würde ich mir diese Futterverweigerung nicht mehr allzu lange ansehen. In spätestens zwei Stunden - wenn sie weiterhin ihre absoluten Lieblingsleckerein ablehnt, biete ihr die auf jeden Fall in den nächsten zwei Stunden immer wieder an - würde ich sie päppeln. Sie hätte dann, wenn ich richtig gerechnet habe, im ungünstigsten Fall seit 14 Uhr, also rund 12 Std. nichts mehr gefressen. Das wäre mir persönlich zu lange, um die Nacht über nichts zu unternehmen. Wenn kein Nahrungsbrei nachkommt, steht bei Kaninchen die Verdauung recht schnell still und Darmbakterien, die eigentlich für die Verdauung zuständig sind, sterben ab. Das wiederum kann zu einer lebensbedrohlichen (und extrem schmerzhaften) Magenaufgasung führen.
Du weißt, wie Du ein Kaninchen päppelst?


Zitat:
Aber ich habe leider festgestellt, dass Nele ziemlich weit hinten am Rücken, also fast schon Schwanzansatz, Schuppen hat. Sieht verdächtig nach Milben aus. Ist (noch) nicht übermäßig viel, aber da muss ich wohl morgen einen TA suchen. Aber diese kleine Stelle mit Milben wird ja nicht diese Auswirkungen haben, oder?
Das halte ich im Moment für einen echten Nebenschauplatz. Die Futterunlust, die Verdauung, der Magen und der Darm sind's, die mir an Deiner Stelle wirklich Kopfzerbrechen bereiten würden.




Geändert von Aen (02.01.2019 um 01:10 Uhr).

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Geschrieben am 02.01.2019, 01:14

Vielen Dank für deine schnellen Antworten. Wie man päppeln, weiß ich. Musste ich mal beim Zahnkaninchen machen. Ich werde nachher nochmal schauen, was sie macht. Hoffe, es geht ihr bald wieder besser.




Aen Aen ist offline
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Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.01.2019, 01:15

Ich drück' fest die Daumen!




Aen Aen ist offline
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Geschrieben am 02.01.2019, 01:19

Hast Du Sab Simplex oder Dimeticon im Haus? Sind beides Schaumbildner, die eventuelle Gasansammlungen im Magen effektiv "binden" und Kaninchen bei Verdauungsgedöns gern gegeben werden. Und wäre auf jeden Fall noch ein Versuch vor dem ersten Zwangspäppeln.




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MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.01.2019, 09:50

Also: Nele hat ein größeres Stück Apfel verputzt und auch ein paar Ginkgoblätter, die sie gestern noch wütend aus der Höhle schob. War eben bei ihr. Habe in ihre Höhle geschaut und sie gestreichelt. Daraufhin hat sie meine Hand weggeschubst und mich angeknurrt. Also Höhle wird wieder verteidigt. Sie kam dann aus der Höhle, hoppelte ihr Gehege ab und ging aufs Klo. Sie hat sich geputzt und sitzt nun aktuell auf ihrem Beobachtungsposten, putzt sich und beobachtet die anderen Ninchen.
Was gestern wohl mit ihr los war? Jedenfalls werde ich nachher gleich einen Topf Basilikum für sie holen und zur Sicherheit Sab Simplex. Zumindest bin ich erstmal erleichtert, dass es ihr scheinbar besser geht.




Aen Aen ist offline
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Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.01.2019, 21:08

Zitat:
Zitat von MoquiMarble Beitrag anzeigen

Zumindest bin ich erstmal erleichtert, dass es ihr scheinbar besser geht.
Das freut mich!



 
 
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