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Kaninchen ist aggressiv nach Vergesellschaftung auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 10.11.2018
Beiträge: 8
aslanxasya befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.11.2018, 23:08

Kaninchen ist aggressiv nach Vergesellschaftung


Hallo meine Lieben,
ich bin neu hier im Forum und brauche dringend Hilfe😫

Es geht um folgendes, ich habe vor über einem Jahr ein ca 8Wochen altes männliches Kaninchen zum Geburtstag geschenkt bekommen. Er wurde geimpft und nach gewisser Zeit auch kastriert. Er lebt auch nicht im Käfig, sondern läuft zu jeder Tageszeit frei in der Wohnung rum, außer zu fressen köttel usw geht er dann in sein Käfig. Jedoch konnte ich nicht direkt von vornherein ein zweites holen da das Männchen oft krank war, unteranderem hatte er Kaninchen-Syphillis. Nach der erfolgreichen Behandlung ging es ihm gut. Jedoch sind zwischen durch wieder mal paar kleinere Sachen aufgetreten wie eine feuchte Nase die mit Antibiotika behandelt wurde und auch die Kastration erfolgte nach der Behandlung von Syphillis. Das Kaninchen ist mittlerweile 1Jahr und 7Monate alt und Gesundheitlich geht es ihm auch sehr gut. Ist lebendig hoppelt und springt rum. Gestern also am 09.11.18 habe ich mich entschieden ihm ein Weibchen zu kaufen. Das neue weibliche Kaninchen ist ca 3Monate alt und als ich sie gestern mit nach Hause gebracht habe hat mein Männchen sie entdeckt und an ihr geschnuppert und schien sie auf den ersten Blick zu mögen. Als ich ihr (seperates) käfig dann vorbereitet habe fing mein Männchen an etwas aggressiv zu werden und rannte die ganzezeit hin und her wollte unbedingt zum weibchen. Damit sie sich erst an die Umgebung und an die Menschen in der Wohnung gewöhnt habe ich ihr Käfig in ein anderes Zimmer platziert. Da ich noch ziemlich unerfahren bin was die Vergesellschaftung angeht habe ich es dem Männchen erlaubt kurz ins käfig zu steigen. Sobald er drin war ging er auf das kleine Weibchen los. Ich bin natürlich sofort da zwischen gegangen und habe ihn da raus geholt und in ein anderes Zimmer gebracht. Er hat mich dann auch am Arm gebissen. Es kam zu keinen Verletzungen oder ähnliches zwischen den Kaninchen. Das Weibchen war aber sehr verängstigt. Nachdem die zwei getrennt waren habe ich die Türe vom Schlafzimmer abgeschlossen, damit das Männchen nicht rein kann. Nach ca einer halben Stunde bin ich zum weibchen hin, habe sie gestreichelt und bisschen aus dem Käfig geholt damit sie das Zimmer erkunden kann. Nach einiger Zeit war sie auch sehr aktiv hoppelte rum und sah ganz normal aus. Die ganze Nacht über war sie dann im Käfig und das Männchen fing von außen an gegen die Türe zu Hämmern. Jetzt auch Tagsüber geht er ab und zu vor die Türe und hämmert dagegen.

Ich hoffe ich habe alles ausführlich und vorallem verständlich dargestellt. Ich weiß jetzt nicht mehr weiter. Wie soll demnächst daran gehen? Sollen die erst getrennt bleiben oder sollen sie sich jeden Tag für paar min sehen sprich sie im Käfig und er außen bisschen schnuppern?

Ich würde mich sehr über ein paar Tipps freuen
Lg Buket



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Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 00:23

Herzlich willkommen !

Wenn das Weibchen erst 3 Monate ist , ist es für eine VG viel zu jung. Die Haut ist noch so dünn , dass es zu schweren Verletzungen kommen kann .
Man sagt mit ca. 19 Wochen ist es OK .

Allgemein zu VG .
Wenn man eine VG durchführt, sollte man die Tiere nur trennen, wenn blutige Verletzungen auftreten .
Mit jeder Trennung fängst du immer wieder von vorne an .
Viele Versteckmöglichkeiten sollten da sein z.B . Kartons mit 2 Ausgängen . Überall Äste , Grünzeug und Spielzeug verteilen , damit die Tiere beschäftigt sind.
Hier im Forum findest du gute Tipps zur Vergesellschaftung . Gib es mal in der Suchfunktion ein .Auch auf Kaninchenwiese. de kannst Du Dich belesen .
Also ich würde die VG noch zurück stellen , bis das Weibchen alt genug ist . Mit immer mal zusammen setzen und wieder trennen schürrst Du nur Aggressionen



__________________

Viele Grüße von mir



Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 00:26

Jagen und Fellflug ist völlig normal !



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Viele Grüße von mir



Ninchen
 
Registriert seit: 10.11.2018
Beiträge: 8
aslanxasya befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 00:40

Danke dafür
Im Tierhandel wurde mir gesagt das es vom alter her passen würde... habe mich da drauf verlassen aber dann warte ich lieber noch etwas. Das Problem ist auch, dass das Männchen weiß in welchem Zimmer das Weibchen sich befindet und deshalb hämmert er gegen die Türe. Ich will halt nicht das es am Ende zu viel stress für ihn ist und er dadurch Krank wird oder ähnliches. Also am besten das Weibchen in einem anderen Zimmer behalten bis es etwas größer ist und dann wieder versuchen? also dieses zwischen durch schnuppern soll ich unterlassen?




Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 01:15

Ja keinen Kontakt . Das Mädel in einem anderen Zimmer unterbringen , bis es die 19 Wochen hat. Dann in einem Zimmer vergesellschaften , wo Beide noch nicht waren .
Zur Not das eine Zimmer mit Essigwasser wischen . Das nimmt die jeweiligen Gerüche.
VG gilt als geglückt , wenn Beide zusammen friedlich an einem Teller fressen und schmusend beieinander liegen



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Viele Grüße von mir



Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 08:58

Meine VG-Tipps wären ein bisschen anders.

Ich hätte weder Bedenken, im gewohnten Revier zu vergesellschaften, ganz ohne Essigwischerei und sonstiges Geputze (geht bei Außenhaltung meist nicht anders, und ich hatte damit noch nie Probleme, auch wissen die Viechlis sehr genau, wo ein potentieller Konkurrent sitzt, selbst wenn es noch zusätzlich nach Essig und co duftet, zudem sind Rammler nicht so revierbezogen, dass es immer unproblematischer ist, ein Weibchen zu einem Männchen zu setzen als umgekehrt), noch es jetzt schon zu versuchen.

Natürlich muss man bei so jungem Alter beobachten, ob das ältere Tier deutliche Aggressionen zeigt und dann ggfs. auch sofort eingreifen, trennen und es dann in einigen Wochen nochmals versuchen, wenn sich das Jungtier besser wehren kann.

Andererseits unterwerfen sich Jungtiere oft schneller, Alttiere nehmen ganz junge Tiere noch nicht als Konkurrenz wahr, so dass sich bei einer VG mit Jungtieren das ganze auch in wenigen Minuten erledigen kann. Unser Loki kam z.B. mit 11 Wochen (er hätte da eigentlich noch bei der Mutter sein sollen, aber die hatte der "Züchter" schon weggegeben...) in unsere Gruppe, und saß nach 2 Minuten schon im Futternapf, während die anderen, darunter ein paar Riesen, um ihn rum fraßen...

Viel wichtiger ist, dass sie bei der VG 24 h am Tag viel Platz zur Verfügung haben und jegliche Sackgassen und gefährliche Einrichtungsgegenstände entfernt wurden.

Deshalb solltest Du auf jeden Fall die Käfigoberteile entsorgen: abgesehen davon, dass jeder Käfig eine gefährliche Sackgasse darstellt, in der, wenn ein Tier nicht wegkommt, gefährliche Verletzungen die Folge sein können, ist schon der Käfig an sich ein Risiko: immer wieder brechen sich Kaninchen Beine, weil sie in Gitterstäben hängenbleiben, zudem können solche Dinge passieren: https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/45161-k%E4fighaltung-nein-danke.html

Jeden Tag ein bisschen schnuppern lassen ist auch keine gute Idee: entweder ganz oder gar nicht, und dann auch ohne Sicht- und Riechkontakt, denn wie Du schon selbst gemerkt hast, weiß Dein Männchen sehr genau, wo der Neuankömmling sitzt und wird von Minute zu Minute hippeliger, säße er dann auch noch außen vor´m Käfig, würden die Emotionen noch mehr hochkochen...

Wie sieht es eigentlich mit dem Impfschutz der beiden aus? Ich hoffe, beide sind zumindest gegen RHD2 geimpft? Falls nicht, solltest Du das umgehend veranlassen, besser gestern als morgen, und dann auch noch eine gute Woche warten, bevor Du mit der VG startest, damit sich der Impfschutz auch aufbauen kann.

Eigentlich wäre vor der Impfung auch noch eine Kotprobe angezeigt, damit sicher gestellt ist, dass keine Untermieter da sind, die ggfs. den Impfschutzaufbau stören könnten.

Bei gänzlich ungeimpften Tieren mache ich das aber lieber parallel, d.h. impfen und Kotprobe, falls letztere auffällig, behandeln und dann nochmals impfen. Es kann natürlich sein, dass sich bei Parasitenbelastung kein zuverlässiger Impfschutz aufbaut, andererseits ist ein bisschen Impfschutz besser als gar keiner, und die Gefahr, dass eines RHD2 bekommt, während ich noch gegen Würmer, Kokzidien oder sonstige Lästigkeiten kämpfe, ist mir einfach zu groß.

Und wenn Du dann die VG startest, bitte selbst nicht hyperventilieren und für zusätzliche Aufregung sorgen.
Stelle Dir, je nach Alter und Gusto, reichlich Rotwein oder Baldriantee für Deine Nerven bereit, hol Dir noch jemanden hinzu, der Dich ablenkt, damit Du nicht ständig um die Langohren herumtüdelst, und lass die beiden einfach machen. Jagereien, Fellflug und kleinere Kratzer sind völlig normal, trennen darf und sollte man wirklich erst, wenn die Gefahr schwererer Verletzungen besteht.



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Ninchen
 
Registriert seit: 10.11.2018
Beiträge: 8
aslanxasya befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 09:43

Danke für deine Tipps
Das Männchen ist gegen alles geimpft. Im Januar steht bei ihm die nächste Impfung an und das Weibchen wurde vom Tierhandel aus ein mal geimpft aber ich fahre Montag zum Tierarzt um nochmal alles abchecken zu lassen und um sie Impfen zu lassen. Gestern Abend hatte ich z.B. das Weibchen auf dem Arm und habe mich langsam dem Männchen genähert und er fing nach paar mal riechen direkt an zu brummen und mir schien das so als würe er sie beißen wollen. Daraufhin habe ich sie wieder getrennt. Ich bin halt wirklich sehr unerfahren was eine VG angeht und wenn ich mir so durchlese dies und jenes seien normal macht es mir bisschen Angst die zwei einfach mal "machen zu lassen" vorallem weil sie dann mit den hinterpfoten auf den Boden hämmert und dieses gebrumme immer wieder bei beiden zu hören ist. Ich bin echt etwas verzweifelt :/
Zudem kennt das Männchen jede Ecke der Wohnung und das Weibchen ist noch sehr ängstlich deswegen dachte ich mir lasse ich ihr etwas Zeit um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen aber wie ich da jetzt genau vorgehe weiß ich noch nicht..




Geändert von aslanxasya (11.11.2018 um 09:49 Uhr).

Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 10:01

Zitat:
Zitat von aslanxasya Beitrag anzeigen
Das Männchen ist gegen alles geimpft. Das Weibchen wurde vom Tierhandel aus ein mal geimpft
Stellt sich immer die Frage, mit was gegen was?

Ich hatte seit 2016 x Gespräche mit Tierärzten, die weder wussten, was RHD2 ist, noch in der Lage waren, den richtigen Impfschutz einzusetzen, und vor allem auch nicht einsahen bzw. nicht zugeben wollten, dass sie keine Ahnung haben.

Deswegen, bitte im Impfpass kontrollieren, ob gegen RHD2 mit Filavac oder Eravac geimpft wurde. Es mag sich bei richtiger Anwendung auch mit anderen Impfstoffen ein hinreichender RHD2-Impfschutz erzielen lassen, aber diese richtige Anwendung erfolgt durch 99,9 % der Tierärzte nicht, deshalb muss man auf einer Impfung mit Filavac oder Eravac bestehen)


Zitat:
Zitat von aslanxasya Beitrag anzeigen
Gestern Abend hatte ich z.B. das Weibchen auf dem Arm und habe mich langsam dem Männchen genähert und er fing nach paar mal riechen direkt an zu brummen und mir schien das so als würe er sie beißen wollen.
Ich kann es einfach nicht höflicher formulieren: Lass das! Du machst genau das falsche!

Gerade wenn Du so unerfahren bist, solltest Du Dir zu Herzen nehmen, dass diese Kurzzeitkontakte genau das Gegenteil bewirken und Du damit nur für zusätzliche Aggressionen sorgst.

Dir bleibt nichts anderes übrig, als es genau so zu machen, wie bereits empfohlen: Tiere zusammen setzen und die Tiere machen lassen!

Das Geklopfe ist doch nur ein Zeichen von Aufregung - wärst Du das nicht, wenn plötzlich ein fremder Mann in Deinem Wohnzimmer säße? - und das Gebrumme zeigt nur, dass eines seinen Unmut äußert.

Verabschiede Dich bitte von dem Gedanken, dass Kaninchen liebe, nette Kuscheltiere sind, sie haben, wie wir auch, ein ausgeprägtes Sozialverhalten und dazu gehört auch, dass man Fremdlinge erst mal in die Schranken verweist, und bei Männchen-Weibchen Kontakten eine breite Palette von "Balzverhalten" zeigt, von Angeberei und sonstigem Dominanzverhalten angefangen bis zur typischen Weibchen-Zickigkeit. Und Nettigkeit steht da wahrlich nicht an erster Stelle...



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Ninchen
 
Registriert seit: 10.11.2018
Beiträge: 8
aslanxasya befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 10:27

Also zu den Impfungen vom Männchen die letzte ist gegen myxo und RHD I und II aber mit Cunivak. Die vorherige wurde aber mit Filavac geimpft. Danke Danke das muss ich aufjedenfall am Montag erwähnen, wenn das Weibchen geimpft wird und demnächst auch bei dem Männchen beachten.

Ich kann mich wirklich nicht oft genug bedanken. Also soll ich die zwei jtz zusammen setzen ins Wohnzimmer z.B. oder soll ich erst etwas warten bis das Weibchen etwas größer ist und sich ggf. besser wehren kann? oder soll ich bis zur Impfung warten?

Wenn es ums Thema Käfighaltung geht bin ich auch strikt dagegen! Kaninchen brauchen ja auch viel Platz zum toben. Ich habe das Weibchen halt vorerst in das Käfig gesetzt damit es sich etwas gewöhnt ich lasse sie auch immer frei rumlaufen wenn das Männchen in einem anderen Zimmer ist




Geändert von aslanxasya (11.11.2018 um 10:57 Uhr).

Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
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Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 11:21

Cunivak schützt nicht zuverlässig gegen RHD2. (Es gibt möglicherweise ein paar Ausnahmen bei besonderer Anwendung, aber da die ohnehin von 99.9 % der Tierärzte nicht praktiziert wird, würde ich es nie empfehlen, mit Cunivak gegen RHD2 zu impfen)

Deshalb müssen die beiden unbedingt nochmals mit Filavac geimpft werden.

Das Problem ist, das auch Stress, wie z.B. durch eine VG, den Impfschutzaufbau verhindern kann.

Entweder impfst Du sofort, und vergesellschaftest dann erst nach einer guten Woche (was ich vorziehen würde), dann müssen die beiden aber auch streng getrennt bleiben, und das beinhaltet auch das Terrain: es macht wenig Sinn, wenn jeder sich noch mehr aufregt, weil er ständig überall ein anderes Kaninchen riecht, aber dann nicht zu diesem kann.

Oder Du vergesellschaftest jetzt, und impfst erst, wenn Ruhe eingekehrt ist, was natürlich das Risiko birgt, dass zuvor RHD2 zuschlägt.



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Ninchen
 
Registriert seit: 10.11.2018
Beiträge: 8
aslanxasya befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 11:38

Dann mache ich das lieber so erst Impfen, getrennt halten dann VG.
Soll das Männchen denn dann auch direkt am Montag geimpft werden oder soll ich bis Januar warten um dann alles zu erneuern?

Verhindern kann man das aber nicht das die sich gegenseitig riechen oder? Das Weibchen war bis jtz in 3 Zimmern also ihr Geruch ist aufjedenfall da und wenn sie wie am ersten Tag im Schlafzimmer bleibt riecht er sie dann trotzdem wenn er vor der Türe steht?

Ich kann ja ansonsten auch die anderen Zimmer in denen sie sich aufgehalten hat putzen (wenn das hilft?) sodass ihr Geruch nur im Schlafzimmer bleibt und er dadurch nicht gestresst wird. Ich habe nämlich das Gefühl das ist sehr sehr viel Stress für die zwei auch unter anderem durch den Geruch. Das Männchen ist ganz verrückt geworden seit 2 Tagen und will unbedingt zu ihr.




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
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Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 12:32

Wenn er aktuell nicht mit Filavac geimpft ist, impfe sie beide am Montag.

Putzen hilft nicht wirklich, Kaninchen riechen deutlich besser als wir. Aber ich würde schauen, dass jeder in seinem Zimmer bleibt, und nicht z.B. beide die gleiche Fläche als zusätzlichen Auslauf haben.

Wenn Eure Wohnung aber so klein ist, dass sie sich gleichwohl riechen und immer mehr aufregen, würde ich sie wohl gleichzeitig impfen und vergesellschaften, die Impfung aber nach ein paar Wochen wiederholen, für den Fall, dass sich stressbedingt kein richtiger Impfschutz aufgebaut hat.

Wurde der Kot des Neuankömmlings schon kontrolliert? Auch Untermieter können dafür sorgen, dass sich nur ein unvollständiger Impfschutz aufbaut, auch da würde ich dann, nach der Behandlung etwaiger Parasiten, die Impfung wiederholen.

Normalerweise hält man ein neues Tier, auch wegen möglicher Krankheiten und Parasiten, einige Zeit in Quarantäne, aber bei Euch gab es ja schon diverse Kontakte, so dass, wenn vorhanden, ohnehin schon munteres Viren- und Parasiten - Tauschen statt gefunden hat, da bringt eine nachträgliche Quarantäne auch nichts mehr, da man ggfs. sowieso beide behandeln müsste.




Ninchen
 
Registriert seit: 10.11.2018
Beiträge: 8
aslanxasya befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 12:51

Die Wohnung ist nicht all zu Groß aber ich schließe die Türe ab indem das Weibchen drin ist. Wir sind davon ausgegangen, dass das Weibchen Gesund ist und kontrolliert wurde. Der Händler sagte auch es sei alles kontrolliert worden, aber es kann ja trotzdem sein das etwas übersehen worden ist. Ich fahre ja Montag zum Tierarzt da lasse ich dann alles kontrollieren und frag nochmal nach.

Vielen vielen lieben dank für deine Hilfe, du hast mir wirklich sehr weiter geholfen )

Ich habe da mal noch eine Fragen, undzwar ist mir bei meinem Männchen am Bauch eher im unteren Bereich vor über 3/4 Wochen eine Kahle stelle aufgefallen. Ich war auch schon beim Arzt es wurde auch Blut abgenommen um die Nieren- und Leberwerte zu kontrollieren, weil Verdacht auf Nieren/Blasensteine waren. Die Werte waren alle in Ordnung er verhält sich auch nicht auffällig o.ä. Ich habe ihn gerade wieder kontrolliert und die kahle Stelle ist immer noch vorhanden . Die Ärztin sagte ich solle das beobachten und das nur 1 mal im Monat, weil es sonst stress für das Kaninchen ist ihn ständig zu heben und alles. Fällt dir da vllt etwas ein woran es liegen könnte?




Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
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Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 13:23

Es könnte ein Hautpilz sein . Das müsste der TA feststellen können .



__________________

Viele Grüße von mir



Ninchen
 
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Beiträge: 8
aslanxasya befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 13:30

oh okey... ja wie gesagt da haben die Ärzte drauf geguckt und nichts auffälliges gefunden. Er kratzt die Stelle auch nicht (auch keine Wunden) und es ist nicht so, dass man die Stelle auf den ersten Blick erkennt man muss schon genau hingucken und das Fell etwas zur seite ziehen damit es sichtbar wird.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 18:39

Kannst Du die Stelle mal fotografieren und das Bild hochladen?




Ninchen
 
Registriert seit: 10.11.2018
Beiträge: 8
aslanxasya befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2018, 18:53

Ja sehr gerne, aber ich weiß nicht wie ich hier ein Bild hochladen kann. Wenn du es mir kurz beschreiben könntest wäre sehr lieb



 
 
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