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Kaninchen frisst nicht, köttelt und läuft rum, was kann er haben? auf Kaninchen Forum

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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 16.02.2015
Beiträge: 546
LisaMarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 13:08

Kaninchen frisst nicht, köttelt und läuft rum, was kann er haben?


Hallo zusammen,

ich melde mich, weil ich vorab Rat von euch brauche.
Unser Peppino verhält sich seit gestern Abend komisch.
Am gestrigen Nachmittag hat sich Peppi noch mit einen unserer Böcke gekloppt wobei danach wieder Ruhe eingekehrt ist.

Als ich dann Futter für die Kaninchen hingelegt habe, kamen alle zum fressen nur Peppi nicht, wobei er immer direkt da ist.
Ich habe mir erst nichts bei gedacht, weil ich von ausgegangen bin, dass er sich wieder mit einen gekloppt hätte.
Am Abend das gleiche Spiel, wieder neues Frischfutter zur Verfügung gestellt und er saß immer noch in der Ecke, wo er zuvor auch saß. Alle anderen kamen nur Peppi nicht.
Beim nicht fressen gehen bei mir immer sofort die Alarmglocken an (Bauchweh, Magenprobleme, Magenüberladung)
Ich habe Ihn dann geschnappt und mit ins Haus genommen. Im Haus habe ich Ihn dann abgesetzt und angeschaut.
Er hat Macken am Ohr aber sonst habe ich nichts Auffälliges am Ohr gesehen. Augen sind klar und normal geöffnet. Seine Nase war etwas feucht und ein wenig Rotz an der Nase. Ich habe dies dann vorsichtig entfernt. Niesen tut er nicht, röcheln so wie ich es höre auch nicht.
Er köttelt normal (hat Köttel beim nachschauen verloren), welche normal aussehen.
Der Bauch war weich und es hat nichts gegluckert.
Ich habe Ihn dann auf Verdacht Sab gegeben. Als ich Ihn runter gesetzt habe ist er im Haus etwas rumgelaufen. Ich habe Ihn dann, damit wir beobachten können, ob er frisst, erstmal in ein Quarantänestall gesetzt.
Spätabends habe ich dann nochmal nachgeschaut und wieder dasselbe. Er saß schaute mich normal an und hat ein Leckerlie genommen. Basilikum, Petersilie, welches er normalerweise allen anderen weg fressen würde, hat er nicht einmal berührt.
Ebenso sein Heu (er frisst gerne Heu).
Meine Mutter hat Ihn heute Morgen nochmal reingeholt, und er hat normal geköttelt. Kein Rotz mehr an der Nase. Gefressen hat er nichts.
Das komische ist aber, er bewegt sich, schlummert nicht ausgeplustert, sondern sitzt und schaut normal.
Meine Mutter hat Ihn heute Morgen beobachtet und er ist zum Napf gegangen hat rein geguckt und ist wieder weg.
Was kann er haben?
Ich habe schon an Zahnprobleme gedacht.. Aber auf einmal? Er hatte sonst nie Probleme mit dem fressen gehabt.

Wir fahren mit Ihm gleich zum Tierarzt, weil ich dies alles abklären lassen möchte.
Trotzdem würde ich gerne von euch eure Meinung dazu wissen wollen, ob Ihr solch ein Fall ebenfalls mal hattet und euch vorstellen könnt, was er haben könnte.

Unsere Kaninchen, welche Magenüberladungen hatten, haben sich immer ganz anders verhalten. Lagen ruhig und aufgeplustert in der Ecke, haben nicht geköttelt und sind auch nicht rumgelaufen.
Was anderes gefressen hat er auch nicht als sonst.




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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 15:54

Der TA sollte sich die Zähne ganz genau anschauen. Es kann eine Zahnspitze sein, die in die Zunge oder Wange piekt, er kann sich aber auch einen SZ bei der Rangelei abgebrochen haben. Die Bruchkanten können auch Schmerzen verursachen.


Alles Gute!



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 22:00

Wue geht es ihm? Was hat der TA herausgefunden?



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 16.02.2015
Beiträge: 546
LisaMarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 10:10

Hallo zusammen,

ich habe bevor wir zum Tierarzt gestern gefahren sind, Peppi etwas Petersilie und Basilikum in seine Transportbox gelegt.
In den zwei Stunden, wo wir warten mussten, fing er plötzlich an langsam sein Grünzeug zu mümmeln.
Wir sind trotzdem zu der Tierärztin rein und haben sein Verhalten geschildert. Sie hat Ihn abgehört und abgetastet. Sein Bauch war weich. Beim Abhören röchelte er wohl etwas. Beim Anschauen fiel Ihr ebenfalls Rotz an der Nase auf. Sie sagt, dass der Schnodder Eitrig wäre.
Beim Fiebermessen hatte er eine Temperatur von 39,4 Grad.

Sie geht davon aus, dass er einen Infekt hat und darauf behandeln wir.
Sie hat Peppi vor Ort eine Spritze gegeben, dass sein Magen angeregt wird, damit er wieder normal frisst und Antibiotika, welches wir Ihn jetzt 2-mal am Tag geben müssen.
Sollte er heute nicht fressen, sollten wir Ihn etwas päppeln und wenn er nach 2 Tagen immer noch nicht selbstständig frisst, sollen wir wieder kommen. Ebenfalls wenn der Zustand sich verschlechtert.
Als wir Ihn zurück in seinen Stall gesetzt haben, fing er auf einmal an zu fressen und hat innerhalb von paar Minuten alles verputzt. Ob das Mittel so schnell wirkt?
Heute Morgen hat er schon Heu gemümmelt und sein Grünfutter weg gefressen.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 16.02.2015
Beiträge: 546
LisaMarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 19:37

Wir sitzen schon wieder beim Tierarzt..
Peppi hat heute morgen das letzte mal gefressen
Als ich Ihn rein geholt habe um Ihn seine Medikamente zu geben, habe ich Ihn im Wohnzimmer abgesetzt und er lief sofort los aber ganz komisch. Er setzt die hintere Pfote seitlich ab. Als er sich hingelegt hat schützt er seine rechte Hinterpfote also er liegt da nicht drauf sondern richtet sein Körper eher nach links.
Gestern ist mir das nicht aufgefallen nur das er halt nicht so läuft wie sonst und ich halt immer mal wieder beim laufen im Garten hingesetzt hat.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 16.02.2015
Beiträge: 546
LisaMarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 19:39

Kötteln tut er wie ein Weltmeister.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 23:07

Was hat der TA gesagt?




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 16.02.2015
Beiträge: 546
LisaMarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2018, 09:13

Peppi hat eine Prellung.
Er musste im Behandlungsraum rum laufen und da hat die Tierärztin auch gesehen, dass er sein rechtes Beinchen anders aufsetzt als das linke.
Also Peppi wieder auf dem Behandlungstisch gesetzt und dann fing Sie an langsam alles abzutasten und zu bewegen.
Die Zehe wurden alle abgetastet und bewegt, da sagte Sie uns, dass nichts gebrochen wäre. Auch die anderen Stellen, bis hoch zur Hüfte wurden abgetastet. Sie hat Peppi dann auf die Seite gelegt und weiter an einer Stelle gedrückt und sein Bein immer wieder bewegt. An einer Stelle zuckte er immer zusammen und wollte sich wehren. Sie meinte zu uns, dass nichts gebrochen oder ausgekugelt wäre. Peppi hat eine Prellung. Er hat sich ja bevor es Ihm so schlecht ging, sich mit einen unserer Böcke gehabt und ich weiß ja nicht, ob er irgendwo rauf und wieder runter gejagt wurde und sich dabei wehgetan hat. Jedenfalls ist er seitdem anders. Sie meinte zu uns, dass wir Ihn jetzt schonen müssen. Er hat Schmerzmittel Metacam 0,3 zwei Mal am Tag bekommen.
Das Antibiotika geben wir 5 Tage weiter, aufgrund seiner Rotznase.
Es sollte wohl nach Schonung von alleine weg gehen. Ich hoffe es. Geröntgt wurde nichts am Bein, Sie hat das wohl so gefühlt? Ist das überhaupt möglich, eine Prellung so zu führen? Ich weiß es nicht. Er läuft ja auch etwas und springt in sein Klo.
Wir haben Ihn dann gestern Schmerzmittel gegeben und eine Stunde später, hat er wieder etwas gefressen – also hat er wohl richtige Schmerzen, dass er deswegen kaum bis gar nicht frisst.
Wir haben Ihn nun rein geholt, er sitzt jetzt bei uns im Keller. Nur ruhig halten kann ich Ihn nicht. Ich kann Ihn ja nicht in eine Transportbox einsperren, da wird er ja verrückt.
Ich denke mal er kann sich selber schonen. Wir haben alles aus dem Gehege genommen, wo er drauf springen könnte. Wir haben Ihn eine tiefe Toilette hingestellt, damit er da drauf gehen kann.
Können wir sonst noch etwas tun?



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Registriert seit: 16.10.2014
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flyrider befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2018, 08:51

Ich denke, das ist in Ordnung, alles wegzuräumen, was zum Springen verleitet.
Von der TÄ ist es sehr "mutig", nur aufgrund des Abtastens eine Diagnose zu erstellen, aber grobe Verschiebungen nach Brüchen kann man schon ertasten und von daher könnte man sicher erstmal ein bisschen zuwarten. Wenn du ganz sicher gehen willst, musst du auf einem Röntgen bestehen, einfach um einen Bruch auszuschließen...
Dass Peppi dann nicht mehr nach draußen kann, weißt du ja sicher, deshalb würde ich versuchen, ihm eine zweite Nase dazu zu setzen, mit der er sich gut versteht. Toitoitoi!




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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2018, 09:21

Wie geht es Peppi denn heute? Und wie lange ist er jetzt drinnen? Wie sind die Temperaturen im Moment bei euch?




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 16.02.2015
Beiträge: 546
LisaMarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2018, 13:02

Peppi geht es wieder besser. Er setzt sein Beinchen wieder normal auf und frisst wieder gut.
Aktuell haben wir nachmittags um die 12 Grad. Nachts fällt die Temperatur auf 4 Grad. Er ist noch im Moment im Keller, wo Tag und Nacht die großen Fenster auf sind. Dort haben wir nachmittags 16 Grad drin. Wir hatten eigentlich vor Ihn am Wochenende wieder zu den anderen zu setzen.



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Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2018, 13:06

Wie lange war er denn jetzt drin? Wenn es nur wenige Tage waren, würde ich ihn auch wieder raussetzen. So schnell werfen sie das Winterfell nicht ab. Ansonsten die ersten paar Nächte in einen gut mit Stroh gefüllten Stall sperren.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 16.02.2015
Beiträge: 546
LisaMarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2018, 13:17

Er war jetzt eine Woche im Keller. Ich denke auch, dass er noch genug Winterfell hat um Ihn jetzt noch schnell raus zu setzen, zu den anderen.



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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2018, 13:20

Ich habe im vorletzten Winter ein Weibchen knapp 2 Wochen in der Wohnung gehabt, weil sie mehrmals täglich Medis bekommen musste. Das Raussetzen klappte problemlos. Hab sie die ersten beiden Nächte wohl in einen Stall gesperrt, weil sie noch nicht wieder mit den anderen kuscheln durfte.



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Kaninchenfreund
 
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LisaMarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2018, 13:30

Dann denke ich, wird es bei Peppi auch kein Problem sein. Ich stelle Ihn genug Stroh zu Verfügung und dann kann er wieder mit den anderen Kuscheln und sich Wärmen lassen.



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