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Kein Gefühl, aber Bewegungsfähig !Hallo Zusammen, ich möchte gar nicht lange drum herum reden. Unser Cooper (Löwenkopf, ca. 1 Jahr alt) hatte am 16.08. einen kleinen Zwischenfall, er ist mit einem Hinterlauf zwischen der Tür leicht hängengeblieben, und hat kurz gezuckt. Seitdem kann er seine Hinterläufe zwar noch bewegen, kann aber nicht wirklich hoppeln, konnte Anfangs kaum sein Gleichgewicht halten und ist ständig umgekippt. Ich war bei 2 Tierärzten: Bei einem zuletzt am 20.08., bei dem anderen am 25.08. Der erste Arzt hat den dicken geröngt, ohne Befund bei Wirbelsäule oder den hinterbeinen. Sie hat ihm mit einer Zange in die Hinterpfoten gezwickt, minimale Reaktion auf einer Seite (sie sagt, normalerweise ist das sehr schmerzhaft). Wir haben Metacam bekommen und sollten beobachten. Beim zweiten Tierarzt das gleiche: Keine Befunde beim Röntgen, kein Fieber, alles sieht soweit gut aus. Er hat ebenfalls den Schmerztest in den Hinterpfoten gemacht, diesmal keine Reaktion zwischen den „Zehen“ ( ich weiß nicht wie genau sich das bei Kaninchen nennt), dafür aber leichte Reaktionen an der Unterseite der Pfoten/Beine. Er sagt, das Kaninchen hat keine Lähmung der Hinterläufe. Er kann sich mit seinen Hinterläufen sogar hinter dem Ohr kratzen, sich damit putzen etc. Teilweise steht er sogar komplett auf den Hinterpfoten und streckt seinen Kopf in die Luft. Allerdings mag er nicht mehr hochspringen auf Gegenstände, und kann sich nr extrem schlecht bewegen. Er kämpft sich so von a nach b, und „tippelt“ dabei mit den Pfoten, weil er nicht richtig laufen kann. Ich bin ratlos. Kein gefühl, aber auch keine Lähmung, keine Frakturen.. der Arzt sagt, 4 Wochen lang beobachten, er tippt auf Irgendwas mit den Nerven. Aber was? Das alles passt doch nicht zusammen. CE schließt er aus. Ich habe persönlich auf Bandscheibe getippt? Vielleicht kann mir ja einer von euch erklären, wie das zusammen passt, und ob er bald wieder laufen kann. Ansonsten ist er super Happy, frisst und kuschelt mit seinem Partner. Aber kein gefühl, trotzdem keine Lähmung, sich kratzen und auf Hinterbeinen stehen, aber nicht laufen können... klingt super paradox für mich. Ich bitte um Rat. Entschuldigt den Roman, ich habe nur versucht so detailreich wie möglich zu sein. Liebe Grüße, Chris Geändert von Chris_ (30.08.2018 um 01:13 Uhr).
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| Das klingt eher nach einer Verletzung durch das Einklemmen... Falls ein Nerv dadurch Schaden genommen hat, kann sich das durchaus über einen längeren oder kürzeren Zeitraum wieder regenerieren. Dafür reicht die normale Bewegung aus, iwann wird er die Beinchen wieder normal bewegen können. Wenn er "nur" schmerzbedingt schont, sollte es in ein paar Tagen wieder gut sein. Toitoitoi! Edit: Es kann auch durchaus sein, dass "nur" ein sensibler Nerv betroffen ist, das würde erklären, warum motorisch einiges funktioniert... ![]() Geändert von flyrider (30.08.2018 um 08:20 Uhr).
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| Nervenverletzungen sieht man nicht im Röntgen. Und darauf würde ich nach der Beschreibung tippen. Mein erstes Angorakaninchen Robin hat in der Kastrationsnarkose um sich getreten, weil der TA zu vorsichtig dosiert hatte, und sich dabei offensichtlich was gezerrt oder eingeklemmt. Er hatte danach Mühe mit einem Hinterbein, konnte die Kurve nicht richtig nehmen, konnte nicht richtig hoppeln und ist umgefallen, wenn er sich kratzen wollte. Ich habe ihm täglich ein Ginkgoblatt gegeben (zum Glück hat meine Mutter sowas im Garten, es gibt aber auch Gingkopräparate in der Apotheke) und nach etwa einem knappen halben Jahr war das Bein wieder völlig unauffällig. Ginkgo hilft bei der Bildung von Nervenzellen und der Regeneration und Versorgung von Nerven. Solange das Tier keine Schmerzen hat und am Leben teilnimmt, würde ich jetzt erstmal gar nichts mehr machen außer entsprechende Phytotherapeutika bzw. frische oder getrocknete Heilpflanzen zu geben.
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| Vielen Dank für die Antworten, das mit dem Ginko werde ich ausprobieren. Allerdings hat der Tierarzt gesagt, dass er sich möglichst gar nicht bewegen soll, und genau das tut er auch. Er schont sich also selber. Ich zwinge ihn besser nicht zum laufen, da dass Problem nicht neurologisch ist, oder? Er muss es ja nicht neu lernen, er kann momentan einfach nur noch nicht.
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| Ich vermute auch einen beschädigten Nerv (evtl. durch eine Schwellung, die auf den Nerv drückt) oder was muskuläres. Beides kann man auf einem RöBi nicht sehen. Es braucht etwas Zeit, damit es heilen kann. Du kannst auch ein Vitamin B-Präparat (für die Regeneration der Nerven) aus der Apotheke geben. Alles Gute!
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| Zitat:
Ja, er soll sich wenig bewegen. Normalerweise setzt man ein Tier dann auf engem Raum (Käfig, kleines Gehege), ohne Möglichkeit irgendwo drauf zu springen. Das scheint hier aber nicht nötig zu sein, da er sich selbst schont.
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| Und genau deshalb wäre auch eine Abdeckung mit Schmerzmittel kontraproduktiv, falls das mal zur Sprache kommt. Leichte Schmerzen kann man aushalten und sie bringen das Kaninchen dazu, sich zu schonen. Komplett schmerzfrei würde er sich wohl mehr bewegen und sich damit Schaden zufügen. Schmerzen haben schon ihren Sinn ![]()
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| Stichworte |
| hinterbeine, hinterläufe, kaninchen, lähmung, wirbelsäule |
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