Hallo ihr Lieben!
Wir sind ganz und eigentlich nur aus diesem einen Grund hier im Forum: Wir haben seit April 2 Häsinnen (Ama und Rula) aus dem Tierschutz übernommen. Beide sind ca. 3 Jahre alt und laut Aussage des Tierschutzes schon immer zusammen. Die beiden waren auch bis zur Kastration am Mittwoch (also vor 4 Tagen) ein Herz und eine Seele, unzertrennlich, haben sich geputzt und lagen immer beieinander.
Zum Grund warum sie kastriert wurden/werden mussten: Beide waren im 2-3 Tagerhythmus scheinträchtig und haben Nester gebaut, sich Fell ausgerissen und hatten sicht- und fühlbar angeschwollene Milchdrüsen. Im Nachhinein sagte uns die TA, dass sie noch nie so eine angeschwollene Gebärmutter gesehen hat wie bei unseren beiden Mädels.
"Alles richtig gemacht!", dachten wir. Leider herrscht aber seit diesem Tag nicht mehr eitel Sonnenschein.


Sie haben einen großen 2-stöckigen Käfig (natürlich zusätzlich Freigang) und liegen seit der Kastra prinzipiell voneinander getrennt. (eine oben, eine unten)
Wenn sie sich über den Weg laufen wird Ama von Rula gejagt (meist nachdem sie Ama putzt) - allerdings ohne Kämpfe, da Ama sofort nachgibt und sich aus dem Staub macht oder sich sofort unterwirft.
Uns ist bewusst, dass es nicht ganz unwahrscheinlich ist, dass sich 2 Häsinnen nicht ihr Leben lang verstehen, aber es ist von heute auf morgen gekommen, dass Rula Ama scheinbar total doof findet.
Wir hatten überlegt, ob es sinnvoll wäre noch einen Rammler zu vergesellschaften? Macht das Sinn? Andererseits ist die Kastra der beiden ja auch erst 4 Tage her und es wird auch noch paar Tage dauern, bis sich der Hormonhaushalt eingepegelt hat.
Das Stutzige für mich ist einfach, dass sie unkastriert ein Herz und eine Seele waren und kastriert plötzlich nichts mehr voneinander wissen wollen und es so ist, als wären sie sich noch nie begegnet.
Vielleicht habt ihr paar Tipps und Ratschläge.

Wir nehmen Hinweise gern an!
Euch noch einen schönen Sonntag!
