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| Zitat:
Bei meiner Dame ging die Pubertät über ein halbes Jahr und endete mit einer Kastration, weil sie nach 6 Nestern in 6 Monaten schon Veränderungen in der Gebärmutter zeigte.
__________________ Neues Spiel, neues Glück: https://www.kaninchenforum.de/spiele/47383-anmeldung-werw%F6lfe-runde-4-a.html Momo und Hannibal: Die zweite Generation: [url]https://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/44592-momo-hannibal-%96-auf-gro%DFen-pfoten-ins-sp%E4te-gl%FCck.html[/url] Barney und Flocke: In Gedenken an das Traumpaar: [url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/12413-barney-flocke-lovestory.html[/url]
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| Kaninchenerfahrene Ta raten sogar dazu spätestens mit 3 Jahren zu kastrieren, weil eben Studien und Erfahrungen zeigen, das es übel enden kann. Meine Weiber wurden alle nach der Pubertät kastriert und alle hatten schon Veränderungen an den Eierstöcken und der Gebärmutter. Hier im Forum ist gerade ein Beispiel. Kaninchendame verliert Blut, es wird erstmal auf Blase getippt aber es ist die Gebärmutter und dann ist so ein Eingriff natürlich noch größer, weil akut . Bei einem fitten, gesunden Kaninchen ist es immer noch ein großer Eingriff, aber das Risiko wesentlich geringer als bei einem angeschlagenen Tier
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Ich würde sie an deiner Stelle auch kastrieren lassen. Ich musste Sissi damals auch in einer Not Op operieren lassen. Diese Angst war definitiv nicht schön. Sie hatte damals Blasenschlamm wodurch eine Entzündung der Gebärmutter übersehen wurde. Ich hatte sie abends noch aus massiert weil ich dachte das sie deswegen wieder schlecht machen kann. Plötzlich kam etwas grünes aus ihr raus. Sissi war morgens die erste Op und die Entzündung war soweit fortgeschritten das es schon im Gebärmutterhals war. Die Gebärmutter von Kaninchen ist so dünn wie Papier. Wenn sie meint zu reißen dann reißt sie, egal wie vorsichtig man ist. Bei Sissi ist das Gott sei dank nicht passiert sonst wäre sie heute nicht mehr hier. Bei der Op war sie etwas über 4 Jahre alt.
__________________ Liebe Grüße von Kathleen, Babsi, Picasso, Luna & Nala ![]()
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| So, war eben beim TA die Ohren abchecken lassen. Er hat jetzt nichts gefunden was nach Parasit aussieht. Nur bei Maya gab es ne kleine verschorfte Stelle, deswegen hab ich vorsorglich was bei beiden drauf machen lassen. Vorsorgliche Weibchenkastration macht der TA nicht. Er meint es ist ein zu großer und Riskanter Eingriff. Das denke ich halt auch, und es ist genau gesehen auch gegen das Tierschutzgesetz (§ 6 TschG). Ist schon der 2. TA der mir von abrät. Ach man, ich bin da echt hin und her gerissen bei dem Thema. Mein verstorbenes Weibchen ist ja auch an Tumoren im Bauchraum verendet... Aber das Risiko dass was bei / nach der OP schief geht ist ja schon fast so Groß, wie dass Maya überhaupt bösartige Veränderungen bekommt. Wegen ihrer geschwollenen Zitzen soll ich warten, bis sie nicht mehr hitzig ist.
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| Kann ich gut verstehen und ginge mir nicht anders. Hier: https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/organerkrankungen/geschlecht-kastration/ ist meiner Ansicht nach eine wirklich gute Übersicht der Pros und Cons zu diesem Thema gelungen. Gruß, Aen
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| Das ganze nochmal aus Tierarztsicht finde ich auch aufschlussreich: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20100 >> So sehr ich ein Gegner der pauschalen, prophylaktischen oder gar zu frühen Kastration bei Hunden bin, so sehr befürworte ich diese Operation beim weiblichen Kaninchen. Auf dem Foto sieht man genau das, was man fast immer vorfindet, wenn man ein Kaninchen mit mehr als 2 oder 3 Jahren ovarhysterektomiert (totaloperiert): Eine massiv entzündete Gebärmutter, die mit Sicherheit bereits schwerwiegende, chronische Beschwerden verursacht hat. Ebenfalls nicht selten sind bei Häsinnen mittleren Alters die bei anderen Haustierarten kaum vorkommenden und bösartigen Adenokarzinome der Gebärmutterschleimhaut. Auch zystische oder bösartige Veränderungen der Ovarien (Eierstöcke) findet man recht häufig vor. Die Fortpflanzungsorgane des weiblichen Kaninchens scheinen offenbar mit dem durch die Haltungsform als Hobbytier erzwungenen "Leerlauf" gar nicht gut zurecht zu kommen. Außerdem berichten viele Kaninchenhalter von drastischen Verhaltensänderungen mit zunehmender Aggression gegenüber gemeinsam gehaltenen Partnerkaninchen, aber auch gegenüber Menschen. Speziell kastrierte Männchen haben oft massiv unter der Aggressivität der mit ihnen gehaltenen und unkastrierten Weibchen zu leiden. Im Wikipedia-Artikel über Hauskaninchen steht der Satz: "Aggressives Verhalten bei Häsinnen ist hingegen charakterbedingt oder rührt aus negativen Erfahrungen her." Das würde ich so nicht unterschreiben wollen, denn so gut wie alle Besitzer berichten, dass dieses Verhalten durch die Kastration komplett behoben oder zumindest deutlich abgemildert wird. Ob nun in erster Linie hormonelle Ursachen oder aber chronische Schmerzzustände hinter der so häufig beobachteten Grundgereiztheit weiblicher Kaninchen über 18 Monaten stecken, vermag ich nicht sicher zu sagen, aber die Kastration scheint auf jeden Fall sehr effektiv Abhilfe zu schaffen. Ich persönlich neige zu der Ansicht, dass die "Weltmeister im Verstecken von Schmerzen" tatsächlich so gereizt und bösartig werden, weil sie chronisch leiden. Warum hat man sich früher kaum getraut, den Besitzern diesen Eingriff anzuraten, macht das inzwischen aber sehr wohl? Das ist auf die durchschlagende Verbesserung des Narkoserisikos bei Kaninchen in den letzten 15 Jahren zurückzuführen. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, in denen man - wenn man ehrlich zu sich selbst war - mit mindestens einem narkosebedingten Todesfall auf fünfzig Eingriffe rechnen musste. Das war für eine als vermeintlichen (!) Wahleingriff zu betrachtende OP einfach zu viel. Heutzutage haben Kaninchen in den Händen von Tierärzten, die die für diese Tierart empfehlenswerten Narkoseverfahren beherrschen, ein mindestens (!) um den Faktor 10 verbessertes Risiko. Auch wenn das noch immer deutlich schlechter ist als beim Hund oder gar bei der Katze, kann man damit doch guten Gewissens arbeiten. << Mir gefällt sein sorgfältiges Abwägen aller Aspekte zu diesem Punkt: >> Etwas unsicher bin ich mir allerdings bezüglich des richtigen Zeitpunkts. Einige Kolleginnen und Kollegen empfehlen auch bei Häsinnen eine relativ frühe Operation mit etwa 8 Monaten, weil sich der Eingriff in diesem Alter durch noch geringe Fetteinlagerungen in der Bauchhöhle technisch einfacher gestaltet und zudem in den meisten Fällen nur eine Ovarektomie (Entfernung der Eierstöcke unter Belassung der Gebärmutter) und keine Ovarhysterektomie (Totaloperation) durchgeführt werden muss. Ich habe bisher dazu geraten, die Kastration spätestens beim Auftreten aggressiven Verhaltens mit etwa 1,5 bis 2 Jahren durchführen zu lassen, bin aber aufgrund der selbst in diesem Alter bereits häufig anzutreffenden entzündlichen Veränderungen an der Gebärmutter inzwischen am Grübeln, ob früher nicht tatsächlich besser wäre, um den Tieren unnötige Schmerzen zu ersparen. <<
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| Tut mir leid, aber diese Tierarztbegründung halte ich größtenteils für Nonsens. Meine ersten Kaninchen wurden sämtlich über 12 Jahre alt, und keines der Weibchen starb an Gebärmutterveränderungen. Auch bei den nachfolgenden, die zum Teil auch schon in jungem Alter sterben mussten, gab es alle möglichen Todesursachen, und diejenigen, die obduziert bzw. operiert wurden, so dass man in den bauchraum schauen konnte (alles Mädchen), hatten keinerlei Veränderungen an der Gebärmutter. Aggressives Verhalten, einerlei, ob bei Weibchen oder Männchen, liegt zu 99,9 % an falscher Haltung, vor allem an viel zu wenig Platz. Wie soll ein hitziges Weibchen sich denn austoben, wenn es in einem Käfig oder Mini-Gehege eingesperrt ist? Es ist völlig logisch, dass unter einer solchen Situation nicht nur das Weibchen, sondern auch Partnertier und Halter leiden, aber dieses Problem lässt sich mit viel Platz, Buddelmöglichkeiten, Ästen zum Knabbern etc. meist lösen. Meine Mädels, sämtlich unkastriert, nerven während ihrer Hitzigkeit niemanden, ich betrachte das Zuschütten diverser Bauprojekte als sportliche Ertüchtigung meinerseits, und die Kastraten suchen sich im Garten eine ruhige Ecke, wenn eine der Damen zu nervig wird, oder rammeln einfach mal zurück bzw. zwicken in das entsprechende Hinterteil, und schon ist die jeweilige Dame, die letztlich ja nur männliche Aufmerksamkeit wollte, ruhiger. Die Frage, warum nunmehr öfter zur Weibchenkastration geraten wird, lässt sich auch einfach damit beantworten, dass in heutiger Zeit mehr Halter bereit sind, für Tierarztkosten aufzukommen und dass es für Tierärzte auch durchaus lukrativ ist, wenn sich der Trend zur Weibchenkastration durchsetzt. Und was die tierärztlicherseits schon in jungem Alter vorgefundenen Gebärmutterveränderungen betrifft, so ist es naturgemäß auch so, dass der Tierarzt den Bauchraum der Tiere, die in hohem Alter ohne Gebärmutterprobleme versterben, nie zu Gesicht bekommt, sondern hauptsächlich in den Bauch der Tiere gucken kann, die schon Probleme haben. Und selbst, wenn dort Veränderungen sein sollten, ist damit ja nicht zwangsläufig gesagt, dass dies zu einem aggressiven, streuenden Krebs führt, der das Kaninchen binnen kurzer Zeit tötet? Diese Überlegungen http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/tumore.htm finde ich zu der Problematik sehr einleuchtend. Wenn ein Kaninchen Auffälligkeiten zeigt (und dazu gehört definitiv nicht, wie bei manchen Haltern, wenn es ab und an scheinschwanger wird, mit Urin spritzt, seinen Partner jagt etc., sofern dies kein Dauerzustand ist) oder Veränderungen an der Gebärmutter festgestellt werden, würde ich selbstverständlich zur Kastration raten, als routinemäßige Prophylaxe lehne ich es aber definitiv ab, dazu ist mir das Narkoserisiko und das Risiko von sonstigen Komplikationen bei einer Bauchraum-öffnenden OP einfach zu hoch.
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| Ja, das sind auch die Pros und Cons die mich beschäftigen bei dem Thema. Momentan werd ich eh nichts überstürzen und erstmal abwarten, wie sie sich in den nächsten Wochen verhält. Wegen der Markiererei muss sie nicht kastriert werden, auch wenn es nervig ist ![]() Ich hätte es nur in Erwägung gezogen, wenn sie gar nicht mehr runter kommt (ist halt wirklich länger und intensiver als bei meinem vorigen Weibchen) und wenn mein Männlein und auch sie selber dadurch zu sehr gestresst werden. Ich hatte halt auch die Befürchtung, dass die geschwollenen Zitzen schon ein Anzeichen für ne Änderung sein könnten. Ich soll es weiter beobachten. Die eine Zitze ist aber wieder normal, ist nur noch eine die etwas verhärtet ist. Schon allein aus dem Grund weil sie erst seit ca 2 Monaten hier wohnt, will ich sie nicht gleich unters Messer schicken müssen. Das fühlt sich für mich noch riskanter an, da sie noch nicht so ganz warm ist mit mir. Also sie empfindet mich noch nicht als vertrauenswürdig (es wird zwar langsam aber immerhin musste sie ja ihr Frauchen verlassen und kam in eine total fremde, neue Gegend). Ich kann mir vorstellen, dass sie sich mit einer großen Wunde am Bauch schutzlos fühlt? Oder es sie dann zu sehr stresst, was bei Kaninchen ja den Gesundheitszustand bzw das Immunsystem schwächen kann.
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