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Großer Trennstall- Rammler neben Häsin? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 27.04.2018
Beiträge: 16
MayJoey befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.05.2018, 22:39

Großer Trennstall- Rammler neben Häsin?


Hallo,

da meine sterilisierte Häsin gestorben ist und ich meinen Rammler nicht allein fristen lassen wollte, habe ich mir bei einer Züchterin mit sehr viel Ahnung ein kastriertes Böckchen geholt. Da die Vergesellschaftung zwar funktionierte, aber ich dem Böckchen das gerammle nicht zumuten wollte habe ich mit ihm auf anraten eine Gruppe mit einer Häsin gegründet. Die Züchterin meinte wenn sie sich z.T. sehen können wäre das auch okay.
Zum Thema kastration: Joey wurde damals aus gesundheitlichen Gründen nicht kastriert. Letzte Woche war ich mit ihm beim TA, er sagte er würde unter gar keinen Umständen eine Narkose machen, der Hase ist zu alt und würde dies nicht überleben. Die Kaninchen leben in einem großen Freilaufstall mit Trennwand- halb zu halb draht.
Nun ist meine Frage, ob es meinem Rammler wohl zu stressig ist nebenan zu leben. Eigentlich möchte ich, dass er in dem Auslauf bleibt, da der Stall sehr komfortabel und hell ist.
Ich möchte keine Debatte zum Thema kastration auslösen- es gibt Hasen mit gesundheitlichen Schwierigkeiten, meiner gehört nunmal dazu, bestätigt vom TA, ich würde aber zukünftig eher Probleme beim kastrieren in Kauf nehmen anstatt wieder einen Rammler zu halten.




Geändert von MayJoey (05.05.2018 um 22:41 Uhr).
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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.05.2018, 23:12

Herzlich willkommen bei uns!

Wie alt ist Dein Bock und welche gesundheitliche Einschränkung spricht gegen eine Kastra? Das Alter kann es nicht sein, denn es wurden auch schon 10-12jährige erfolgreich kastriert.

Hat Dein TA auch Deine Häsin damals sterilisiert? Dann würde ich dringend zu einem TA-Wechsel raten, denn Häsinnen sollten dann auch kastriert und nicht nur sterilisiert werden.




Ninchen
 
Registriert seit: 27.04.2018
Beiträge: 16
MayJoey befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.05.2018, 23:41

Hallo,

erst ist 7- und hat, wie meine Häsin auch hatte Zahnprobleme (wird regelmäßig geschliffen) und einen labilen Allgemeinzustand. Er nimmt seit Jahren nicht zu und ist zu dünn, das ist einer der Gründe warum der TA die Narkose nicht setzen wollte, worum es eigentlich immer ging. Mittlerweile habe ich von einer Kastration unter örtlicher Narkose erfahren, was ich gern in Anspruch nehmen würde, aber noch nicht weiss ob es dort wo ich wohne angeboten wird. Sollte ich ihn nun in einen anderen Käfig setzen oder neben der Gruppe lassen? Die Züchterin meinte das sei nicht verkehrt, habe aber anderes gelesen.
Zu dem TA der der ster. hat gehe ich schon lange nicht mehr, für die Kastration unter örtl. Bet. überlege ich sogar eine Tierklinik aufzusuchen..

Vielen Dank für die Antworten

LG




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.05.2018, 23:54

7 Jahre ist eigentlich kein Alter. Zahnprobleme sprechen auch nicht gegen eine Kastra. Wäre eigentlich nur der Allgemeinzustand, den ich nicht beurteilen kann. Warum nimmt er denn nicht zu? Was fütterst Du? Hast Du mal eine Kotprobe untersuchen lassen?

Rein gefühlsmäßig würde ich sagen, nicht nebeneinander leben lassen. Ich denke, dass er hormonbedingt am Rad drehen würde.

Wenn Du magst, kannst Du mir Deine PLZ per PN schicken. Ich würde dann mal nach einem kaninchenerfahrenen TA in Deiner Nähe suchen. Bist Du mobil?




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2018, 07:27

Wenn ich dazu meine bescheidenen Erfahrungswerte beitragen darf: da ich züchte, habe ich immer intakte Rammler, bei denen die Kastration auch nicht zur Debatte steht. Alle leben mit einem kastrieren Partnertier zusammen, eins davon ist eine kastrierte Häsin. Ich kann überhaupt nicht bestätigen, dass da pausenlos gerammelt würde. Klar, bei der VG, da ist das ja üblich. Aber ansonsten verhalten sich die Rammler wie ganz normale Kaninchen. Da wird gekuschelt und gestritten, zusammen gefressen und sich gegenseitig geputzt. Die Jungs verschwenden keine Energie darauf, ein Tier zu begatten, das nicht nach williger Häsin riecht.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2018, 10:30

Zitat:
Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
Wenn ich dazu meine bescheidenen Erfahrungswerte beitragen darf: da ich züchte, habe ich immer intakte Rammler, bei denen die Kastration auch nicht zur Debatte steht. Alle leben mit einem kastrieren Partnertier zusammen, eins davon ist eine kastrierte Häsin. Ich kann überhaupt nicht bestätigen, dass da pausenlos gerammelt würde. Klar, bei der VG, da ist das ja üblich. Aber ansonsten verhalten sich die Rammler wie ganz normale Kaninchen. Da wird gekuschelt und gestritten, zusammen gefressen und sich gegenseitig geputzt. Die Jungs verschwenden keine Energie darauf, ein Tier zu begatten, das nicht nach williger Häsin riecht.

Angy, hier würde aber der potente Rammler direkt neben dem Gehege der unkastrierten Häsin leben. Und da würde ich schon davon ausgehen, dass er am Rad dreht.




Ninchen
 
Registriert seit: 27.04.2018
Beiträge: 16
MayJoey befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2018, 17:58

Also, ich habe mich nun dazu entschieden die Kastration unter örtlicher Betäubung durchführen zu lassen. Morgen werde ich mich bei verschiedenen Tierärzten erkundigen ob sie diese Methode durchführen und dann ent. einen Termin vereinbaren.
Ich hatte mich nur gefragt, da die Züchterin meinte es wäre gut und ihre Kaninchen Rammler auch neben bzw. unter den Häsinnen leben..




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Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2018, 21:27

Das hört sich nach einem guten Plan an. Evtl. ginge auch noch eine Inhalationsnarkose. Die ist recht leicht. Berichte dann mal, was die TÄ gesagt haben.




Ninchen
 
Registriert seit: 27.04.2018
Beiträge: 16
MayJoey befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 10:01

Nach einigen Telefonaten wurde mir auch die Inhalationsnarkose als Alternative nahe gelegt. Leider habe ich null Erfahrungen damit, da ich meinen anderen Bock bereits kastriert bekommen habe. Wie ist es mit den Tagen nach der Kastration? Das kaninchen einer bekannten ist nicht während der Narkose sondern kurz danach gestorben, es war aber nicht krank.
Leider hatten die TA Helferinnen am Telefon nicht die Zeit mich über das alles aufzuklären, aber vielleicht wisst ihr ja einiges dazu.

LG




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 10:04

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Angy, hier würde aber der potente Rammler direkt neben dem Gehege der unkastrierten Häsin leben. Und da würde ich schon davon ausgehen, dass er am Rad dreht.
ich wollte damit auch nicht nahelegen, dass die Tiere Gitter an Gitter leben sollen, sondern dass man durchaus potente Rammler mit Kastraten zusammen halten kann, ohne dass der eine pausenlos auf dem anderen draufhängt.

Zitat:
Zitat von MayJoey Beitrag anzeigen
Nach einigen Telefonaten wurde mir auch die Inhalationsnarkose als Alternative nahe gelegt. Leider habe ich null Erfahrungen damit, da ich meinen anderen Bock bereits kastriert bekommen habe. Wie ist es mit den Tagen nach der Kastration? Das kaninchen einer bekannten ist nicht während der Narkose sondern kurz danach gestorben, es war aber nicht krank.
Leider hatten die TA Helferinnen am Telefon nicht die Zeit mich über das alles aufzuklären, aber vielleicht wisst ihr ja einiges dazu.

LG
Wenn es ein TA ist, der das kann und dauernd macht, würde ich ihm schon unterstellen, dass er weiß was er da tut und ein vitales Interesse daran hat, dass ihm die Tiere nicht wie die Fliegen wegsterben. Zur Not frag mal ob das Tier nach der OP noch ein paar Tage dort unter Beobachtung bleiben kann.
Ich habe letztes Jahr ein Kaninchen kastieren lassen, das aus miserabler Haltung kam. Ein angeblich ausgewachsener Riesenmix, der aber vielleicht ein Viertel von dem wog, was eigentlich zu erwarten war. Er hat die Inhalationsnarkose bestens weggesteckt und wurde erst ein Jahr später von der chinaseuche dahingerafft.



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Geändert von Angora-Angy (07.05.2018 um 10:06 Uhr).

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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 11:51

Wenn Du ihn nach der Kastra abholst, sollte er ganz wach sein und nicht noch schlafend/müde in der Transportbox liegen. Idealerweise bringst Du in früh morgens hin und holst ihn am späten Nachmittag wieder ab bzw. besprichst mit dem TA, dass er die Nacht nach der Kastra stationär bleibt. Das ist aber meistens nicht erforderlich. Die Rammler stecken eine Kastra eigentlich sehr gut weg.

Ich hab vor einigen Jahren aus einem Notfall 3 Jungtiere gehabt. Die 2 Weibchen und das Männchen hab ich im Alter von 9 Wochen um 11 Uhr beim TA abgegeben und um 15 Uhr wieder abgeholt. Das Böckchen wurde in der Zwischenzeit frühkastriert und sie saßen alle 3 munter in der TB und waren am fressen. Zuhause war alles wie immer: fressen, toben, schlafen.




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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 11:57

In örtlicher Betäubung kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Eine Kastra dauert ja doch, soll sie vernünftig durchgeführt werden eine gewisse Zeit. Ein Tier solange absolut still zu halten, damit der Operateur auch ordentlich operieren kann bei einem Eingriff, wo ein Tier wirklich entspannt sein muss, damit es nicht unterm Abbinden des Samenleiters den Samenleiter unauffindbar nach oben zieht? Außerdem bekommen Kaninchen auch leicht mal einen "Herzkasper" bei derartigem Stress.
Dann lieber eine Inhalationsnarkose.



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Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 12:55

Das geht schon, das Tier kriegt eine "scheißegalspritze" und örtliche Betäubung. Das Entfernen der Kullerchen geht fix und man muss ja auch nichts groß vernähen. Ein routinierter Operateur braucht da nicht lange dazu.




Ninchen
 
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MayJoey befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 20:10

Ich werde mir diese Woche bis Freitag überlegen was wie gemacht wird und mich vorher nochmal informieren und dann für einen TA entscheiden. Ich wohne derzeit in Dresden, meine Hasen leben in 99817 Eisenach, vielleicht gibt es ja einen TA im Umkreis, der sehr zu empfehlen wäre (in Eisenach selbst kenne ich alle, durch diverse Notfälle mit unserem Hund und bin mehr oder weniger zufrieden).

Ich habe noch eine andere Frage zum Thema Gesundheit, wollte aber kein neues Thema aufmachen:
Meine Häsin ist seit sie bei mir ist sehr teilnahmslos. Sie hockt immer nur in einer Ecke des Auslaufs, und hoppelt nur sehr zögerlich. Draussen ist sie etwas mobiler, sieht aber irgendwie ängstlich aus und legt sich meist lang hin. Ich hatte gedacht es läge an dem Böckchen dazu- die beiden wurden am Wochenende zum ersten mal zusammengesetzt und der Bock ist trotz kastration sehr dominant. Die Häsin ist 1 Jahr alt, der Bock auch. Sie war vorher das Lieblingskaninchen der Züchterin und mit als einzige bei ihr im Haus, weshalb ich nicht glaube das sie ernsthaft Krank sein könnte (hoffentlich).
Sie frisst auch, aber geht meist nicht zum fressen hin (jedenfalls wenn ich es sehen kann), sondern frisst das Stroh auf dem sie sitzt.
Ist das Verhalten aufgrund von Eingewöhnung und Vergesellschaftung normal oder würdet ihr mir zu einem TA Termin raten? Dieser würde Mittwoch sein, da ich vorher noch in Dresden arbeiten muss..

LG




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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 20:14

Du solltest unbedingt mehrere Futterplätze und Trinkplätze einrichten, damit sie auch zum Futtern kommt. Wenn du Fiebermessen kannst würde ich das machen. Das sie sich immer wieder völlig erschöpft langlegt wenn sie gerade gejagt wurde ist normal. Hauptsache sie kann sich dann erholen.
Was allerdings sein könnte, ist dass wenn sie vor der VG schon Parasiten hatte, diese bei einer VG explodieren.



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Registriert seit: 24.10.2010
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 21:03

Tierärzte kann ich Dir folgende nennen:

01097 Dresden
www.kleintierpraxis-am-hechtpark.de, Frau Dietze


Tierärztliche Gemeinschaftspraxis am Kaßberg
Dr. Effi Plümer, Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere

Dr. Jan Schreyer, Praktischer Tierarzt, Tierzahnheilkunde
Ahornstraße 42
09112 Chemnitz

Tel.: 0371/30 49 73
www.fuer-mein-tier.de
Kleine Heimtiere, Zahnheilkunde, in Ausnahmefällen Hausbesuche

Kleintierpraxis "Villa Luise"
Franziska Heinze
Leipziger Straße 2
04827 Machern
Tel.: 034292/8 65 55
www.tierarzt-machern.de
Erfahrung mit Kaninchen, sehr umsichtig und gründlich, Notfallerprobt

Tierarztpraxis und Tierklinik Düring
Alte Hauptstraße 15
01833 Stolpen/OT Rennersdorf-Neudörfel
Tel: 035973/ 2630
www.tierservice.com
Augenheilkunde, Zahnheilkunde, Notdienst





Ninchen
 
Registriert seit: 27.04.2018
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MayJoey befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 21:20

Danke für die Adressen, aber leider ist keine in meiner bzw. in der Nähe der Kaninchen. Was mir noch Einfallen würde wäre die Tierklinik Mühlhausen, die sollen ganz gut sein.

Das mit den Parasiten hatte ich schon vermutet und habe totale Angst davor. Es gibt zumindest vom Kot her keine Anzeichen dafür, aber man kann ja nie wissen. Muss ich dann sofort zum TA? Ich bin erst Mittwoch wieder da und meine Mutter geht nicht hin. Wird sie daran sterben? Ich habe sie ja erst seit 3 Tagen




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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 21:26

Zitat:
Zitat von MayJoey Beitrag anzeigen
Danke für die Adressen, aber leider ist keine in meiner bzw. in der Nähe der Kaninchen. Was mir noch Einfallen würde wäre die Tierklinik Mühlhausen, die sollen ganz gut sein.

Das mit den Parasiten hatte ich schon vermutet und habe totale Angst davor. Es gibt zumindest vom Kot her keine Anzeichen dafür, aber man kann ja nie wissen. Muss ich dann sofort zum TA? Ich bin erst Mittwoch wieder da und meine Mutter geht nicht hin. Wird sie daran sterben? Ich habe sie ja erst seit 3 Tagen
Am Kot muss man es nicht zwangsweise zu sehen sein. Es kann sein, dass der normale Kot sehr unangenehm riecht, aber auch weiche Köttel, bzw. kleine harte Köttel können Zeichen von Parasiten sein. Es würde aber ausreichen, wenn du eine Kotprobe zum TA bringst. Wenn sie zwischendurch wieder normal fit erscheint, würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen.
Ich hatte Tiere, die die Kombination Leberkokzidien/Pasteurella M. hatte, bzw. verschiedene Wurmeier/Pasteurella M. . Diese beiden Kaninchen sind kurz nach der VG an einer Sepsis (Blutvergiftung) gestorben. Seit dem lege ich noch mehr Wert auf Kotproben, denn nicht nur das Erlebnis war tieftraurig...es waren auch kastrierte, geimpfte gut bezahlte Tiere....



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Ninchen
 
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MayJoey befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.05.2018, 19:00

Update


Hallo,

ich war heute beim TA um den Kot testen zu lassen und meinen Rammler zur Kastration zu bringen. Bei der Voruntersuchung zur Narkose dann der Schock: Joey hat in 5 Monaten 600g verloren. Der Tierarzt meinte unter diesen Umständen wird er keine Narkose legen und ich sollte warten bis und ob er wieder mehr wiegt in nächster Zeit. Zusätzlich wurden die Zähne nochmal gemacht und er bekam drei Spritzen zur Appetitanregung. Der Kot von allen drei Kaninchen ist zum Glück frei von Parasiten ect. (Wenigstens was). Ich bin ziemlich traurig und muss vom TA vorgeschrieben momentan "Zwangsernähren" mit Spritze. Es ist nicht so das er die Nahrungsaufnahme komplett verweigert, er frisst nur Löwenzahn und eben fast kein Gemüse oder Heu. Ich habe heute umgestellt auf grünes Gemüse (Brokkoli und Chinakohl, aber in Maßen), und Kräutern wie Dill zur Appetitanregung. Was mir komisch vorkam: Beim wiegen sagte die Tierarzthelferin 1.7, trug aber 1.2 ein. Mein Freund hatte das auch so gehört, aber wir haben uns nicht getraut nochmal zu fragen. 100g Verlust wären ja nicht schlimm gewesen :/




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Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.05.2018, 19:49

Hast Du eine Waage zu Hause? Dann wieg selbst nochmal nach und schreib Dir das Gewicht auf. Ich hatte mir mal so eine Backwaage bei Aldi geholt, die geht bis 5000g. Alternativ ginge auch eine Kofferwaage, an die Du die Transportbox incl. Kaninchen dran hängen kannst. Gewicht der TB musst Du dann aber abziehen.

Und nein, Du musst ihn nicht mit der Spritze quälen. Der TA wollte nur sein Scheiß-Futter loswerden, an dem die wohl richtig gut verdienen.

Gib ihm jeden Tag 1 Eßlöffel Haferflocken (die Kernigen) und 1 kleine Möhre. Was wurde denn an den Zähnen gemacht? Wurde geknipst oder geschliffen? Schneidezähne oder Backenzähne?



 
 
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