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Probelauf im Pflegeheim?Hallo! Ich habe seit langem hier nicht mehr geschrieben aber jetzt stecke ich irgendwie in er Zwickmühle. Und zwar hatte ich bisher zwei Zwergkaninchen, einen kastrierten Bock und eine Dame. Nun ist mir das Böckchen am Dienstag überraschenderweise verstorben und die Dame allein. Mein Problem liegt darin das ich eigentlich kein zweites Kaninchen mehr haben möchte! NEIN! Schreit nicht gleich los Ich habe dann vergangene Woche mit meiner Chefin gesprochen, ich arbeite in einem Altenpflegeheim. Wir hatten früher im Haus einen Kater, der ist leider seit zwei Jahren verstorben. Und wir überlegen schon seit längerem darüber nach für die Bewohner wieder ein Tier anzuschaffen. Wir haben die Option und Möglichkeit für die Kaninchen ein schönes, grosses Ausengehege zu errichten in dem sie dann leben können, denn natürlich soll Cora wieder einen Partner bekommen - das steht außer Frage! Mein Problem... naja eigentlich ist es kein Problem aber... ch weiss nicht so richtig ob das alles so klappt wie ich mir das denke, bzw wie wir uns das vorstellen. Und der Bau des Geheges wird ja auch einige Zeit dauern, auch wenn Kollegen von mir sich bereit erklärt haben zu helfen. Auch weiss ich nicht ob die Bewohner an einem Tier wie Kaninchen Interesse haben - ich kann mir nicht vorstellen das dies nicht der Fall sein sollten, aber man weiss ja nie. Nun hatte ich gedacht vlt nächste Woche mit meiner Chefin zu sprechen und zu vereinbaren das sie vielleicht erstmal in einer Art Testphase umziehen würde. Natürlich solang das Gehege nicht fertig ist erstmal mit ihrem Innengehege das ich hier in der Wohnung ja auch habe. Nur leider weiss ich keinen genauen Platz der 100% geeignet ist. Kann mir da jemand helfen? Oder hat jemand Erfahrungen mit Kaninchenhaltung in einer Pflegeeinrichtung? Und natürlich ist mir klar das Kaninchen keine Kuscheltiere zum anfassen, sondern eher zum beobachten sind und das soll aus so bleiben. Die Bewohner sollen sich zwar kümmern, füttern, sauber machen etc (natürlich unter Aufsicht) aber die Kaninchen sollen in erster Linie Begleiter sein. Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine.... Ich hoffe jemand hat wirklich Erfahrung damit denn ich bin wirklich etwas ratlos. Ich bin sehr entschlossen und willig dies umzusetzen und Cora ein schöneres (denn hier lebt sie in der Wohnung) zu Hause mit einem neuen Partner zu geben, aber dennoch etwas... stutzig und nicht sicher dass das alles so klappt wie ich mir das vorstelle.
__________________ "Love all and judge none!" - Tyler Hoechlin Geändert von noda_flake (28.04.2018 um 16:16 Uhr).
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| Als erstes möchte ich mal sagen das es wirklich sehr schade ist das man so gar nichts finden kann an Erfahrungsberichten von Kaninchen in Seniorenheimen - positiven! Ich habe zahllose negative Berichte gesehen und das macht mich unheimlich traurig Und motiviert mich um so mehr es vielleicht besser zu machen.@MoquiMarble Es tut mir sehr Leid das dein Kleiner aus solchen schlechten Verhältnissen kommt und das sich so gar nicht um ihn gekümmert wurde. Bei uns wird das ein bisschen anders sein, soviel ist sicher. Wie gesagt, wir hatten vorher im Haus eine Katze und das hat sehr gut geklappt. Diese ist nicht, wie du sagtest in Betten gesprungen etc.... sondern sie war da und lebte mit im Haus. Natürlich konnte man sie auf den Arm nehmen und streicheln etc, aber eigentlich was sie mehr ein Gefährte als wie "Kuscheltier". Und das soll mit den Kaninchen nun so ähnlich laufen. Kaninchen sind meiner Meinung nach keine Kuscheltiere. Auch wenn sie sich anfassen lassen und auch sehr zutraulich werden können so sind sie doch Fluchttiere und haben nichts in den Händen von zb Demenzkranken zu suchen. Weisst du wie ich meine? Die Verletzungsgefahr ist einfach viel zu hoch. Ich möchte nichts verkehrt machen und das soll alles so gut wie möglich laufen. Und natürlich besteht in dieser Situation, anders wie bei dir, immer die Möglichkeit dass ich die Beiden wieder zu mir nehme - sollten wirklich alle Stricke reissen (was ich aber nicht glaube). Es wäre einfach gut und einfacher einer Vergesellschaftung da zu machen da beide Kaninchen dann auf neutralem Boden wären, hier hat meine Madam ja alles "markiert". Am Ende wird mir wahrscheinlich eh nichts anderes übrig bleiben am Ende...
__________________ "Love all and judge none!" - Tyler Hoechlin
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| In einem Außengehege könnte ich mir das schon vorstellen. Ich würde dann aber zu 4 oder 6 Tieren raten. Ganz einfach, weil sie sich dann mehr bewegen. Sonst hast Du da 2 Tiere drin, die den ganzen Tag schlafen und nicht zu sehen sind. Bei mehreren Tieren ist Bewegung im Gehege, was ja auch der Sinn sein soll.
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| Zitat:
Natürlich werden die Tiere nicht angeschafft bevor das Gehege steht - will ja nicht am Ende mit 4 Kaninchen dasteh XD
__________________ "Love all and judge none!" - Tyler Hoechlin
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| @noda_flake: Ich gebe dir absolut Recht… Kaninchen sind keine Kuscheltiere und gehören nicht in die Hände von z. B. Demenzkranken. Die Idee von marinahexe finde ich super, gleich paar mehr Kaninchen ins Gehege zu setzen. Was die VG angeht, ist mir da eine Idee gekommen. Weiß aber nicht, ob da bei dir die Möglichkeit besteht. Als vor paar Wochen unsere Mary-Silver überraschend verstorben ist, war Diavolo plötzlich ganz alleine. Ich hatte echt Bammel vor einer VG, da ich kein neutrales Gehege hatte. Diavolos neue Partnerin stammte aus einer Kaninchen-Notstation. Dort bot man mir an, ihn und die neue Dame zu vergesellschaften. Hatte mich aber dann doch dazu entschieden, sie direkt ins Gehege von Diavolo zu setzen. Also nichts mit neutral. Hat gut geklappt, aber angeblich funktioniert es so ganz gut, wenn man die Häsin zum Böckchen setzt. Vielleicht gibt es in deiner Nähe eine Ninchen-Notstation und dort warten vielleicht auch schon die passenden Gefährten für Cora? Dann könntest du sie dort möglicherweise hinbringen und vergesellschaften lassen? Eventuell besteht sogar in einem Tierheim diese Möglichkeit?!?!
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