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Kaninchen aggressiv durch schlechte Erfahrungen ect?Hallo zusammen, wir haben seit Samstag eine Häsin bei uns Wohnen, welche später mit zwei unserer Böcke vergesellschaftet werden soll. Die Kleine ist zurzeit bei uns im Keller und wohnt zwangsweise in einem Käfig. Wir haben Sie Samstag komplett in Ruhe gelassen und gestern habe ich die Oberhälfte vom Käfig entfernt, damit Sie frei im Keller hoppeln kann. Als ich Sie dann, wo Sie noch in der Unterschale saß, langsam streicheln wollte, griff Sie mich an. Ob Sie gebissen hätte, kann ich nicht sagen, da ich meine Hand sofort weggenommen habe. Ich habe Sie dann erst mal in Ruhe gelassen. Als ich dann eine halbe Stunde später nach Ihr gucken gegangen bin saß Sie außerhalb der Unterschale und ich habe mich zu Ihr gesetzt. Sie hat geschnuppert, gestupst und ich konnte Sie streicheln. Sie hat es sich auch gefallen gelassen und war wie ausgewechselt. Sie ist rumgehoppelt hat alles erkundigt. Als Sie abends wieder in der Unterschale saß wieder das gleiche Spiel. Ich wollte Ihr Grünes rein legen, kam Sie wieder wie ein Blitz aus der Ecke und steuerte Richtung meiner Hand. Diesmal fauchte Sie sogar dabei. Das gleiche heute Morgen. Wir wollten Ihr Heu in die Ecke legen und Sie kam wieder wie ein Blitz aus der Ecke und Richtung Hand. Ich kann ehrlich nicht sagen, ob Sie in den Moment zwicken würde. Kann es sein, dass Sie durch irgendwelche Schlechten Erfahrungen eine Panik hat, sobald man etwas an dem Käfig macht oder tut, dass Sie so reagiert? Das komische ist, sobald Sie raus hoppelt ist Sie total anders. Was mir auch noch eingefallen ist. Als wir Sie Samstag geholt haben und Sie in der Transportbox saß und ich Sie kurz streicheln wollte, hat Sie dies auch gemacht. Heute geht es ab zum Tierarzt mit Ihr. Ich will Sie komplett durchchecken lassen. Aber was kann das sein, dass Sie so reagiert? Verteidigt Sie vielleicht Ihr Revier? Oder kann das mit schlechten Erfahrungen zusammen hängen?Können wir Irgendwas ändern, dass Sie evtl. merkt, dass wir Ihr nichts böses wollen? Ich weiß das unser Peppino, mit dem Sie auch (neben Felix), zusammen leben soll, dies auch macht. Er aber würde nie beißen oder zwicken. Er macht das sobald wir an seinem Napf gehen, dann brummt er kommt auch zur Hand schnuppert und geht wieder weg.
__________________ Meine Tiere sind nicht nur Tiere! Sie sind Familie ♥ Ich vermisse dich schrecklich, Benny..
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| Unser Phönix zeigte das gleiche Verhalten, als er noch im beengten Quarantänekäfig war, selbst bei der Futtergabe griff er die Hand an. Sobald er mehr Platz hatte bzw. später dann bei den anderen war, kam es nie wieder vor. Eure Häsin zeigt ja auch schon, dass sie dieses Verhalten ablegt, sobald sie genügend Platz hat, deshalb würde ich derzeit gar nichts ändern, sondern erst einmal abwarten, ob sich das Problem nicht von selbst behebt...
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| Das Oberteil vom Käfig haben wir ab gemacht, dennoch verhält Sie sich auch in der Unterschale so. Wir warten dann mal ab, vielleicht ändert Sie es dann, wenn Sie merkt, wir wollen Ihr nichts böses.
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| Wie bereits gesagt wurde, ist dies territoriales Verhalten. Zudem sehen es Kaninchen als Bedrohung an, wenn eine Hand von oben kommt. In der Regel bei genügend Rückzugsmöglichkeiten sollte dies aufhören. Übrigens habe ich ein Übernahmetier, das von den Vorbesitzern, respektive Kindern arg gejagt und bedrängt wurde. Am Anfang hat er selbst im Freilauf (freie Wohnungshaltung!) meine Hand fast immer angegriffen oder mich angeknurrt, wenn ich damit zu nahe kam. Inzwischen hat er gelernt, das ich ihm nichts Böses will. Auch wenn er manchmal noch selten in sein altes Muster zurück fällt. Wehe aber, wenn die Vorbesitzer mit den Kindern alle paar Monaten zu Besuch kommen, dann wird er wieder aggressiv. Übrigens bei allen anderen Kindern benimmt er sich nicht so, die jagen ihn aber auch nicht. Er erinnert sich also sehr wohl an die schlechten Erfahrungen von früher...
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| Die Situation ist seitdem wir Impfen waren, unmöglich geworden. Ich kann nicht mal nach Ihren Futternapf langsam greifen, da fängt Sie an zu fauchen und kommt angerannt. Ebenso wenn ich Ihr grünes gebe, kommt Sie aus Ihrer Ecke und kratzt erstmal das Grüne an und faucht es an. Vor dem impfen konnte man Sie wenigstens noch streicheln und Sie kam angehoppelt, jetzt meidet Sie uns total. Sobald wir den Raum verlassen, hoppelt Sie wieder rum. Mir scheint es so, als habe Sie panische Angst vor Menschen und reagiert deswegen so. Gestern hat meine Mutter Sie kurz aus Ihrer Unterschale gehoben, weil ich diese sauber machen wollte und Sie nicht alleine raus kam, da war Sie super lieb als meine Mutter Sie hoch nahm. Heute Morgen das gleiche Spiel. Meine Mutter wollte Ihr das Grüne geben und frisches Wasser einfüllen, zack angegriffen. Ich mache mir echt Sorgen, wie das weiter gehen soll mit Ihr. Dabei mache ich mir auch Sorgen um meine anderen Kaninchen, weil ich mir denke, dass Sie da auch so reagieren wird. Meint Sie, nur weil wir beim Tierarzt waren, dass wir Ihr nur böses wollen? Können wir irgendwas machen, dass Sie dies unterlässt? Komplett in Ruhe lassen, irgendwie reagieren, wenn Sie dieses Verhalten zeigt? Aus irgendeinen Grund wird Sie sich ja so verhalten.
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| Ihr Verhalten ist wahrscheinlich auf eine Vielzahl von Gründen zurückzuführen, angefangen von Revierverteidigung über Ängstlichkeit ob der neuen Lebensumstände bis zu Langeweile, weil sie alleine sitzt und nicht genug gefordert ist. Zudem ist Madam doch erst seit ein paar Tagen bei Euch, rausgerissen vom gewohnten Zuhause, genervt von Tierarztbesuchen und wildfremden Leuten, die sie ständig berühren oder sonst zu Nahe kommen wollen: da wundert es doch nicht, dass sie verunsichert ist, und Unsicherheit kann nunmal auch zu aggressivem Verhalten führen. All das sollte sich aber legen, wenn sie mit denn anderen zusammen kommt. Gib ihr doch einfach etwas Zeit, damit sie auch merken kann, dass sie bei Euch ein schönes neues Zuhause gefunden hat, lass sie die anderen kennen lernen und sich mit denen arrangieren, und dann ist immer noch Gelegenheit, ihr zu zeigen, dass ihr Menschen doch nicht so schlimm sind, wie sie derzeit denkt... Und wegen der anderen Kaninchen würde ich mir die wenigsten Sorgen machen: bei meinen war´s bislang immer so, dass die Nins, die am liebsten zu Menschen waren, zu Furien bei der VG wurden, während die, die von Menschen herzlich wenig hielten, sich problemlos in die Gruppe integrierten...
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| Wir lassen Sie auch in Ruhe und stellen Ihr den Futternapf nicht mehr in die Unterschale sondern direkt im Raum ab, sodass Sie sich nicht bedrängt fühlt. Genau das gleiche mit dem Grünzeug. Wir kennen das von unseren anderen Kaninchen gar nicht, Peppino brummt auch ab und zu mal wenn Ihn was nicht passt oder wir an seinem Futternapf gehen oder Felix Ihn genervt hat aber sonst war nie was. Ich hoffe das legt sich, wenn Sie mit Felix zusammen kommt. Vorher war ja geplant, dass Meggie zusammen mit zwei Böckchen leben wird. Ein Bock hat sich allerdings andere Freunde gesucht , sodass Sie jetzt mit Felix zusammen kommt
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| Das Verhalten zu Menschen hat nicht zu tun mit dem Verhalten gegenüber anderen Kaninchen. Was Du beachten kannst: Nicht mit der Hand von oben her kommen (erinnert an das Zupacken eines Greifvogels) Langsame Bewegungen bei nötigen Annäherungen und beruhigendes Zureden. Auch unsere Stimme hat viel Aussagekraft...Situationen möglichst vermeiden, die sie zu einem Angriff provozieren könnten. Beim Freilauf möglichst in geduckter, sitzender oder liegender Stellung. Aufrecht stehend oder gehend wirken wir bedrohlich! Wenn man am Boden liegt oder sitzend ein Buch liest, weckt dies mit der Zeit die Neugierde der Kaninchen und sie nähern sich von alleine. Streicheln oder Hochheben auf ein Minimum beschränken (zumindest kein Zwangsstreicheln ausüben). Falls doch mal hochgenommen werden muss, dann gleich hinterher belohnen. Übrigens fallen viele Kaninchen in Schockstarre beim Hochnehmen. Sogar zahme Kaninchen fühlen sich kaum richtig wohl dabei. Vertrauen und Liebe geht bekanntlich durch den Magen: also regelmäßig Leckerli anbieten und versuchen, aus der Hand zu füttern. Falls das nicht klappt, dann zumindest in der Nähe des Napfes sein während der Fütterung oder Leckerli vor die Pfoten werfen. Auch bei Leckerli- Gabe deute ich das stimmlich an: ein Codewort (bei mir Guti-Guti) oder durch das Rascheln des Leckerli- Sack lösen beim Kaninchen mit der Zeit auch im Voraus eine positive Erwartung aus. Kontraproduktiv wäre es, wenn man den Kontakt komplett meidet. Sie soll positive Erfahrungen sammeln können mittels den oben beschriebenen Situationen. Negative Erfahrungen möglichst vermeiden. Mit viel Geduld und Zeit lässt sich das Problem lösen. Und nicht aufgeben! Übrigens hatte ich auch schon ein Kaninchen, das fast 1 Jahr gebraucht hat, damit es nicht mehr vor mir das Weite suchte... PS: falls Sie aggressives Verhalten zeigt, kannst Du ihr schon klar machen, dass Sie das nicht darf. Falls ich ein Verhalten nicht toleriere, sage ich ein bestimmtes 'Nein' oder noch effektiver 'Pscht'. Den Zischlaut können Meine sehr gut erkennen und meist kapieren sie das sofort, wenn sie was nicht dürfen. Es sollte ein klares Kommando sein, was aber keine Angst auslösen sollte, sondern Aufmerksamkeit. Geändert von Rakete (18.04.2018 um 22:26 Uhr).
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Es wird besserIch habe mich die Tage immer wieder zu Ihr hingesetzt und immer wieder ruhig mit Ihr gesprochen. Ich denke Sie hat verstanden, dass ich Ihr nichts tue. Sie kommt jetzt sofort angehoppelt und sobald man sich hinsetzt zu Ihr, stupst Sie einen an. Sie hat nun richtig Interesse und ist so neugierig, ob wir nicht ein Leckerli dabei haben. Gestern bin ich zu Ihr runter und Ihre Unterschale war voller Fell. Ich kenn ja, von unserer Lina, dass wenn Sie Scheinschwanger ist, sich auch ein Nest gebaut hat. Heute allerdings ist mir folgendes aufgefallen: Sie ist sehr unruhig, ist sehr oft um mich rum gerannt hat zwei mal gebrummt und ist wieder in Ihr Nest. Danach kam Sie wieder raus wieder gerannt und dabei etwas gebrummt. Gefressen hat Sie heute auch schlecht, Ihr Grünes war zwar weg aber das Heu, was Sie vorher förmlich weg geatmet hat, dort ist Sie nicht dran gegangen. Und Ihr Nest, ich frage mich, woher dieses kleine Wesen so viel Fell nimmt. Es ist unfassbar viel Fell in der Unterschale drin. Ich kenne das von unserer anderen Häsin nicht, dass Sie so unruhig dabei wird und so extrem viel Fell raus rupft.
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| Habe Sie von Privatleuten. Was wir über Sie wissen ist, Sie ist zwischen 1-2 Jahre (Die Frau hat Sie selber geschenkt bekommen). Ich finde Sie ist im Gegensatz zu unseren Kaninchen recht klein. Ebenso sind wir wohl die dritten Leute, wo Sie hin gekommen ist. Das Problem mit Ihr hat sich aber gelegt. Sie ist ein ganz liebes aufgewecktes Kaninchen geworden. Sie brummt nicht mehr attackiert uns nicht mehr. Echt super geworden mit der Kleinen.
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| Na, siehst Du! Geduld ist alles! Die Kaninchen mit den größten Anfangsschwierigkeiten werden oft zu den liebsten Nins, an denen man dann am meisten hängt...
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| Das ging aber sehr schnell! ![]()
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