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Durch ein Weibchen endlich Ruhe bei den Männern?Hallo liebe Forum Mitglieder, bevor ich auf meine eigentliche Frage eingehe, möchte ich euch kurz unsere aktuelle Situation bzw. unsere eigentliches Problem kurz eingehen. Unsere beiden kleinen Böckchen Felix und Peppino (beide 1 Jahr halt und kastriert) leben zusammen, nachdem wir unsere Gruppe wegen fiesen Verletzungen und durch Krankheiten trennen mussten. Beide haben genug Platz um sich aus dem Weg zu gehen, was auch bislang immer gut klappte. Es flog zwar paar Mal Fell im Garten sowie in Ihrem Haus und Stall aber diese kleineren Streitereien legten sich schnell wieder. Letzte Woche allerdings fingen die Streitereien an schlimmer zu werden. Diesmal floss auch Blut, Bisswunden entstanden an Ohr und Nasen . Nach einem kurzen Checkup beim Tierarzt gab er uns den Rat bzw. sollten wir mal darüber überlegen, ein Weibchen zu den beiden zu setzen um etwas Ruhe bei den Männern rein zu bringen. Ich habe nun viel gelesen, dass Gleichgeschlechtliche Kaninchenböcke schwer zusammen zu halten sind aber es hat ja auch vorher mit beiden geklappt und war harmonisch. Nun komm ich zu meiner eigentlichen Frage und hoffe auf eure Erfahrungen. Sollten wir echt überlegen ein Weibchen dazu zu setzen? Der Platz wäre groß genug für ein drittes Kaninchen aber ob dann wirklich Ruhe einkehrt. Dann stellt sich die Frage, was für ein alter das Kaninchen haben muss. Sollte es das gleiche alter haben wie die Böcke oder sogar etwas älter? Was für ein Charakter passt am besten zu beiden, eher ruhig oder dominant. Peppino ist eher schüchtern und zurück haltend. Er erkundet sehr gerne neue Dinge und ist eigentlich super lieb, naja außer jetzt .Felix ist total verschmust, lässt sich auch nicht alles gefallen und ist vor allen Dingen nicht nachtragend. Wenn die beiden sich gezofft haben, ist er nach einer Weile immer zu dem Dicken hin und wollte kuscheln. Was dem Dicken nicht immer gepasst hat, wenn er so aufdringlich wurde . Aber insgesamt sind Sie super lieb nur ich möchte endlich Ruhe bei beiden rein bekommen und hoffe auf euren Rat und eure Erfahrungen.
__________________ Meine Tiere sind nicht nur Tiere! Sie sind Familie ♥ Ich vermisse dich schrecklich, Benny..
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| Letztlich kann man das vorab niemals abschätzen: es KANN sein, dass es mit einem Weibchen besser wird, es kann aber auch noch mehr Unruhe bringen, einer der Kastraten zum Außenseiter werden etc., und auch bezüglich des Charakters kann es mal so, mal so ausgehen. Ich persönlich würde wohl zu einem dominanten, eher ein bißchen älteren Weibchen tendieren, allein schon aus der Hoffnung heraus, dass eine gestandene Dame die Jungs hinreichend beschäftigt, auf dass sie gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen, und vielleicht noch ein paar Manieren beibringt - andererseits hoffte ich auch bei jedem Neuzugang in meiner Gruppe, dass dieser den vorhandenen Langohrschweinen zeigt, wozu eine Toilette taugt, und durfte dann doch nur jedes Mal feststellen, dass auch im reinlichsten Nin ein Schwein verborgen ist... Mit einem Jahr erleben die beiden auch gerade das erste Mal so richtig den Frühling, da sprudeln selbst bei Kastraten die Hormone, und in jungen Jahren werden die dann auch ganz gerne ausgelebt, während man mit zunehmendem Alter lieber mal nur faul in der Sonne chillt und Revier- und Rangordnungskämpfe nur mit bösen Blicken statt mit scharfen Bissen ausficht... Im übrigen habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass Freundschaften und Abneigungen durchaus im Laufe der Zeit wechseln: so war Zara bis vor wenigen Wochen ein Dorn in Phönix Auge, derzeit sieht man die beiden nur noch am kuscheln, eine Zeitlang waren Rufus und Luna wie siamesische Zwillinge, dann war auf einmal Phönix Lunas Traumprinz, nun steht wieder Rufus in ihrer Gunst, und ähnlich ist´s auch mit dem Rest der Truppe: der Feind von gestern kann heute mein dickster Freund und umgekehrt sein...
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| Wie Diabi schon schrieb, es kann gut gehen, muss aber nicht. Hatte selbst immer zwei Kastraten zusammen und da flogen im ersten Jahr auch noch die Fetzen, so um den Frühling rum. Bei den beiden hat mehr Beschäftigung geholfen, also das Gehege regelmäßig umzustellen, neue Sachen zum Erkunden rein und kurzzeitig hab ich sogar Klickern probiert. Solange sie beschäftigt waren, ließen sie sich auch in Ruhe und irgendwann hatte sich das nach ein paar Wochen auch gelegt.
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| Danke für eure Antworten. Wir haben uns das nun überlegt und uns dazu entschlossen ein weiteres Kaninchen aufzunehmen. Wir hoffen, dass sich die Situation dadurch entspannter wird und Sie dann ein harmonisches Trio werden. Im Endeffekt werden wir im Anschluss erst sehen, ob es die richtige Entscheidung war oder ist. ![]()
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| Viel Erfolg! Und Berichte dann mal, wie es gelaufen ist...
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| Ich hätte gerne darüber berichtet, wie die Vergesellschaftung von Felix Peppino und Meggie ausgesehen hätte und wie Sie sich als Trio eingelebt hätten. Leider kam alles anders. Ich würde sagen ein Teil sogar zum Positiven ein Teil zum Negativen, je nachdem wie man es im Moment sieht. Erstmal zum Negativen Teil: Leider hat sich die Situation von den beiden Böckchen immer noch nicht gebessert. Es wird sich gejagt, gebissen. Felix traut sich mittlerweile nicht mehr von der oberen Etage des Stalls zu kommen und in den Garten zu gehen geschweige denn an dem Fressnapf zugehen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen die beiden zu trennen, bis Meggie dazu kann. Wir haben unseren Stall so gebaut gehabt, dass wir die obere Etage und die untere trennen können. Derzeit lebt Felix auf der oberen Etage und Peppino oben. Die Situation war bis gestern total be. Jedenfalls lief Peppino gestern im Schuppen rum und Max und Lina, unser Pärchen, liefen in Ihrem Gartenabteil rum. Wir haben die einzelnen Abteile im Garten so abgetrennt, dass wir beliebig vergrößern oder verkleinern können. Gestern wollte meine Mutter in dem Gartenabteil von dem Pärchen, Max und Lina und von den Jungs die Zäune neu Stellen hat die Zäune komplett entfernt um Sie später neu aufzustellen. Die Kaninchen hat Sie in den Schuppen verfrachtet. Leider hat Sie die Schiebetür von den Schuppen nur zu gezogen und nicht eingehackt, weil Sie nur kurz wieder rein wollte und danach wieder raus wollte. Lina und Max wollten anscheinend Peppino und Felix ein Besuch abstatten und haben sich aus Ihrem Heim raus geschlichen und saßen bei den Jungs vor der Tür, wenn die Kaninchen aber mehrmals dagegen kommen, verschiebt sich die Tür und da beide unbedingt dort rein wollten, haben Sie es auch geschafft. Meine Mutter war derzeit wieder drin und hat davon nichts bemerkt erst als Sie wieder raus kam. Im Schuppen saßen die 3 Seelenruhig dort. Positiver Teil: Wir haben die drei nicht getrennt. Ich war aber echt verwundert, dass Sie sich direkt verstehen. Jetzt haben wir uns dazu entschlossen wieder um zu planen. Da Peppi mit den beiden gut klar kommt, zieht Felix nun in dem Abteil von Max und Lina. Den Stall öffnen wir wieder komplett, sodass keiner mehr getrennt ist und Max und Lina kommen zu Peppino in dem Abteil. So haben wir nun doch ein Trio wie wir geplant hatten, nur halt nicht so. Felix wollen wir jetzt alleine mit Meggie vergesellschaften. Ich hoffe es klappt mit den beiden. Bis dahin muss Felix nun alleine in seinem neuen Heim wohnen . Da merkt man wieder, wie Kaninchen sich echt Ihre Freunde alleine suchen. Die beiden, also Lina und Max, sind sehr dominante Kaninchen. Vor allen Dingen Lina. Sie versteht sich auch nicht mit den drei anderen Häsinnen, wobei die anderen Häsinnen sich untereinander verstehen.
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