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Kaninchen hat Blut im Urin.Hallo zusammen, ich würde euch gerne von meinem Kaninchen berichten, das seit knappen 2 Wochen ein wenig blutige Schlieren im Urin hat. Sie pieselt auch nicht jeden Tag Urin, aber es ist auch noch nicht gut. Ich war diesbezüglich bereits mehrmals beim Arzt, der sie mit Antibiotika behandelt hat, es scheint aber keine Blasenentzündung zu sein wie vorerst vermutet. Danach hat er Harngrieß vermutet und mich in eine chirurgische Klinik geschickt. Dort wurde mein Kaninchen per Ultraschall gecheckt und es wurde nichts dergleichen diagnostiziert... Die Ärztin meinte, dass mein Häschen Brennnesseln fressen soll und sich dann alles wieder normalisieren würde. Sie meinte zusätzlich, dass die Gebärmutter irgendwie ausgebildet sei und man eventuell über eine Kastration nachdenken müsste. Ein befreundeter Tierarzt vermutet ganz vage, dass sie Gebärmutter/der Uterus entzündet sein könnte und deswegen Blut im Urin sein kann. Ggf. müsste die Gebärmutter dann entfernt werden... Wir warten jetzt auf den Arztbericht und die Utraschallbilder der Klinik und besprechen es dann nochmal mit dem Haustierarzt und unserem befreundeten Tierarzt. Habt ihr diesbezüglich schon Erfahrungen gesammelt? Ich freue mich über eure Kommentare. Lieben Gruß
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| Hey! Vielen lieben Dank für deine Antwort. Sorry, ich habe mich bisschen falsch ausgedrückt: Sie uriniert noch jeden Tag mehrmals und nur manchmal ist ein wenig Blut dabei. Sie ist auch nicht nass am Po und riecht auch nicht stark. Sie hat einen guten Allgemeinzustand: frisst, trinkt, schmust, putzt, etc. Sie macht einen guten Eindruck (bis auf den leichten Urin im Blut). Sie und ihr Partner bekommen überwiegend Grünzeug (Salat, Gurken, etc.) und Gemüse (Karotten, Paprika, etc.). Zusätzlich bekommen sie viel Heu, trockenen Löwenzahn und jetzt auch Brennnesseln. Am Wochenende bekommen sie je eine Nuss. Sie ist 3 Jahre alt und damit noch in keinem zu alten Alter für eine OP, aber ist es denn wirklich nötig sie diesem hohen Risiko (Narkose und chirurgischer Eingriff) auszusetzen? Oder gibt es andere Möglichkeiten? Viele liebe Grüße Anja
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| Ich habe dieses Jahr bereits drei meiner Mädels kastrieren lassen. Ein Mädel war knapp drei, hatte eine mit Flüssigkeit gefüllte Gebärmutter mit Tumoren, der ganze Bauch war bereits mit klarer Flüssigkeit gefüllt. Bei ihr hatte ich immer den Verdacht, dass beim Urin ablassen etwas aus der Gebärmutter mit raus läuft...meine Vermutung bestätigte sich, denn es war allerhöchste Zeit die Gebärmutter zu entfernen. Noch ein bisschen länger warten und sie wäre an einer Sepsis gestorben. Das nächste Mädel war zwei Jahre alt, dauerhitzig...ihre Gebärmutter war knallerot, voller zystischer Veränderungen, ebenfalls waren die Eierstöcke total zystisch. Das dritte 4 jährige Mädel hatte eine völlig unauffällige Gebärmutter (eigentlich), bis auf Tumore ganz unten in einem der Gebärmutterhörner. Die Eierstöcke waren völlig unaktiv. Meine Meinung zur Kastration hat sich von dem her auf jeden Fall so geändert, dass man nicht so lange warten sollte bis das Kaninchenmädel zu alt wird für eine OP, denn dann wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie diese OP nicht überstehen größer. Bei Verdacht auf Veränderungen würde ich spätestens eine Kastra machen lassen. Natürlich ist das ein großer Eingriff, ebenso kann eine intensive Pflege hinterher nötig sein, aber wenn dir einmal ein Kaninchenmädel wegen einer unerkannten Pyometra im Arm an Sepsis stirbt denkst du anders darüber. Vor einem Jahr war es so bei mir. Das Kaninchenmädel war noch keine 2 und eine Sektion brachte das Übel zum Vorschein.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Vielen lieben Dank für deine Ausführungen! Ich möchte meine Kleine auch auf gar keinen Fall wegen sowas verlieren und bin gerne zu allem bereit, habe aber trotzdem Angst, dass die Narkose schief geht... Darum hole ich mir eure Erfahrungen ein und will dann in Rücksprache mit den Ärzten entscheiden. Deine Kaninchen haben alles gut überlebt? Wie ging es ihnen in den Wochen danach?
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| Meine Mädels haben die OP alle gut überstanden. Bei der 4-jährigen war alles nicht so einfach, da das Gewebe bei ihr schon ziemlich "brüchig" ist und sie übergewichtig ist. Bei ihr hätte es zu einer Fettgewebsnekrose kommen können. Kam es aber zum Glück nicht. Trotzdem hatte sie nach ein paar Tage nochmal eine kritische Zeit, denn sie fiel nochmal in Untertemperatur. Da ich meine Mädels aber alle die ersten 3 Tage in einem Zimmerkäfig mit enger Überwachung ließ (auch um sich zwangszuschonen) und dann erstmal bis zum 10 Tag postOP in einem Krankengehege konnte ich sie gut überwachen bevor sie wieder in die Gruppe ziehen durften. Wichtig ist halt, dass man für hinterher Schmerzmittel gibt, sie die ersten ca 24h regelmäßig anfüttert, damit sie auf den Geschmack kommen wieder selbst zu fressen und die Körpertemperatur im Blick hat.
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| Guten Abend zusammen, gestern Vormittag wurde nun meine Kleine Romy operiert. Es verlief soweit gut und sie hat auch schon einiges gegessen und sehr viel getrunken. Sie hat ebenso schon Urin abgesetzt, aber noch nicht gekörter. Jetzt halte ich Nachtwache und beobachte die Temperatur der Kleinen, damit ich schnell reagieren kann, falls etwas sein sollte. Ich hatte riesige Angst vor der Narkose und der OP! Aber sie ist relativ fit und nimmt ihr Lieblingsgericht Kohlblätter gerne an. Ein paar Haferstängel waren auch schon dabei. In ein paar Stunden werde ich ihr Schmerzmittel geben. Mache ich alles richtig? Habt ihr noch Tipps? Viele liebe Grüße
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| Du machst alles richtig. Wichtig ist das Schmerzmittel, damit sie frisst. Wenn sie richtig wach ist, brauchst du keine Temperatur mehr messen. Es sei denn, sie kommt dir komisch vor. Ansonsten lass sie machen, sie weiß was gut für sie ist.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Hallo und vielen lieben Dank für deine Antwort! Meiner Kleinen geht es schon wieder ziemlich gut soweit. Futtert viel und ist munter. Die OP ist heute 5 Tage her und Romy macht immer wieder das Pflaster ab. Wahrscheinlich kann man es auch einfach lassen, weil die Wunde gut verheilt. Ab wann kann ich für Romy wieder Streu und Stroh nutzen als Toilette? Wann habt ihr eure Kaninchen wieder zum Partner gelassen? Ich habe Romy bereits zu Bud zurückgesetzt und als er sie sehr viel gejagt hat, beschlossen dem Ganzen Zusammenführen noch etwas Zeit zu geben, bevor die Wunde reißt etc. Was denkt ihr, wie ich dahingehend am besten vorgehe? Lieben Gruß und ich freue mich über eure Antworten! Fröhliche Ostern 🐰
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| Ich habe meine nie getrennt und auch sonst nichts verändert. Streu, Stroh, Holzpellets, alles blieb wie immer. Alles andere ist auch nicht nötig, erstens ist die Wunde genäht/getackert und die ersten 1-2 Tage Pflaster , danach ist eh alles dicht, da passiert nichts mehr.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Ich hab meine Kaninchen ab dem 3. Tag erst aus dem Krankenkäfig raus in ein kleineres Gehege mit ruhigem Partnertier. Ab dem 10. Tag durften meine wieder ganz normal raus. Aber ich bin da auch vorsichtig und möchte nichts riskieren. Einstreu und Heu drüber hab ich allerdings durchgehend benützt, aber meine hatten fast alle Bodies an. Aber nach 5 Tagen ist die Wunde ja normal auch schon reizfrei und trocken, da sollte nichts mehr passieren.
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| Dankeschön für eure Antworten. Ich hatte mich erstmal an das gehalten, was der Tierarzt mir gesagt hat, aber dann kann ich die Kleine ja aus der Einzelhaft entlassen und sie zu ihrem Partner setzen ![]()
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| Stichworte |
| blase, blut, gebärmutter, urin, uterus |
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