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Hitzige Häsinnen treiben mich noch in den WahnsinnHallo ![]() Ich weiss ja das so langsam der Frühling beginnt aber mit so einer extremen hitzigkeit hab ich nicht gerechnet. Normalerweise war meine Häsin immer zwei Tage hitzig und dan war erstmal wieder ruhe. Im Moment ist es halt wirklich sehr extrem. Es wird mit Urin gespritzt und gerammelt was das Zeug hält. Nichtmal mein Fuss blieb heute verschont von einen ihrer Rammelversuche. Bespritzt wird alles! Mein Kastrat ist mehr gelb als alles andere und er muss jeden Tag ne Menge Fell lassen. Untenrum sieht Madame aus wie ne aufgeplatze Pflaume. Ist das in diesen Rahmen denn noch normal? Die arme Maus kommt gar nicht zur ruhe und läuft quitschend durch die Gegend. Ihr Urin gespritze stört mich nicht und der Kastrat muss wohl leider auch dadurch Kann ich sie irgendwie beruhigen? Sie tut mir arg leid so aufgekratzt wie sie schon seit knapp zwei Wochen ist. Dachte an beruhigende Kräuter die sie vielleicht etwas entspannen lassen. Ein paar Tipps wären im Moment sehr hilfreich Sie deswegen kastrieren zu lassen kommt gar nicht in frage solange es nicht medizinisch Notwendig ist.
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| Oh ja, das kenn ich, Lotta hat Piet gar nicht mehr in Ruhe gelassen und der arme Kerl hat bis zum Himmel gestunken. Wenn sie dann mal zwei Sekunden von ihm abgelassen hat, wurde wie wild gebuddelt. Mein TA hat ihr Gestagen gespritzt und seitdem ist es besser, kein Urin mehr überall und Piet darf sich wieder bewegen, ohne angesprungen zu werden. ![]()
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| Danke für deine Antwort. Ich will ihr nur ungerne deswegen ein Medikament spritzen lassen. Viel lieber möchte ich sie natürlich unterstützen damit sie sich etwas beruhigt. Sie scheint schon sehr verzweifelt zu sein wenn sogar mein Fuss dran glauben muss. Ich kenne mich leider nicht so gut mit Kräutern aus die in dieser Situation vielleicht unterstützend gegeben werden können und hoffe das hier vielleicht jemand ein paar Tipps für mich hat. An etwas homöopathisches hatte ich auch schon gedacht aber auch hier fehlt mir die Erfahrung.
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| Da sie ihre natürliche Lebensweise nicht ausleben kann, nämlich sich zu vermehren, wäre eine Kastration auch medizinisch vertretbar. Sie leidet ja auch unter der Hitze. Auch gibt es Hinweise, dass regelmäßig hitzige Häsinnen ohne Nachwuchs vermehrt zu bösartigen Gebärmuttertumoren neigen. Nachdem ich mal eine Häsin mit einer schwer veränderten GB hatte, obwohl sie noch nicht einmal ein Jahr alt war, lasse ich alle Häsinnen mit 1-2 Jahren, je nach Größe, kastrieren.
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| Die kleine ist erst 7 Monate alt und ich finde es schon arg früh sie kastrieren zu lassen. Hätte ehrlich gesagt auch sehr Angst sie zu verlieren. Sie hat untenrum eine Missbildung und es ist leider nicht klar in wie weit es auch ihre inneren Organe betrifft. Deshalb möchte ich gerne schauen ob es erstmal möglich ist sie anders zu unterstützen.
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| Nach der Erfahrung mit meiner Maus bin ich ehrlich gesagt auch für eine Kastration von Weibchen. Meine Maus war ständig aggressiv und mehrmals scheinschwanger in kurzer Zeit, sie kam auch gar nicht mehr zur Ruhe. Bei einer Ultraschalluntersuchung konnte man nichts auffälliges feststellen und keiner dachte, daß es medizinisch notwendig ist. Und trotzdem: bei der Kastration von ihr kam heraus, daß ihre Gebärmutter bereits entzündet war! Mäusle war übrigens sieben Monate, als der erste Kastratermin stand; letztendlich kastriert wurde sie dann mit acht Monaten. Der TA, der die Kastra durchgeführt hat, hatte wegen ihrem Alter keine Bedenken, weil sie sowohl vom Verhalten als auch vom Körperbau her schon sehr erwachsen wirkte. Wenn Deine Häsin so dermaßen hitzig ist, würde ich zumindest mal eine Ultraschalluntersuchung machen lassen, um wenigstens halbwegs beruhigt sein zu können. Ansonsten fällt mir eigentlich nur Kamille ein, die allgemein beruhigend wirken soll (hat bei meiner Maus aber auch nix gebracht). Was hat sie denn für eine Missbildung?
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| Als ich sie damals aus sehr schlechter Haltung geholt habe war sie sehr krank. Syphillis, Blasenentzündungen, Magen Darm Probleme und abgemagert bis auf die Knochen. Es ist nicht ganz klar ob es folgen der Erkrankung sind oder ob sie so schon geboren ist. Sie sieht halt untenrum sehr komisch aus und ich habe bei einer Häsin sowas noch nie gesehen. Sie besitzt zb auch keine geschlechtsecken und hat zwei grosse hubel neben ihrem Geschlecht. Ultraschall, Röntgenbild ist alles schon gemacht worden. Ich muss dazu sagen das die Tierklinik für'n a.... war und ich bei 4 verschiedenen Tierärzten immer noch nicht sicher sein kann was genau sie hat. Es geht ihr soweit gut und sie hat sich ganz toll entwickelt aber das sie jetzt so extrem hitzig ist bereitet mir schon etwas sorgen.
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Und das weißt Du aus Deiner langjährigen Erfahrung? ![]()
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| Nop aus Erfahrung kann ich nicht sprechen, hab mich nur viel zu dem Thema Eingelsen. Ehrlich gesagt unterscheide ich auch nicht zwischen Rammlern und Weibchen, beide müssen doch unter dem gleichen Druck leiden wen sie nicht kastriert sind. Ich hab einiges zu diesem Thema gelesen Pro und Contras abgewogen, für mich ist die Weibchen Kastration ehrlich gesagt nachvollziehbar. Ich lese mich durch viele Beiträge einfach still durch und viele Weibchen scheinen unter ständiger Hitzigkeit zu leiden und oft wird berichtet das man dann während der Kastration an der Gebärmutter Veränderungen feststellen konnte. Ich stelle mir aber auch immer die Frage warum eine Kastration, auch die Frühkastration bei Rammlern völlig ok sein soll während die Weibchen Kastration so umstritten ist?! Klar hat die OP ein größeres Risiko, aber in Fachkundigen Händen sollte das doch mittlerweile auch Routine sein?! Ich finde mit Erfahrung hat das weniger zu tun, ist nur meine Meinung. Ich bin auch gegen Nachwuchs in den eignen Vier Wänden von Kaninchen wen man keine Zucht betreibt und das obwohl ich keinerlei Erfahrung damit gemacht habe...
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| Rescue tropfen habe ich sogar noch zu Hause. Werde die morgen mal auf ihre geliebten apfelchips tropfen.
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Die Weibchenkastration ist ein großer Eingriff, keine Frage und die Narkose, die bei Kaninchen ja eh immer die Achillesferse ist, muss auch viel tiefer geführt werden. Da sollte man alle Vor-und Nachteile schon genau abwiegen und auch nicht zwingend vor dem Ende der Pubertät entscheiden. Wahrscheinlich stehen wir auch iwann vor dieser Frage, wenn unser "Krötel" so weitermacht und ich weiß noch nicht, wie ich mich entscheide... ![]()
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| http://www.kaninchenwiese.de/zickenalarm-und-weiberkram-warum-hitzigkeit-und-scheintraechtigkeit-keine-krankheiten-sind/ Ich habe das zufällig gelesen und beschäftige mich derzeit auch mit dem Thema, da meine kleine Fanta den kommenden Frühling auslebt. Der Artikel beinhaltet unter anderem natürliche Mittel die man ausprobieren kann. Man kann auch oft lesen, dass eine OP meist gar nicht notwendig wäre und es eher eine Panikmache der Menschen ist. Ich selber bin auch hin und her gerissen bei diesem Thema....
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| Jessi p, Fanta ist ja mal ein sehr cooler Name für ne Häsin ;-) Danke dir für den Link, werde später mal durchlesen.
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Klar ist die Weibchen Kastration kein Zuckerschlecken und gehört VOR und NACH der OP in Erfahrene Hände...Ich finde es aber nicht verwerflich wen jemand seine Weibchen vorsorglich kastrieren lässt. Hab von vielen Haltern in verschiedenen Foren die Problematik von Hitzigen und SSW Kaninchen durchgelesen und kann es nachvollziehen wen sich jemand dazu entschließt seine Weiblichen Kaninchen nach Abschluss der Pubertät kastrieren zu lassen. Übrigens hatte meine TÄ mir auch erklärt das kein verantwortungsbewusster Arzt ein gesundes Weibliches Kaninchen das noch in der Pubertät steckt kastrieren würde. Erst ab dem ersten Lebensjahr, bei den Riesen ab anderthalb Jahren würde man den Eingriff wen erwünscht durchziehen. Bei FINDIK standen wir damals noch recht am Anfang ob wir sie irgendwann kastrieren lassen würden, für mich war eigentlich klar das ich sie nachdem sie ihre Pubertät überstanden hätte mit anderthalb Jahren kastrieren lassen hätte. Ob es tatsächlich dazu gekommen wäre weiß ich heute nicht aber ich war zumindest damals entschlossen es tun zu lassen, auch nach einem Beratungsgespräch mit meiner T.Ärztin waren wir uns einig uns nach einem Jahr wieder Zusammen zu setzten.
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, auch dürften manche Vögel leicht genervt sein, wenn sie mal wieder von einer hyperaktiven und schlecht gelaunten Luna vertrieben werden, gleichwohl habe und hatte ich nie das Gefühl, dass irgendeines der Nins, einerlei, ob Kastrat oder fortpflanzungsfähiges Mädel, unter ihren Trieben leiden, und ich habe immerhin schon seit den späten 70ern Kaninchen...Leiden tun allenfalls wir, weil urinspritzende, buddelwütige und sich jagende bzw. berammelnde Kaninchen nicht wirklich in unsere in einem Anfall von Frühjahrsputz gewienerte Wohnungen oder in unsere liebevoll gehegten und gepflegten Gärten passen... Wenn ein Kaninchen tatsächlich Gebärmutterveränderungen zeigt, ist eine Kastration richtig und sinnvoll, auch kann ich verstehen, dass man, wenn man schon das Pech hatte, Kaninchen mit Gebärmutterveränderungen zu haben, prophylaktisch tätig wird, wenngleich ich bislang, bei immerhin schon 19 Kaninchen, die ich im Laufe der Zeit verabschieden musste, noch nie eines wegen Gebärmutterveränderungen verloren habe, durchaus aber schon einen Rammler bei einer Kastration. Und wenn ich das Zitat:
![]() Bei unseren Nins lässt sich jedenfalls der alljährliche Frühjahrswahnsinn ganz gut ertragen, wenn man das Gehege mit Bergen voll Ästen überhäuft - Stöcken durchbeißen ist ein wunderbares Mittel, um sich abzureagieren - , ab und an mal was rumliegen lässt, das durch die Gegend geworfen werden kann - unser Rufus kann sich stundenlang damit beschäftigen, vergessene Eimer, zur Bepflanzung gerichtete Blumentöpfe, Gartenwerkzeug etc. durch den Garten zu werfen/zu tragen, und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob meine Lieblingsgartenschere "dank" Ehemann, Kindern oder Rufus unauffindbar ist -, ihnen genügend Möglichkeit zum buddeln gibt, und vor allem dafür sorgt, dass sie viiiiiiel Platz haben, um sich auch mal aus dem Weg zu gehen.
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| Diabi: klingt einleuchtend und würde sogar meine Meinung in Frage stellen ob die Weibchen zwangsläufig Frustriert durch das leben laufen Vielleicht habe ich auch einfach nur die Berichte mit den Problematischen Erfahrungsberichten zu dieser Thematik gelesen und außer acht gelassen das zufriedene Halter meist gar nicht erwähnen müssen das es ihren Weibchen auch so gut geht Jeder kennt sein Kaninchen am besten und wird wohl nach Situation zum Wohle seiner Tiere entscheiden. Ich wollte hier auch keine Diskussion entfachten ![]() Kann es nur verstehen wen Leute sich für die Weibchen Kastration entscheiden auch wen es nur vorbeugend gemacht wird.
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| @ Jayjay: Jetzt fühle ich mich aber geschmeichelt... ![]() Aber Du hast Recht, man liest naturgemäß immer viel häufiger von Problemen und Dingen, die schief gehen, als davon, wenn etwas gut läuft, nicht nur Kaninchen betreffend... doch gerade deshalb finde ich es auch wichtig, möglichst viele Argumente und Erfahrungen auszutauschen, mag das dann auch in Diskussionen ausarten, denn wenn man sich nur auf eine Informationsquelle verlässt (*wink* z.B. an diverse Tierärzte, die damals meinen Rico einschläfern wollten, der dann noch weitere 9 Jahre gesund und munter lebte, mich bei der Myxo falsch berieten, von RHD keine Ahnung hatten, usw.usf.), entscheidet man sich mitunter für das falsche... Die Entscheidung muss letzten Endes jeder selbst treffen, aber es ist immer gut, wenn sich diese dann auf möglichst viele Informationen und Erfahrungen stützt.
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