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Blähungen/Aufgasung - wieviel Kot ist normal? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By flyrider
  • 1 Post By CindyH

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Ninchen
 
Registriert seit: 23.12.2017
Beiträge: 7
Superzuppi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.02.2018, 12:36

Blähungen/Aufgasung - wieviel Kot ist normal?


Hallo zusammen,

ich bin neu hier. Ich brauch mal eure Hilfe. Ich habe verschiedene Fragen.
Versuche alles so kurz wie möglich aber ausführlich zu schildern.

Fluffy lebt draußen in einem großen Gehege. Sie bekommt täglich Frischfutter und auch getrocknete Kräuter, Blätter und Co. Gestern saß sie morgens völlig untypisch in der Ecke und kam nicht angekoppelt. Gefressen hat sie auch nichts. Nachmittags sind wir zum TA weil der zustand als schlechter wurde. Sie wurde geröntgt. Dabei wurde eine aufgasung/Blähungen festgestellt. Sie war stark unterkühlt. Sie bekam warme Infusionen, Schmerzmittel und was gegen die Blähung.

Zu hause sollen wir Rotlicht geben, also Hase auch nach drinnen holen und alle paar Stunden zufüttern mit Brei (vom TA bekommen) und darauf achten, daß sie frisst.
Dann auch weiterhin Schmerzmittel und das Zeug gegen Blähungen geben.

Als wir daheim waren haben wir ihr jede Menge Heu (mag sie aber in der Regel nicht so gern) getrocknete Weidenblätter, Brennesselblätter, Haselnussblätter gegeben. Davon hat sie auch selbstständig angefangen welche wegzuknuspern. Nicht in Mengen, aber wenigstens ein paar. Frischfutter haben wir bis auf Petersilie und Basilikum keins gegeben. Sie ist auch durch den Auslauf gehoppelt und nach ein paar Stunden hat sie sich seitlich hingeschmissen, bzw fast auf den Rücken gelegt und Beine nach oben gestreckt. Ist das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen. Im Internet lese ich immer nur, daß das ein Zeichen der Entspannung ist??? oder kann das auch durch stress ausgelöst werden/ schmerzen? Zusätzlich putzt sie sich relativ häufig. Gutes Zeichen oder ebenfalls STreß? Ich kann es leider nicht deuten, da wir das noch nie hatten, daß es ihr so schlecht ging.
Die Nacht hat sie ganz gut überstanden. Allerdings sind seit gestern Abend (12 Stunden) ungefähr nur 20 Knittel im Käfig. Langt das oder ist das zu wenig. Nicht das sie noch Verstopfung oder so hat.

Habt ihr ne Idee was ich ihr noch so zu fressen geben kann was nicht bläht. Sie liebt Kohlrabiblätter und Wirsing, aber das fällt ja aus. Wie schauts mit Äpfel, Karotte oder Paprika aus?

Nächster Punkt ist, wenn es ihr besser geht, was mach ich mit ihr? Kann ich sie denn wieder raus zu ihrem Partner setzten? Oder bekommt sie nen Temperaturschock?
Oder soll ich ihren Partner ebenfalls reinholen und dann warten bis es wieder wärmer wird und dann beide raussetzen? Ich hatte schon überlegt, wenn es ihr gut geht, die Heizung im Zimmer auszumachen, dann Fenster auf, bis wir wieder auf 10 Grad sind und wenn es draußen nicht gerade 0 Grad sind wieder rauszusetzen???
Oder hat sie nach ein paar Tagen schon kein Winterfell mehr, so daß ich sie auf gar keinen Fall raussetzen kann?

Vielen Dank schon jetzt für eure Antworten. Natürlich passiert sowas immer am WE, daß man nicht jederzeit einen Arzt erreichen kann.

LG Silke



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Benutzerbild von flyrider
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 16.10.2014
Beiträge: 693
flyrider befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.02.2018, 15:14

Ich würde den Partner erstmal mit reinholen, evtl. in ein kühleres Zimmer, in zwei Tagen passiert da felltechnisch sicher nix.
Kohlrabiblätter kannst du, denke ich geben, die blähen eigentlich nicht. Falls du an Weidenzweige und getrocknete Eichenblätter(hängen teilweise noch am Baum) ran kommst, die hat unsere Millie damals nach der Aufgasung als erstes gefressen....
Toitoitoi!



marinahexe likes this.

Gesperrt
 
Registriert seit: 24.06.2017
Beiträge: 801
CindyH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.02.2018, 15:45

Du mußt allerdings auch nicht alles frische Futter weglassen.
Ich hab es bei meinem Verdauungspatienten immer so gehalten, daß er (bis auf Kohl) fressen durfte, was er wollte, Hauptsache er frisst wieder. Da vertraue ich auch immer sehr viel auf den Instinkt der Tiere, welcher eigentlich gut funktioniert, wenn sie sonst auch viel Auswahl an Frischem zur Verfügung haben.

Das auf die Seite schmeißen kann ebensogut ein Zeichen der Entspannung wie auch der Erschöpfung / Schmerzen sein. Mein Patient machte dies bei Bauchschmerzen nämlich auch immer, allerdings kannte ich ihn mittlerweile schon so gut, daß ich es einschätzen konnte, ob er sich nun wohl fühlt oder Bauchweh hat.
Ich hab dann übrigens immer sein Bäuchle massiert, das hat sehr gut geholfen.

Dasselbe ist es mitm putzen, es kann sowohl das eine wie das andere heißen, denn auch dies kenne ich als normales Verhalten einerseits und andererseits als nervöses Verhalten. Wenn eine Verstopfung vorhanden war, hat sich meiner ständig am Hintern geputzt.

Das Mittel gegen Blähungen heißt Dimeticon?

Ob jetzt 20 Köttel für 12 Stunden wenig sind oder nicht, kann man nicht pauschal sagen; dazu müßte man erst wissen, was sie sonst in dem Zeitraum köttelt und außerdem verändert sich die Menge auch je nachdem, was gefressen wurde.
Da sie eine Aufgasung hatte und dementsprechend wenig gefressen hat, sind wenige Köttel auch normal.
Viel wichtiger ist zu wissen, wie diese Köttel aussehen - sind sie normal geformt und weich? Oder sind es kleine harte?


Edit: Äpfel sind übrigens gut für die Verdauung, sofern sie das schon gewöhnt ist und es nicht in Massen gegeben wird.



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Ninchen
 
Registriert seit: 23.12.2017
Beiträge: 7
Superzuppi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.02.2018, 18:13

Hallo zusammen,

ihr gehts zum Glück wieder besser. Fressen geht auch schon ganz gut.
Sie soll noch bis morgen drin bleiben und darf dann wieder raus, laut Aussage des Arztes.

Jetzt brauche ich eure Hilfe. Laut Tierarzt passiert da nichts wenn ich sie wieder raus setze.
Aber ich habe schon so viele andere Meinungen geört und mir ist bei dem Gedanken auch nicht so wohl. Wir würden den Raum wo sie grad drin ist heute schonmal runterkühlen auf 15 Grad oder so und morgen noch weiter mit Fenster auf und dann raussetzen. Und nachts dann schauen, daß ich sie in den etwas wärmeren Stall einsperre bis morgens.

Die andere Option wäre den Partner hochzuholen und beide bis Mai drin zu lassen. Wobei das echt umständlich wäre. Aber ich will ja nur das beste. Aber auch er muss ja erstmal an die Temperatur drinne gewöhnt werden.

Was meint ihr?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.02.2018, 18:31

Wie sind die Außentemperaturen nachts bei euch? Sie war jetzt 2 Tage drin? Das macht nichts, raus mit ihr!




Benutzerbild von marielu
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 141
marielu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2018, 19:46

AW


Der Temperaturunterschied sollte kein Problem sein, ich musste meine Kaninchen auch schon bei kalten Aussentemperaturen reinholen, habe sie dann auf Empfehlung eines vertrauenswürdigen, gut geschulten Tierarztes wieder rausgesetzt - nichts passiert.
Tipp: Hol dir aus der Apotheke Sab Simplex. Das hat eine rein physiologische Wirkung. Wenn sie mal wieder Anzeichen für eine Aufgasung zeigt, kannst du ihr vor dem Tierarztbesuch noch 1-2 ml davon geben um das Risiko zu senken. Das kannst du auch gut in Päppelbrei mischen oder zur Fütterung.

LG




Ninchen
 
Registriert seit: 23.12.2017
Beiträge: 7
Superzuppi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2018, 22:48

Danke an euch alle.

Wir haben uns jetzt erstmal entschieden beide oben zu behalten.
Dem andern Hasen ging es dann auf einmal auch nicht mehr so gut.
Drinnen haben wir sie besser im Blick. Es ist ja zum Glück nicht mehr so lang bis es warm wird.



 
 
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