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Chron. KaninchensyphilisHuhu, ich wollte fragen, ob hier jemand damit Erfahrung hat? Ich habe einen fast 3 Jahre alten Kastraten, der damals ca mit 6-7 Monaten erkrankt ist. Er ist von klein auf bei mir und war vorher immer unauffällig. In der Pubertät hat er sich dann an seiner damaligen Partnerin ausgetobt, diese war auch symptomfrei, aber ab da wurde er krank. Sein Geschlechtsteil ist angeschwollen, er hat sich angepinkelt und zuerst stand im Verdacht Penisentzündung oder Blasenentzündung. Er wurde damals mehrmals mit Baytril behandelt was keine wirkliche Besserung gebracht hatte. Er hat zusätzlich angefangen manchmal zu Pfeifen beim Atmen und ich hatte irgendwo gelesen dass dies bei Kaninchensyphilis wohl auch manchmal der Fall ist. Er hatte aber nie diese ganz klassischen Symptome, keine Krusten im Gesicht und auch im Geschlechtsbereich war es nicht extrem, eben lediglich geschwollen so dass er sich dadurch immer anpinkelte. Er wurde dann damals auf Verdacht, mit Duphamox behandelt und es hat sofort angeschlagen. Seither hat er ca alle 6-8 Monate einen Schub und benötigt wieder Duphamox bzw die beiden letzten Male war es ein anderes Mittel (irgendwas mit S?) weil Duphamox laut meiner Tierärztin nicht mehr erhältlich ist. Das neue Mittel ist noch dickflüssiger und lässt sich echt schwer spritzen, der Vorteil ist, es muss nur alle 2 Tage gespritzt werden und wirkt genauso gut. Weiß jemand warum man Duphamox nicht mehr bekommt? Nun habe ich aber gelesen dass diese Mittel auch Schäden verursachen und überwiegend lese ich, dass bei den meisten Kaninchen eine einmalige Behandlung ausreicht. Und mein Kleiner hatte nun gerade die 4. Behandlung in 2 Jahren. Gibt es nicht irgendwelche Alternativen? Wird das nun so weiter gehen und wie schädlich ist es, wenn dass nun im halben Jahr Rhythmus gespritzt werden muss? Und was könnte es sonst noch sein, wenn es doch nicht Syphilis ist? Auch seine jetzige Partnerin ist symptomfrei, eine Ansteckung gab es also nicht. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp ![]()
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| Also meine Tierärztin hat "Verdacht auf Syphilis" im PC stehen, weil eben die Symptome nicht so eindeutig sind, aber da nur das Duphamox geholfen hat und die Schwellung daraufhin zurück gegangen ist, bin ich jetzt eigentlich davon ausgegangen, dass es das ist, bzw überlege ich, was es ansonsten sein könnte? Und warum es in ca halbjährlichen Schüben verläuft? Ich hatte mal gelesen dass wenn Syphilis zu lange unbehandelt bleibt, oder falsch behandelt wird, es eben chronisch bleibt und in Schüben verläuft, hatte aber bisher von keinem solchen chronischen Fall gelesen, weil scheinbar bei den meisten eben eine einmalige Behandlung ausreicht. Aber danke für den Tipp mit der Tierärztin in Berlin, dann werde ich dort mal hinschreiben. Ist Jenny auch hier im Forum? Im KSF kann ich mich leider nicht erneut registrieren, hatte dort jahrelang einen Account, habe diesen löschen lassen, und darf mich nun nicht erneut anmelden, warum auch immer^^
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| Ok, deshalb hab ich Dich da nicht mehr gelesen. ![]() Bist Du bei FB? Jenny ist dort unter Jenny Wunderlich angemeldet. Ich kenne eigentlich auch nur Fälle, wo nach einmaliger Behandlung gut war. Jenny hat Horst und Helmut in schlimmem Zustand übernommen und in den letzten 3 Jahren (?) sicherlich einiges gelernt. Ich hab den Thread aber nicht weiter verfolgt und weiß nicht, was in der Zwischenzeit so alles passiert ist. Ansonsten würde ich wirklich Frau Dr. Ewringmann anschreiben.
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| Ok danke, habe Jenny bei FB mal angeschrieben, vielleicht hat sie ja auch noch einen Tipp ![]() Irgendwie ist Shiny generell so angeschlagen seit das alles begonnen hat. Er hat auch einen nicht durchlässigen Tränenkanal, somit ein chron. tränendes Auge, auch damit ist er ständig in Behandlung. Dann sind ihm die unteren Beiden Zähne ausgefallen, er hatte sonst nie Probleme mit den Zähnen. Milbenbefall hat er auch gerade, seit nun eben der letzte Schub war. Er lässt immer alles so brav über sich ergehen und ist trotzdem ein kleiner fröhlicher Kerl, aber ich habe echt bedenken ob das auf dauer so gut geht mit den regelmäßigen Medikamenten.
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