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Hilfe! Unerklärliche Schmerzen - Zahnprobleme?! auf Kaninchen Forum

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  • 3 Post By gerti
  • 1 Post By abigail89

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Benutzerbild von Lottekarotte
Ninchen
 
Registriert seit: 20.01.2018
Beiträge: 6
Lottekarotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2018, 14:24

Hilfe! Unerklärliche Schmerzen - Zahnprobleme?!


Hallo, ich bin neu hier im Forum und war bis jetzt immer nur stille Mitleserin.
Ich habe seit letzte Woche ein Problem mit meiner Kaninchendame Lotte und hoffe, dass ihr Tipps für mich habt.

Am besten erstmal zu ihrer Krankengeschichte (Achtung, jetzt wird’s länger):
Letzte Woche Mittwoch ist mir das erste mal aufgefallen, dass es ihr nicht gut ging. Sie saß allein im Flur ( und nicht wie sonst im Wohnzimmer) und hat den Bauch auf den Boden gedrückt. In der Nacht hat sie ihr Fressen nicht angerührt und saß die ganze Nacht nur an einem Platz in ihrem Käfig. Die Köttel waren klein, wenig und auch wirklich hart.

Donnerstag war dann die TÄ da und hat sie untersucht. Der Magen war leer und nicht aufgegast. Wäre wohl eine Magenverstimmung.
Sie hat Schmerzmittel, eine Infusion mit Vit. B und Emeprid bekommen. Zu Hause sollte ich Emeprid, Herbi Colan und Pro Pre Bac bekommen und sollte sie päppeln. Außerdem hat sie noch Sab Simplex bekommen. Die nächsten Tage wurde es nicht wirklich besser, sie war oft in ihrem Käfig, wollte nicht so recht raus kommen. Außer ein paar Löwenzahnblätter wollte sie nichts fressen. Geköttelt hat sie durch das päppeln wieder relativ normal.

Letzten Samstag Abend bin ich dann zur Tierklinik gefahren, weil sie wirklich nicht gut aussah und ich das Gefühl hatte sie hat Schmerzen. Dort wurden Spitzen an den Zähnen festgestellt. Der Bauch wurde geröntgt, alles ok. Magen leer, keine Aufgasung.
Sie hat Schmerzmittel und eine Infusion bekommen. Zu Hause sollte ich weiter Metacam geben.

Diesen Montag wurden ihr dann unter Narkose die Backen- und Schneidezähne gekürzt, ihr Bauch wurde nochmal geröntgt. Soweit war alles i.O.
Ich sollte die nächsten Tage vorsorglich noch Metacam geben.
Als ich wieder zu Hause war, ist sie sofort in den Käfig und hat genüsslich die halbe Raufe Heu und ein bisschen Trockenfutter (getreidefrei, bekommt sie im Winter dazu gefüttert) gemümmelt. Ich hatte mich schon gefreut und dachte alles überstanden. Sie köttelr auch wieder normal sobald oben genug rein kommt.

Mit Schmerzmittel frisst sie deutlich besser und auch mit mehr Appetit. Sie frisst so fast schon wieder alles und es wird jeden Tag etwas besser. Dann wirkt sie auch wacher und springt rum. Trotzdem ist sie immer noch nicht ganz so wie ich sie kenne. Früher hat sie stundenlang energisch an Ästen rumgekaut, das macht sie jetzt gar nicht mehr.

Sobald die Wirkung des Schmerzmittels etwas nachlässt, frisst sie das Futter nur mäkelig. Sie wirkt ohne Schmerzmittel generell auch nicht so fit und hoppelt nicht so freudig darum.

Ich dachte erst, ihr tut das Mäulchen noch etwas weh und das gibt sich mit der Zeit. Aber nun ist es ja doch schon eine ganz schön lange Zeit. Können das wirklich immer noch die Zähne sein? Ich habe schon überlegt, ob ihr der Rachen oder das Zahnfleisch weh tut oder ob sie irgendeine Entzündung haben könnte. Es wird zwar jeden Tag etwas besser, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das so lang dauert, bis sie ohne Medikamente normal frisst. Habt ihr vielleicht schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht?

Nächste Woche soll ich nochmal zum TA, um sie untersuchen zu lassen. Hat jemand noch andere Ideen außer:
- Kopf röntgen
- Blutwerte kontrollieren
- ...

Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen, denn so langsam bin ich ratlos.



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2018, 15:32

Was du dir angewöhnen solltest ist, bei "auffälligen" Tieren regelmäßig die Körpertemperatur zu messen und das Körpergewicht zu wiegen. So hast du einen Überblick wie es dem Kreislauf geht und ob das Tier frisst, bzw. stetig an Gewicht verliert.
Evtl. solltest du den Kot auf Parasiten und Kokzidien untersuchen lassen, denn auch das schlägt auf den Appetit.



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Benutzerbild von Einhorn09
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.05.2015
Beiträge: 5.570
Einhorn09 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2018, 15:44

Ich würde auch die Wirbelsäule in den Bereichen Röntgen lassen, die auf dem Röbi vom Bauch nicht einsehbar waren, evtl hat sie daher rührende Schmerzen. Oder evtl eine beginnende Arthrose, fehlstellungen und Co führen auch zu Schmerzen. Aber wichtig ist wie du schon geschrieben Hast, ein großes Blutbild.



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Benutzerbild von abigail89
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.06.2013
Beiträge: 3.693
abigail89 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
abigail89 eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 22.01.2018, 00:03

Bei Schmerzen fällt mir bei Kaninchenmädels auch mal die Gebärmutter ein. Oder auch mal die Blase



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Benutzerbild von JayJay61
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.01.2018
Beiträge: 452
JayJay61 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.01.2018, 08:59

Die Kleine hat anscheinend einen größeren Eingriff hinter sich, davor hatte sie schmerzen gelitten. Mittlerweile frisst sie wieder und köttelt auch normal? Für mich hört sich das einfach nach einem Kaninchen an das etwas länger braucht um wieder wirklich zu Kräften zu kommen, wir Menschen müssen nach größeren Eingriffen auch erstmal Kräfte Sammeln und uns erholen. Das mit der Kotprobe solltest du in Angriff nehmen, gerade bei Immungeschwächten Kaninchen die auch ne weile unter Stress standen nehmen die Darmparasiten gerne überhand was das allgemein befinden auch trüben kann.

Eine Ferndiagnose ist aber nicht verlässlich, am besten du stellst die Kleine einem Erfahrenem TA vor...Das sie frisst und köttelt ist aber schonmal sehr gut...
Alles gute euch beiden.




Benutzerbild von Lottekarotte
Ninchen
 
Registriert seit: 20.01.2018
Beiträge: 6
Lottekarotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2018, 10:48

Danke für die Antworten!

Eine Kotprobe wurde direkt bei der Zahnuntersuchung gemacht, habe ich vergessen zu schreiben.
Da ist auch alles i.o., keine Hefen, kokzidien etc.

Ich war am Wochenende nochmal ohne sie da um Schmerzmittel zu holen und nachzufragen was ich machen kann. Die hat mir Rodi Care Appetit gegeben und meinte ich soll bis Sonntag metacam geben und ab Montag nur rodi care.

Mit dem Schmerzmittel ging es ihr das ganze Wochenende gut und sie hat mit Appetit gefressen, geköttelt und ist gehoppelt.

Gestern Abend ohne das Schmerzmittel war es schon schlechter, sie saß viel mehr im Käfig, hat schnell geatmet und viel weniger gefressen. Heute früh das gleiche, nur etwas Heu und nöhrengrün, den Rest ignoriert sie. Irgendwas tut ihr weh :/

Gehe heute nochmal hin und spreche den TA auf die Blase an




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2018, 11:42

Auch gründlich die Bauchorgane etc. abtasten lassen. Evtl. reagiert sie irgendwo mit Druckempfindlichkeit, spürbarem Tastbefund. Im Zweifel macht evtl. Röntgenganzkörperaufnahme Sinn.
Setzt sie normal Urin ab?



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Benutzerbild von Lottekarotte
Ninchen
 
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Lottekarotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2018, 12:10

In letzter Zeit sitzt sie auffallend häufig in ihrer Toilettenbox. Kot und Urin setzt sie dabei auf jeden Fall ab.
Ich bin mir nicht sicher, ob es kleinere Mengen Urin sind als sonst.

Da sie absolut Stubenrein ist und immer eine der beiden Boxen für Ihr Geschäft benutzt, ist mir aufgefallen, dass sie vor einigen Tagen mitten ins Streu neben ihr Häuschen gepiselt hat und auch auf dem Häusschen waren kleine Flecken. Manchmal dreht sie sich auch ganz ruckartig um und putzt sich dann.

Abtasten lasse ich sie dann auf jeden Fall auch nochmal, sofern sie das mitmacht. Sie benimmt sich wie eine irre beim TA. Und der wirkte das letzte mal leider schon echt ratlos.

Ich bin mir langsam auch nicht mehr sicher, ob ich nicht nur die Flöhe husten höre und ihr Verhalten überbewerte. Aber sie benimmt sich schon als ginge es ihr nicht sonderlich gut, besonders wenn sie im Käfig sitzt. Draußen ist sie komischerweise relativ munter... aber das heißt ja beim Kaninchen nicht viel




Geändert von Lottekarotte (23.01.2018 um 12:13 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2018, 12:23

Hat sie evtl. Blasenschlamm? Weißt Du, wie der Urin aussieht? Du könntest Sie einige Zeit in eine Transportbox oder einen Käfig setzen, ohne Einstreu. Schau dann zum Vergleich auf Kaninchenwiese.de, Urin- und Köttelkunde.





Benutzerbild von Lottekarotte
Ninchen
 
Registriert seit: 20.01.2018
Beiträge: 6
Lottekarotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2018, 13:06

Auf den beiden Röntgenbildern sah die Blase wohl normal aus. Blasenschlamm müsste man ja auf den Bildern sehen?

Wie der Urin aussieht weiß ich leider nicht. Das mit dem Käfig ohne Einstreu probiere ich aber mal.

Entzündungen (welcher Art auch immer) müsste man doch auch eigentlich durch die Werte im Blut erkennen oder?




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2018, 14:41

Entzündungen der Blase lassen sich mit einem Urin-Teststreifen erkennen. Im Blutbild lassen sich auch Krankheiten aufspüren.
Bei einer Blasenentzündung ist der Urinausgang gerötet und müffelt.



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Ninchen
 
Registriert seit: 20.01.2018
Beiträge: 6
Lottekarotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2018, 17:09

Um 17:00 Uhr habe ich einen Termin beim TA, hoffe dass mir endlich jemand sagen kann was die kleine hat.

Die halten mich bestimmt schon für bescheuert da



 
 
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