 | Ninchen | | Registriert seit: 20.01.2018
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Geschrieben am
20.01.2018, 10:45
| | | | Unerklärliche Schmerzen, Fressunlust - Zahnprobleme?! Hallo, ich bin neu hier im Forum und war bis jetzt immer nur stille Mitleserin.
Ich habe seit letzte Woche ein Problem mit meiner Kaninchendame Lotte und hoffe, dass ihr Tipps für mich habt.
Am besten erstmal zu ihrer Krankengeschichte (Achtung, jetzt wird’s länger):
Letzte Woche Mittwoch ist mir das erste mal aufgefallen, dass es ihr nicht gut ging. Sie saß allein im Flur ( und nicht wie sonst im Wohnzimmer) und hat den Bauch auf den Boden gedrückt. In der Nacht hat sie ihr Fressen nicht angerührt und saß die ganze Nacht nur an einem Platz in ihrem Käfig. Die Köttel waren klein, wenig und auch wirklich hart.
Donnerstag war dann die TÄ da und hat sie untersucht. Der Magen war leer und nicht aufgegast. Wäre wohl eine Magenverstimmung.
Sie hat Schmerzmittel, eine Infusion mit Vit. B und Emeprid bekommen. Zu Hause sollte ich Emeprid, Herbi Colan und Pro Pre Bac bekommen und sollte sie päppeln. Außerdem hat sie noch Sab Simplex bekommen. Die nächsten Tage wurde es nicht wirklich besser, sie war oft in ihrem Käfig, wollte nicht so recht raus kommen. Außer ein paar Löwenzahnblätter wollte sie nichts fressen. Geköttelt hat sie durch das päppeln wieder relativ normal.
Letzten Samstag Abend bin ich dann zur Tierklinik gefahren, weil sie wirklich nicht gut aussah und ich das Gefühl hatte sie hat Schmerzen. Dort wurden Spitzen an den Zähnen festgestellt. Der Bauch wurde geröntgt, alles ok. Magen leer, keine Aufgasung.
Sie hat Schmerzmittel und eine Infusion bekommen. Zu Hause sollte ich weiter Metacam geben.
Diesen Montag wurden ihr dann unter Narkose die Backen- und Schneidezähne gekürzt, ihr Bauch wurde nochmal geröntgt. Soweit war alles i.O.
Ich sollte die nächsten Tage vorsorglich noch Metacam geben.
Als ich wieder zu Hause war, ist sie sofort in den Käfig und hat genüsslich die halbe Raufe Heu und ein bisschen Trockenfutter (getreidefrei, bekommt sie im Winter dazu gefüttert) gemümmelt. Ich hatte mich schon gefreut und dachte alles überstanden.
Mit Schmerzmittel frisst sie deutlich besser und auch mit mehr Appetit. Sie frisst so fast schon wieder alles und es wird jeden Tag etwas besser. Dann wirkt sie auch wacher und springt rum. Trotzdem ist sie immer noch nicht ganz so wie ich sie kenne. Früher hat sie stundenlang energisch an Ästen rumgekaut, das macht sie jetzt gar nicht mehr.
Sobald die Wirkung des Schmerzmittels etwas nachlässt, frisst sie das Futter nur mäkelig. Sie wirkt ohne Schmerzmittel generell auch nicht so fit und hoppelt nicht so freudig darum.
Ich dachte erst, ihr tut das Mäulchen noch etwas weh und das gibt sich mit der Zeit. Aber nun ist es ja doch schon eine ganz schön lange Zeit. Können das wirklich immer noch die Zähne sein? Ich habe schon überlegt, ob ihr der Rachen oder das Zahnfleisch weh tut oder ob sie irgendeine Entzündung haben könnte. Es wird zwar jeden Tag etwas besser, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das so lang dauert, bis sie ohne Medikamente normal frisst. Habt ihr vielleicht schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht?
Nächste Woche soll ich nochmal zum TA, um sie untersuchen zu lassen. Hat jemand noch andere Ideen außer:
- Kopf röntgen
- Blutwerte kontrollieren
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Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen, denn so langsam bin ich ratlos.
Geändert von Lottekarotte (20.01.2018 um 15:03 Uhr).
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