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Trennung trotz seltsamer Umstände auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 29.12.2017
Beiträge: 2
DiePlüschNasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.12.2017, 11:21

Trennung trotz seltsamer Umstände


Hallo ihr Lieben,
Ich bin noch ziemlich unerfahren mit Kanichen. Das kam alles eher zufällig als ich ein Kaninchenjunges auf dem Nachhauseweg entdeckte. Ich versteckte ihn 3Tage vor meiner Mutter unterm Bett... Naja egal, letztendlich habe ich momentan 2 Kaninchen: Scotty, ich weiß nicht was er genau ist, tippe jedoch auf Farbzwerg und Narla ein 3/4Bartkaninchen. Narla ist daher etwas größer aber beide verstehen sich super

Es war zwar immer etwas kompliziert, da scotty durch die frühe Aussetztung und evt. frühe muttertrennung ein paar Knacks hat. Er ist andren gegenüber EXTREM schüchtern, alleine guckt er oft ziemlich verstört, er fürchtet sich vor essen was größer als 10 cm ist(Möhren,Gurken,Salat muss alles klein sein,sonst wird es angestarrt und Scotty stampft mit den Hinterläufen). Er rollt sich auch ziemilch oft durch das Gehege... . Er wurde früh kastriert und ist ziemlich unterwürfig. Kurz Narla hat die Höschen in der Konstellation an, es gab damit auch nie Streit.
Vor einiger Zeit ist Narla aber auf Wanderschaftt gegangen(ausgebrochen), sie kam zwar Tage später zurück aber baut nun ein Nest. Sie ist wahrscheinlich Trächtig, denn sie ist gereizt,liegt auf der Seite, ist runder geworden... Erstes Problem: Das ein wahrscheinlich Bartkaninchen Mix Wildkaninchen Junge... die könnten krank sein oder zahnprobleme haben. Zwei könnte ich noch aufnehmen, zwei würde meine Freundin nehmen, aber was wenn es mehr als 4 sind? Wo bekomme ich Abnehmer für die kleinen?

Zweites Problem: Soll ich Scotty von narla trennen. Er ist nicht dominant und zeigte noch nie Aggression. Er hat sogar als Narla ihr Riesen Nest baute, alles andere von der Etage gezerrt(Brücke,Knöpfe,Snackball...), auch wenn ich denke dass das eher unbewusst war. Ich denke er wäre keine Bedrohung oder macht grade sein Psych.Knacks die Bedrohung der kleinen aus? Soll ich ihn wegnehmen?

Ich brauch wirklich dringend Hilfe!
Danke
Grüße Ammabel



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.12.2017, 12:45

Warum sollten Bartkaninchen-Wildkaninchen-Mixe Zahnprobleme bekommen? Das ist nicht wahrscheinlicher als bei anderen Mixen auch. Krank oder nicht krank liegt auch weniger an der Mischung als an individueller Veranlagung. Das Problem bei Wildmixen ist eher, dass sie oft nicht als Haustier geeignet sind, weil das Wildblut zu stark durchkommt. Auch das ist eine Sache individueller Veranlagung, nach welcher Seite sie schlagen. Deshalb ist es auch schwierig, sie zu vermitteln, sie sind oft "Randalenudeln", die in begrenzter Haltung unglücklich sind.
Trennen musst du sie nicht, solange sie sich verstehen. Die Jungtieraufzucht vereinnahmt die Mutter nicht vollständig, sie hat neben den wenigen kurzen Momenten der Jungtierbetreuung (Kaninchen kümmern sich nicht allzu viel um ihre Jungen, um Raubtiere nicht auf das Nest aufmerksam zu machen) weiterhin die ganz normalen Kaninchenbedürfnisse und im Normalfall gehen andere Kaninchen auch nicht an das Nest. Da er so zurückhaltend ist, wird es der Mutter auch ohne Mühe gelingen, ihre Jungen vor ihm zu schützen, falls er doch Ambitionen zeigen sollte. Dann kannst du ihn immer noch rausnehmen.

Was meinst du mit "durchs Gehege rollen"? Hat er E.C.?




Ninchen
 
Registriert seit: 29.12.2017
Beiträge: 2
DiePlüschNasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.12.2017, 13:01

Ich bin nur besorgt wegen Krankheiten, weil ich nicht weiß wie der Stammbaum von Narla so ist... ich weiß das erbkrankheiten überall vorkommen können...

Und zu Scotty: sieht aus wie Wälzen mit dem Unterschied das er sich dabei fortbewegt indem er sich wälzt rumrolt wälzt rumrolt. Ich dachte auch dass das an E. Cuniculi liegen könnte aber der bluttest war negativ.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.12.2017, 13:09

Kannst du mal ein Video machen, wenn er das macht?

Erbkrankheiten können überall vorkommen, das ist richtig. Der Vorteil ist, dass bei Wildkaninchen die natürliche Selektion noch voll zum Tragen kommt, Tiere mit vitalitätsbeeinträchtigenden Fehlern werden schnell aus dem Genpool entfernt, indem sie sterben. Bei einer Wildkaninchenverpaarung würde ich mir um solche Sachen die geringeren Sorgen machen. Selbst wenn deine Häsin rezessive Defektgene trägt, werden die durch die gesunde Kopie des Wildrammlers normalerweise unterdrückt. Wobei ich mit Halbwildlingen nachher auch nicht weiterzüchten würde, die Nachkommen solltest du, wenn, dann unbedingt kastriert weitergeben. Die Haltungsschwierigkeiten bei Wildmixen sind da ein deutlich gravierenderes Thema. Ich würde sie nicht einfach wie normale Kaninchen inserieren, sondern unbedingt auf die Problematik hinweisen. Zur Not finde ich persönlich (und ich weiß dass ich mit dieser Meinung nicht bei vielen auf Zustimmung treffen werde) es für die Tiere besser, sie zu essen anstatt sie ihr Leben lang großem Stress durch die Haustierhaltung eines Halbwildlings auszusetzen. Auswildern kannst du sie ja auch nicht, das ist verboten und durch das Hauskaninchenerbe sind sie womöglich gar nicht in der Lage, in Freiheit zu überleben.




Geändert von Angora-Angy (29.12.2017 um 13:11 Uhr).
 
 
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Stichworte
kastrierter rammler, psychischen probleme, trennen der kaninchen, trächtig häsin, wildkaninchen



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