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Kaninchen gestürzt / Hinterbeine gelähmt auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Elwood

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Ninchen
 
Registriert seit: 15.12.2017
Beiträge: 2
Vido befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.12.2017, 08:36

Kaninchen gestürzt / Hinterbeine gelähmt


Guten Morgen zusammen!

Ein anderer erster Post wäre mir lieber gewesen...

Am Mittwoch frühen Abend mussten wir bei einem unserer 2 (bis vor 1 Monat noch zu dritt ) den Kot vom Po abwaschen, dieser war ziemlich verklebt.
Als wir den Po leicht mit dem Handtuch abtrocknen wollten, hat sie sich losgerissen und ist vom arm gesprungen.
Direkt nach den aufknall hingen ihr hinterbeine hinterher und sie fing an zu schreien und sich mit den vorderpfoten wegzuziehen. Wir haben sofort den TA angerufen und sind sofort hingefahren.
Hinterher verhielt sie sich ruhig (aber wollte sich halt bewegen).

Resultat vom TA: Nichts gebrochen, aber wohl eine starke Prellung/Verstauchung/Schwellung. Wenn man in die Hinterfüße kneift gibt es keine reaktion. Er hat ihr Mittwoch Schmerzmittel, Vitamin B und was zum Rückgang der Entzündung gegeben. Wir haben Traumeel mitbekommen und es muss 2x tgl. gegeben werden. Gestern gab es keine besserung und da hat der TA erneut das oben genannte verabreicht.
Der TA hofft das es heute am 2ten Tag eine besserung ersichtlich ist, denn nach 48 Std. fangen die Nerven an abzusterben sagt er.

Nun ist es morgens und der 2te Tag und es hat sich nichts verändert, keine reaktionen in den hinterfüßen.
Seit ca. 1 Stunde liegt sie auch einfanch nur da, ohne sich richtig "vorne" aufzurichten.

Nun kann ich mir denken das heute Abend wenn wir zum TA müssen, er sagt das es nicht besser werden wird. Sollte dies der Fall sein frage ich mich schon die ganze zeit ob es das so gewesen sein kann?
Hier sind ja alle bestimmt kein Tierarzt-/ärztin, aber ist das mit den 48h wirklich sozusagen ein limit und das es sich danach wohl nicht mehr bessert?
Und was ist wenn die Hinterläufe "gelähmt" bleiben?
Sollte man in Erwägung ziehen eine art "Rollstuhl" zu bauen anstatt "auf wiedersehen" zu sagen?

Urin und Kot kann sie noch überwiegend selbstständig absetzen (gestern eher weniger).

Ich fühle mich unendlich traurig und schuldig



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Benutzerbild von Elwood
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.09.2017
Beiträge: 426
Elwood befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.12.2017, 09:26

Guten Morgen,

das klingt ja schrecklich. Und dann auch noch der Umstand, dass man sich auch noch selbst die Schuld gibt... Furchtbar.

Wie alt es denn der/die Kleine?
Eine zweite Meinung ist immer sinnvoll. Am besten mal in eine Tierklinik fahren. Sollte sich herausstellen, dass das Rückenmark wirklich irreparabel verletzt ist, ich würde es so nicht sein Leben fristen lassen. Auch wenn man das bei Hunden macht, aber so einen Hüpfer mit einem Rolli zu versorgen, stell ich mir unmöglich vor.

Liebe Grüße und ich drück euch alle Daumen
Heike




Ninchen
 
Registriert seit: 15.12.2017
Beiträge: 2
Vido befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.12.2017, 09:50

Ja das gleiche meint auch der TA.

Sie ist jetzt "erst" 5 Jahre alt.

Eine zweite Meinung werden wir uns mal einholen, aber die nächste Tierklinik in Bremen scheint laut Bewertungen nicht so gut zu sein... :-/




Benutzerbild von Skippy170609
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.12.2009
Beiträge: 1.374
Skippy170609 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.12.2017, 09:54

Tut mir sehr leid, was deinem Kaninchen passiert ist. Soweit ich weiß, stehen die Chancen auf Heilung leider sehr schlecht, wenn kein Tiefenschmerz mehr vorhanden ist. Bevor du ihn erlöst, würde ich mir aber noch eine 2. Meinung in einer TK einholen. Die können ggf. mit CT oder MRT, was allerdings sehr teuer wäre, eine genaue Diagnose stellen.



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Liebe Grüße
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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.12.2017, 10:05

Wurde denn überhaupt ein Röntgenbild gemacht?



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Benutzerbild von Elwood
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.09.2017
Beiträge: 426
Elwood befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.12.2017, 10:13

Zitat:
Zitat von Vido Beitrag anzeigen
Eine zweite Meinung werden wir uns mal einholen, aber die nächste Tierklinik in Bremen scheint laut Bewertungen nicht so gut zu sein... :-/
Ach Menno, wenn, dann aber auch richtig.

Versuchen würde ich es trotzdem, einfach weil da mehr an Diagnostik möglich ist. Zwar würde ich mir keine so große Hoffnungen machen, aber ich würde es doch gerne ganz genau wissen wollen.

Ganz viel Kraft wünsch ich Euch.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.12.2017, 13:44

Ich würde sie jetzt auf gar keinen Fall schon aufgeben. Wie hat der TA festgestellt, das nichts gebrochen ist? Möglich ist auch, dass die Schwellung auf den Nerv drückt, was nach ein paar Tagen wieder verschwinden kann. Ganz wichtig finde ich jetzt Schmerzmittel und Vitamin B zur Regeneration der Nerven. Lass Dir das vom TA für ein paar Tage mit nach Hause geben. Vitamin B kannst Du auch die Kapseln von ratiopharm (Apotheke) nehmen. Kapsel öffnen und übers Futter geben.

Eine erfahrene Kaninchentierärztin wäre in Oldenburg. Vielleicht rufst Du dort mal an und schilderst, was passiert ist.

26125 Oldenburg www.kleintierpraxis-wirth.de


Alles Gute!




Benutzerbild von Elwood
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.09.2017
Beiträge: 426
Elwood befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2017, 13:05

Huhu Vido,

wie geht es Euch denn?



marinahexe likes this.

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.06.2013
Beiträge: 75
racingbunny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.12.2017, 19:44

Wie geht. . .


Liebe Vido, wie geht es der Fellnase? Könnte ihr geholfen werden?




Geändert von racingbunny (29.12.2017 um 19:31 Uhr).
 
 
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