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Verzweifelte Hilfesuche...Guten Abend, ich habe seit längerer Zeit ein großes Problem... mein Kaninchen Stups (Kastrat, 12 Jahre alt) lebt jetzt schon seit 2 Jahren wieder allein.. seine Partnerin ist damals gestorben. (Davor hat er unglücklicherweise mit einem Meerschweinchen zusammen gelebt.. damals war ich noch ein Kind und wusste nichts über die artgerechte Haltung.) Nach dem Tod von seiner Partnerin waren meine Eltern nicht bereit eine weitere Partnerin zu holen, obwohl ich versucht habe sie zu überzeugen. Zusätzlich lebt er sein ganzes Leben lang in einem zu kleinen Stall (ca 1,5 qm, Außenhaltung). Im Winter hängen wir nachts immer eine Decke davor, obwohl das auch nicht die beste Lösung ist. Erst vor kurzem gab es eine heftige Auseinandersetzung zwischen meinen Eltern und mir, dass Stups nicht artgerecht lebt und ich ihn deswegen gern mit in meine Wohnung nehmen würde. Ich lebe hier mit meinem Freund und er könnte sich frei bewegen, außerdem würde ich eine neue Partnerin dazuholen. Meine Eltern sind bei diesem Vorschlag regelrecht ausgerastet und meinten, dass es ihm bei ihnen am besten geht und er schon zu alt ist um das zu überstehen. Jedes mal wenn ich an meinen Stups denke, dann werde ich einfach sehr traurig und wünsche mir das ich etwas dagegen tun kann.. Mittlerweile überlege ich schon ihn heimlich beim nächsten Besuch in der Transportbox mitzunehmen.. das würde aber zu einem riesigen Streit führen. Abgeben in eine artgerechtere Haltung wollen meine Eltern ihn auch nicht (hatte diese Option auch schon vorgeschlagen und sogar einen Platz bei Freunden gefunden, haben meine Eltern aber abgelehnt) Hat hier irgendjemand noch eine Idee? Ich weiß, Stups ist schon ein alter Herr, aber ich will ihm einen schönen Lebensabend ermöglichen.. Verzweifelte Grüße, lenastx
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| Wahrscheinlich hast du es schon diplomatisch versucht, aber vielleicht kannst du nochmal mit ihnen zu reden und ausdrücklich nicht anklagend klingen. Also, dass du dich bei einem Gespräche weniger darauf konzentrierst, dass Stups schlecht gehalten wird und mehr darauf eingehst, dass du Stups ganz doll vermisst und du traurig bist, ohne Haustier. Und unterstreichen warum es ihm bei dir besser geht, ohne deinen Eltern unter die Nase zu reiben, was sie falsch machen. Also "er hätte ganz viel Platz zum rumhüpfen" anstatt "er sitzt bei euch nur in einem kleinen Stall" oder sowas. Dann fühlen sie sich vielleicht weniger als ob du versuchst ihr Haustier zu konfiszieren und sind eher bereit, ihn dir mitzugeben. Warum wollen deine Eltern ihn denn nicht hergeben? Verbringen sie viel Zeit mit ihm, hängen sie an ihm? Wenn er ihnen wichtig ist, dann könntest du vielleicht versuchen, ihm bei ihnen ein größeres Gehege zu bauen (drinnen geht das ziemlich einfach, aber für draußen gibt es hier im Forum auch viele Tipps), ohne dass sie etwas dafür tun müssen. Wenn er dann ein schönes Gehege hat, würden sie ihn ja wahrscheinlich da auch reinlassen und dann wäre zumindest schonmal ein Problem gelöst. Ihn einfach mitnehmen wäre schon heftig, deshalb würde ich sagen, das ist die allerletze Möglichkeit. Aber wenn sie keine Änderungen erlauben und ihn partout nicht abgeben wollen, dann ist es natürlich sehr unfair, dass Stups das ausbaden muss. Du selbst bist allerdings auch wichtig und ich finde nicht, dass du verpflichtet bist, die Beziehung mit deinen Eltern zu ruinieren, um Stups ein besseres Leben zu ermöglichen. Dann lieber versuchen, ihm mit kleinen Verbesserungen zu helfen. Wenn es aber nur ein großer Streit ist, der sich nach einer Weile wieder entspannt, wäre das vielleicht ein notwendiges Übel. Das kannst du wahrscheinlich selbst am besten einschätzen.
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| Ich schließe mich da den Anderen an... Vielleicht hilft auch die Argumentation, dass ein 12 jährigen Kaninchen in seinem Zustand und Alter den strengen Winter kaum mehr überleben wird. Decke reicht da nicht und er hat ja auch niemanden zum Aufwärmen/ Kuscheln oder Platz um sich war zu laufen. In Deiner Wohnung würde er bestimmt noch etwas länger leben ![]() Ich gehe mal davon aus, dass Deine Elten auch interessiert sind, dass er noch ein bisschen älter wird un den nächsten Frühling noch erleben darf. Ich würde das so versuchen...
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