| Zwergkaninchen | | Registriert seit: 23.11.2017
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Geschrieben am
23.11.2017, 13:22
| | | | Zwei kleine Kaninchen und ein Problem... Liebes Forum,
ich habe, wie viele hier, schon einige Zeit still mitgelesen und dabei viele Tipps bekommen. Nun wollte ich mich bzw. natürlich vor allem unsere beiden lieben Kaninchen hier vorstellen (kämpfe gerade auch mit dem Hochladen der Bilder - bin aber bisher gescheitert...). Seit Juli wohnen Hoppel und Hermine, ein Hermelin und ein brauner Farbenzwerg bei uns im Garten. Sie stammen (leider) von einer Züchterin - wie ihr daran seht, sind wir nicht sehr umfassend informiert in die Kaninchenhaltung eingestiegen...Allerdings wurde uns sehr schnell klar, dass es mit einem 'normalen' Stall draußen nicht getan ist, so dass wir gefühlt seit Juli nicht viel anderes machen als an der Erweiterung und Verbesserung unseres Außengehges zu schuften, das mittlerweile besteht aus: zwei quadratischen Trixieställen, die miteinander verbunden sind und die Hoppel und Hermine als ihren Rückzugsort sehr schätzen (ich schätze ca. 2 qm). Von dort führt ein 1.50m langes Rohr in das begehbare Außengehge, das 1,80 x 5,40 groß ist. Tagsüber können sie dann nochmal in einen daran angebauten Auslauf mit Welpengittern und Netz drüber, der 2mx8m groß ist. Den haben wir drangebaut, weil wir festgestellt haben, dass sie im Außengehege, das mit Platten, Holzfliesen und einer Buddelecke eingerichtet ist, nie so richtig rasen können. Das machen sie nur auf Gras.
Soweit so gut. Allerdings haben wir im Moment folgendes Problem:
Hoppel hat eine verkrustete Nase; es fing damit an, dass es zunächst so aussah, als hätte er sich sein Näschen irgendwie ein ganz klein wenig aufgerissen, dann kamen ein paar Tage später die Krusten. Die TA gab ihm am Montag ein Antibiotikum und instruierte uns, ihm 2x tgl. einen Wattebausch mit einer Flüssigkeit namens Bela Vet auf die Nase zu drücken. Das haben wir nur ein einziges mal wirklich geschafft, da der Kleine sich mit Händen und Füßen (sozusagen) dagegen gewehrt hat. Mein Mann hat ihn festgehalten und ich habe ihm das Zeug aufgedrückt. Danach war er wirklich sehr verstört, hoppelte gleich in sein 'Wohnklo' (ehemalige Toilette, jetzt beliebter Kuschelplatz mit Hermine) im Trixie-Stall und geht uns seitdem verständlicherweise aus dem Weg. Das AB scheint jedoch irgendwie gewirkt zu haben: er ist jedenfalls wieder sehr gut drauf, hüpft durchs Außengehege und buddelt und wälzt sich in der Erde/Sand.
Mir graut aber fürchterlich davor, ihn nochmal der Prozedur mit Bela vet (kennt das eine/r?)zu unterziehen. Ich habe den Eindruck, das ist für ihn ein absolutes Horrorerlebnis...Habe hier auch schon von der Handtuch-Methode (einwickeln) gelesen, denke aber, das Zappelgenie Hoppel wird sich da auch raus winden. Heute müssen wir nochmal zur TA, so dass sie das Medikament aufbringen kann, aber wenn ich es weiter anwenden soll, bin ich ziemlich ratlos...Manchmal denke ich, es wäre toll, jemanden Kaninchenerfahrenen zu haben, der mir mal alles 'vor Ort' zeigt...
Auf jeden Fall freue ich mich auf Tipps und Rückmeldungen. Danke!! |