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Kaninchen beißt sein Fell bis aufs Fleisch weg auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Murgels
  • 1 Post By gerti

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Ninchen
 
Registriert seit: 11.11.2017
Beiträge: 2
PepperLotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2017, 17:12

Kaninchen beißt sein Fell bis aufs Fleisch weg


Unser 9 jähriges Kaninchen (2,3 kg) beißt seit Oktober sich Löcher ins Fell bis auf das Fleisch. Es begann mit verschmutztem Bauchbereich, dann struppiges Fell, verfilztes Fell, verpinkeltes Fell. Seine Mitbewohner sind es nicht, er machte das in Quarantäne. Außerdem immer wieder Zähneknirschen.

Er war schon mehrfach beim Arzt:
Kokzidienfrei nach Behandlung, Urin ohne Bakterien oder Blut, Blase ohne Gries oder Steine, aber Entzündungswerte erhöht.

Schlimme Wunden. Die erste Abheilung vor einigen Tagen ist erfolgreich mit Jodsalbe und Antibiotika verlaufen.

Nun geht es wieder los. Nun nagt er noch die Haut am linken Bein ab.
Wir tippen nun auf Arthrose nach meiner Internetrecherche:
Alter, Gewicht, kein Männchenmachen mehr, wenig Bewegung, kotverschmiert, Blinddarmkot wird nicht mehr ganz gefressen.
Wir füttern jetzt Weide verstärkt, er ist bei seinen Damen wieder und lassen uns am Montag Metacam geben. Arnica soll ja auch gegen Schmerzen helfen.

Wer so was schon erlebt?



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2017, 20:21

Wurde mal auf Milben oder Pilz getestet?




Benutzerbild von Murgels
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.06.2017
Beiträge: 2.595
Murgels befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2017, 20:53

Ich würde da auch auf Milben, Pilz etc. untersuchen lassen. Ich kann das von Meerschweinchen die beißen sich bis aufs rohe Fleisch auf!



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Viele Grüße vom Wollmonster & Kaninchenbande

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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.11.2017, 21:23

Wenn er Probleme beim Hoppeln etc. hat macht es auch Sinn das Kaninchen mal röntgen zu lassen. So könnte man Arthrosen und Spondylose feststellen. Ein guter TA kann Arthrosen in den Fußgelenken bereits ertasten.



Lepus likes this.
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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2017
Beiträge: 80
Lepus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2017, 20:51

Zitat:
Zitat von PepperLotte Beitrag anzeigen
Unser 9 jähriges Kaninchen (2,3 kg) beißt seit Oktober sich Löcher ins Fell bis auf das Fleisch. Es begann mit verschmutztem Bauchbereich, dann struppiges Fell, verfilztes Fell, verpinkeltes Fell. Seine Mitbewohner sind es nicht, er machte das in Quarantäne. Außerdem immer wieder Zähneknirschen.
Ich muss nachfragen, weil ich etwas nicht verstehe. Du schreibst dass er sich seit Oktober Löcher ins Fell beißt, und das begonnen hat als er in Quarantäne war (sprich es nicht seine Mitbewohner gewesen sein konnten). Meinst du damit, dass der Knirps seit Oktober alleine (sprich in Quarantäne) lebte? Oder anders gefragt ... Wie lange dauerte die Quarantäne und wie wurde er in der Zeit gehalten?

Und dann noch eine Frage. Du schreibst:

Zitat:
Wir füttern jetzt Weide verstärkt, er ist bei seinen Damen wieder und lassen uns am Montag Metacam geben. Arnica soll ja auch gegen Schmerzen helfen.
Seit wann ist er wieder bei seinen Kaninchenpartnerinnen und wie lange dauerte die Quarantäne?

Ich frag nur deswegen, weil es ja auch sein könnte dass er durch die Quarantäne nen leichten Knacks weg hat (sorry für die Wortwahl ... ich meins nicht böse, ich weiß nur gerade nicht wie ichs anders formulieren soll). Wenn ne körperliche Erkrankung vom Tierarzt mit entsprechenden Untersuchungen ausgeschlossen werden kann, dann würde ich dahingehend vielleicht nochmal nachforschen.

Auf Verdacht würde ich keine Mittel gegen Arthrose geben (ich meine damit jetzt Medikamente, gegen Weidenzweige - sprich arthrosefreundliche Nahrung - sprich ja nix).

Alles Gute und schnelle Genesung wünsch ich euch.




Ninchen
 
Registriert seit: 11.11.2017
Beiträge: 2
PepperLotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.11.2017, 16:28

Hallo zusammen,

wir haben ihn wieder mit seinen Damen zusammengebracht. Ich glaube auch, dass er psychisch dort stabiler aufgehoben ist. Ob er sich wegen der Trennung gebissen hat, können wir leider nicht mehr nachvollziehen, da wir nicht genau wissen, wann wir sie getrennt haben und wann die Wunden auftraten. Aber die Verletzungen im November stammen von ihm und da war er getrennt. Daher dachten wir auch wie Lepus an einen Knacks.
Ok, nun sind sie wieder zusammen, er bekommt Antibiotika, damit sich die Wunden nicht entzünden und Iodsalbe zur Heilung und seit meiner Diagnose Arthrose nun auch Schmerzmittel. Er ist jetzt munter und interessiert und läuft wieder rum. Und er ist wieder aktiver, wenn man ihn eincremen will. Ganz klar, er hatte Schmerzen.
Nun habe ich ihm noch eine Halskrause, eher ein Halsschild aus Karton gemacht. Ich habe seinen Hals umfasst, den Durchmesser im Karton ausgeschnitten, einen Schnitt reingemacht und dann von oben über den Nacken ihm übergezogen. Die Halstüten vom Tierarzt zum Zubinden sind nichts für unsere Kaninchen. Da hatten wir schlechte Erfahrungen.
Röntgenbild war zum Glück nicht notwendig.
Auf Milben etc wurde er noch nicht getestet. Dann hätte er sich sicher flächenhaft gerupft.



 
 
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