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Ab wann Kaninchen Kinder von der Mutter Trennen?! auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By crazy curry
  • 3 Post By Terry
  • 2 Post By Toflolesa

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Ninchen
 
Registriert seit: 12.09.2017
Beiträge: 3
Sibille befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2017, 16:29

Ab wann Kaninchen Kinder von der Mutter Trennen?!


Hallo, wir haben aktuell Jungtiere.
Ab wann darf man die Jungtiere von ihrer Mutter trennen?
Wir hatten schon einmal Jungtiere und die sind bis zum 4 Monat noch bei Mutter geblieben.. ich habe halt gelesen das es passieren kann das die Kinder wenn die zu lange bei der Mutter bleiben einem höheren Risiko ausgesetzt sind das sie Kokzidien bekommen können.. das hatten die ersten Jungtiere nämlich daher bin ich diesmal etwas vorsichtiger..
Ich wäre um Beiträge dankbar.
LiebE grüße Sibille



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Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2017, 18:28

Die Kleinen sollten so lange wie möglich bei der Mutter bleiben um "kaninisch" und Sozialverhalten zu lernen. 12-16 Wochen sind da realistisch.

Wenn ihr Rammler dabei habt, diese VOR dem Abstieg der Hoden Kastrieren, erfahrene Ta machen das zwischen der 7. und 11. Woche. So können sie dabeibleiben und müssen nicht 6 Wochen Kastrationsquarantäne absitzen

Also die Kokzidien haben Kaninchen immer im Darm, in nicht krankmachender Zahl. Die meisten Babys sterben zwischen der 4 und 10 Woche daran. Kokzidien vermehren sich dann durch Stress und ein schwaches Immunsystem extrem.
Sollte eines eurer Babys Durchfall bekommen oder kränkeln, sofort eine Kotprobe zum Ta bringen und dann ALLE mit Medikamenten behandeln. So kann auch ein Baby Kokis überleben.



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Liebe Grüße Heike



Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2017, 19:40

Ich selbst trenne die jungen Rammler mit 8 Wochen von der Mutter. Ich hatte schon Buben, die in dem Alter schon die Hoden draußen hatten, das ist mir einfach zu heikel. Wenns später im Jahr ist und schon Herbst, kann es auch länger sein, ich habe die Erfahrung gemacht, dass Herbstkinder später reif werden und teilweise erst im Frühjahr anfangen, typisch männliches Verhalten zu zeigen. Die kommen aber immer in eine eigene Männer-WG mit erwachsenen Tieren! Sobald sie abgesetzt sind, ist es egal, ob sie mit ihrem Erzieher verwandt sind oder nicht. Spätestens mit der 8. Woche, gewöhnlich zwischen der 4. und 6., haben die Mütter ihre Jungtiere normalerweise selbst abgesetzt, sprich sie säugen nicht mehr. Die weiblichen Jungtiere lasse ich in der Gruppe, gebe sie aber ab der 8. Woche auch ab, sofern sie in erwachsene Gesellschaft kommen.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2017, 20:14

Zitat:
Spätestens mit der 8. Woche, gewöhnlich zwischen der 4. und 6., haben die Mütter ihre Jungtiere normalerweise selbst abgesetzt, sprich sie säugen nicht mehr.


Das kann ich so nicht unterschreiben. Der Nachwuchs einer Notfallhäsin hat auch mit 14 Wochen noch getrunken.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2017, 20:18

Das ist aber eher eine Ausnahme. Ich finde es jedenfalls absolut in Ordnung, ein JT mit 8 Wochen zu trennen WENN es in Gesellschaft Erwachsener kommt.




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 28.10.2017, 20:43

Sorry, aber das sehe ich auch anders. Alle Jungtiere die ich von Pflegies bis jetzt hatte haben ihre Jungen bis mindestens zur zehnten Woche, manchmal auch länger, gesäugt.
Auch wenn die kleinen Rammler frühkastriert wurden kamen sie erstmal wieder zurück zur Mutter und den Geschwistern und wurden noch weiter gesäugt.



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Ninchen
 
Registriert seit: 12.09.2017
Beiträge: 3
Sibille befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.10.2017, 15:20

Und wie sieht es aus wenn ich Jungtiere (8 wochen alt) zu einer anderen Herde hinzugeben (7 wochen) wo die Mutter mit läuft.. is das möglich?
Weil die Mutter der 8 wochen alten Kaninchen geht ziemlich rabiat mit den kleinen um und das gefällt mir so gar nicht.. hab halt auch überlegt die Jungtiere von den Müttern zu trennen das die zusammen laufen...




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 31.10.2017, 15:30

Die Mutter der anderen Jungtiere wird sie nicht säugen und ggf. auch angreifen.

Wieviel Platz hat denn die kleine Familie? Hat die Mutter genug Rückzugsmöglichkeiten vor ihren Jungen? Die Kleinen können ihre Mütter tlw. ganz schön „nerven“ und da ist es wichtig, dass die Mama ggf. erhöhte Plätze hat um auch mal zu entspannen.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.10.2017, 20:17

Die muss sie auch nicht säugen, futtertechnisch sind die mit 8 Wochen nicht mehr anders zu behandeln als Alttiere. Wem es um eine Gruppe geht, in der UNTER ANDEREM AUCH die Mutter mit den 7 Wochen alten Jungen läuft, können die Achtwöchigen problemlos rein, die werden größtenteils ignoriert werden in dem Alter. Genug Platz und gut sozialisierte Alttiere vorausgesetzt. Deren Mutter wird ihrer Natur nach versuchen die Jungtiere zu vertreiben, weil sie längst aus dem Alter raus sind an ihrem Rockzipfel zu hängen. Und wenn sie - wie es sich liest - allein mit ihren Jungen ist und keine anderen Alttiere um sich hat, kriegt sie vielleicht auch langsam MirfälltdieDeckeaufdenKopfweh...




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 31.10.2017, 22:24

Sie wird sie nicht säugen, anders als die biologische Mutter es ggf. noch tut..
Deshalb ja auch die Frage nach dem Platzbedarf.

Und wie traurig ist es für die einen, wenn die anderen noch trinken dürfen, sie aber nicht.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.10.2017, 22:44

Hör doch mal auf die Kaninchen zu vermenschlichen. Die brauchen keine Milch mehr, sehr wahrscheinlich bekommen beide Würfe eh schon keine mehr. Und selbst wenn - meinst du die einen drehen den anderen dann ne lange Nase "Nänänänänä, wir kriegen noch Mihilch und ihihr nicht mehr!" Oder wie? Das ist denen total wumpe, solange es genug anderes zu mampfen gibt.




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 01.11.2017, 18:02

Ich bin, glaube ich, eine von wenigen die ihre Tiere nicht vermenschlicht. Trotzdem halte ich es für „gemein“ die Jungtiere so früh von der Mutter zu trennen.
Das ist nun mal meine Meinung, in „Züchter“kreisen mag man das anders sehen.




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2017, 19:30

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Und wie traurig ist es für die einen, wenn die anderen noch trinken dürfen, sie aber nicht.
Ob Kaninchen in dem Alter noch Muttermilch brauchen kann ich nicht beurteilen.

Aber ich finde auch, dass diese Aussage vermenschlichend ist.
Ich glaube nicht, dass Kaninchen intelligent genug sind um einen Sinn für Ungerechtigkeit zu haben bzw überhaupt auch nur zu erkennen, dass die anderen Jungtiere noch gesäugt werden und bei ihrer Mutter sind sie selbst aber nicht.

Denn dazu müssten sie ihrer selbst bewusst sein und das sind sie nicht.
Ganauso wie sie nicht wissen, dass sie -genau wie der andere Wurf- noch Jungtiere sind.

Für solche Selbstreflexion und die Fähigkeit Vergleiche zu ziehen und Ungerechtigkeiten zu erkennen ist eine ganz andere Gehirnleistung notwendig.

Gesünder für die Kleinen mag eine längere Säugezeit natürlich durchaus sein.
Kann ich wie gesagt nicht beurteilen.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2017, 20:20

Wenn die Mutter "rabiat " ist, bemüht sie sich die längst selbstständigen Jungtiere abzusetzen und zu vertreiben. Da sie nicht weg können im Gehege, wird sie immer deutlicher werden bis es zu Verletzungen kommt. Es ist nicht sinnvoll, auf Teufel komm raus romantische Vorstellungen von langer Mutter Kind Zeit durchzusetzen!




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 01.11.2017, 20:48

Du hast aber schon gelesen, dass ich genau aus dem Grund nach dem vorhandenen Platz und den Rückzugsmöglichkeiten gefragt hatte, oder?




Benutzerbild von Toflolesa
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.11.2017, 06:25

Ich finde es bei so einer Diskussion auch immer relevant, was mit den Jungtieren passiert. Bleiben sie in der Gruppe, dann wäre es ja total blöd, sie abzutrennen. Sind es Schlachttiere, dann sitzen sie vermutlich eh bald alleine. Werden sie vermittelt, dann bin ich tatsächlich auch der Meinung, dass diese Vorgaben mit 12 oder sogar 16 Wochen bei der Mutter lassen, echt übertrieben sind. Ich habe meine Pflegies auch mit 10 Wochen abgegeben. Warum, ganz einfach. Mit 12-16 Wochen sind die Kleinen unter Umständen schon voll in den Hormonen und die VG im neuen Heim wird deutlich erschwert. Bei einem 10 Wochen alten Tier sind deutlich weniger Probleme zu erwarten.

Natürlich müssen immer, wie Angy schon gesagt hat, erwachsene Tiere vorhanden sein.

Meine eine Pflegemama (durch Minikäfig Haltung extrem Verhaltensgestört) hat ihre Kinder auch regelrecht verstoßen. Da waren die Kleinen gerade mal 6 Wochen alt. Sie hat sie so gebissen, dass sie regelmäßig geschrieen haben.
Ich habe die Kinder auch zu der anderen Kaninchenmama getan, die ebenfalls 5 gleichalte Kinder hatte. Die Kleinen sind problemlos groß geworden und ich hatte nicht eine Sekunde den Eindruck, dass ihnen irgend etwas fehlt.
Im Übrigen waren alle meine Kastrate wunderbare Stiefväter und haben sich total intensiv und liebevoll um die Kinder gekümmert.

Edit: Natürlich immer alles unter der Voraussetzung, dass die kleinen Jungs frühkastriert sind/werden.



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Geändert von Toflolesa (02.11.2017 um 06:28 Uhr).
 
 
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