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Ganzjahresgehege auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By Diabi
  • 1 Post By crazy curry

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nek nek ist offline
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.10.2017
Beiträge: 85
nek befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2017, 16:05

Ganzjahresgehege


Hallo zusammen,

ich bin neu hier. Ich heiße Kerstin und wir sind eine 3-köpfige Familie.
Wir möchten uns ab dem Frühjahr um 2 - 3 Kaninchen kümmern.
Dafür werden wir den Winter für die Planung und den Bau nutzen.

Da wir einen Garten haben, möchten wir den Tieren ein Ganzjahresgehege bauen. Nach der ersten Recherche schwebt uns ein Gehege in Pyramidenform mit ca. 6 - 8 m² Gesamtfläche vor.

Ich hätte da noch ein paar Fragen zu Themen zu denen ich noch nicht ganz schlau geworden bin.
Wir werden das Gehege in unserer Wiese bauen. Nun sehe ich immer wieder, dass die Gehege komplett mit Platten ausgelegt werden und dann Sand, Hackschnitzel, o.ä. als Untergrund aufgebraucht wird.
Ist das besser als die Wiese?

Da wir leider nicht betonieren dürfen, müssen wir uns einen anderen Schutz überlegen. Wir würden komplett ein Gitter tief in den Boden legen.
Würde es auch reichen den ganzen Rand rundherum mit versenkten Steinplatten zu sichern ohne diese einzubetonieren?

Ich bedanke mich schon jetzt für eure Hilfe und freue mich auf viele Anregungen und Tipps.

Lg, Kerstin



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Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2017, 17:33

Zitat:
Zitat von nek Beitrag anzeigen
Wir werden das Gehege in unserer Wiese bauen. Nun sehe ich immer wieder, dass die Gehege komplett mit Platten ausgelegt werden und dann Sand, Hackschnitzel, o.ä. als Untergrund aufgebraucht wird.
Ist das besser als die Wiese?

Da wir leider nicht betonieren dürfen, müssen wir uns einen anderen Schutz überlegen. Wir würden komplett ein Gitter tief in den Boden legen.
Würde es auch reichen den ganzen Rand rundherum mit versenkten Steinplatten zu sichern ohne diese einzubetonieren?
Hallo Kerstin, willkommen hier im Forum!

Platten, Hackschnitzel und co sind nicht besser als Wiese, sondern die Wiese verflüchtigt sich binnen weniger Wochen von selbst, wenn darauf Kaninchen wohnen, die haben sie nämlich im wahrsten Sinne des Wortes zum fressen gern, und was nicht gefressen wird, ist nach wenigen Wochen platt gelegen bzw. getrampelt...

zurück bleibt dann der nackte Erdboden, was den Nins zwar nichts ausmacht, für einen selbst aber nicht immer schön ist, vor allem, wenn das Gehege nicht überdacht ist und man dann durch die Matschepampe muss.

Platten lassen sich einfach besser sauber halten, Sand, Hackschnitzel etc. lassen sich schneller austauschen, wenn dies aus hygienischen Gründen mal notwendig ist.

Der Schutz von unten geht selbstverständlich auch mit Gittern, sofern diese dicht und widerstandsfähig genug sind, dass sich kein Kaninchen heraus und kein Fressfeind herein graben kann.



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Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2017, 18:47

Also das mit der Pyramidd überlegt euch gut, wenn ihr nicht gerade unter 170cm groß seid, geht das saubermachen ganz schön auf den Rücken, denn du musst immer gebückt arbeiten.

Besser ist da ein Gehege das etwas höher ist, als ihr groß seid. Nicht nur wegen der Reinigung, sondern auch wegen der Einrichtung, denn so könnt ihr 2. Ebenen und höhere Schutzhütten machen, ohne viel von der Grundfläche zu verschenken.

Die Sicherung von unten ist sehr wichtig um Fressfeinden kein rein- und den Kaninchen kein rauskommen zu ermöglichen. Dazu eignet sich Volierendraht oder auch Estrichmatten, die versetzt verlegt werden. Diese müssen dann mit dem Volierendraht der Gehegeelemenge verbuden werden, bzw 20 cm nach oben gezogen werden und dann kannst du Rasenkantensteine von innen vorsetzen.
Volierendraht bekommst du hier
http://www.drahtexpress.de/UKracht15-p1h4s8-Volierendraht-12-7-m.html?sid=e9195089c97a0e1db54909188b9b1e7d

Als Boden eignen sich Gehwegplatten , die kann man ja wieder entfernen. An Wiese hast du wenig freude, wenn alles weggefuttert und umgebuddelt ist. Es lässt sich schlecht reinigen, matscht sehr. Dann lieber eine Buddelecke einrichten und ggf eine Hackschnitzelecke einrichten.
Allerdings musst du diesen Belag regelmäßig wechseln, denn er fängt an zu stinken, wenn eure Kaninchen es als Klo missbrauchen.

Schau dich dochmal hier in den Threads um, da wirst du sicher einige Anregungen bekommen.



Lupine likes this.
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Liebe Grüße Heike



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.12.2008
Beiträge: 177
Ananas befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.10.2017, 15:18

Naja die Wiese wird bei der Fläche und 2-3 Kaninchen vielleicht 2 Tage lang halten. Danach habt ihr nur noch Erde.

Zitat:
Würde es auch reichen den ganzen Rand rundherum mit versenkten Steinplatten zu sichern ohne diese einzubetonieren?
Ja, wenn die mindestens 50cm tief sind.




Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2017, 21:45

Ich habe dieses Jahr auch ein Gehege gebaut und mir im Vorfeld die gleichen Fragen gestellt. Ich wollte erst unbedings, dass die Tiere auf natürlichen untergrund leben. Unter anderem weil mir das Platten verlegen so kompliziert vor kam. Allein schon die materialien die man braucht, der Erdaushub ect.
Allerdings hatte ich als Jugendliche schon mal ein Gehege (nur 2qm) auf der Wiese stehen und es war eine gnadenlose Sauerei...
Die Kaninchen waren nicht stubenrein. Ich musste regelmäßig mit dem Spaten den stinkenden Lehm ausheben. Es war eklig und für die Tiere wahrscheinlich alles andere als hygenisch ...

Sowas wollte ich auf gar keinen Fall mehr. Deswegen sind es dann doch Platten als untergrund geworden. Das verlegen war leichter als gedacht. Einbetonieren muss man die Platten ja nicht.

Meine Kaninchen gehen aufs Katzenklo. Sand oder ähnliches habe ich nicht im Gehege verteilt. Ich möchte allerdings bald noch einen Buddelbereich einrichten. Bin leider noch nicht dazu gekommen die Einrichtung im Detail zu planen.
Es ist eigentlch relativ einfach das gehege sauber zu halten. Abfegen und gut ist. Ab und zu kommt der gartenschlauch zum einsatz.

Zudem haben wir uns gegen ein Pyramidengehege entschieden. Eigentlich wollte ich anfangs sogar ein nicht begehbares gehege haben. 80cm hoch und aufklappbar. Nun ist das Gehege etwas höher als ich groß bin, sodass ich da drin Problemlos aufrecht stehen kann. Alles andere war zu kompliziert zum planen.



__________________



Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.11.2017, 19:30

ich würde auch von einem Pyramidengehege abraten, sowohl wegen der Reinigung als auch der schlechten Stellmöglichkeit für Hütten und dergleichen. Gerade Seiten und oben ein Netz oder auch Draht oder ganz und gar ein richtiges Dach. Dann könnt ihr bequem drin arbeiten und wie schon gesagt Ebenen einbauen.
Ich hatte einen Bagger anrücken und einen 1m tiefen Graben ziehen lassen. Dort habe ich Dachziegel senkrecht reingestapelt als Ausbruchsperre (mein Dach wurde zu dem Zeitpunkt neu gemacht und ich hab mir zugleich die Entsorgung der Altziegel gespart ). Darauf kam dann das Gehege mit Betonsockel, weil ich den Naturboden haben wollte. In der ersten Nacht haben sich die Kaninchen zwischen Betonsockel und Ziegeln durchgegraben... Ich habe erst geflickt und gestopft, es wurde immer weiter gegraben und die Wiese war auch binnen weniger Tage Geschichte. Ich habe jetzt auch Platten liegen. Das kann man abkehren und bei Bedarf mit dem Schlauch abspritzen.



 
 
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