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GanzjahresgehegeHallo zusammen, ich bin neu hier. Ich heiße Kerstin und wir sind eine 3-köpfige Familie. Wir möchten uns ab dem Frühjahr um 2 - 3 Kaninchen kümmern. Dafür werden wir den Winter für die Planung und den Bau nutzen. Da wir einen Garten haben, möchten wir den Tieren ein Ganzjahresgehege bauen. Nach der ersten Recherche schwebt uns ein Gehege in Pyramidenform mit ca. 6 - 8 m² Gesamtfläche vor. Ich hätte da noch ein paar Fragen zu Themen zu denen ich noch nicht ganz schlau geworden bin. Wir werden das Gehege in unserer Wiese bauen. Nun sehe ich immer wieder, dass die Gehege komplett mit Platten ausgelegt werden und dann Sand, Hackschnitzel, o.ä. als Untergrund aufgebraucht wird. Ist das besser als die Wiese? Da wir leider nicht betonieren dürfen, müssen wir uns einen anderen Schutz überlegen. Wir würden komplett ein Gitter tief in den Boden legen. Würde es auch reichen den ganzen Rand rundherum mit versenkten Steinplatten zu sichern ohne diese einzubetonieren? Ich bedanke mich schon jetzt für eure Hilfe und freue mich auf viele Anregungen und Tipps. Lg, Kerstin
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| Zitat:
Platten, Hackschnitzel und co sind nicht besser als Wiese, sondern die Wiese verflüchtigt sich binnen weniger Wochen von selbst, wenn darauf Kaninchen wohnen, die haben sie nämlich im wahrsten Sinne des Wortes zum fressen gern, und was nicht gefressen wird, ist nach wenigen Wochen platt gelegen bzw. getrampelt... zurück bleibt dann der nackte Erdboden, was den Nins zwar nichts ausmacht, für einen selbst aber nicht immer schön ist, vor allem, wenn das Gehege nicht überdacht ist und man dann durch die Matschepampe muss. Platten lassen sich einfach besser sauber halten, Sand, Hackschnitzel etc. lassen sich schneller austauschen, wenn dies aus hygienischen Gründen mal notwendig ist. Der Schutz von unten geht selbstverständlich auch mit Gittern, sofern diese dicht und widerstandsfähig genug sind, dass sich kein Kaninchen heraus und kein Fressfeind herein graben kann.
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| Naja die Wiese wird bei der Fläche und 2-3 Kaninchen vielleicht 2 Tage lang halten. Danach habt ihr nur noch Erde. Zitat:
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| Ich habe dieses Jahr auch ein Gehege gebaut und mir im Vorfeld die gleichen Fragen gestellt. Ich wollte erst unbedings, dass die Tiere auf natürlichen untergrund leben. Unter anderem weil mir das Platten verlegen so kompliziert vor kam. Allein schon die materialien die man braucht, der Erdaushub ect. Allerdings hatte ich als Jugendliche schon mal ein Gehege (nur 2qm) auf der Wiese stehen und es war eine gnadenlose Sauerei... Die Kaninchen waren nicht stubenrein. Ich musste regelmäßig mit dem Spaten den stinkenden Lehm ausheben. Es war eklig und für die Tiere wahrscheinlich alles andere als hygenisch ... Sowas wollte ich auf gar keinen Fall mehr. Deswegen sind es dann doch Platten als untergrund geworden. Das verlegen war leichter als gedacht. Einbetonieren muss man die Platten ja nicht. Meine Kaninchen gehen aufs Katzenklo. Sand oder ähnliches habe ich nicht im Gehege verteilt. Ich möchte allerdings bald noch einen Buddelbereich einrichten. Bin leider noch nicht dazu gekommen die Einrichtung im Detail zu planen. Es ist eigentlch relativ einfach das gehege sauber zu halten. Abfegen und gut ist. Ab und zu kommt der gartenschlauch zum einsatz. Zudem haben wir uns gegen ein Pyramidengehege entschieden. Eigentlich wollte ich anfangs sogar ein nicht begehbares gehege haben. 80cm hoch und aufklappbar. Nun ist das Gehege etwas höher als ich groß bin, sodass ich da drin Problemlos aufrecht stehen kann. Alles andere war zu kompliziert zum planen.
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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| ich würde auch von einem Pyramidengehege abraten, sowohl wegen der Reinigung als auch der schlechten Stellmöglichkeit für Hütten und dergleichen. Gerade Seiten und oben ein Netz oder auch Draht oder ganz und gar ein richtiges Dach. Dann könnt ihr bequem drin arbeiten und wie schon gesagt Ebenen einbauen. Ich hatte einen Bagger anrücken und einen 1m tiefen Graben ziehen lassen. Dort habe ich Dachziegel senkrecht reingestapelt als Ausbruchsperre (mein Dach wurde zu dem Zeitpunkt neu gemacht und ich hab mir zugleich die Entsorgung der Altziegel gespart ). Darauf kam dann das Gehege mit Betonsockel, weil ich den Naturboden haben wollte. In der ersten Nacht haben sich die Kaninchen zwischen Betonsockel und Ziegeln durchgegraben... Ich habe erst geflickt und gestopft, es wurde immer weiter gegraben und die Wiese war auch binnen weniger Tage Geschichte. Ich habe jetzt auch Platten liegen. Das kann man abkehren und bei Bedarf mit dem Schlauch abspritzen.
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