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| Ich kenne Dr. Zahner nicht persönlich, habe aber schon viel von ihm gehört und er hat eigentlich einen guten Ruf. Zu der Tierklinik Neandertal sage ich jetzt besser nichts... Ich würde mir aber dennoch auf jeden Fall eine zweite Meinung von einem erfahrenen Tierarzt einholen, bevor ein Tier eingeschläfert wird, das eigentlich einen guten Eindruck macht! Wenn du dir vorstellen kannst, bis nach Wuppertal zu fahren, schick ich dir gerne die Kontaktdaten von meiner Tierärztin, die auch bei meinem Zahni mehrere Zähne gezogen hat und ihn regelmäßig behandelt hat (leider ist er allerdings dann dennoch verstorben, aber da konnte sie nichts für...).
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| Das Problem ist halt, dass bei einer fiesen Entzündung auch fast immer Eiter eine Rolle spielt, der bei Kaninchen verdammt zähflüssig ist und den Knochen zersetzt. Wenn der Kieferknochen bei euch schon derart betroffen ist, ist das natürlich scheiße (,ums mal auf gut Deutsch zu sagen). Aufgrund der Konsistenz des Eiters wird man ihn nämlich auch nur sehr sehr schwer wieder los und so wütet eine Entzündung unangenehm vor sich hin. Einfach so aufgeben würde ich ein Kaninchen aber auch nicht und zumindest versuchen, der Entzündung Herr zu werden. Wenn das nicht funktioniert, kann man immer noch Abschied nehmen...
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| Das ist eine ganz zwiespältige Sache. Ich hatte diese Problem mit meinem Mäxli vor 4,5 Jahren. 4 Eiterherde im Mäulchen und meine alter TA riet zum Einschläfern. Ich habe aber seiner Diagnose misstraut denn er hat anhand des Röntgenbildes die Diagnose Tumor gestellt und das ist unmöglich. So habe ichir eine 2. Meinung eingeholt und es waren "nur" Zahnwurzeln. Erst wurden links im Unterkiefer alle Zähne entfernt und ich musste wochenlang die große, nach außen offene, Wunde spülen. Und mit der einen OP war es auch nicht getan, es folgten noch 2. Dann war eine zeitlang Ruhe, dann ging es auf der anderen Seite los. Jedesmal dachten wir, noch diese OP und dann ist gut. In der Zwischenzeit hat er noch so ca. 3 Zähne und kann nicht mehr selbständig seine benötigte Nahrung zu sich nehmen. Er schafft ca. 20 - 30% seines Bedarfs, den Rest muss ich ihm zufüttern. Ich päppel ihn seit dem 07.01.2016 4x täglich. Damals hatte er einen Unterkieferbruch beim Zähneziehen erlitten. Das Ganze ist dann nicht richtig zusammengewachsen weil seine Patrnerin ihm die Fäden gezogen hatte. Sonst ist er topfit, tobt herum und bettelt sogar nach Leckerlis (die weichen Minijoghurtdrops kann er super fressen ).Für mich allerdings ist das eine riesen Belastung, meistens geht es aber an manchen Tagen möchte ich es einfach nicht mehr. Das ist eine ganz schwierige Situation. edit: insgesamt wurde er seit 2013 22 mal in Narkose gelegt wegen OPs oder Zähne schleifen, das geht auch gewaltig ins Geld
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| Da ich auch ein Zahnkaninchen habe, habe ich vor einiger Zeit einiges zu dem Thema recherchiert und natürlich auch viele Threads zu dem Thema hier im Forum gelesen. Ich bin für mich persönlich zu dem Schluss gekommen, dass ich aus meinem Kaninchen keinen " Intensivpatienten" machen werde. Das heißt, dass ich keine Behandlung beginne, die hinterher zu wochen- bis monatelanger mit vielen Schmerzen und Leid verbundener Heilungszeit (wenn überhaupt) führt. Kaninchen klammern sich nicht an ein langes Leben, sie sind sich des Todes nicht bewusst und auch nicht wie lange ihr Leben dauert und dass es hätte länger dauern können. Sie fühlen nur das hier und jetzt. Ein Kaninchenleben sollte artgerecht sein und sich für das Kaninchen "richtig" und "gut" anfühlen. Dazu tue ich momentan meinen Teil so gut ich kann. Ob es 1 Jahr dauert, 5 oder 15 ist aus kaninchensicht nicht relevant. In manchen Threads hier bekomme ich den Eindruck, dass ein gutes Kanichenleben viel zu oft danach bemessen wird, dass es möglichst lange gedauert hat. Aber das ist "vermenschlichen" in meinen Augen.
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Mein Schnuppi ist mittlerweile 9 J und schwächelt seit geraumer Zeit . Neben Zahnproblemen sind jetzt noch Kaninchenschnupfen , Nieren- und Blasenprobleme dazu gekommen ... Der TA zählte auf , was man alles machen kann und den kriege man wieder hin . Da habe ich ganz klar gesagt , dass ich nur soweit gehe , wie ich es meinem Tier zumuten kann . Man sollte immer daran denken , wie es nach einem Eingriff für das Tier weiter geht . Es sollte immer lebenswert bleiben . Ständiges einfangen zum Päppeln und tausend Medikamente geben , damit das Tier steinalt wird ... Das ist nicht in meinem Sinn und da würde ich immer im Sinne des Tieres entscheiden . Solange ich sehe, dass es ihm mit der Behandlung gut geht mache ich wirklich alles für meine Tiere . Das muss aber jeder Halter für sein Tier selbst entscheiden .
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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Wenn ich ihn alleine einfange dann geht er ins Susiklo. Dort kann ich ihn unter den Bauch fassen und hervorholen. Wenn Göga mir hilft geht er ins Tunnel hinter den Behandlungstisch. Dort kann ich ihn unter den Bauch greifen und zum Päppeln holen. Beim Päppeln macht er super mit, das konntet ihr ja schon auf meinen Youtube-Videos sehen. Er kann mir auch mitteilen wenn er satt ist, da knabbert er meine Finger der linken Hand an. Das ist ein ganz eindeutiges Zeichen, dass er nichts mehr essen möchte. Momentan bekommt er Homöopathie, die gut anschlägt. Er braucht keine Schmerzmittel und freut sich jeden Tag auf den Gartenauslauf. Ich denke, wenn man ihn fragen könnte würde er sein Leben durchaus als lebenswert bezeichnen.
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| Zitat:
Schnuppi ist ein totaler Stresskopf und jedes einfangen ist ein mega Stress für ihn .Auf den Allgemeinzustand kommt es natürlich auch an . Deshalb sollte man gut beobachten, um nichts zu übersehen . Aber das machst Du ja !
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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| Ich komme auch aus Solingen und habe ein Zahnkaninchen. Bei ihm mussten bereits 3 Zähne gezogen werden, wobei die beiden Backenzähne unter Eiter standen und dem Arzt quasi schon in die Hände gefallen sind bei der Zahnsanierung. Ich muss alle 6 Wochen die Zähne von Kiwhy unter Gasnarkose schleifen lassen. Seit 2013 fahren wir dafür nach Duisburg zu Dr. Lazarz und sind da sehr zufrieden. Ich selber war bei dem Dr. Zahner noch nicht, weil er mir mal gesagt hat, er würde keine neuen Patienten aufnehmen (so hat er also auch gar nicht meine Narkosefragen beantwortet). Die Tierklinik ist sicher nicht die Beste. Allerdings muss ich sagen, dass es hier auf den jeweiligen Arzt ankommt und ich bin trotzdem froh, dass wir so nah überhaupt eine Tierklinik haben. 2013 haben sie Kiwhy das Leben gerettet. Die Ärztin war einfach toll, die Notdienst hatte (war ein Feiertag). Wir waren abends noch bei Dr. Schlupp, weil die als einzige noch offen hatte, weil Kiwhy nicht fraß. Er hatte eine komplette Darmlähmung und die Schlupp meinte schon, er würde die Nacht wohl nicht überleben. Wir haben alles getan und gemacht und er hat überlebt und wir haben ihn am nächsten Morgen sofort in die Tierklinik gebracht. 4 Tage war er da gewesen, täglich haben wir telefoniert.. ich habe immer gegen eine OP gesprochen und das war auch gut so, denn am 4. Tag ging der Nahrungsbrei endlich weiter und die Medikamente haben gut angeschlagen.. Und solche Situationen hatten wir schon häufiger, nur nicht in dem krassen Ausmaß. Nun bin ich auch längst kein Laie mehr auf dem Gebiet der Bauchgeschichten durch unseren kleinen Kiwhy, der ständig Bauch hatte und mir reicht es, wenn ich da abends vorbeifahren kann im Notfall und wenigstens die Medikamente bekomme bis zum nächsten Tag oder Lainy war mal ne Nacht stationär dort, weil ihr Kreislauf durch eine Magenüberladung absackte. Sowas traue ich mir Zuhause dann auch nicht zu mit infundieren etc. Aber zurück zu den Zähnen... es kann natürlich sein, dass der Kieferknochen schon aufgeschwemmt ist, aber ohne Röntgenbild kommt man da sowieso nicht weiter. Ansonsten habe ich schon so oft von fast zahnlosen Kaninchen gelesen, die viel Lebensenergie haben. Von daher würde ich im Zweifel eine Zweitmeinung beim Lazarz einholen. Da fährt man von uns aus ca. 40min hin. Und wir sind da wirklich zufrieden.
__________________ Ganz liebe Grüße von Kathy und ihren Lieblingen ![]() Lily, 08.03.2011 - 19.11.2011 Jinny, 29.06.2010 - 28.04.2011 Barney, 07.05.2011 - 19.11.2011 Sammy, 29.09.2011 - 14.07.2014 Kuddel, 01.03.2013 - 05.10.2016 Kiwhy, 29.06.2010 - 30.11.2017 Elaine, 07.10.2011 - 07.09.2018 Für immer unvergessen in meinem Herzen Wir werden uns wiedersehen. ![]() Kaninchenschutz e.V. Helfen mit Herz
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