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Vergesellschaftung GeschwisterHallo zusammen, wir sind neu in dem Forum und würden uns über etwas Hilfe sehr freuen .Hintergrund: Wir haben unseren beiden Kinder zwei Zwergwidderchen geschenkt die wir gemeinsam als Familie pflegen. Den Kaninchen steht ein großzügiger Stall zur Verfügung und ein durch ein Rohr erreichbares Außengehege. Also für zwei Kaninchen sehr aussreichend. Über einen Züchter haben wir uns für ein Geschwisterpärchen entschieden - Männchen und Weibchen. Die beiden sind noch keine 6 Monate alt. Die ersten beiden vier Monate sind die beiden zusammen in einem Stall aufgewachsen und wurden erst von einander getrennt, als das Männchen wohl anstalten machte seine Schwester zu ärgern. Sie waren dann gute drei bis Wochen von einander getrennt bis wir sie nach Hause geholt haben. Daheim angekommen haben wir die beiden erst einmal getrennt weil das Männchen zeitnah kastriert wurde. Getrennt jetzt aber in der Hinsicht, dass das Männchen im Hauptgehege unter kam und das Weibchen in einem Käfig (so wurde es uns empfohlen, weil Weibchen in der Revierverteidigung deutlich dominanter sein sollen als wenn das Männchen schon Hausherr war und das Mädel dazu kommt). Den Käfig haben wir aber direkt daneben gestellt haben, so dass die beiden weiterhin Sicht- und Geruchskontakt haben. Jetzt zu den eigentlichen Fragen: 1. Haben wir hier etwas grundlegendes falsch gemacht? Man liest immer wieder, dass Kaninchen vor dem Vergesellschaftung komplett voneinander getrennt werden sollen. Wir sahen das nicht als so maßgebend an, weil die beiden sich ja von Gebut an mehr als genug kennen. 2. Man liest ständig von der 6-Wochen-Kastrationsquarantäne, auch der TA meinte das noch 4-6 Wochen "Sprit in der Leitung" (O-Ton von Doc) sein könne. Der Züchter meinte ein TA übertreibt da oft gerne und da der Rammler noch keinen Rammelversuch hatte wäre auch kein "Sprit in der Leitung". Zwei Wochen würden in dem Fall ausreichend sein aus Erfahrungswerten. Was stimmt nun? Ich muss dazu sagen, der Züchter war sehr nett und machte einen mehr als kompetenten Eindruck. 3. Wie würdet Ihr unter den oben beschriebenen Verhältnissen die Vergesellschaftung vornehmen? Unter Aufsicht haben wir die beide jetzt mal eine Woche nach der Kastration sich ganz kurz begegnenn lassen. Keine Aggressivität, aber Weibchen versuchte recht schnell das Männchen zu rammeln und umgekehrt.... Vielen Dank für Eure Tipps schon im voraus!
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| Den Kaninchen ist es herzlich wurscht, ob sie Geschwister sind oder nicht. Das könnt ihr gleich aus eurem Gedankenplan streichen, das hat keinerlei Einfluss darauf, ob sie sich vertragen oder nicht. Rechnet mal vom Tag eures "unter Aufsicht laufen lassen" an 31 Tage. Plusminus 3 Tage ist das der Zeitraum, bis zu dem ihr mit Nachwuchs rechnen dürft. Manchmal kann es sinnvoll sein, auf Tierärzte zu hören... Im Zweifel würde ich lieber den längeren Sicherheitszeitraum wählen, wenn ich zwei unterschiedliche Angaben höre. Macht euch auf jeden Fall schonmal mit der Thematik Geburt und Aufzucht vertraut, nur für alle Fälle. Kaninchenwiese.de ist wirklich empfehlenswert, lest euch das ruhig zusammen mit euren Kindern (wie alt sind die eigentlich?) durch. Mögt ihr mal ein Foto von eurem Stall und Gehege zeigen?
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| Hallo, vielen Dank für die schnellen Antworten. Also zunächst kann ich sagen, dass die Kleine sehr sicher nicht trächig ist. Dieses "Rammeln" das ich bei der kurzen Zusamenführung beschrieben hat war wie beim Weibchen zuvor überhalb des Schwanzes am Rücken...also eher ein Ding der Rangordnung. Und ja, die Kaninchen werden jetzt auf alle Fälle noch ein paar Wochen getrennt bleiben. Unser bedenken war wie gesagt hauptsächlich der Punkt, dass die beiden Käfig an Käfig stehen, sich aber seit Geburt ja gewöhnt sind. Deshalb die Frage, ob wir sie für die restlichen Wochen komplett außer Sichtweite trennen sollten oder sich weiterhin sehen lassen können. Danke Euch!
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Rechne mal, wie es dir Angora-Angy empfohlen hat, und bereite dich vor. Angora-Angy ist Züchterin. Und zwar eine richtige, eine die sich mit Kaninchen auskennt statt Geld mit ihnen verdienen zu wollen. Sie weiß was sie schreibt und sagt. Und fangt mal schön an zu beten, dass er vielleicht doch keinen Treffer gelandet hat. Manchmal werden solche Gebete erhört. Aber leider nur manchmal... Zitat:
Sollte eine mögliche Trächtigkeitsfrist verstreichen, und es kommt kein Nachwuchs, könnt ihr aufatmen. Dann solltet ihr zuerst einmal den Impfschutz der Häsin prüfen und ergänzen - beim Rammler könnt ihr das jetzt schon machen. Bitte vergesst nicht die Impfung gegen RHD2 (entweder Eravac oder Filavac!), manche Tierärzte haben leider immer noch nicht auf dem Schirm dass es eine RHD-Variante gibt die durch die herkömmliche RHD-Impfung (Cunivac oder Nobivac) nicht abgedeckt werden kann. Und auch die Myxomatose-Impfung nicht vergessen. Danach wird das Vergesellschaftungsrevier vorbereitet. Mindestens 4 qm groß und ohne Sackgassen! Häuser mit nur einem Ausgang oder handelsübliche Ställe werden zu solchen Sackgassen und können daher Beißereien provozieren. Am besten zeigst du mal ein Foto von der derzeitigen Konstruktion, dann können wir schauen wo problematische Stellen sind. Nun noch gründlicher "Hausputz", dann mehrere Futterstellen einrichten und mindestens 2 Trinknäpfe (Bitte KEINE Nippeltränken! Falls ihr Tränkflaschen verwenden wollt, nehmt bitte Napftränken. Die lassen sich halbwegs sauberhalten, und zwingen die Kaninchen nicht zu einer völlig unnatürlichen Kopfhaltung und sie geben auch genug Wasser her dass die Kaninchen auch tatsächlich ihren Durst stillen können. Stell dir mal vor, du musst nach dem Sport dein Getränk durch einen 3-mm-Strohhalm zu dir nehmen, der auch noch zwischendurch verstopft...) hinstellen. Dann die Kaninchen ins Vergesellschaftungsgehege, und den bereitgestellten Baldriantee trinken. ![]()
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