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Vergesellschaftung- Hilfe!Hey ihr lieben. Ich denke das ist jetzt der tausendste "vergesellschaftungsbeitrag" aber ich kenn mich hier noch nicht besonders aus, sry dafür. Also, ich versuche hier jetzt mal mein Problem zusammenzufassen, und bräuchte so schnell wies geht Hilfe! Also, das ist meine erste vergesellschaftung unter Kaninchen. Vor ein und halb Jahren hatte ich noch Meerschweinchen, bis meine Loui in mein Leben trat. Ich hatte sie von einer Hobbyschlachtung auf nem Schrebergarten aus miserablen Zuständen gerettet, und hatte eigentlich vor sie zu vermitteln. Aber niemand meldete sich für sie, vorallem da sie so groß ist(ist ja für die Schlachtung gezüchtet), also beschlossen wir sie zu behalten. Sie wurde unglaublich zutraulich, lief frei im Garten rum, kam wenn man sie rief, wir zogen sie halt auf. Und wir machten einen großen Fehler. Wir holten keinen Partner für sie, da es zu der Zeit einfach schwierig war. Wir hingen noch zwischen vermitteln und behalten und sie hatte zwar schon einen Stall, aber sie durfte eh rund um die Uhr im Garten bleiben und man findet einfach nicht so gut ein zweites Kaninchen, dass man dann nicht jagen muss um in den Stall bringen zu können. Jetzt haben wir keine Meerschweinchen mehr und haben lange nach einer tierschutzhilfe gesucht, aus der wir jetzt ein normagroßes Kaninchen geholt haben. Ein kastriertes Männchen, da sie ja ein Weibchen ist, haben uns ja auch viel informiert und viele Tipps bekommen usw. Auch mit Meerschweinchen hatten wir schon viiiiiel Erfahrung, und das ist im Grunde genommen ja nicht so Verschieden. Wir nahmen ihn also zu uns(achja: wir haben im Frühling übrigens für unsre Häsin ein großes außengehege mit Zugang zum Stall gebaut, da sie und sonst die neuen Sprösslinge alle weggefressen hätte...) setzten die beiden in ein vergesellschaftungsgegege (als erstes den paulchen, dann die loui) und ja, dann gings los. Er ging auf sie los, fellfetzen flogen, es wurde gejagt. Wir dachten uns nichts dabei, normal für eine vergesellschaftung. Allerdings hockte unsre ca doppelt so große häsin irgendwann für Stunden nur noch in einer Ecke versteckt, total aufgelöst und panisch. Also setzten wir sie in ihr Gehege, um ihr wieder Sicherheit zu geben. Das war jetzt zwei Tage her, und seit dem war Ruhe, paulchen hat nichts mehr gemacht, außer vor ihr wegzulaufen, wenn sie sich näherte. Ich bin sehr stolz auf sie, da die keine Anzeichen von Aggressivität oder Wut gezeigt hat, geschweige denn ihr Revier verteidigt hat. Das alles waren in meinen Augen neugierige näherungscrrsuche. Naja, seit heute morgen hat sich das Blatt plötzlich wieder gewendet. Er hockt jetzt sicherer denn je auf ihren lieblingsplätzen und ihr Zustand ist beinahe pyscho. Sie hat auch ein paar Bisswunden an den Ohren, er hat keine. Immer wenn er sich nähert schießt sie davon und atmet dann noch 5 min danach so heftig das man denkt sie kriegt einen Kollaps... Wir riefen auch schon bei der tierhilfe an, die meinte, wir sollten einfach noch warten, es könnte noch Wochen dauern bis die sich zsmraufen. Aber ich hab so Angst um meine Loui. Bitte, bitte schreibt mal eure Erfahrungen und Tipps, was ihr machen würdet an meiner Stelle oder ob euch die Situation bekannt vorkommt. Vielen Dank schonmal im Voraus, und sry für den langen Text, bin nicht besonders gut im zusammenfassen. Lg, Cani!
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| Grundsätzlich ist die Aussage abzuwarten, richtig. Eine VG kann schon mal Monate dauern bis sich die Tiere verstehen. Was aber nicht passieren sollte ist, dass eins der Tiere nicht mehr fressen mag oder darf und nur noch traumatisiert in der Ecke sitzt. Da die VG scheinbar (bis auf "normale" kleinere Bissverletzungen) nicht sehr brutal verläuft, würde ich evtl. gucken, dass ich das Gehege trenne, aber Sicht- und Geruchskontakt zulasse. Manchmal hilft diese Methode, besonders wenn ein panisches Tier dabei ist. Diesem dann bitte einen Unterschlupf und eine Futtermöglichkeit zur Verfügung stellen von dem aus es "das Böse" nicht sehen muss... Du schreibst, dass sie danach sehr schwer atmet... Schlachtkaninchen sind so sehr auf Größe/Gewicht und "Kurzlebigkeit" gezüchtet, dass ihre inneren Organe, besonders das Herz-/Kreislaufsystem häufig nicht Schritt halten konnten. Ich würde daher bei ihr mal die Herzfunktion, ggf. auch mit US, untersuchen lassen. Eine weitere Frage, die zu dieser Zeit immer wichtig ist (auch wenn sie mit Deinem jetzigen Problem nichts zu tun hat).... sind beide ausreichend geimpft, besonders auch gegen RHD2?
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