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Nierenstein - Tipps und Erfahrungen?Bei unserer Kaninchendame Schlappi (geb. am 19.04.2016) wurde am Freitag ein knapp 2 cm großer Nierenstein festgestellt. Lt. TA wäre es am sinnvollsten, Schmerzmittel zu verabreichen und abzuwarten, bis die Niere von selbst abstirbt und die andere, hoffentlich noch funktionsfähige Niere deren Aufgabe übernimmt. Ansonsten könnte man zwar die Niere entfernen, dabei bestünde jedoch die Gefahr, dass die verbleibende Niere nicht adhoc die Aufgaben zweier Nieren übernehmen könnte und das Kaninchen dann trotz erfolgreicher OP an Nierenversagen stirbt... Da mir diese Auskunft nicht so ganz plausibel erschien, habe ich für morgen (früher ging leider nicht, die Kaninchenspezialistin ist erst morgen da) einen Termin in Ettlingen ausgemacht, nachdem ich über Forensuche etc. darauf gestoßen bin, dass dort durchaus schon erfolgreich Nierensteine entfernt wurden und die Niere danach sogar wieder arbeitete. Da ich jetzt aber schon das ganze WE hin und her grüble, muss ich Euch mit ein paar Fragen belästigen: 1. Wie sind Eure Erfahrungen/Prognosen bei der Entfernung eines Nierensteins oder gar einer ganzen Niere? 2. Was mache ich/ändere ich, wenn Schlappi die Nieren-OP gut übersteht, damit sich nicht erneut ein Nierenstein bildet? Soweit ich es überblicke, entstehen Nierensteine ja hauptsächlich dann, wenn man zu trocken oder zu calciumreich füttert. Schlappi bekam aber, wie die anderen auch, im Sommer hauptsächlich Wiese, im Winter Salat, Kohl, Blättriges, Trockenfutter gab es keins, außer einem Händchen voll Haferflocken/Sämereien, um die Bande wieder ins Gehege zu locken, wenn sie unlustig waren, und das Händchen geteilt durch 5, wovon vier mehr als 5 Kilo auf die Waage bringen, erscheint mir auch nicht so viel... also, wieso dann bitte in so jungem Alter so ein riesiger Nierenstein? Was mich auch völlig verwirrt, sind die Fütterungsempfehlungen bei Nieren- und Blasenproblemen: die meisten sagen ja calciumarm, andererseits brauchen Kaninchen doch Calcium für die nachwachsenden Zähne etc. Kaninchenwiese und Kaninchen-würden-Wiese-kaufen sagen, calciumarme Ernährung wäre quatsch, am besten wäre Frischfutter, sprich Wiese, damit überschüssiges Calcium ausgespült wird und sich gar nicht erst zu Steinen verklumpen kann... Und wie ist es nun mit der Oxalsäure? Die meisten behaupten, dass zu viel Oxalsäure die Entstehung von Steinen begünstigt, da sich Calcium und Oxalat zu Steinen zusammenfügen würden. Andererseits kommen Calciumoxalatsteine bei Kaninchen so gut wie nie vor, bei sämtlichen Studien, die ich zu Nieren-/Harnsteinen bei Kaninchen im Netz gefunden habe, waren es hauptsächlich Calciumcarbonat- und Calciumphosphatsteine. Kaninchenwiese erklärt zum Oxalat, dass die Verstoffwechselung beim Kaninchen anders funktionieren würde: Oxalat und Calcium würden sich schon im Magen verbinden und dann über den Darm ausgeschieden, mit der Folge, dass dann auch weniger Calcium über die Niere abgebaut werden muss? Wenn das stimmen würde, wäre es ja dann eher sinnvoll, oxalatreich zu füttern? Dazu sei angemerkt, dass Schlappi derzeit nur sehr mäkelig frisst (dadurch kam es überhaupt erst zum Befund, zunächst hatte ich ja eher an Haarballen o.ä. Magen-Darm-Probleme gedacht). Setzt man ihr einen Eimer Wiese vor, sortiert sie sich zunächst sämtliche Ampferblätter heraus, die ja bekanntlich viel Oxalsäure enthalten. Das war vorher nicht so, da hat sie von Disteln bis Wicken jegliche Wiesenpflanzen gefressen und nicht so auffällig selektiert. Sinnig wäre ja auch, wenn sie mehr Flüssigkeit aufnehmen würde? Wenn ich aber mehr Obst und Knollengemüse füttere, was nach meinem Dafürhalten mehr Wasser enthält und noch zusätzlich Gurke, Tomate etc. dazu gebe, was ich bislang eigentlich für eher schlechte Futtermittel hielt, provoziere ich doch dann Magen-Darm-Probleme, weil zuviel Zucker? Teilweise wird auch empfohlen, das Trinkwasser mit Fruchtsäften anzureichern, damit das Kaninchen mehr trinkt (da stellt sich mir dann auch die Frage, ob nicht zuviel Zucker?), mit Apfelessig/Zitronensäure o.ä. für ein sauereres Klima im Nieren-/Harnbereich zu sorgen usw. usf. Letzteres finde ich zwar nicht völlig abwegig, bei meinem Mann hat sich ein Nierenstein tatsächlich aufgelöst, nachdem er zwei Wochen lang Zitronensaft konsumierte, andererseits weiß ich zum einen nicht, ob bei Ehemann und Kaninchen die gleiche Steinsorte vorlag/-liegt, noch, ob etwas, was beim Menschen funktioniert, auch beim Kaninchen klappt, und zudem hätte ich auch keinen blassen Schimmer, wie ich sowas einem Kaninchen einflöße, dass sich bei der Schmerzmittelgabe mit Händen und Füßen wehrt und mittlerweile schon das Weite sucht, wenn sie einen von uns nur sieht... Lange Rede, kurzer Sinn: ich bin jetzt völlig verwirrt, welche der sich widersprechenden Fütterungsempfehlungen nun die richtige ist, was eigentlich bei der bisherigen Ernährung nicht stimmte, bzw. was man überhaupt tun kann, um zukünftige Nierenprobleme zu vermeiden... LG,
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| Hallo Skippy, danke für Deine Antwort, es ist beruhigend zu hören, dass es einem Kaninchen auch mit Nierenproblemen ganz gut gehen kann! Hast Du die Ernährung irgendwie umgestellt und wenn ja, wie? Bei Schlappi sind die Nierenwerte zwar leicht erhöht, aber noch innerhalb des Grenzbereichs, so dass ich ja hoffe, dass zumindest die andere Niere noch intakt ist. Wobei ich mich eh frage, wie man das aus dem Blutbild sehen soll: nach meinem laienhaften Verständnis deutet zwar ein erhöhter Kreatininspiegel auf eine Nierenproblematik hin, sagt aber nicht unbedingt etwas darüber aus, ob nur eine oder beide Nieren geschädigt sind...
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| Nein - ich habe an seiner Ernährung nichts geändert. Allerdings ist er auch mittlerweile 8 Jahre alt und hat noch weitere Baustellen (unerklärliche Atembeschwerden und einen Tumor der Nebenniere). Er wird nur noch palliativ behandelt, darf fressen was er will und "darf" gehen, wenn es ihm nicht mehr gut geht. Mir hat mein TA (und auch schon meine frühere TÄ) gesagt, dass die Nierenwerte erst ab einer Schädigung von rd. 2/3 erhöht sind. Folglich kann die 2. Niere nicht 100 %ig arbeiten, wenn erhöhte Nierenwerte vorliegen. PS: Wenn es sich bei Schlappi aber tatsächlich um einen Nierenstein handelt, würde ich persönlich die Niere erhalten und nur den Stein entfernen lassen. Selbst wenn die 2. Niere noch intakt ist. Man weiß nie, ob es dort nicht auch irgendwann Probleme gibt.
__________________ Liebe Grüße Melanie mit Bella und Picasso Für immer im Herzen: Hanni (5 J. geworden) Sonny (2,5 Jahre geworden) Danny (7,5 Jahre geworden) Miky (11 Jahre geworden) Candy (15.09.2009 - 22.12.2014) Bambi (19.11.2014 - 19.12.2015) Skippy (17.06.2009 - 07.09.2017) Geändert von Skippy170609 (04.09.2017 um 11:33 Uhr).
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| ..evtl. liegt ja das Problem darin, dass hochwertiges Strukturiertes Trofu fehlt. Meiner Meinung nach ist es quasi unmöglich ein Kaninchen in Heimhaltung komplett ausgeglichen ohne Mängel zu ernähren...die Folge sind "Volkskrankheiten". Ich füttere grundsätzlich verschiedene hochwertige Strukturfuttermischungen vermischt mit verschiedenen Sachen dazu und viel Wiese und im Winter Wintergemüse. Trofu komplett weglassen würde ich mich niemals versuchen.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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__________________ Liebe Grüße Heike
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| @Gerti: Hmm, und welches hochwertige Trofu würdest Du bei Nieren-/Blasenproblemen empfehlen? Wenn ich die Inhaltsstoffe der verschiedenen TroFu-Mischungen vergleiche, ist ein Gutteil der dort enthaltenen Kräuter schon in unserem Heu drin (wir machen es selbst, insofern weiß ich, welche Pflanzen auf unserer Wiese wachsen), einen anderen Teil, wie Spitzwegerich, Brombeerblätter, Salbei, Oregano etc. bekommen sie größtenteils auch im Winter noch frisch, zusätzliches Vitamin D dürften sie in Außenhaltung eigentlich nicht brauchen und zusätzliche Mineralstoffe wären doch bei Nieren-/Blasenerkrankungen eher kontraindiziert? Verschiedene Saaten wie z.B. Leinsamen, Kürbiskerne etc. habe ich in meiner Leckerlibox auch schon dazu gemischt, was wäre denn noch gut/wichtig? @crazycurry: Das Problem ist ja gerade, dass ich bislang genauso gefüttert habe, wie Du es beschreibst: im Sommer Wiese, möglichst artenreich, im Winter Kohl, Bittersalate, Kräuter, wenig Knollengemüse und Obst, dazu ganzjährig frische Zweige, Brombeerblätter etc. und im Winter mehr, im Sommer weniger ein Händchen voll Haferflocken mit diversen Sämereien vermischt. Heu haben sie zwar immer zur Verfügung, und unseres enthält auch verschiedenste Kräuter, es wird aber kaum gefressen, da ich normalerweise darauf achte, dass immer genug frisches da ist, was sie natürlich deutlich lieber fressen. Auf die Idee mit Gurke und Tomate komme ich ja nur, weil empfohlen wird, die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen, bislang hielt ich sie als Futtermittel für völlig nutzlos...
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| @Diabi, Du hast es sicherlich schon irgendwo gelesen. Mein Schoko hat Blasenschlamm. Es bekommen alle Tiere das gleiche Futter: hauptsächlich frisches Gemüsegrün, Salate, Wiese + Kräuter, täglich 1 kleine Möhre oder ein Stück von einer größeren. Schoko und Keks bekommen morgens 1 Hand voll Cunis, in erster Linie wegen Köttelketten, die es das ganze Jahr gibt. Mit Schlamm hab ich bisher noch nie was zu tun gehabt. Ich denke einfach, dass Schoko eine Veranlagung dafür hat. Schlappi ist noch so jung, das würde ich wirklich bei einem erfahrenen TA abklären lassen. Gurke, Tomate und vor allem auch Wassermelone geb ich vor allem in den Sommermonaten. Für zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme geb ich einen Schuss Birnensaft oder Traubenschorle ins Trinkwasser. Ich kann hier zugucken, wie der Wasserspiegel sinkt. Was auch geht, sind wenig Instant-Haferflocken in Wasser auflösen und als Getränk anbieten. Kommt auch gut an.Alles Gute für Schlappi!
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Des wegen ja meine Idee, nach Ettlingen in die TK zu gehen, ich hab nämlich schon mehrfach gutes von den dortigen Ärzten gelesen, u.a. auch, dass sie dort schon erfolgreich Steine entfernt hätten. Falls Du aber noch andere TÄ im Raum KA/Südpfalz kennen solltest, freue ich mich auch über Tipps! Und danke für die guten Wünsche!
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Gib mir mal die ersten 2-3 Zahlen der PLZ, dann guck ich mal. Du kannst auch selbst in den Impflisten schauen, da sind massig Links, wo Du mal nach den Schwerpunkten gucken kannst.
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| Aus meiner TA-Liste: Kleintierklinik Frankenthal Beindersheimer Str. 77 67227 Frankenthal Tel. 06233 770820 www.tierarzt-frankenthal.de Kleine Heimtiere, Augenheilkunde, Zahnheilkunde Dr. Xaver Rösch Dr. Bärbel Rösch Dr.-Siebenpfeiffer-Str. 13 67454 Hassloch Tel. 06324/989498 www.roesch-tieraerzte.de Kleine Heimtiere, Zahnheilkunde, Augenheilkunde, Dermatologie, Notfallsprechstunde, Ausbildungsbetrieb, längere Wartezeiten möglich Tierarztpraxis Dr. Sabine Steinmetz Durlacher Straße 21 76275 Ettlingen Telefon: 0 72 43 / 9 39 18 24 www.tieraerztin-steinmetz.de Notdienst, Hausbesuche Tierärztliche Fachpraxis für Kleintiere in Ettlingen Dr. Gröschl, Dr. Lautersack Hertzstraße 25 76275 Ettlingen Telefon: 0 72 43/77 9 77 www.kleintierpraxis-ettlingen.de Kleine Heimtiere, Hast Du mal die Impfliste durchforstet? Da sind sicherlich auch noch einige Gute dabei.
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| Bei den letzten habe ich für morgen schon Termin ausgemacht, ich hoffe, sie können unserer kleinen Teufelin helfen...
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| So, wir sind jetzt seit zwei Stunden von der Tierklinik zurück, und ich muss das ganze immer noch verdauen... Aaaalso, wir haben Dr. Wenninger erstmal die Krankheitsgeschichte (Fressunlust, aufgegast, Bauch massiert, SabSimplex etc) erzählt und Röntgen- und Blutbild gezeigt. Sie war durchaus positiv, was Nieren-Ops betrifft, obwohl natürlich immer das Risiko besteht, dass sich neue Steine bilden, meinte aber, dass sie in Hinblick darauf, dass der Stein auf dem Bild eher eine für Nierensteine ungewöhnliche Form hätte, zunächst noch einen Ultraschall vorschlagen würde, um die genaue Lage zu überprüfen. Sie machte dann Ultraschall, zunächst die linke Niere: kein Stein. Dann die rechte Niere: kein Stein. Dann der Magen: nichts. Der Darm: nichts. Karnickel von Nasen- bis Schwanzspitze: nichts. Zur Sicherheit nochmals röntgen: nirgendwo auch nur irgendetwas, das auch nur annähernd wie das steinförmige Ding aussah, das man noch am Freitag auf dem Röntgenbild "bewundern" konnte.... man kann nur vermuten, was es war, irgendetwas war ja am Fr in der Nierengegend beim Röntgen zu sehen, und wohin es dann ist, wer weiß? Ich hab´jetzt also vier Tage lang kaum geschlafen, stundenlang im Netz nach Nierensteinen gesurft, mit Bauchschmerzen den Essensteller weggeschoben, über 300 € ausgegeben, mich von einem Kaninchen, das mich mittlerweile hasst wie die Pest, bei der Medigabe verkratzen und verbeißen lassen und warum? Weil Madam einen Kieselstein zum Frühstück verspeist hat? ![]()
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| Das freut mich, dass sich das Problem jetzt scheinbar in Luft aufgelöst hat
__________________ Liebe Grüße Melanie mit Bella und Picasso Für immer im Herzen: Hanni (5 J. geworden) Sonny (2,5 Jahre geworden) Danny (7,5 Jahre geworden) Miky (11 Jahre geworden) Candy (15.09.2009 - 22.12.2014) Bambi (19.11.2014 - 19.12.2015) Skippy (17.06.2009 - 07.09.2017)
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| Leider hatten wir uns zu früh gefreut. Wir mussten Schlappi heute beerdigen. Die letzten Tage war ein ständiges Auf und ab - mal schien sie sich wieder völlig erholt zu haben, hoppelte herum, fraß wieder, buddelte sogar - zwei Stunden später fand man sie dann aber, offenbar mit Schmerzen, irgendwo in einer Ecke kauernd. Wir waren letzten Freitag dann wieder mit ihr in der Tierklinik, sie schien am Bauch schmerzempfindlich zu sein, wir bekamen Schmerzmittel, um den Kreislauf Schmerzen-nicht fressen-deshalb mehr Schmerzen zu durchbrechen, aber es ging trotz Medikation so weiter: Samstag gings wieder gut, Sonntag wieder schlechter, Montag morgen wieder gut, kam sogar als erste aus dem Gehege gerannt, Montag abend wieder schlechter. Wir fuhren dann gestern erneut in die TK, es wurde wieder Ultraschall gemacht, und man sah Verdickungen und vermutete Entzündungen im Bauchbereich, ohne dass man sagen konnte, was die Ursache ist. Man bot uns an, noch ein CT zu machen oder aber bei einer Op nachzuschauen. Wir entschieden uns dann für eine OP, weil man mit einem CT vielleicht mehr wüsste, aber ihr damit ja nicht geholfen wäre. Nun, die OP war heute morgen, der Bauchraum voll mit Eiter, niemand konnte ihr mehr helfen, niemand kann sagen, was genau es war, aber ich hatte schon vor der OP gesagt, dass sie nicht mehr aufwachen soll/muss, wenn es zu schlimm ist, denn sie hatte sich jetzt ja wirklich schon genug gequält. Dabei war sie ein Kämpfer bis zu letzt, und hat gestern noch versucht, bei der Medigabe die Spritze durchzubeißen, die Transportbox aufzunagen, und, und, und.. Ich zweifle jetzt natürlich auch mal wieder, ob es richtig war, was wir hätten anders/besser machen können,hätten wir sie schon früher erlösen sollen, damit sie sich nicht quält? Aber es schien ihr ja immer wieder besser zu gehen? Hätten wir letzte Woche schon mehr nachhaken müssen, auf eine Op drängen, wasauchimmer? Und warum sah keiner der ganzen Tierärzte schon früher etwas, trotz all dem Röntgen, Ultraschall, Blutproben undsoweiter? Man fühlt sich so hilflos, wenn trotz allem Wissen und all der technischen Errungenschaften, die wir Menschen angehäuft haben, man immer noch nicht in der Lage ist, seinem Tier zu helfen...
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