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Starke Kämpfe auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 31.07.2017
Beiträge: 2
Loni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.07.2017, 10:02

Starke Kämpfe


Hallo Zusammen!

da mir meine beiden Schnuffels (so nenne ich sie immer) :-) mir in den letzten Tagen doch etwas Sorgen bereiten und ich hier auch ab und zu mitlese, wolle ich euch gerne mal um Rat fragen.

Hier zur Geschichte:

Im Februar 2017 habe ich zwei Böckchen (Zwergwidder und Löwenköpfchen) aus einer Innenkäfighaltung "gerettet". Beide waren weder kastriert noch geimpft. Nach der Impfung und Kastration habe ich sie im Frühjahr dann so langsam an das Außengehege gewöhnt. Beide haben sich bisher auch super verstanden.
Auch die Futterumstellung von handelsüblichen Trockenfutter auf Grünfutter etc. hat super geklappt.
Bisher haben sie sich immer sehr gut verstanden, gekuschelt etc., waren aber von Anfang an sehr, sehr ängstlich.

Mit viel Geduld habe ich sie dann so langsam zahm bekommen. Auch vor unserer Katze und den Pferden hatten sie kaum noch Angst.

Seit ein paar Tagen ist mir jedoch aufgefallen, dass beide sehr stark kämpfen. Max, der Zwergwidder, fing mit den Kämpfen an. Plötzlich drehte Moritz, das Löwenköpfchen, den Spieß um und macht Max das Leben momentan nur noch zur Hölle. Max ist auch schon sehr stark verletzt und versteckt sich nur noch in einer Hütte, dich ich an das Gehege gebaut habe. Er draut sich kaum noch aus der Hütte. Ich habe ihm schon Futter und Wasser in die Hütte gestellt, damit er überhaupt frisst und trinkt.

Was meint ihr dazu? Soll ich die Beiden komplett trennen, also einen abgeben. Mit Max werde ich erst einmal zum Tierarzt müssen.

Achja, das Gehehe ist ca. 6 qm groß.

Liebe Grüße
Loni



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Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.07.2017, 11:43

Hallo und willkommen bei uns

Gleichgeschlechtliche Paare sind oft ein Pulverfass und Kaninchen sind nicht zimperlich im Umgang untereinander.
Wie alt sind die beiden? In der Pubertät kann es hoch hergehen.

Ich würde sie beide zum Ta mitnehmen und ordentlich untersuchen lassen, auch die Zähne. Kaninchen reagieren auch auf Erkrankungen des anderen mit Agressionen um sie zu vertreiben, da sie Fressfeinde anlocken.

Sollte da nichts zu finden sein, würde ich über eine Gehegevergrößerung, wenn möglich auf 10-12 qm, nachdenken und noch ein oder zwei Weibchen dazunehmen. Sie können das Gleichgewicht wieder herstellen.

Sollte das nicht möglich sein, könntest du noch mehr Hütten mit mind.2 Eingängen aufstellen, notfalls auch erstmal Kartons und mehrere Futterstellen und Wassernäpfe aufstellen, so sas jeder futtern kann und sie sich trotzdem erstmal aus dem Weg gehen können.



__________________
Liebe Grüße Heike



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 01.02.2017
Beiträge: 71
Fellnasenliebhaber befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.07.2017, 13:17

Hey Loni,
Bei meinen Kleine war das ähnlich. Als die Pubertät kam hat mein kastriertes Männchen seine Schwester ausgestoßen und nur noch gejagt, sie hat von einem Tag auf den anderen vom zutraulichen Kuschelkissen zum ängstlichen Angsthase gewechselt.
Sie waren noch klein und lebten anfangs in meinem Zimmer. Nachts hatten sie als Babys nur zwei Käfige, das ging dann nicht mehr.
Ich habe die beiden dann erstmal in getrennten Gehegen untergebracht und sie dann, nach den Vorbereitungen, auf einem neutralen Ort mit zwei anderen, 1 Jahr alten, Jungs( die beiden sind kastriert und lebten in meinem Garten) zusammengeführt.
Sie hatten ca. 12 qm und bald viel mehr. Tagsüber konnten sie sich auf 150qm austoben.
Und siehe da, es hat geklappt. Die beiden gingen sich aus dem Weg und kuschelten mit den anderen beiden Jungs. Obwohl es nur ein Weibchen war, gab es keine Probleme.

Eine Gehegevergrößerung sollte aufjeden Fall stattfinden, denn wenn die beiden sich nicht aus dem Weg gehen können, werden sie sozusagen zum Kämpfen "verurteilt", sie können nicht voneinander ablassen.
Und eine Trennung nur im ABSOLUTEN NOTFALL (wenn man schon ALLES andere, bessere probiert hat.




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 31.07.2017, 16:02

6 qm sind für gleichgeschlechtliche Tiere absolut nicht ausreichend, wie Deine jetzt schmerzlich feststellen müssen.

Bitte trenne sie ohne Blick- und Riechkontakt, auch damit die Wunden heilen können. In der jetzigen Konstellation können/werden sie sich totbeißen.

Dann überlege ob Du Platz für zwei weitere (Mädels) schaffen kannst, wenn nicht solltest Du einen abgeben und für den anderen ein Mädel dazuholen.



 
 
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