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| Lies Dir hier mal ein paar Threads durch, gefühlt jeder zweite beschäftigt sich mit diesem Thema. Dort werden auch immer wieder von uns die gleichen Fragen gestellt, zum Beispiel nach der Größe des Geheges, ob das Mädel kastriert ist, ob sie mal einem TA vorgestellt wurde etc.
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| Hallo, ich habe mir die anderen Threads jetzt durchgelesen und möchte jetzt noch einmal schreiben, da das ja dann doch oft individuell anders ist. Unser Grundgehege ist 5m² groß. Zusätzlich haben sie tagsüber wenn wir Zuhause sind Wohnzimmer und vor der Umzugsvorbereitung auch den Flur um freien Laufen zur Verfügung gehabt (über 25m²). Die beiden Rammler sind kastriert das Weibchen nicht, da wir bis jetzt selbst mit mehreren Weibchen nie Probleme untereinander hatten und die Kastrierung der Männchen halt weniger invasiv ist. Nachdem wir Hermin getrennt hatte, haben wir festgestellt, dass Hermine ein Nest baut also Scheinschwanger ist. Unser Tierarzt hat ihr Gestagen gegeben und meint, dass sich das hormonell ausgleicht und sie sich wieder beruhigen würde. Als wir versucht haben sie zu vergesellschaften hat es nicht geklappt. Rhagar ist sehr panisch rennt vor ihr weg und unterwirft sich, aber es schein zu klappen und sie lässt ihn in Ruhe er rennt glaube ich nur panisch weg, weil sie so aggressiv zu dem anderen Kaninchen ist. Mit Rocky gab es keine Besserung. Sie hat ihn inzwischen bereits blutig gebissen, sodass er von ihr wegrennt. Sie lässt nicht ab und geht immer wieder auf ihn los. In der neuen Wohnung gibt es einen neuen PVC und erst einmal das gleiche Gitter für das Gegehe, dann danach ein größeres Gitter wenn es fertig ist. Zusätzlich ebenfalls Wohnungsauslauf und Zukunftsmusik ist auch ein gut abgesichertes Freizeitgehege in der Wiese (zur Abwechslung, Standardhaltung trotzdem in der Wohnung). Wie würdet ihr Vorgehen? Die Kaninchen erneut versuchen nächste Woche nach dem Umzug zu vergesellschaften? Noch einmal zum TA? Mit welchem Ziel? Sollte man kastrieren?
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| Ich würde nach dem Umzug im neuen Gehege neu VGen, aber das zukünftige Nachtgehege deutlich größer einplanen. Kaninchen sind dämmerungs- und nachtaktiv, haben also in ihrer aktivsten Phase am wenigsten Platz. Auch würde ich persönlich das Mädel kastrieren lassen.
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| Warum? Das Mädel ist gerade 1 Jahr alt und in der Pubertät. Außerdem ist sie scheinschwanger, kommen also mehrere Faktoren zusammen. Sie wird wieder verträglicher werden wenn die SS vorbei ist und etwas ruhiger, wenn die Pubertät durch ist. Ich hab das auch gerade hier. 3 Kastraten (7, 4, 2 1/2) und eine große Silberhäsin (1) mit ca. 6 kg. Lady war auch gerade scheinschwanger, hat ein wunderschönes Nest gebaut, was die 1m-Kloschale ausfüllte , und war im Umgang mit den Kastraten auch nicht gerade zimperlich. Die SS ist durch und jetzt sucht sie wieder jemanden zum Kuscheln. Bei mir haben sie allerdings die komplette Wohnung zur Verfügung. Das Gehege sollte auf jeden Fall vergrößert werden, vielleicht gibt es in der neuen Wohnung ja ein freies Zimmer? Ansonsten kannst Du das Gehege erstmal mit diesen Freilaufgittern vergrößern, kannst Du später für den Wiesenauslauf noch brauchen.
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| Ich kann Marinahexe nur zustimmen, Hermine benimmt sich wie jedes pubertierende Kaninchenmädel, und mit genug Platz kann man das aussitzen, bis die Kleine etwas älter und gesetzter geworden ist, dann legt sich das normalerweise wieder von alleine. Über eine Weibchen-Kastra würde ich erst nachdenken, wenn sie im Alter von drei, vier Jahren immer noch ständig scheinschwanger und offenkundig von ihren Hormonen geplagt ist, dann könnten nämlich auch Veränderungen an der Gebärmutter eine Rolle spielen. Wir waren im Frühjahr gleich mit zwei pubertierenden Damen "beglückt", und wenn beide gleichzeitig hitzig waren, suchten nicht nur Betty, das ältere Weibchen, und die beiden Kastraten das Weite, sondern sogar die Gartenvögel... und selbst meine Wenigkeit wurde angebrummt, wenn ich es wagte, eines beim untertunneln des kompletten Gartens zu stören. Da unsere Bande aber in einem gut 20 qm Gehege plus 200 qm Gartenauslauf lebt, waren selbst zwei schlecht gelaunte und hormongeplagte Häsinnen nie ein Problem, weil jeder sich auch vor jedem zurückziehen konnte.
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